Hallo.
Bei SATA sind ja 3,3V für das Laufwerk vorgesehen.
Es gibt aber passive Adapter von 5,25 Zoll Strom auf SATA. Da ist dann
kein 3,3V vorhanden.
Bei den 3,5 Zoll Festplatten braucht man die 3,3V auch nicht.
Einige 2,5 Zoll Festplatten brauchen sogar nur 5V.
Wie siehts aus? Gibts schon Geräte, die das 3,3V brauchen? Vielleicht
SSD's? Neue HDD Modelle? Oder ist das erst für die Zukunft vorgesehen?
Die 3,3V werden bei SATA schon verwendet, für die Signalpegel der
"Datenelektronik". Je nach Kontroller kann es bei diesen:
Bastler schrieb:> Es gibt aber passive Adapter von 5,25 Zoll Strom auf SATA. Da ist dann> kein 3,3V vorhanden.
passieren, daß die daran angeschlossene HDD als Wechseldatenträger
auftaucht (E-Sata - 5V für Signalpegel). Wenn es die Systemplatte ist,
wird der Auswurf natürlich verweigert.
Also die 3,3V sind schon in Verwendung, auch wenn es ohne sie trotzdem
funktioniert.
Rufus t. Firefly schrieb:> eine SATA-Festplatte, bei der die 3.3 V des> SATA-Stromversorgungssteckers mit irgendwas verbunden sind, habe ich> noch nie gesehen.
Ich habe das an einem NForce4-Mainboard erlebt, daß mit 3,3V die Platte
normal im System erschien, und über den Kabeladapter ohne die 3,3V die
Platte als Wechseldatenträger auftauchte. In wie weit die 3,3V nur zur
Erkennung von irgendwas oder tatsächlich zur Spannungsversorgung benutzt
werden, weiß ich nicht. Es ergab sich dort jedenfalls unterschiedliches
Verhalten.
200 GB Seagate. War aus der Zeit, als das mit SATA sich immer mehr
verbreitete (lief zuerst an einem NForce2/Sockel A Mainboard). Genaue
Bezeichnung kann ich Dir nicht mehr sagen, da nicht mehr existent. Ich
hatte mich damals über das Verhalten gewundert, aber dann nicht mehr
weiter verfolgt - sie funktionierte ja anstandslos.
mhh schrieb:> Die 3,3V werden bei SATA schon verwendet, für die Signalpegel der> "Datenelektronik". Je nach Kontroller kann es bei diesen:
[...]
> passieren, daß die daran angeschlossene HDD als Wechseldatenträger> auftaucht (E-Sata - 5V für Signalpegel). Wenn es die Systemplatte ist,> wird der Auswurf natürlich verweigert.
Quatsch. SATA benutzt differentielle Signale mit peak to peak nominell
500mV für TX (min. 400mV, max. 600mV), 400mV für RX (min. 325mV, max.
600mV). Bei eSATA sind die nominellen Pegel gleich, allerdings erfordert
es min. 500mV für TX und min. 240mV für RX, um längere Leitungen zu
ermöglichen. Zusätzlich sind bis 2V common mode erlaubt.
Eine Unterscheidung von SATA und eSATA anhand gemessener Signalpegel ist
im allgemeinen nicht möglich.
Andreas
Da bin ich wohl einer falschen Beschreibung aus der Anfangszeit von SATA
auf den Leim gegangen. Hatte nie keinen Grund, mich näher damit zu
befassen. Da kann ich mir den erlebten Effekt auch nicht erklären.
Eventuell wurde etwas gemacht, was sich nicht durchgesetzt hat. Probleme
mit SATA gab es ja immer mal in der Vergangenheit, wo dann versucht
wurde, das durch Treiberupdates oder andere Kniffe in den Griff zu
bekommen (JMicron Controller und Jumper SATA 1/ 2 - Modus bzw. dessen
softwaremäßige Umstellung auf den HDDs z.B.). Wobei keiner zu wissen
scheint, ob die SATA- oder die Festplatten-Controller dafür
verantwortlich waren.
Es kann also bei den 3,3V auch gut sein, daß der Spannungsregler auf der
Festplatte eingespart werden sollte. Das hat dann beispielweise wegen
der möglicherweise ungeeigneten "Güte" der 3,3V nichts gebracht. Aber
das ist jetzt reine Spekulation.
Sind heute, gute 3 Jahre später, eigentlich schon Festplatten im Umlauf,
die die 3,3 V wirklich nutzen?
Die mit bekannten standardfestplatten sind immer noch bei 12V/5V und die
2,5 Zoll Platten sowie SSD's bei 5 V.
Also von einer "Übergangslösung" (um die passiven Adapter zu
ermöglichen) kann man kaum reden.
Und grade bei den SSD's würde 3,3 V durchaus Sinn machen.