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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LED modulieren


Autor: Nadine (Gast)
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Hallo,

ich wuerde gern einer LED die permanent leuchtet ein relativ genau 10
Hz Signal (Square) aufmodulieren, das relativ genau 0,1 %
Helligkeitsschwankungen erzeugt (fuer die CCD Kamera ;-)). 5 % Toleranz
sind drinnen. Wie koennte ich sowas anstellen? Ich habe es mit einem 555
probiert mit dem Resultat das mir 1 V Spannung von 5 V an dem 555
verloren geht, damit nicht mehr 0,1 % eingehalten werden, zudem schon
maechtig Rauschen trotz Spannungsregler und Caps zu sehen ist und die
Frequensstabilitaet lausig ist. Ich hatte die LED mit einem 1 k
Vorwiederstand betrieben und dann mit einem 100 k Wiederstand das
Signal zusaetzlich darauf gegeben. Es scheint mir aber so, als ob es da
Probleme gibt weil ja schon eine gewisse Spannung an der LED anliegt.
Was haltet ihr von der Idee 74HCT014 Schmitt Trigger zur Takterzeugung
zu verwenden? Auch nicht besonders stabil? Und viel HF Noise?
Ach ja, Mikrocontroller und sowas soll das letzte Mittel sein.

Liebe Gruesse,

Nadine

Autor: Uwe Nagel (Gast)
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Hallo,

warum keinen Mikrocontroller?
Ich brauchte letztens auch einen Taktgenerator, einigermassen genau und
zwei phasenverschobene Signale. Da hab ich mir einen PIC12F629 genommen
und das Timing programmiert. So habe ich einen universellen
Taktgenerator mit nur 8 Pins. Der Schaltungsaufwand ist geringer als
mit dem 555, aber deutlich vielseitiger.
Über die Rauscheigenschaften des integrierten RC-Oszillators kann ich
nichts sagen, notfalls doch einen Quarz anschliessen.

Gruß
Uwe

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

konventionell würde man einen Quarzoszillator z.B. mit Gattern oder
4060 aufbauen, dann die Frequenz auf 10 Hz herunter teilen. Wegen der
0,1% Modulation ist das mit den 1 K Ohm und 100 kOhm natürlich nichts.
Die Lichtabgabe einer LED ist jedoch nicht linear zum Strom. Die
Lichabgabe muß man ausmessen und gilt dann nur im ausgemessenen
Arbeitspunkt. Stabilisierte Betriebsspannung ist Voraussentzung. Die
Betriebsspannung des 555 war vermutlich überhaupt nicht stabilisiert.
Mit Quarz gibt es auch keinen Ärger mit dem Temperaturgang eines
RC-Gliedes.

Sollen damit einzelne Bits bei einer 8-Bit-Kamera verändert werden?
Wenn das aber über den gesamten Helligkeitsbereich gehen soll, wird es
schwierig, anhand der Kennlinie immer die 0,1% einzuhalten.

Gruß

Autor: Nadine (Gast)
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Hallo,

naja, die Spannung war schon auf 5 Volt stabilisiert. Das mit dem
ausmessen hab ich nun auch hinbekommen, mit Photodiode im
Photovoltaikmodus.
Mit Logiggattern scheint es riesig viel noise zu geben, vielleicht
sollte ich die nicht benutzten Pins mit Pullups versehen. 74ACxxx ist
Standart CMOS nicht etwa HC? Würde das auch mit 9 V laufen?
Sollte ich 74ACxxx kaufen oder lieber eine andere Familie?

Danke für die Tipps,
Nadine

ps: Es geht darum zu testen wie sensibel die Kamera ist, bzw. unser
selbstgebasteltes 400 Photodiodenarray. Die Kamera arbeitet mit 14 bit
(oder soll mal) und zudem mit analoger Subtraktion, also sollte sie nur
vom Noise des Sensors abhängen. Das Photodiodenarray macht es bis
sonstwohin was die Sensitivität angeht.

Autor: Olaf (Gast)
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Also wenn du halbwegs wissenschaftlich arbeitest, dann solltest du
Woerter wie "riesig viel" vermeiden und hier mal mit Messergebnissen
rumkommen.
Wieviel Spannung deine 74xx abkoennen kann man sicherlich im Datenblatt
nachlesen, aber spaetestens bei 6V ist da Schluss.
Deine Gatter sollten uebrigens garnicht rauschen. Oder jedenfalls um
Groessenordnungen von dem was deine Anwendung da verlangt, entfernt. Da
musst du wohl was falsch machen. Das man unbenutzte Gattereingaenge auf
definierte Pegel legt versteht sich eigentlich von selbst. Ausserdem
entkoppelt man gerade bei HC Gattern seine Betriebsspannung auch
vernuenftig.

Olaf

p.s: Ausserdem schreit mein Sprachgefuehl immer "Aua" wenn ich
"noise" in einem deutschen Text lese. Wenn du so gerne Englisch
redest, warum dann nicht komplett alles in Englisch schreiben?

Autor: Nadine (Gast)
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Warum antwortest Du denn wenn Du eh nur andern ans Bein pinkeln willst?
Aber der Herr hat ja sicher genau den Zusammenhang zwischen
sprachlichem Ausdruck und wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit studiert.
Mir wird schlecht.

Ich geh ins Bett

Nadine

Autor: Webaufsicht (Gast)
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Ist "Nadine" wieder mal ein Herr, welcher sich durch einen femininen
Namen eine bessere Antwort erhoffte?
*Schelm, ich*

Autor: Nadine (Gast)
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So was gibt's? Wird man als Frau nicht eher wie von meinem netten Herrn
Vorvorredner als nicht wissenschaftstauglich abgetan?

Nadine

Autor: Stefan May (Gast)
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Hmm, warum Du Dich jetzt ans Bein gepinkelt fühlst, verstehe ich nicht
ganz. Immerhin wollte Dir Olaf helfen. Aber wenn Frau die beleidigte
Leberwurst spielen will, dann ist ihr nicht zu helfen.

ciao, Stefan.

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

wegen der Rauscherei:

Zunächst muß die Betriebsspannung erst mal rauschfrei sein. Deshalb
diese erst mal richtig sieben mit Tiefpässen höherer Ordnung. Den
Spannungsabfall über dem Filter muß man wiederum kompensieren. Am
besten den Quarzoszillator mitsamt den Teilern, falls diese zum Einsatz
kamen, an eine andere Betriebsspannung schalten. Zusätzlich sollte alles
in der Schaltung, was mit mehr als 10 Hz läuft, räumlich getrennt
aufgebaut sein von dem Addierer, wo das 0,1-Prozentige Signal
verschafft wird. Am besten solche Schaltungsteile in ein abgeschirmtes
Gehäuse stecken, sonst gibt es Einstreuungen. Vielleicht sind es diese,
die mit dem Noise gemeint sind. Was ist mit dem Drumherum? Steht da ein
PC, Handy, Dect-Telefon, werden die 400 Fotodioden/das Array
nacheinander ausgelesen, hat die verarbeitende SChaltung einen Takt und
steht direkt daneben, mit ungeschirmtem Flachbandkabel angeschlossen?
Zig andere Geräte befinden sich in der Nähe? Alles so Sachen, die hier
keiner genau weiß.

"naja, die Spannung war schon auf 5 Volt stabilisiert."
Aber wie genau? Stabilisiert sind die 12 V im Auto auch. Ebenso die
Netzspannung 230V. Oder auf 5V +/- 0,0001V ? Ist nicht einfach und
erfordert ein entsprechend genaues Voltmeter, um das überhaupt
nachzuweisen.

Ohne Fleiß kein Preis :-)
Wenn hohe Anforderungen gestellt werden, kann so eine einfache
Schaltung schon mal ziemlich ausarten. 0,1% entspricht bereits 60dB.
Das ist der Rauschabstand einer guten Schallplatte oder eines
UKW-Rundfunksenders. Bereits dafür wurde einiges an Aufwand getrieben.

Übrigens rauschen auch Widerstände und die LED selbst trägt bestimmt
auch einiges dazu bei. Die Fotodioden des Sensors rauschen wohl
überhaupt nicht??? Warum kann man nicht einfach nach den Fotodioden
einen Tiefpaß dazwischen schalten?

Selbst Referenzspannungsquellen rauschen. Bei diesen ist das
Rauschspektrum dann wenigstens im Datenblatt bereits angegeben bis zu
einigen zehn Hertz.

"Mit Logikgattern scheint es riesig viel noise zu geben"
Schaltung?

Und die analoge Subtraktion? Wo stellst Du das Rauschen überhaupt fest?
Optisch an der LED, nach den Fotodioden, nach der analogen Subtraktion,
sonstwo nach der AD-Wandlung?

Gruß

Autor: Nadine (Gast)
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Danke erstmal für die nette Antwort! Das hilft weiter.
Also drumrum steht verschiedenes, es ist aber gut genug um ein EEG
Gerät zu betreiben, oder besser gesagt um mit nem AD620 Instrumentation
Amplifier direkt am offenen Hirn zu messen. Ohne große Einstreuprobleme.
PC ist ca. 2 m weit weg.
Die Spannung kommt von einer Batterie (9V) und wird mit einem 78L05 100
mA Spannungsstabilisator auf 5,05 V gehalten. Wichtig ist nur dass man
auf dem LED Signal die Rechteckpulse erkennt (Photodiode mit Amp und
Oszi bzw. 1000 fps CMOS Kamera), also alles was nicht im
Frequenzbereich 2Hz-1 kHz ist stört nicht solange es nicht etwa 1/5 des
Signals hat.
Das Photodiodenarray macht wenig genug noise um es bis auf 17 bit
ordentliche Bits zu bringen.
Als Verstärker habe ich einen TL071 an eine 9V Batterie gehängt und
einen 300 k feedback Widerstand und einen parallelen 1 nF Kondensator
zum Verstärken des Stroms der Photodiode im Photovoltaikmodus benutzt.
Den Ground habe ich aus zwei 10 k Wiederständen und einem 100 nF
gebastelt.

Das Rauschen zur Zeit beträgt 0,05% (1,5 mV) von 3 Volt Ausgangssignal
aus dem OPA der Photodiode. Wo es herkommt kann ich nicht genau sagen.
(Sollte ich vielleicht mal die LED ausschalten? Größere Feedback
Resistor? Kleinerer Kondensator?)

Viele Grüße,

Nadine

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

Wer muß sich da mit offenem Hirn zur Verfügung stellen? Bekommt man
dafür 1 Euro die Stunde? Ist das angenehm? Oder im Winter zu kühl?
Trocknet dabei nicht der Hirnkasten aus, wenn es länger dauert? Das
EEG-Gerät überträgt sowieso kaum viel mehr als 15 Hz, vielleicht noch
22 Hz.

"Wo es herkommt kann ich nicht genau sagen."
Vom OPV-Eingang, vom viel zu großen Widerstand. Mal größere
Kondensatoren probieren bis sich 20 Hz Grenzfrequenz ergeben.

TL071 ist nicht gerade super rauscharm. OP27 wäre besser. Es gibt aber
noch bessere Typen, die mir jedoch nicht so geläufig sind. Bei
Linear-Technology könnte man fündig werden. 300 k in der Gegenkopplung
oder "feedback", wie es heute wohl so schön heißt, sind viel zu viel,
wenn es um Rauscharmut geht. Wie oben gesagt: Widerstände rauschen auch
und um so mehr, je größer der Wert. Je niedriger alle Impedanzen sind,
desto weniger rauscht es. Das gilt auch für die Eingangsimpedanz des
OPV und die ist bei einem OPV mit FET-Eingängen wie dem TL071 besonders
hoch. Mehrere kleine Designfehler summieren sich also bereits zu groben
Fehlern im Strom-Spannungswandler. Wie man mit kleinen Widerständen
hohe Verstärkung erzielt, steht in fast jedem Lehrbuch für OPV. Da wird
in der Gegenkopplung noch einmal ein Spannungsteiler verwendet.
Metallschichtwiderstände sind sowieso Pflicht, hast Du aber bestimmt
schon eingebaut.

Verstehe ich das richtig, daß die Fotodiode praktisch als Solarzelle
betrieben wird, also nicht deren Widerstandsdänderung durch Beleuchtung
ausgenutzt wird?

Laut Deinen Angaben beträgt dann der Rauschabstand ca 66 dB.

Der 78L05 ist preiswerter standard / low cost und wohl eher zu einfach
für diese Anwendung. Gute Referenzspannungsquellen können da Abhilfe
bringen. Die Schaltung befindet sich momentan auf
Anfänger-beim-ersten-Experimentieren-es-macht-tatsächlich-was-Niveau.
Immerhin 66dB... Na ja. Billige CD-Player sollen über 80 dB haben.

Was für Bilder soll denn die Kamera aufnehmen im Bereich
Gehirnforschung und Medizintechik?

Gruß

Autor: Nadine (Gast)
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Hallo,

Nun, Mäuse wollen kein Geld nur Futter. Und tatsächlich, ab und zu
kommt es zu Todesfällen wegen Unterkühlung. (Die häufigste Todesursache
bei KLEINtieroperationen (hättest Du es gewusst?))
Wenn man fein mit künstlicher Hirnflüssigkeit spült wird es auch nicht
trocken.
Nun, der OP27 ist bei Digikey mit 30 Dollar gelistet. Etwas teuer
gegenüber einem TL071 für 20 Cent. (Aber ich nehme an dass ich einen
rauscharmen OPV für etwa 60 Cent kaufen kann)
Danke aber für den Tipp, den merk ich mir für die Zukunft.
Tja aber was meinst Du denn mit die Photodiode als Solarzelle nutzen?
Die Leute von AD sagen"Wenn es auf Geschwindigkeit ankommt
Photowiderstandsmodus, wenn es auf Linearität und Präzision ankommt
Photovoltaikmodus". (Was passiert eigentlich wenn ich eine Solarzelle
in der Mitte anritze? Hab ich dann zwei "Photodioden" mit einer
Basis? Oder wird das nie was mit Isolation zwischen den beiden?)
Übrigens höre ich eine gewisse Überheblichkeit aus deinem Post Chris.
Was hast Du denn studiert? Ich (habe) Psychologie studiert. Wie alt
bist Du denn? Ich bin 19. Was hast Du in dem Alter denn über das Gehirn
gewusst? Wüsstest Du dass wenn Du an Grillenfühlern den Tastsinn
untersuchst du arge Probleme bekommen würdest? Nimmst Du eine
Reizborste schmeckt der Fühler deren Geschmack, ist sie aus Metall
gibts zusätzlich eine Temperaturreaktion. Nimmst Du einen Luftstoß
sollte die Luft nicht warm, nicht kalt, nicht nass nicht trocken sein
und schon gar nicht nach der Pumpe riechen.
Und weil ich nur mittelmäßig Ahnung von Elektronik habe frage ich eben
hier nach. Wenn ich Dein Hirn hätte könnte ich ja drauf verzichten.
Aber dann wär ich als Neurowissenschaftlerin nutzlos weil keine Ahnung
vom Hirn. Und gelegentlich soll es ja sogar vorkommen dass totale
Freaks zum Psychologen gehen weil sie keine Freunde haben, keine
Freundin finden oder der Rest der Welt dümmer ist als sie.
Denk mal drüber nach ob Du nicht vielleicht deshalb hier postet weil Du
Dich dadurch anderen überlegen fühlst, Überlegenheit die Dir im
"normalen" Leben vielleicht fehlt.

Viele Grüße,
Nadine
(Ja, ich weiss das ist ein Elektronikforum und kein Psychoboard, sorry)

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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"Nun, der OP27 ist bei Digikey mit 30 Dollar gelistet. Etwas teuer
gegenüber einem TL071 für 20 Cent. (Aber ich nehme an dass ich einen
rauscharmen OPV für etwa 60 Cent kaufen kann)"

Ja - kannst Du. Fast.

Beispielsweise einen
  OP27 im DIP-Gehäuse für 3.30 EUR
oder einen
  OP27 im SO-Gehäuse für 3.90 EUR

Bei Segor. (www.segor.de, Versand und Ladengeschäft in Berlin)

OT: Erfreulich, daß hier auch Leute mit anderem Hintergrund und anderen
Ansprüchen posten. Ich wünsch' Dir viel Erfolg.

Autor: Kupfer Michi (Gast)
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... und bei Reichelt für 1.75€ OP 27 GP  :^)

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Der OP27 ist ein High-Speed Typ, ohne Not sollt man den nicht nehmen, da
  er deshalb leicht schwingt.

Ein guter standard-OPV ist der OP07 (OP77, OP177).


Peter

Autor: Hannes Hering (Gast)
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@Chirs: Schonmal nen CD-Player gebaut?

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

bei der hohen Verstärkung, wie sie hier gewünscht wird, nimmt die
Bandbreite sowieso stark ab. Mikrofonverstärker (Vu = 60 dB) oder
Referenzspannungsquellen  mit OP27 haben bei mir ebenfalls keine
unerwünschte Schwingneigung gezeigt. Deshalb habe ich ihn mit gutem
Gewissen empfohlen. Aber vielleicht wurde in keiner der Schaltungen die
Schwingneigung begünstigt. Man könnte notfalls meherere Typen probieren,
falls es  Schwierigkeiten gibt.

OP07 : GBW 0.5 MHz
OP27 : GBW 8 MHz ist ähnlich wie der TL071, ist aber nur so hoch wegen
der hohen inneren Verstärkung von 1,8 Millionen.
OP37 : GBW 63 MHz 17V/µs --> das ist der high-speed-Typ


Bis jetzt habe ich noch keinen CD-Player gebaut. Die gekauften sind
bereits so billig, daß sich dies kaum lohnt.

@Nadine
Ich ahnte nicht, daß Du fachfremd bist. Sorry. Nun habe ich auch mein
Fett weg bekommen. Aber wesentliche Ansätze zur Verbesserung hast Du
inzwischen. Eigentlich hätte ich gedacht, daß mit einem solch
komplizierten Aufbau nur Leute vom Fach zu tun bekommen würden. Scheint
wohl so eine Art Praktikum zu sein.
Photovoltaikmodus ist mir immer noch kein Begriff. Deshalb die Frage
mit der Solarzelle.

"Wenn ich Dein Hirn hätte könnte ich ja drauf verzichten."
Für den Hausgebrauch reicht es zumindest aus und soll möglichst bei mir
bleiben. Meine persönliche Einschätzung.

Gibt's ein Forum über Neurowissenschaften, wo ich versäumtes nachholen
könnte?

So ein halb erfrorenes Kleintier (ohne Operation) habe ich mal
aufgetaut. Zuvor nur noch Schnappatmung alle 20s, Körper fast kalt,
keine Reaktionen. Nach 70 Minuten unter der 40W-Birne gingen langsam
die Augen auf und später ging es dem jungen Mäusel wieder richtig gut
:-)

Weiterhin viel Erfolg bei den Experimenten wünsche ich.

Gruß

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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Was macht ihr denn da für seltsame Mäuseexperimente ????? Schock!

Nadine, mir ist auch nicht klar, wieso Du den Begriff Photovoltaik
benutzt. Es kommt bei Deinem Diodemarry sicher nicht auf
Energiegewinnung an, sondern auf Information, oder? Daher würde ich nun
spointan von Photosensorik oder Bildsensorik sprechen. Ich habe mich
damit mal befasst (sowohl PV, als auch PS) - nur ging es damals um
CMOS-Dünnschichtsensoren und weniger um CCDs. ->
http://www.geocities.com/j_schuhmacher/studienarbeit.html

Zum optischen Test des Bildsensors kannst Du durchaus einn 555er
benutzen. Am Besten postets Du mal Deine bisherige Schaltung.

(gehe jetzt auch ins Bett)

Autor: Thomas Strauß (Gast)
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Hallo Nadine,

ich kann als rauscharmen OPA auch den NE5534 empfehlen, der nicht viel
kostet und im DIL8-Plastik Gehäuse sein Innenleben verteidigt.

Ansonsten finde ich die Idee eines selbstgebastelten Photodioden-Arrays
gut. Ich habe früher mit aus Hand-Scannern und alten Faxgeräten
ausgebauten CCD-Sensoren bzw. Arrays (Zeilenkameras) experimentiert.
Leider hatte ich keine Datenblätter für die Sensoren und
dementsprechend mager waren die Ergebnisse!
Angesteuert hatte ich die Sensoren mit Mikrocontrollern. Vor dem
Ausbauen aus den Alt-Geräten hatte ich das Impuls-Schema/Takterzeugung
analysiert. Zuguterletzt hatte ich die Teile frustriert in einer
Plastik-Schachtel deponiert - wo sie noch heute liegen.

Die Photodioden sind sehr lichtempfindlich und haben eine lineare
Charakteristik. Früher hatte man Photodioden-Arrays in Scanner-Kameras
eingesetzt, macht es aber teils auch noch heute.

Vielleicht hast Du mehr Glück mit Deinem Eigenbau-Projekt...

Autor: Bitte_Löschen (Gast)
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Bitte löschen...

Autor: AxelR. (Gast)
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'Nabend,

möchte nochmal auf den ersten Satz im Posting in Verbindung mit den
Rauscheigenschaften zu sprechen kommen (Meine den hier)
...
ich wuerde gern einer LED die permanent leuchtet ein relativ genau 10
Hz Signal (Square) aufmodulieren, das relativ genau 0,1 %
Helligkeitsschwankungen erzeugt (fuer die CCD Kamera ;-)). 5 %
Toleranz
sind drinnen.
...
Beim (Widerstands)Rauschen gibt es doch diese Boltzmannkostante, die
Teparatur, die Größe des Widerstandes(in Ohm) und die Bandbreite. Nun
kam mir beim lesen der Beiträge die Idee, die Bandbreite drastisch
herabzusetzen, um somit das Rauschen signifikant zu senken. Jetzt beim
schreiben fällt ir aber auf, dass Du ja ein Rechteck als Modulation
hast, welches sich wiederum sehr ungünstig auf die Bandbreite auswirkt,
sofern gefordert wird, dieses durch die Photodiode originalgetreu zu
restaurieren, da ja im Rechtecksignal eben auch harmonische Anteile
wesentlich höherer Frequenzen vetreten sind.
Ich (besser wir) verwenden zum rauscharmen messen von
Lichtinformationen (global gesagt) Avalanche-Photo-Dioden [APD's].
Diese werden mit einer relativ hohen Spannung betrieben und liefern
schon bei geringer Anzahl auftetender Photonen ein gut verwertbares
Signal. In unserem Fall arbeitet die LED mit 640Mhz(!). Diese Signal
wird sehr schmalbandig bearbeitet. Gut, der Anwendungsfall ist hier ein
komplett anderer.

Ich bin mir jetzt auch nicht sicher, ob es nunmehr noch primär um die
Erzeugung, oder um die Auswertung der 10Hz geht...

Schönes WE/Sonntag
AxelR.

Autor: AxelR. (Gast)
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ganz schön viel kommas. Sorry...

Autor: Nadine (Gast)
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Hallo,

es geht mir primär um die Erzeugung der 1/10/100 Hz mit 1;0,1;0,01 %
Intensitätsschwankung. Das Array haben wir bereits, und das
statistische Rauschen des Lichtsignals übertrifft das Eigenrauschen des
Arrays etwa um das doppelte. Ich finde die Idee mit den Avalanche
Detektoren bzw. TFA Sensoren höchst interessant. Wie sieht es denn mit
Rauschverhalten und Preis aus? Man kann wohl kaum ein 400 Detektorarray
bauen wenn jede Diode 20 Dollar kostet.
Hat irgendjemand eine Idee ob das geht wenn man eine Solarzelle
einritzt und so die Fläche unterteilt? (Ich habe vor Urzeiten mit so
einer Solarzelle mal sehr hohe Detektorfrequenzen erreicht. Das waren
an die 100 MHz für ein kleines Stück (und großes Signal ;-)).
Viele Dank für eure nette Hilfe übrigens!

Nadine

Autor: AxelR. (Gast)
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Die genaue Einhaltung der geforderten Intensitätsschwankung ist
wahrhaftig ein Problem. Du müsstest die Helligkeit direkt an der LED
messen und entsprechend nachführen. Eine Idee hätte ich allerding
schon. Jede Halbleiterlaserdiode hat auf dem Chip einen Monitorchip
integriert, der die ausgesandte Lichtleistung zurückgibt. Es gibt
fertige Ansteuerschaltkreise, die die Lichtleistung der Lasderdiode auf
einen konstanten Wert halten(müssen, weil diese sonst stirbt). Da diese
Regelung sehr schnell ist, könnte ich mir vorstellen, soetwas mit einer
kombination LED/Photodiode auzubauen, optisch zu koppeln und den
original Reglekreis zu modulieren.
Würde denn auch Laserlicht in Frage kommen?!?
Dann könnte man auf fertige modulierbare Moduln zurückgreifen. mit der
entsprechenden Kolliminatorlinse erreicht man auch andere Strahlformen,
als einen haarscharfen Punkt. Die Rechteckmodulation bleibt für die
Regelung trotzdem wegen den hohe Frequenzanteilen ein Problem. Wollt
Ihr ein Gittermuster auf der CCD-Zeile erzeugen? Klingt ja fast
danach... Kollege von mir hat im ersten Leben da mal Software für
entwickelt, um Oberflächenveränderungen durch Gitterverzerrungen
berechnen zu lassen. Ich frag' den mal, wie die das mit dem Licht
gemacht haben.

mitm 555er und einfach so draufmischen wird das jedenfalls nichts,
fürchte ich, da nicht nur an die Modulation, sondern auch an die
Grundintensität die gleichen Genauigkeitsanforderungen zu stellen
sind!

20Dollar für 'ne APD ist noch preiswert. SiliconSensor in Berlin, dort
beziehen wir unsere her, wollen etwas mehr dafür haben ;-))

Solarzellen anzuritzen; auf die Idee bin ich noch nicht gekommen.
Könnte auf Dauer Probleme mit der Feuchtigkeit geben, da die
Glaspassivierung am PN-Übergang an dieser Stelle verletzt wird, weiss
ich nicht - habe ich noch nicht probiert. Gelesen habe ich mal, dass
man SRAM's verwenden könne, wenn man das Gehäuse wegätzt. dann einfach
auslesen, soll funktionieren, da der SiliziumChip nichts anderes sein
soll. frag aber einer mich, womit man das Plastgehäuse von CMOS Chip
wegätzt, klingt gefährlich...

(Probier doch mal ein modulierbares Lasermodul als Lichtquelle zu
verwenden)

Gruß
AxelR.

Autor: Olaf (Gast)
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Hab den Thread gerade erst wiedergefunden, bei "LED modulieren" denkt
man eher an Leute welche die blauen Leuchtdioden ihres Handys blinken
lassen wollen und blaettert schonmal weiter. :-)

Daher zunaechst mal, wenn ich jemanden beleidigen will dann tue ich das
sehr deutlich und wenn ich sage das man mit aussagekraeftigen
Messergebnissen rueberkommen soll anstatt "viel" dann ist das IMHO
fuer wissenschaftliche Arbeitsweise normal.

Das du nur wenig Ahnung von Etechnik hast erklaert natuerlich einiges
und haettest du mal eher erwaehnen koennen. Wie du schon gemerkt hast
ist dein Vorhaben nicht ganz so einfach. Ich muss sogar sagen das du
dafuer schon sehr weit gekommen bist.
Besorg dir unbedingt mal "Opamps for everyone" von Ron Mancini und
liess das komplett durch. Du kannst das Buch bei Amazon kaufen oder bei
TI als PDF runterladen. Es ist ein sehr gut geschriebenes Buch ueber
moderne OPs. Wie man dir schon gesagt hat, der TL072 ist aus heutiger
Sicht steinzeit.  Natuerlich labert der gute Ron nur ueber OPs von TI.
Die kannst du sicherlich verwenden, ansonsten gehen auch OPs der
Konkurenz. Schau dir z.B mal den LT1006 an. Der ist noch halbwegs
bezahlbar.
Besser als ein 7805 ist ein LM317. Darueberhinausgehende Verbesserungen
halte ich nur fuer machbar wenn du Erfahrung im Platinendesign hast.
Also Massefuehrung, Koppelkondensatoren.
Ausserdem kauf dir alles an verschiedenen LEDs zusammen was du bekommen
kannst und probier die mal durch. Rauschoptimierung ist sicherlich nicht
ein wichtiger Designparameter fuer LED-Hersteller, von daher koennte ich
mir vorstellen das sie stark unterschiedlich sind.

Olaf

Autor: AxelR. (Gast)
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Ich häng' mich nochaml rein.
Mit normalen LED's von Reichelt und Co. wird das sicher nichts. Da
kannst Du dann die ganze Charge durchmessen, bevor was bei rumkommt.
Besser wären sicher LWL Dioden. Sicher bin mir aber auch nicht. Ich
kann Dir mal zwei Muster schicken, aber wie gesagt... Ob die rauschen?
AxelR.
Muss es sichtbares Licht sein?!?

Autor: Nadine (Gast)
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Hmm,

sichtbares Licht sollte es schon sein, aber ob die Dioden so sehr
rauschen? Übrigens hat der 78L05 einen niedrigeren Rauschpegel als der
LM317, nur ein grobes Viertel.
Also wenn Du mir wirklich zwei LWL Dioden schicken würdest, das wär ja
suuuper lieb. Die Adresse ist:

Nadine Schiller
Laboratory of Integrative Neuroscience (RauscheckerLab)
Georgetown University, WP23 Research Bldg., 3970 Reservoir Rd. NW,
Washington, DC 20057-1460, USA

Autor: Nadine (Gast)
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Wenn ich schon mal am schnorren bin, Du hast nicht zufaellig einen OPAmp
der sich dazu eignet die Photodiode zu treiben? Es scheint so zu sein
dass aus dieser Quelle das meiste Rauschen kommt.

Viele Gruesse,
Nadine

Autor: AxelR. (Gast)
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Hat schonmal jemand was nach Amerika geschickt?
Ich dachte, Ihr sitzt in München oder Berlin oder so...

Kann ich das nich irgentwen in die Hand drücken? Naja, soo schlimm
wirds wohl nicht werden, ich frage mal bei UPS, was das kostet. Hier n
der Firma werden solche privaten Aktionen nicht so gern gesehen.
Wenn der Versand teuerer wird, als die Dioden mal gekostet haben,
meld' ich mich nochmal. Als OPV kann ich nur so einen NE5564 (? habe
ich zu Hause, der heisst betimmt wieder ganz anders) anbieten. Aber
sowas bekommt man doch überall. Wir verstärken unseren Photostrom nicht
mit OPV's, sondern mit MMIC's von Agilent. Hast Du einen aktuellen
Katalog von Digikey oder von Allied? die ham doch sowas alles.
www.digikey.com
www.alliedelec.com

Also wenn mein Chef nichts dagegen hat, was nach usa zu schicken,
gerne. Muss ich aber erst fragen.

AxelR.

Autor: AxelR. (Gast)
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Ich kann Dir nichts schicken, zumindest nicht nach USA aussa Firma
heraus. Tut mir leid. Hast Du keinen hier in D, der das mitnehmen
kann?
AxelR.

Autor: Nadine (Gast)
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Hi,

sorry, habe niemanden in Deutschland der das mitnehmen kann. Aber wenn
es mit den normalen Dioden nicht geht kaufen wir einfach eine LWL Diode
bei Digikey. Da ist sowieso bald wieder eine Bestellung fällig. Aber
trotzdem ganz vielen und herzlichen Dank für den Versuch. Süß!

Viele Grüße,
Nadine

Autor: AxelR. (Gast)
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Ich habe mal "meine" LWL Dioden ans Labornetzteil gehangen. Sind
Infrarot-Dioden. Musst beim bestellen aufpassen, wenn es sichtbares
Licht sein soll.
Axel

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