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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Temperaturregler evtl. Anzeige


Autor: Robin (Gast)
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Hallo liebe Bastlergemeinde,

aktuell habe ich ein neues Projekt:

Da es dem Winter zugeht und damit es meinen Frettchen im Außengehege 
nicht zu kalt wird bekommen sie dieses Jahr eine Heizdecke in ihr Haus. 
Diese wird als Fußbodenheizung dienen und ist unter einer Holzplatte 
versteckt. Damit es nicht zu heiß wird brauche ich noch ein Steuergerät. 
Da liegt mein Problem. Ich weiß nicht genau wie ich das realisieren 
soll. Es soll beim unterschreiten von beispielsweiße 15 Grad Celsius ein 
Relais schalten und wenn die Temperatur erreicht ist wieder abfallen.

Am liebsten wäre mir also eine Art Temperaturschalter mit 7-Segment 
Anzeigen oder so etwas aber denke mal das wird zu teuer also würde auch 
ein Regler mit Poti ausreichen. Aber schöner wäre eben mit Anzeige. Ich 
kann bisher nur Atmega8 mit Assembler programmieren. Könnte mir jemand 
ein paar Tipps geben wie ich das Projekt umsetzen könnte?

Vielen Dank
Robin

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Robin schrieb:

> Am liebsten wäre mir also eine Art Temperaturschalter mit 7-Segment
> Anzeigen oder so etwas aber denke mal das wird zu teuer

Das spielt dann auch keine Rolle mehr. Im Vergleich zum Gesamtaufwand 
sind das Peanuts. Wenn du Anzeigen haben willst, dann mach Anzeigen 
rein. Die einzige Frage: 7-Segment oder gleich ein 2-zeiliges LCD. (LCD 
könnte allerdings im Winter Probleme mit der Kälte machen)

> Ich
> kann bisher nur Atmega8 mit Assembler programmieren. Könnte mir jemand
> ein paar Tipps geben wie ich das Projekt umsetzen könnte?

7-Segment findest du im AVR-Tutorial
Als Temperatur-Sensor würde ich einen DS1820 nehmen. Dafür hab ich 
allerdings nichts fertiges in Assembler (zumindest hab ich keine 
Erinnerung daran). In der Codesammlung und im Forum gibt es aber ein 
paar C-Routinen. Ist noch nicht so lange her, dass ich jemandem ein paar 
C-Routinen fertig gemacht habe, die ganz einfach aufgebaut waren und die 
du mit Assembler Kentnissen sicherlich verstehen wirst.

Autor: Frank B. (frankman)
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Sowas kann man doch bei Conrad fix und fertig als Bausatz kaufen...

Autor: Andreas Häusler (Gast)
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Wenn Du's ganz eilig hast, nimm einen Thermoschalter (Bsp. Klixon) und 
schalte ihn in Reihe zu der Heizmatte:

http://ch.farnell.com/jsp/search/browse.jsp?N=5000...

Dis Heizung schaltet damit immer schön ein und aus. Damit bist Du in 
einer halben Stunde fertig und damit friert Dein Fretchen nicht an die 
Füsse, falls Du Dich mit einem komplexen Projekt überforderst.

Ansonsten nimm einen RTC Widerstand und häng in als Spannungsteiler an 
einen AD- Eingang. Definiere eine Schaltschwelle zum Einschalten und 
einen zum Ausschalten der Heizmatte (Hysterese).

Falls Dir die Ansteuerung der Anzeige zu aufwändig ist, nimm einfach ein 
paar LED's, welche Dir die Temp. in 1,2 oder 5°C Schritten anzeigt.

Wünsche Dir viel Erfolg...

Autor: DerDaOben (Gast)
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Wennst mir eine Mail schreibst, kann ich dir einen fertigen 2 
Punktregler von Jumo vermachen inklusive PT100 Fühler mit 10m Kabel. Für 
40 Euro (ohne Versand) bist du dabei. Da wird es mit einem 
Selbstbauprojekt schon eng bei dem Preis. Wenn Interesse besteht: DRIGO 
(ÄT) A1 (Punkt) NET
Damit entgehst du der Gefahr dein Haustier zu rösten. Bedenke, das dein 
Haustierchen kein zweitesmal auf die Heizdecke urinieren kann. Schön ein 
Blech oder sonstige "Flüssigkeitssperre" einbauen.

Autor: Andreas Häusler (Gast)
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Vielleicht nimmst Du anstelle einer Heizmatte besser ein Wärmestrahler. 
(Vorausgesetzt, Dein Ausserhaustierchen kann nicht an die Decke pinkeln)

Autor: Wolfgang-G (Gast)
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>Punktregler von Jumo vermachen inklusive PT100 Fühler mit 10m Kabel. Für
>40 Euro (ohne Versand) bist du dabei. Da wird es mit einem
>Selbstbauprojekt schon eng bei dem Preis.
Na, na
Warum Pt100?  oben waren schon günstigere Lösungen aufgezeigt worden
MfG

Autor: Robin (Gast)
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Hi,

also die Heizmatte ist wasserdicht und hat einen Überhitzungsschutz.

naja also eigentlich hatte ich geplant, ich kann da die Temp über nen 
Display einstellen, wann also die Heizung anspringen soll und ich kann 
die aktuelle Temperatur und den Status der Heizung (an/aus) anzeigen.

Ich glaube das ist alles etwas zu überdimensioniert und zu teuer.

Bei der Schaltung von Conrad habe ich aber eben bedenken, dass ich die 
nicht richtig eingestellt bekomme, so dass die Heizung bei unter 15 Grad 
oder so anspringt da an den meisten analogen Schaltungen, welche ich 
nachbauen könnte nur ein Drehpoti dran ist. Da bräuchte ich also ne 
ganze Weile um das ding einzustellen. Deshalb suche ich etwas mit 
Anzeige. Die Idee mit den LEDs in bspw. 5°C - Abständen wäre schonmal 
eine super und kostengünstige Idee. Dann weiß ich auch nicht wie 
zuverlässig die Schaltungen bei Minusgraden arbeiten. Das soll halt 
nicht mehr als so 30 € kosten. Platine, Wiederstände, Atmega8 etc. habe 
ich ja alles da, deshalb wollte ich das mal "schnell" selbst bauen. 
Außerem wer baut sowas nicht gern selbst von uns Bastelfreaks???

Gruß Robin

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Robin schrieb:

> Bei der Schaltung von Conrad habe ich aber eben bedenken, dass ich die
> nicht richtig eingestellt bekomme, so dass die Heizung bei unter 15 Grad
> oder so anspringt da an den meisten analogen Schaltungen, welche ich
> nachbauen könnte nur ein Drehpoti dran ist.


Du musst die Kirche aber auch im Dorf lassen.
Den Frettchen wird es ja wohl egal sein ob die Matte jetzt bei 13 oder 
bei 15 Grad anspringt.

Gerade in der jetzigen Jahreszeit hat man doch oft den Fall, dass es 
morgend schon unter 10 Grad hat und die Temperatur im Laufe des 
vormittags auf 13, 14, 15 Grad ansteigt.
Wenn du also zum von dir gefühlt richtigen Zeitpunkt den Regler so 
einstellst, dass die Matte gerade anspringt, dann ist das mit Sicherheit 
genau genug.

Dann kommt ja noch dazu, dass Frettchen ja sowieso einen Winterpelz 
bekommen. Wenn du ihre Höhle mit etwas Styropor ordentlich isolierst, 
den Eingang so gestaltest, dass keine Kaltluft einfliessen kann, dann 
kommen sie auch ohne Heizung prima über den Winter. Die Tochter einer 
Freundin hat sei Jahren 2 Frettchen am Balkon. Isolierte Wohnhöle und 
sonst nichts. In freier Wildbahn haben sie ja den Luxus auch nicht.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Robin schrieb:

> nicht mehr als so 30 € kosten. Platine, Wiederstände, Atmega8 etc. habe
> ich ja alles da, deshalb wollte ich das mal "schnell" selbst bauen.
> Außerem wer baut sowas nicht gern selbst von uns Bastelfreaks???

Wenn du bauen willst, dann baue. Das ist ok.
Aber dann liegt die Betonung auf 'Du'

Autor: Robin (Gast)
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Hi,

habe jetzt mal etwas gesucht und gelesen und habe folgenden Plan:

- Als Messfühler möchte ich den DS18B20 benutzen
- Programmiert wird in C (ich kann zwar momentan nur Assembler aber habe 
viel Erfahrung in Softwareprogrammiersprachen C#, C++ etc.. denke das 
sollte ich also hinbekommen außerdem gibts ja hier nen Tutorial)
- Zum Auslesen des Messfühlers gibts auch nen vorgefertigten Code hier 
im Forum
- Zum Anzeigen der aktuellen Temp und der gewünschten Temp will ich 
7-Segment-Anzeigen nehmen da es ja bei negativen Temperaturen probleme 
mit LCD-Displays gibt oder? Is ja beim Taschenrechner auch so.
- Wenn dann die Temp unterschritten ist soll ein Relais angesteuert 
werden, welches dann die 230V - Leitung der Heizfolie schaltet.

Soweit so gut jetzt leider nochmal paar Fragen:
1) Ich habe noch nie mit 230 V gearbeitet, muss ich da auf etwas 
besonders achten außer, dass vll. die Leitungen dicker sein sollten 
(weiß noch nicht wie ich das mache, da ich die Platinen nicht selbst 
ätze sondern sone Platinen verwende, auf denen immer 3 Löcher 
miteinander eine Verbindung besitzen, kennt ihr ja sicher)

2) Habe bisher nur Atmega8 verbaut, reicht der auch bei diesem Projekt 
aus? Soll auf jedenfall etwas von AVG sein da sonst das Tutorial nicht 
passt

3) Brauche ich eigentlich mehrere Prozessoren? Einen für die 
7-Segmentanzeigen, einen für den Messfühler etc.?


Glaube das reicht erstmal. Danke für eure Hilfe.

MfG Robin

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Robin schrieb:

> Soweit so gut jetzt leider nochmal paar Fragen:
> 1) Ich habe noch nie mit 230 V gearbeitet, muss ich da auf etwas
> besonders achten außer, dass vll. die Leitungen dicker sein sollten
> (weiß noch nicht wie ich das mache, da ich die Platinen nicht selbst
> ätze sondern sone Platinen verwende, auf denen immer 3 Löcher
> miteinander eine Verbindung besitzen, kennt ihr ja sicher)

Dicke kurze Leitungen (dick ist relativ). Ideal führst du die 230V 
Leitungen nicht quer über die halbe Platine, sondern setzt die 
Schraubklemmen nahe ans Relais. Noch besser: Wenn du Relais bekommst, 
die du gar nicht auf die Platine setzen musst, sondern bei denen du die 
230V Leitung direkt anklemmen kannst. Bei Relais für Hutschienenmontage 
müsste sich zb da was finden lassen.
Darauf achten, dass das Relais auch für die Wattzahl ausgelegt ist.

Ansonsten alles was mit 230V zu tun hat penibel so gestalten, dass keine 
Feuchtigkeit rankommt und niemand draufgreifen kann. Je weiter du den 
230V Teil auf der Platine vom Rest absetzen kannst, umso besser. Minimum 
sollten für dich erst mal ein paar Zentimeter sein. Ich kleb, wenn alles 
fertig ist, auch gern mal die 230V Leiterbahnen mit Isolierband ab, 
damit ich da nicht aus Versehen draufgreife. Ob das gut ist oder nicht 
(wegen dem Kleber), weiß ich nicht. Bei mir funktionierts.


> 2) Habe bisher nur Atmega8 verbaut, reicht der auch bei diesem Projekt
> aus?

Gib ihm noch ein bischen was zu tun. Sonst langweilt der sich zu Tode.

> 3) Brauche ich eigentlich mehrere Prozessoren? Einen für die
> 7-Segmentanzeigen, einen für den Messfühler etc.?

Wozu?
Willst du kollektiven Selbstmord mehrerer Prozessoren wegen chronischer 
Unterforderung verantworten?

Autor: Wolfgang-G (Gast)
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> 1) Ich habe noch nie mit 230 V gearbeitet, muss ich da auf etwas
> besonders achten außer, dass vll. die Leitungen dicker sein sollten
deshalb würde ich VOR der Inbetriebnahme unbedingt mein Meisterwerk von 
einem Elektrofachmann begutachten lassen.
MfG

Autor: Robin (Gast)
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Naja,

also nochmal wegen den 7-Segmentanzeigen:

Ich braue ja 3 für die aktuelle Temp und 2 Anzeigen für die gewünschte 
Temp. Beispiel:
aktuelle Temp:  -12
gewünschte Temp: 23

also brauche ich dann für 5 Anzeigen erstmal alle 8 PD-Anschlüsse und 
nochmal 5 PC-Anschlüsse am Atmega8 um die Anzeigen per Multiplexing 
anzusteuern. Korrekt?

Aber dann sind alle PD-Ausgänge am Atmega8 belegt und ich brauche doch 
noch einen für den Thermofühler DS18B20 wie auf diesem Schalplan: 
http://chaokhun.kmitl.ac.th/~kswichit/avrthermo/av...

Also muss ja eins von beiden, entweder die Segment-Anzeigen oder der 
Fühler an einen PB-Anschluss. Welches von beiden ist denn dann 
Sinnvoller? Brauche ja auch noch nen paar Taster zum Einstellen der 
Temperatur

Gruß Robin

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Robin schrieb:

> Ich braue ja 3 für die aktuelle Temp und 2 Anzeigen für die gewünschte
> Temp. Beispiel:
> aktuelle Temp:  -12
> gewünschte Temp: 23

Nicht unbedingt.
Die gewünschte Temp ist ja nur dann interessant, wenn du sie verstellen 
willst. Ansonsten interessiert die keinen.

Du kannst daher auf 3 Anzeigen durchaus auch beide Temp. anzeigen. Nur 
eben nicht gleichzeitig.

Autor: Wolfgang-G (Gast)
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>Brauche ja auch noch nen paar Taster zum Einstellen der Temperatur
wenn Du rechtzeitig mit dem Projekt fertig werden willst, dann 
konzentriere dich zunächst auf das Wichtigste: Eine sichere Regelung der 
Temperatur.
Die Solltemperatur kann man auch gleich im Programm mit einbauen

MfG

Autor: Robin (Gast)
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Das ist allerdings ne super Idee. Mit 2 LEDs kann man dann ja noch 
anzeigen lassen, welche Temp gerade angezeigt wird. Aktuelle oder 
gewünschte.

Autor: Robin (Gast)
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Ja das wäre auch ein guter Ansatz mit dem Einstellen der Temp im µC.

Habe mal den Schaltplan gepostet und hoffe, dass keine Fehler drin sind. 
So in etwa hätte ich mir das gedacht.

Gruß Robin

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Robin schrieb:
> Das ist allerdings ne super Idee. Mit 2 LEDs kann man dann ja noch
> anzeigen lassen, welche Temp gerade angezeigt wird. Aktuelle oder
> gewünschte.

Kann man.
Man kann aber auch bei der Solltemperatur einfach alle Dezimalpunkte auf 
den 3 Anzeigen einschalten, dann sieht man es auch :-)

Oder die 3. Anzeige (die bei der Solltemperatur nicht gebraucht wird, 
zeigt ein 'unmögliches Zeichen' an, wie zb ein 'S' oder einen 
senkrechten Strich ganz links oder alle 3 waagrechten Segmente oder so.

Autor: hans (Gast)
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Zum Schaltplan:

Eigentlich OK ;)

-Pull Up an den Tasten braucht man nicht, hat der Mega intern
-Quarz ist nicht nötig, interner Oszillator ist hier genau genug
-bei den Displays beide CA anschließen
-ISP-Stecker fehlt, wenn er noch folgt ist das Relais störend
-Relais hängt an VCC, was ist vor dem 7805?

hans

Autor: Tim (Gast)
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Zum Schaltplan:
 - den Quarz kannst du dir sparen.
 - Pullup an Reset?
 - VCC und AVCC verbunden? (der Punkt am Abzweig fehlt...)
 - 100N am DS18B20? Klemmen zum anschließen?

Wenn möglich das Relais mit der Spannung vor dem 7805 versorgen.

Pass mit den 230V auf. Auf Lochraster unbedingt das unnötige Kupfer 
drumherum entfernen oder besser ein Hutschienen Relais verwenden.
FI davor.

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Anmerkung zu den Rheumadecken die im Discounter zu bekommen sind:

hab gerade für ein Projekt von den Dingern 3 Stück verwendet und
dabei festgestellt, das die nur 30 Minuten am Stück laufen.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Einiges wurde schon angesprochen.

Zum ISP
Den würde ich mir auf jeden Fall mit auf die Platine machen, damit du 
den µC in der Schaltung umprogrammieren kannsz.

Aber:
Die Pullups an den Tastern wurden schon angesprochen. Sind unnötig. Die 
beiden Taster werden die ISP Programmierung nicht stören, solange man 
sie nicht drückt. Aber das Relais hast du an einem ungünstigen Pin.
Sieh zu, dass du an MOSI/MISO/SCK nur Dinge wie LED oder Taster hängen 
hast. Die stellen kein Problem bei der ISP Programmierung dar. Das 
Relais würde aber während der Programmierung wie verrückt klackern. Und 
das muss nicht sein.

Autor: Robin (Gast)
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Vielen vielen Dank für die Tipps,

habe das ganze jetzt mal etwas umgeplant und hoffe das passt jetzt so.

Gruß Robin

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Ich weiß jetzt nicht, ob ich dir das empfehlen soll oder nicht.
Wo nimmst du die Versorgungsspannung für den µC her?
Wenn du sowieso schon 230V auf der Platine hast, würde es sich anbieten 
da noch einen 9V Trafo + Brückengleichrichter + 1000µF Siebelko 
(anstelle von Diode und 10µF Elko) mit auf die Platine zu verbauen.

Wenn du für das Relais ein externes, komplett vergossenes Relais 
benutzt, bist du allerdings mit einer Wandwarze auf der sichereren 
Seite.

Autor: Robin (Gast)
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Achso, habe vergessen den Quarz zu entfernen, der kommt dann antürlich 
auch raus.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Vom Resetpin noch einen 10k Widerstand nach Vcc.
Schadet nicht. Der im Mega eingebaute Widerstand ist ein wenig hoch.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Hast du dir schon überlegt, was du mit dem Anschluss der Heizdecke 
mechen willst?

Ich würd mir auf jeden Fall aber in den Schaltplan noch eine 2-polige 
Schraubklemme mit aufnehmen, die mit den Relaiskontakten verbunden wird.

Für den Anschluss der Versorgungsspannung hast du auch noch nichts 
mechanisches vorgesehen.

Nicht dass diese Dinge dann vergessen werden, wenn die Platine geroutet 
wird.

Autor: Robin (Gast)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Ich weiß jetzt nicht, ob ich dir das empfehlen soll oder nicht.
> Wo nimmst du die Versorgungsspannung für den µC her?
> Wenn du sowieso schon 230V auf der Platine hast, würde es sich anbieten
> da noch einen 9V Trafo + Brückengleichrichter + 1000µF Siebelko
> (anstelle von Diode und 10µF Elko) mit auf die Platine zu verbauen.
>
> Wenn du für das Relais ein externes, komplett vergossenes Relais
> benutzt, bist du allerdings mit einer Wandwarze auf der sichereren
> Seite.


Also ich hatte vor ein Netzteil (9V), welches hier bei mir noch rumliegt 
zu verwenden, da ich mit 230V selbst bauen bissel vorsichtig bin.

Also die Heizmatte die ich verwende hat nen Schuckostecker dran und 
läuft so lange, bis ich sie aus schalte oder bis der Überhitzungsschutz 
aktiviert wird.

Was ist eine Wandwarze?

=========================

Das mit den Anschlüssen:
ich habe eh kein Ätzgerät um mir die Platine richtig schön zu machen. 
Ich baue immer auf solchen Platinen, bei denen immer 3 Löcher einer 
Reihe miteinander kontakt haben.

Autor: Tim (Gast)
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>Was ist eine Wandwarze?

:-)

Ein Steckernetzteil.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Robin schrieb:

> Also die Heizmatte die ich verwende hat nen Schuckostecker dran und
> läuft so lange, bis ich sie aus schalte oder bis der Überhitzungsschutz
> aktiviert wird.

Dann würde ich den Stecker auch drann lassen und nicht das Kabel 
aufschneiden. Ins Gerät eine Schuko-Dose verbauen, dazu ein Kabel, 
welches an die 230V kommt und das Relais schaltet dann die eingebaute 
Dose an die 230V oder eben nicht. Bei der Dose darauf achten, dass sie 
auch für aussen geeignet ist und kein Wasser reinkann.

(Daher auch die Frage mit dem Netzteil. Denn wenn du sowieso mit den 
230V zur Schaltung musst, kann man dann auch gleich dort die Versorgung 
der Schaltung abzweigen. Sicherung, Trafo, Gleichrichter und Elko sind 
an und für sich keine große Hexerei. Ganz im Gegenteil: Beim Relais ist 
es meistens schwieriger als beim Trafo für ausreichende Kriechstrecken 
auf der Platine zu sorgen. Und dann hättest du kein zusätzliches 
Netzteil mehr, welches seinerseits wieder eine Schuko-Dose braucht)

> Was ist eine Wandwarze?

:-)
Die schwarzen 'Netzteile' die seit einigen Jahren allen Druckern, Modems 
etc. beigelegt sind.

Autor: Robin (Gast)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Robin schrieb:
>
>> Also die Heizmatte die ich verwende hat nen Schuckostecker dran und
>> läuft so lange, bis ich sie aus schalte oder bis der Überhitzungsschutz
>> aktiviert wird.
>
> Dann würde ich den Stecker auch drann lassen und nicht das Kabel
> aufschneiden. Ins Gerät eine Schuko-Dose verbauen, dazu ein Kabel,
> welches an die 230V kommt und das Relais schaltet dann die eingebaute
> Dose an die 230V oder eben nicht. Bei der Dose darauf achten, dass sie
> auch für aussen geeignet ist und kein Wasser reinkann.
>
> (Daher auch die Frage mit dem Netzteil. Denn wenn du sowieso mit den
> 230V zur Schaltung musst, kann man dann auch gleich dort die Versorgung
> der Schaltung abzweigen. Sicherung, Trafo, Gleichrichter und Elko sind
> an und für sich keine große Hexerei. Ganz im Gegenteil: Beim Relais ist
> es meistens schwieriger als beim Trafo für ausreichende Kriechstrecken
> auf der Platine zu sorgen. Und dann hättest du kein zusätzliches
> Netzteil mehr, welches seinerseits wieder eine Schuko-Dose braucht)
>
>> Was ist eine Wandwarze?
>
> :-)
> Die schwarzen 'Netzteile' die seit einigen Jahren allen Druckern, Modems
> etc. beigelegt sind.


Hi,

also den Stecker lasse ich auf jedenfall an der Heizmatte, wer weis für 
was ich die später nochmal brauche.

Also wenn es kein großes Sicherheitsrisiko ist das mit dem Gleichrichter 
etc. selbst zu bauen dann werde ich das auch machen. Muss aber erstmal 
was essbares suchen, danach änder ich mal den Schaltplan um.

Gruß Robin

Autor: Robin (Gast)
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Hi,

so habe jetzt mal versucht ein eigenes Netzteil mit zu integrieren. Weiß 
nur nicht richtig was ich für einen Transformator genau benötige aber 
ich werde sicher bei Conrad fündig.

Autor: Tim (Gast)
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Habe hier einen ähnlichen Aufbau laufen.
Mit 6V 1,8VA Trafo. Funktioniert seit Jahren.
C1 ist zu klein. Nimm mindestens 470µF (Faustformel: 2200µF pro 1A).
Die 1n4148 im Gleichrichter ist zu schwach. Besser 1N400x.
Kühlkörper nicht vergessen...

Autor: Robin (Gast)
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Hallo,

würde der Trafo von den Leistungsdaten ausreichen:
http://www.conrad.de/ce/de/product/504426/PRINTTRA...

Als Gleichrichter-Dioden nehme ich dann die 1N4001.

Würde das Relais eigentlich ausreichen um eine 40W Heizdecke zu 
betreiben?
Finder-Subminiaturrelais, 1x UM, 250V 10A, 5V


Wo muss eigentlich der Kühler rauf? Auf den Trafo oder auf den 7805?
Wie groß sollte der denn sein, die Schaltung wird später nicht unendlich 
viel Platz haben also lieber einen größeren Kühlkörper damit kein 
Hitzestau entsteht?

Gruß Robin

Autor: Tim (Gast)
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>Finder-Subminiaturrelais, 1x UM, 250V 10A, 5V
Das Relais hält maximal 2300W (nicht Induktiv) aus.
Die 40W merkt das Relais nicht mal.

>Wo muss eigentlich der Kühler rauf?
Auf den 7805. Der hat auch ein Loch dafür.

Größe:
80mA(?) Relais + 10mA AVR + 8x10mA Leds = 170mA
9V Leerlaufspannung * 1,4 - 1V Gleichrichter = 11,6V - 5V = 6,6V
0,17A * 6,6V = 1,122W Maximale Verlustleistung
Ein 0815 U-Kühlkörper hat ca 21K/W also:
1,122W * 21K/W = 23,5K
Bei 30° im Gehäuse wird der also 53,5°C heiß.

Da die Spannung vom Trafo aber unter 9V fällt und
nicht immer alle 8 Segmente an sind passt das.
Anfassen würde ich den dann aber nicht mehr :-)
Bitte nicht direkt neben den C1 setzten. Der mag
keine Hitze.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Gleichrichter gibts auch fix fertig

Autor: MaWin (Gast)
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> Ich weiß nicht genau wie ich das realisieren soll.


1. Du willst deine Frettchen bei Fehlfunktion (Softwareabsturz) nicht 
grillen.

Also auf jeden Fall eine Übertemperatursicherung in die Heizmatte 
einbauen. Die löst ein mal aus wenn dein Temperaturregler immer weiter 
heizt bevor die Kiste Feuer fängt.

Auch jede kommerzielle Heizung hat so ein Ding drin.

2. Du bist sicher nicht der erste der´auf der Welt eine Temperatur 
regeln will.

Meinst du nicht auch, daß es einfacher und zielführender ist, was 
fertiges zu nehmen ? Vom mechanischen Thermostat über den elektronischen 
thermostat bis zu digitalen Thermostat gibt es viele fertige Angebote. 
Du musst nichts selber bauen. Vor allem nichts, was dann doch nicht 
funktioniert.


ICH würde eine fertige Heizdecke nehmen und gut is.

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