Ein Kollege, der zur Zeit auf der Suche nach einer neuen Stelle ist,
wurde im Einstellungsgespräch bei einer Zeitarbeitsfirma, als es nicht
zur Einigung kam, folgender Link gezeigt:
http://www.personal-employment.de.
Er brach daraufhin das Gespräch ab mit der Bemerkung, dass ein Minimum
von Charakter auch bei einer Zeitarbeitsfirma nötig sei.
Inzwischen hat er eine neue Festanstellung bei einer kleinen Firma in
Nürnberg.
Zum Threadthema:
Wie soll denn das mit den ausländischen Fachkräften überhaupt
funktionieren? Sollen die erst mal 20000km weit zum Vorstellungsgespräch
kommen (mit oder ohne Reisekostenerstattung), wo man dann erst mal
zerpflückt wird? Oder senden die Rekruter (z.B. Arbeitsagentur) in die
Regionen aus? Wie damals in den 1960-ern nach Italien, Spanien, Türkei?
Alles übertrieben, wenn polnische Fachkräfte hier arbeiten wollen
brauchen die sich doch nur einen Gewerbeschein besorgen und können
loslegen. Allerdings gehe ich davon aus das kein Arbeitgeber einem
einen Auftrag geben wenn nicht wenigstens die deutsche Sprache gut
beherrscht wird. Da würde ich mir keine Sorgen machen. Wenn bis
heute keine Arbeitskraftschwämme stattfand wird das auch nicht
nach dem Stichtag passieren. Da bin ich zuversichtlich.
... schrieb:>Da bin ich zuversichtlich.
Genau. Die Herrschaften Nichtdeutsche kennen auch die
Lebenshaltungskosten hier noch nicht, und wollen auch mal noch ne müde
Mark (Euro) übrig behalten, erwirtschaften. Um erst mal private Schulden
zu machen, wird niemand kommen.
Das ist nicht wie beim saisonalen Traubenpflücken, wo der Pole mit dem
steuerfrei verdienten Geld wieder nach Hause geht, und es da den
10-fachen Wert hat...
Es gibt zwar den homologierten Bachelor und Master auch z.B. in Polen.
Aber da sind ja eben noch die anderen Kleinigkeiten, fließendes Deutsch,
fließendes Englisch... usw. usf. ... Auch für Inder, Chinesen,
Polynesier, Kubaner, Afrikaner, Franzosen, was auch immer... Wenn
außereuropäische denn überhaupt ihren Titel anerkannt bekommen.
Martin schrieb:>20.000 km: bist du wirklich so einfältig?
Nöö. Indien liegt etwa auf der anderen Seite des Planeten. Da kann man
vielleicht noch 3000km korrigieren. Mehr aber nicht.
einige leben wohl in der Vergangenheit, Polen hat in den letzten Jahren
MÄCHTIG, ich betone MÄCHTIG aufgeholt. Mittlerweile lockt man ganz
sicher keine polnische Ingenieure und Informatiker mehr nach
Deutschland. Fahrt mal nach Warschau, Breslau, Krakau, Danzig ... .
Ähnliches gilt auch bald für die baltischen Tiger Estland,Lettland und
Litauen.
aktuell wandern mehr aus als ein.
und das sind nicht die alg2er die auswandern.
mit speck fängt man mäuse.
zahlt gut und die fachkräfte rennen euch die bude ein.
zahlt nix gut und sie laufen euch weg.
versteht jeder.
aus dem führenden ausland kommt keine sau nach deutschland.
7.000.000.000 menschen orientieren sich an der bezahlung.
wer sucht, müsste anzeigen schalten ala
suche ..... zahle.....
man sucht und braucht nicht wirklich.
alles nur blabla um zu dumpen.
es ist nicht der vernunftsmensch am ruder.
der kurzsichtige nimmersatt ist dran.
ohweh.
Die richtig guten Fachkräfte liegen auch in Polen nicht auf der Strasse.
Die richtig guten Fachkräfte aus Polen wissen, was sie in Deutschland
wert sind.
Das Problem haben am Mai 2011 eher die polnischen Firmen, denen die
richtig guten Fachkräfte laufen gehen, um in Deutschland zu einem
vernünftigen Gehalt zu arbeiten.
Problematisch wird es eher im Niedriglohnsektor, egal ob es eine
Mindestlohnregelung gibt oder nicht.
Wilhelm Ferkes schrieb:> Martin schrieb:>>20.000 km: bist du wirklich so einfältig?> Nöö. Indien liegt etwa auf der anderen Seite des Planeten. Da kann man> vielleicht noch 3000km korrigieren. Mehr aber nicht.
Das hat aber rein gar nicht mit dem freien Zugang zum deutschenArbeitsmarkt für polnische Bürger [1] zu tun und um dieses Thema geht
es hier, zumindest hat Ländle damit den Thread gestartet.
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Freiz%C3%BCgigkeitsgesetz
>7.000.000.000 menschen orientieren sich an der bezahlung.
Sagen wir mal maximal die Hälfte, denn die andere Hälfte
dürfte im zarten Kindesalter(zumindest in den Industriestaaten),
Kranke und Alte im Ruhestand, nicht arbeiten.
hohohohoho schrieb:>aus dem führenden ausland kommt keine sau nach deutschland.
Richtig. Das hatte ich vor Monaten hier im Forum schon mal angemerkt.
hohohohoho schrieb:>der kurzsichtige nimmersatt ist dran.>ohweh.
Deswegen funzt das auch nicht. Egal was unsere guten Volksvertreter da
beschwören werden. Warten wirs ab.
Und behalten am besten mal die Ruhe. Und lassen uns von nichts und
niemanden ins Bockshorn jagen...
Die einzigen, die hier gut verdienen, sind saisonale Traubenleser z.B.
aus Polen. Die nehmen ihren Lohn steuerfrei mit in die Heimat, wo er das
10-fache wert ist. Entsprechend motiviert gehen die natürlich auch an
die Arbeit. Welch ein Wunder. Man muß deswegen auch nicht deutsche
Arbeitslose, die zum Traubenlesen verdonnert werden, gegen polnische
Traubenleser ausspielen. Natürlich gibt es da einen
Motivationsunterschied. Denn im Gegensatz zum Polen, nimmt der Deutsche
da keinen Pfifferling mit, ganz im Gegenteil, er muß noch
Fahrkostenanträge zum Hartz-IV stellen, um zum Einsatzort zu kommen, die
auch bewilligt werden müssen, und man muß sich dann auch nicht über die
Arbeitsmoral wundern.
@Ländle:
Zitat von der Website:
"Schon heute gibt es keine Zuzugsbeschränkungen für polnische
Ingenieure, Manager, Experten, Fachkräfte, Führungskräfte und
Fachärzte."
Was also soll sich dann ab 2011 für diese Berufsgruppen ändern? Oder
habe ich etwas falsch verstanden?
Aber dennoch ist anzunehmen, dass die Ausbeutung und das Lohndumping für
deutsche Fachkräfte dramatisch zunehmen wird. Viele Arbeitgeber, und
anscheinend vor allem Personaldienstleister, scheinen hier jeden Skrupel
verloren zu haben. Für diese Firmen sind Arbeitnehmer Menschenmaterial,
das in beliebigen Mengen zur Verfügung steht und beliebig ausgebeutet
werden kann. Es ist höchste Zeit, dass gegen diese Firmen endlich mal
politisch vorgegangen wird. Ich kenne auch die Arbeitsbedingungen der
inländischen Arbeitnehmer in anderen Ländern: derartige Angstkulissen,
wie sie hier in Deutschland aufgebaut werden, um die AN klein zu halten,
habe noch nirgendwo sonst festgestellt.
Ich zitiere mal etwas aus den aktuellen VDI-Nachrichten vom 15. Oktober
2010, Nr. 41, Seite 4:
> Das Thema bringt den Mann in Rage. "Wir schalten vierteljährlich Annoncen,> Aber es melden sich nur die, die über 55 Jahre alt sind." Dem> Geschäftsführer eines Filter-, Förder- und Versatzanlagenbauers im> thüringischen Städtchen Deuna ist die Wut über die schwierige> Personalsituation deutlich anzumerken.>> Seinen Namen möchte er nicht nennen und überhaupt redet er mit der Presse> nur, weil er heute einen guten Tag hat.> ...
Ich frage mich, wie man mit so viel Brei im Hirn Geschäftsführer werden
kann. Wer gerade mal alle drei Monate eine Stellenanzeige schaltet, der
hat keine schwierige Personalsituation. Wer es sich leisten kann,
spontan alle älteren Bewerber mit Wut zu begegnen, der hat keine
schwierige Personalsituation. Der hat nur ein Luxusproblem.
nur mit brei im hirn wirste sowas.
wie gesagt, zahlste was, kriegste was.
sofern vorhanden.
ansonsten selber ausbilden.
in dieser welt gibt es in einer sache überhaupt keinen mangel
und das ist der mensch den man zur not dressieren oder ausbilden kann.
aber man will nur kassieren und nicht investieren.
schaut mal wieviel sich bei heidi und dieter bewerben um sich zum affen
machen zu dürfen. material gibt es selbst in d- land mehr als genug.
was fehlt ist lenkung sprich führung in politik und wirtschaft.
disziplin gab es in der schule. in der berufswelt haste kasperle und
kindergarten.
die westliche welt ist zurecht auf dem absteigenden ast.
man glänzt nicht mehr durch inovation, was ruhe und besonnenheit
bedarf, sondern durch dump in manchen branchen.
china soll teurer werden und die westworld will billiger werden.
dump halt.
der weg nach unten stimmt.
danke dieters und heidies.
@Hannes Jaeger
Steht da auch wo er die Annoncen schaltet?
Regionale Presse oder Online-Stellenbörse?
Bei den vielen angeblich offenen Ingenieurstellen, die es geben soll,
frage ich mich, WO suchen die?
>Erdkunde scheint nicht deine Stärke zu sein !
Eher Google ist nicht seine Stärke. Mit Google-Maps
Berlin-Mombay sind es ca.6300km.
>Wer es sich leisten kann, spontan alle älteren Bewerber>mit Wut zu begegnen, der hat keine schwierige Personalsituation.>Der hat nur ein Luxusproblem.
An sich volle Zustimmung meinerseits, das AGG scheint sich da
noch nicht rum gesprochen zu haben. Hört sich nach einem verkalktem
Patriarchen an, der sich nur bei den Jungen durchsetzen kann und
sonst Komplexe bekommt.
>Steht da auch wo er die Annoncen schaltet?
Vermutlich Provinz-Wochenblatt.
>Bei den vielen angeblich offenen Ingenieurstellen, ...
Wer hat was von Ingenieur geschrieben oder ist mir was entgangen?
Es gibt ja auch noch andere...
>Seinen Namen möchte er nicht nennen und überhaupt redet er mit der Presse> nur, weil er heute einen guten Tag hat.
Schön dämlich, so eine günstige Gelegenheit der Werbung auszuschlagen.
Na, dann hat er es auch nicht anders verdient.
Hannes Jaeger schrieb:> Ich zitiere mal etwas aus den aktuellen VDI-Nachrichten vom 15. Oktober> 2010, Nr. 41, Seite 4:>>> Das Thema bringt den Mann in Rage. "Wir schalten vierteljährlich Annoncen,>> Aber es melden sich nur die, die über 55 Jahre alt sind." Dem>> Geschäftsführer eines Filter-, Förder- und Versatzanlagenbauers im>> thüringischen Städtchen Deuna ist die Wut über die schwierige>> Personalsituation deutlich anzumerken.>>>> Seinen Namen möchte er nicht nennen und überhaupt redet er mit der Presse>> nur, weil er heute einen guten Tag hat.>> ...>> Ich frage mich, wie man mit so viel Brei im Hirn Geschäftsführer werden> kann. Wer gerade mal alle drei Monate eine Stellenanzeige schaltet, der> hat keine schwierige Personalsituation. Wer es sich leisten kann,> spontan alle älteren Bewerber mit Wut zu begegnen, der hat keine> schwierige Personalsituation. Der hat nur ein Luxusproblem.
Zumal man mit etwas Google auch den Firmennamen herausfindet:
InduServ GmbH Filtertechnik-Anlagenbau, Hinterm Wal 2, 37355 Deuna
Und nein, ich bin kein Insider, habe mich dort nie beworben und war auch
noch nie in dem Kaff.
fchk
@Leo ...
Das stand in den VDI-nachrichten, daher die Vermutung, es geht um einen
Ingenieur. Fachkräftemangel gibt es aber überall, besonders im Osten der
Republik.
Frank K. schrieb:> Hannes Jaeger schrieb:>> Ich zitiere mal etwas aus den aktuellen VDI-Nachrichten vom 15. Oktober>> 2010, Nr. 41, Seite 4:>>>>> Das Thema bringt den Mann in Rage. "Wir schalten vierteljährlich Annoncen,>>> Aber es melden sich nur die, die über 55 Jahre alt sind." Dem>>> Geschäftsführer eines Filter-, Förder- und Versatzanlagenbauers im>>> thüringischen Städtchen Deuna ist die Wut über die schwierige>>> Personalsituation deutlich anzumerken.>>>>>> Seinen Namen möchte er nicht nennen und überhaupt redet er mit der Presse>>> nur, weil er heute einen guten Tag hat.>>> ...>>>> Ich frage mich, wie man mit so viel Brei im Hirn Geschäftsführer werden>> kann. Wer gerade mal alle drei Monate eine Stellenanzeige schaltet, der>> hat keine schwierige Personalsituation. Wer es sich leisten kann,>> spontan alle älteren Bewerber mit Wut zu begegnen, der hat keine>> schwierige Personalsituation. Der hat nur ein Luxusproblem.>> Zumal man mit etwas Google auch den Firmennamen herausfindet:> InduServ GmbH Filtertechnik-Anlagenbau, Hinterm Wal 2, 37355 Deuna>> Und nein, ich bin kein Insider, habe mich dort nie beworben und war auch> noch nie in dem Kaff.>> fchk
Keine Stellenangebote auf der Homepage.
So schlimm kanss nicht sein.
Ausserdem ist dann auch klar warum sich nur über 55 jährige melden
White
>Keine Stellenangebote auf der Homepage.
Hab ich schon öfters gesehen das Stellen Homepage und Stellen
in anderen Anzeigen der gleichen Firma nicht konsistenz sind.
>So schlimm kanss nicht sein.
Aber ärgerlich wenn durch Vorurteile (>55) die Chancengleicheit
so mit Füßen getreten wird.
>Ausserdem ist dann auch klar warum sich nur über 55 jährige melden
Ach ja, denk doch bitte mal laut oder schreib es hier hin.
Deine Meinung interessiert mich, ob du selbst von welcher Seite
betroffen bist und wie man es besser machen kann.
>Das stand in den VDI-nachrichten, daher die Vermutung, es geht>um einen Ingenieur.
Ups, das hab ich wohl überlesen, mein Fehler, Nobody is perfect.
>>Ausserdem ist dann auch klar warum sich nur über 55 jährige melden>Ach ja, denk doch bitte mal laut oder schreib es hier hin.>Deine Meinung interessiert mich, ob du selbst von welcher Seite>betroffen bist und wie man es besser machen kann.
So was Einfaches...
Weil Juengere ausschliesslich mit dem Web suchen. Was aufm Web nicht
ersichtlich ist, existiert nicht. Aeltere haben eher die Musse eine
Zeitung/Zeitschrift anzuschauen.
Leo ... schrieb:>> Seinen Namen möchte er nicht nennen und überhaupt redet er mit der Presse>> nur, weil er heute einen guten Tag hat.> Schön dämlich, so eine günstige Gelegenheit der Werbung auszuschlagen.> Na, dann hat er es auch nicht anders verdient.
Die Art, wie er geschrieben hat, ist wirklich keine Werbung.
Leo ... schrieb:>> Ausserdem ist dann auch klar warum sich nur über 55 jährige melden> Ach ja, denk doch bitte mal laut oder schreib es hier hin.
Ein typischer Lösungsansatz von Heiko Mell für unattraktive Arbeitslose,
gehe in die Region, da will niemand hin und die müssen die Unattraktiven
nehmen. Den letzten Teil "die müssen die Unattraktiven nehmen" scheint
der Geschäftsführer aus Deuna noch nicht verstanden zu haben.
Unattraktiv sind z.B. zu Alte, zu Unerfahrene, zu lange Arbeitslose usw.
usf.
P.S.: Die Definition von unattraktiv stammt nicht von mir.
Tja, wenn man die Fettlebe hatte, merkt man erst dann, was man hatte,
wenn es verlustig wurde. Dann heißt es reagieren oder den Laden vor
die Wand fahren. Sieht man ja bei den Restaurant-Rettern in der Glotze
im Prinzip genauso, nur bei dem oben genanntem Beispiel wird es keinen
Retter geben, befürchte ich.
Wilhelm Ferkes schrieb:> Oder senden die Rekruter (z.B. Arbeitsagentur) in die>> Regionen aus? Wie damals in den 1960-ern nach Italien, Spanien, Türkei?
Nicht die Arbeitsagentur, aber Personaldienstleister und auf die
Anwerbung spezialisierte "Headhunter".
Aber keine Panik, die Erfolge bezgl. der Rekrutierung in Polen sind
ziemlich bescheiden!
Dennn die Löhne für gesuchte Fachkräfte sind im westeuropäischen Ausland
weit höher als in der BRD! Das kannste jeden der Lohndrücher die mit den
Osteuropäern drohen um die Ohren hauen.
Ich schrieb:> Bei den vielen angeblich offenen Ingenieurstellen, die es geben soll,>> frage ich mich, WO suchen die?
Angeblich nutzen die Arbeitgeber zu 78% die Tageszeitung um
Stellenanzeigen zu schalten und nur 16% Onlinestellenbörsen!
Des weiteren nennen sie, dass sie ihre Fachkräfte auch zu 64% über die
Agentur für A. gewinnen.
Im Forum wurde schon an anderer Stelle darauf hingewiesen!
Laut VDI wird nur jede 7.offene Stelle (14,28%) im Ingenieurbereich der
Agentur für Arbeit mitgeteilt.Halte ich für glaubhaft, da ein Ingenieur
oder andere Fachkraft, der/die einen neuen Job sucht, schaut selten beim
Arbeitsamt vorbei, zumal von Zeitarbeitsfirmen verseucht.
In den Stellenanzeigen der Tageszeitung finden sich deutlich weniger
Stellen, als bei der Arbeitsagentur (Raum Köln/Düsseldorf).
Dabei können Arbeitgeber auch Arbeitskräfte in der Jobbörse
auf einer für Arbeitgeber verlinkten Datenbank finden, aber
das sind ja dann Arbeitslose und das geht ja nun gar nicht
hinter den Arbeitskräften herzurennen.
Dann wohl lieber vor die Wand fahren, so der Eindruck.
Meinungen von Arbeitgebern zu diesem Angebot würden mich
da schon mal interessieren.
Diese Datenbank für Arbeitgeber der Agentur für Arbeit ist nebenbei ein
guter Überblick über die Anzahl der suchenden Arbeitskräfte.
Das geht auch ohne Registration, die Daten sich halt nur anonymisiert.
Ist manchmal erschreckend.
Was im Mittelalter Afrika für die Sklavenhändler war, glauben die
deutschen Sklavenhändler sei Osteuropa für die Leiharbeitsfirmen. Diese
glauben an einen Run auf ihre Offerten, obwohl sie nur mit Peanuts
bezahlen wollen. Die Nachbarn rund um Deutschland müssen nicht viel
werben. Die ausgewanderten Fachkräfte ziehen andere nach, die dem
Management nach Gutsherrenart endlich den Rücken kehren möchten. Im
nächsten Jahr wird kein Run auf Deutschland einsetzten, sondern auf die
anderen europäischen Nachbarn. Es kommt doch niemand in das deutsche
Arbeitslager und läßt sich treten und mit Peanuts abfinden.
> Laut VDI wird nur jede 7.offene Stelle (14,28%) im Ingenieurbereich> der Agentur für Arbeit mitgeteilt.
Wie sonst sollte der VDI den erfundenen Fachkräftemangel und damit die
Freigabe der Löhne nach unten auf indisches Niveau begründen ?
Die Annahme, daß man eine Stelle offen hat, händeringend jemanden sucht
und angeblich wochenlang nicht finden kann, aber die Stelle NICHT beim
Arbeitsamt meldet, ist so was von hanebüchen. Unternehmer sind blöd,
saublöd, aber doch wohl nicht SO blöd die primäre Arbeitsvermittlung
überhaupt nicht zu nutzen.
> Meinungen von Arbeitgebern zu diesem Angebot würden mich> da schon mal interessieren.
Wozu sollten Arbeitegeber in Stellenbörsen gucken, wenn sie pro Woche
hunderte von Bewerbungen auf den Tisch bekommen, und selbst bei denen
nicht mal die zeitliche Gelegenheit haben, über das Geburtsdatum hinaus
zu lesen bevor sie die Ablehnung schreiben?
>Wozu sollten Arbeitegeber in Stellenbörsen gucken, wenn sie pro Woche>hunderte von Bewerbungen auf den Tisch bekommen, und selbst bei denen>nicht mal die zeitliche Gelegenheit haben, über das Geburtsdatum hinaus>zu lesen bevor sie die Ablehnung schreiben?
Weil sie keine Verantwortung für ihr handeln übernehmen?
>Wie sonst sollte der VDI den erfundenen Fachkräftemangel und damit die>Freigabe der Löhne nach unten auf indisches Niveau begründen ?
Durch die Lobbyisten die gern mal ein paar Zahlen erfinden um ihre
Daseinsberechtigung damit zu sichern, vielleicht?
>Die Annahme, daß man eine Stelle offen hat,...
Eine offene Stelle wird ja nicht durch die Willenserklärung allein
eines Bewerbers besetzt, sondern durch die Willkür des Arbeitgebers,
per Nasenfaktor, völlig schnuppe welche Folgen das hat.
Arbeitslose die geeignet sein könnten, sind wie Müll, den ja auch
niemand mehr will. Für die AG ist das nur eine Entsorgungsproblem.
Ist nur eine Idee, aber man müsste nach einer Zeit wo der Arbeitgeber
erfolglos gesucht hat ihn zwingen einen geeigneten Arbeitslosen
einzustellen und einige würden damit auch gar nicht schlecht fahren,
denke ich. Sicher würde es auch Fehlschläge geben, aber das hat man auch
wenn man Leute einstellt auf die übliche Art. Nur werden sich die
Arbeitgeber diesem Druck wohl nicht beugen einen MA aufgezwungen
zu bekommen. Das widerspräche ja der unternehmerischen Freiheit.
MaWin schrieb:>> Laut VDI wird nur jede 7.offene Stelle (14,28%) im Ingenieurbereich>> der Agentur für Arbeit mitgeteilt.>> Wie sonst sollte der VDI den erfundenen Fachkräftemangel und damit die> Freigabe der Löhne nach unten auf indisches Niveau begründen ?>> Die Annahme, daß man eine Stelle offen hat, händeringend jemanden sucht> und angeblich wochenlang nicht finden kann, aber die Stelle NICHT beim> Arbeitsamt meldet, ist so was von hanebüchen. Unternehmer sind blöd,> saublöd
Ich formuliere das mal um: "Es gibt Unternehmer, die sind saublöd."
Die meisten sind normale Menschen, mit den üblichen Schwächen und
Stärken aber vielleicht etwas mehr Durchhaltevermögen und
Zielstrebigkeit als andere.
>> Meinungen von Arbeitgebern zu diesem Angebot würden mich>> da schon mal interessieren.
Ich kann da nur für die paar Dutzend sprechen, die ich persönlich kenne:
von denen schaut eigentlich jeder auch bei der AA vorbei, wenn er Leute
benötigt (ich damals auch).
> Wozu sollten Arbeitegeber in Stellenbörsen gucken, wenn sie pro Woche> hunderte von Bewerbungen auf den Tisch bekommen, und selbst bei denen> nicht mal die zeitliche Gelegenheit haben, über das Geburtsdatum hinaus> zu lesen bevor sie die Ablehnung schreiben?
Kann ich nicht bestätigen. In den Jahren habe ich zehn
Initiativbewerbungen gehabt, eine passte sogar richtig gut, kam aber
damals zu früh für mich. Ähnlich geht es den anderen - von einer
Überflutung mit Bewerbungen kann jedenfalls keine Rede sein. Dass das
mit der Betriebsgröße (meist 5-10 Leute) zusammenhängt, kann ich mir
nicht vorstellen.
Und auch, wenn ich z.Z. niemanden suche: die Zeit, mir die Bewerbung
durchzulesen und zumindest eine persönliche Absage zu tippen oder
anzurufen, nehme ich mir immer.
Chris D.
>Diese Datenbank für Arbeitgeber der Agentur für Arbeit ist nebenbei ein>guter Überblick über die Anzahl der suchenden Arbeitskräfte.
Hast Du zufällig gerade den Link? Bzw. wie man genau hin-navigiert?
>Wie soll denn das mit den ausländischen Fachkräften überhaupt>funktionieren? Sollen die erst mal 20000km weit zum Vorstellungsgespräch>kommen (mit oder ohne Reisekostenerstattung), wo man dann erst mal>zerpflückt wird?
Hierbei geht es doch um was ganz Anderes. Um die Einführung eines
Maximallohnes. Die Ausländer werden doch da nur zur Tarnung
vorgeschoben. Nur die wenigsten stellen vermehrt Ausländer ein, schon
aus Angst vor der Sprachbarrierre. Außerdem hat Schröder mit seiner
Green Card ja eine Möglichkeit geschaffen, dringend benötigte
Spezialisten zu holen. Das Problem für die Arbeitgeber war die Knüpfung
an einen Mindestverdienst von 60k€. Jetzt sollen lt. Tillich die Grenzen
auf 40k€ erniedrigt werden. Deswegen kommt kein ausländischer
Arbeitnehmer mehr, aber man kann dem deutschen Arbeitnehhmer bei jedem
Gehaltswunsch oberhalb der 40k€ drohen, wenn er nicht, dann nehmen wir
einen aus dem riesigen (imaginären) Pool der Ausländer. Wähnrenddessen
hauen sich die Journalisten und das Volk die Köpfe über die Ausländer
ein, die gar keine Schuld trifft. Sie werden von den Politikern für ihr
industriefreundliches Spiel nur mißbraucht, damit die schawarze Peter
dir Unternehmer nicht trifft.
Paul schrieb:> Jetzt sollen lt. Tillich die Grenzen>> auf 40k€ erniedrigt werden
Wer ist schon Tillich!!!
Wichtig ist die EU-Regelung, das Fachkräfte die aus nicht EU-länder sind
, das 1,5-fache des Durchschnittsverdienstes (BRD 42000 €) (je
EU-Mitgliedsland ergeben sich andere Werte) min. Verdienen müssen. Bei
besonders benötigten Fachkräften kann es auch das 1,2-fache sein!
Also der Hr. Tillich kann da fordern was er will, der bewegt auf jeden
Fall garnix ((Höchsten sein Mundwerk)!!
>Also der Hr. Tillich kann da fordern was er will, der bewegt auf jeden>Fall garnix ((Höchsten sein Mundwerk)!!
Da wäre ich mir nicht so sicher. Denn, daß unseren Politikern Gesetze
egal sind, dürfte bekannt sein.
>Wie sonst sollte der VDI den erfundenen Fachkräftemangel und damit die>Freigabe der Löhne nach unten auf indisches Niveau begründen ?
Ähem, ich sehe da das Angebot-und-Nachfrage-Prinzip konterkarriert!
Warum sollten die Ingenieursgehälter in Deutschland umso weiter nach
unten gedrückt werden, je weniger verfügbare Arbeitnehmer es gibt.
Müsste es nicht genau anders herum sein, oder stehe ich total auf dem
Schlauch?
Oder meinst Du den Minimallohn, den außereuropäische Fachkräfte bei uns
erhalten müssen?
Die Debatte wirkt auf mich so langsam ein wenig abartig. Da fehlen in
Deutschland angeblich Fachkräfte, und anstatt irgend wie zu versuchen,
Arbeitslose Deutsche wieder in den Arbeitsmarkt zu bringen, werden die
Schleusen aus dem Ausland geöffnet, womit vermutlich erstens der Anteil
Deutscher arbeitsloser Ingenieure noch schneller steigt wie in den
letzten Jahren und gleichzeitig die Löhne der angestellten Ingenieure
sinken.
Interessant ist auch immer der Begriff "hochqualifiziert". Anscheinend
gibt es nur noch im Ausland hochqualifizierte Fachkräfte und in
Deutschland nur noch unfähige primitive Deppen. Jedenfalls könnte man
den Eindruck bekommen, wenn man sich mal in den diversen Gazetten
umschaut. Der Begriff "hochqualifiziert" wird dort immer nur verwendet,
um allen klarzumachen, wie haushoch überlegen uns deutschen Akademikern
unsere ausländischen Kollegen sind.
Das ist doch alles total krank.
@Paul:
LOL, volle Zustimmung.
>Maximallohnes
Schon merkwürdig: Dieses Wort hatte ich noch nie zuvor gehört... ;-)
Marx.W schrieb:>Wichtig ist die EU-Regelung, das Fachkräfte die aus nicht>EU-länder sind, das 1,5-fache des Durchschnittsverdienstes>(BRD 42000 €) (je EU-Mitgliedsland ergeben sich andere>Werte) min. Verdienen müssen.
LOL. Da machen wir wohl mal schnell ne neue Statistik über den
Durchschnittsverdienst. Am besten so eine wie bei den offiziellen
Arbeitslosenzahlen...
High Performer schrieb:>Da fehlen in Deutschland angeblich Fachkräfte, und anstatt>irgend wie zu versuchen, Arbeitslose Deutsche wieder in den>Arbeitsmarkt zu bringen,
Wo hab ich das denn gestern oder heute schon mal gelesen?
Wenn man im eigenen Hause schon nicht genügend Bewerbungen zum
Aussortieren hat, ist das Ego beschädigt. Dann überbeansprucht die Suche
in der Jobbörse beim Amt, unter den (nichtsnützigen) Arbeitslosen, erst
recht das gesunde Ego vieler Unternehmen. Warum schickten die noch keine
Bewerbung, so daß man sie aussortieren konnte?
Wurde nicht schon Seehofer in den letzten Tagen mal dafür angegriffen,
mit der Idee, zuerst im eigenen Land nach qualifizierten Leuten im
Arbeitslosenpool zu suchen?
>Wurde nicht schon Seehofer in den letzten Tagen mal dafür angegriffen,>mit der Idee, zuerst im eigenen Land nach qualifizierten Leuten im>Arbeitslosenpool zu suchen?
Korrekt! Anscheinend scheuen die Verantwortlichen inzwischen das
Sinnvolle und Naheliegende wie der Teufel das Weihwasser. Dass sich
allerdings gerade die FDP wieder besonders hervortut mit dem Ruf nach
ausländischen Fachkräften, zeigt mal wieder die Macht der Lobbyarbeit.
Noch etwas am Rande: fragte mich am WE doch meine Freundin, ob es keinen
Verband gäbe, in welchem sich die Ingenieure zusammenschließen können.
Da konnte ich nur müde lächeln...
Ich nannte ihr dann den VDI, musste aber gleichzeitig anmerken, dass der
sich zwar "Verein Deutscher Ingenieure" nennt, aber leider auch nur ein
Sprachrohr der Arbeitgeber-Lobby ist.
>Warum schickten die noch keine Bewerbung, so daß man sie>aussortieren konnte?
Bei dem Satz kam mir in den Sinn, warum Arbeitgeber sich nicht
um die Einstellung eines Mitarbeiters bewerben? Dann kann man
den Spieß mal umdrehen und selbst aussortieren. Das wäre doch
mal ne Retourkutsche.
Die Idee hat jedenfalls was.
>Die Debatte wirkt auf mich so langsam ein wenig abartig. Da fehlen in>Deutschland angeblich Fachkräfte, und anstatt irgend wie zu versuchen,>Arbeitslose Deutsche wieder in den Arbeitsmarkt zu bringen, werden die>Schleusen aus dem Ausland geöffnet, womit vermutlich erstens der Anteil>Deutscher arbeitsloser Ingenieure noch schneller steigt wie in den>letzten Jahren und gleichzeitig die Löhne der angestellten Ingenieure>sinken.
Mittlerweile wurde in verschiedenen Medien der Fachkräftemantel in einen
"prognostizierten" Fachkräftemangel umbenannt.
Mit der ganzen Medienaktion zum Fachkräftemangel sollen die Schüler in
die MINT-Berufe gelockt werden, das ist meiner Meinung nach der
Hauptgrund.
Paul schrieb:> Da wäre ich mir nicht so sicher. Denn, daß unseren Politikern Gesetze>> egal sind, dürfte bekannt sein.
Denke ich nicht so!
Die EU besteht halt nicht aus Tillich & Co. Schau doch mal nach
Frankreich, bei denen wird wegen der Rente mit 60 das Land lahmgelegt!
Bei uns machen die Politik, Medien und Besitzende gemeinsame Sache, um
immer mehr sich unter den Nagel-reißen-zu-können! Gestütz wird die obere
Schicht aus einer verbeamteten Kaste (Polizei, Verwaltung, Schule,
Kirche, Verbände), die sich mit ihreen Dienstleistungen (Unterdrücken,
Belügen, Verweigern) einen Anteil an der Beute sichert!
Die verbeamteten Kaste stellt dabei das entscheidende Rückrad der
politischen Struktur in der BRD dar.
High Performer schrieb:> Noch etwas am Rande: fragte mich am WE doch meine Freundin, ob es keinen>> Verband gäbe, in welchem sich die Ingenieure zusammenschließen können.
Eine sehr gute Frage!
> Da konnte ich nur müde lächeln...
Da fängt das Problem an!
> Ich nannte ihr dann den VDI, musste aber gleichzeitig anmerken, dass der>> sich zwar "Verein Deutscher Ingenieure" nennt, aber leider auch nur ein>> Sprachrohr der Arbeitgeber-Lobby ist.
Und hier haben wird das Problem! Man denke nur an den Bauerverband, wenn
der sich für die Einfuhr z.B von billigen Mais aus den USA einsetzen
würde, absolut undenkbar ist do was.
Deshalb sollte man daran arbeiten den VDI zu einen Interessenverband
in Sinne der Ingenieure zu modernisieren, oder aber eine
Interessenvereinigung zu gründen (beizutreten) die diese vertritt.
Ein kleines Beispiel zum Zuzug ausländischer Fachräfte:
Diese Firma sitzt zwar in Österreich, ändert aber nicht viel.
http://www.stepstone.de/stellenangebote--Technische-n-Projektleiter-in-RD-fuer-den-Standort-China-China-ZKW-Group--1631442-popup.html?cid=JAJob-04-2007&jacid=1087615-04-2007
Wir, das Team der ZKW-Group, wollen die Nacht zum Tag machen. Als einer
der führenden Produzenten für Licht- und Scheinwerfersysteme im
Premium-Fahrzeugfrontbeleuchtungs-Segment suchen wir für den Aufbau
unseres Entwicklungsstandortes China eine/n Technische/n
Projektleiter/in R&D
für den Standort China
(...)
Als unser/e Idealkandidat/in verbinden Sie chinesische Wurzeln mit
Europaerfahrung (Studium, Berufserfahrung). Know-how aus dem technischen
Projektmanagement in der Automobilindustrie setzen wir voraus. Erste
Führungserfahrung ist von Vorteil.
Also liebe Chinesen, Inder etc., kommt nach Deutschland, studiert hier,
arbeitet ein paar Jahre hier und nehmt eurer Fachwissen mit zurück in
eure Heimat und macht dann die europäischen Firmen platt.
Herr Brüderle, Frau von der Leyen und Frau Schavan unterstützen Sie
gerne!
Marx W. schrieb:> Deshalb sollte man daran arbeiten den VDI zu einen Interessenverband> in Sinne der Ingenieure zu modernisieren, oder aber eine> Interessenvereinigung zu gründen (beizutreten) die diese vertritt.>>
Der VDI sollte den internationalen Organisationen beitraten, damit der
Abschluß leichter im Ausland anerkannt wird. Umgekehrt natürlich auch.
http://www.washingtonaccord.org/
Washington Accord ist für Ingenieure, die international arbeiten. Sydney
Accord für Techniker und Dublin für Meister. So ist es ungefähr für die
Deutschen Abschlüsse.
>Denke ich nicht so!>Die EU besteht halt nicht aus Tillich & Co. Schau doch mal nach>Frankreich, bei denen wird wegen der Rente mit 60 das Land lahmgelegt!
Und? Hat sich durch Frankreich unsere Merkel ummerkeln lassen? Nein, sie
bleibt bei 67 und empfiehlt Sarkozy, standhaft zu bleiben.
Wieviele (Hartz-)Gesetze wurden erst mal beschlossen und dann
nachträglich durch das Verfassungsgericht für unzulässig erklärt? Es
wird erst mal probiert, ob es der brave Bürger schluckt. Dummfang!
Interessant finde ich übrigens wie auf Startschuß alle Sender und
Gazetten gleichzeitig extrem von Mangel und dem nötigen Zuzug von
Ausländern labern. Wird wohl ein Rundschreiben und "Rundscheck" an alle
Journalisten durch die Lobbyisten gegeben haben. Ein mittlerweile zum
Freiberufler gedrängter Journalist ist schließlich auf jeden Auftrag
angewiesen.
PS.: Stuttgart 21 ist ein kleiner Lichtblick, daß das Volk langsam
aufwacht. Hoffentlich potenziert sich das auf alle Bereiche der Politik.
> Interessant finde ich übrigens wie auf Startschuß alle Sender und> Gazetten gleichzeitig extrem von Mangel und dem nötigen Zuzug von> Ausländern labern.
Dir fällt das erste mal in deinem Leben auf, daß Nachrichten nicht
unabhängig sind sondern von dahinterstehenden Interessengruppen zur
Manipulation der Volksmeinung verbreitet werden ?
Ach, du Armer, wie geordnet war deine Welt noch im Kosovo-/Irak Krieg...
>Wie gut sind indische IT Fachkräfte eigentlich ? Hat jemand Erfahrung
guenstige Chaoten. Kannste zu 80% in die Tonne kloppen, ist aber immer
noch guenstiger, wenn man ein gedultiges Interface dazwischenschalten
kann. Eine heimische Kraft vor Ort ist zwingend.
> Wie gut sind indische IT Fachkräfte eigentlich
Die Dutzenden, die ich kennengelernt habe, waren Vollpfosten.
Wurden als DIE Experten schlechthin beworben.
Konnten wahrscheinlich ein DIR auf der Kommandozeile tippen
und damit ihrem Chef imponieren.
Vermutlich gibt es auch gute Inder. Die sitzen aber schon längst in
Firmen in den USA die auch dortige Gehälter bezahlen.
Der indische Hype ging vor allem los, weil die Leute im Gegensatz zu
den weit klügeren Chinesen halbwegs englisch sprechen und deshalb
ohne die Sprachprobleme einsetzbar sind in Firmen aus UK/USA.
Sehr bezeichnend finde auch, dass dieselbe Regierung die nach ausl.
Fachkräften schreit gleichzeitig das eigene Volk durch die Einführung
von Studiengebühren an der Qualifizierung hindert.
Sch... Staat!
MaWin schrieb:>> Wie gut sind indische IT Fachkräfte eigentlich>> Die Dutzenden, die ich kennengelernt habe, waren Vollpfosten.> Wurden als DIE Experten schlechthin beworben.> Konnten wahrscheinlich ein DIR auf der Kommandozeile tippen> und damit ihrem Chef imponieren.>> Vermutlich gibt es auch gute Inder. Die sitzen aber schon längst in> Firmen in den USA die auch dortige Gehälter bezahlen.>> Der indische Hype ging vor allem los, weil die Leute im Gegensatz zu> den weit klügeren Chinesen halbwegs englisch sprechen und deshalb> ohne die Sprachprobleme einsetzbar sind in Firmen aus UK/USA.
Ihre braune Schleimspur ist zum kotzen ! Schämen Sie sich !
Leute, ich kriege echt das kalte Kotzen, wenn ich diese Geschichten vom
"Fachkräftemangel" höre!!
Ich habe Spitzennoten und finde nach dem Studium trotzdem nichts. Zwar
gab es bisher insgesamt 7 Vorstellungsgespräche, doch letztendlich kam
dann doch die Absage. Sogar von Zeitarbeitsfirmen (von einer erst nach 2
Monaten!). Was läuft da falsch? Ich bin alles andere als introvertiert,
achte auf mein Äußeres und auf passende Kleidung, habe ein sicheres
Auftreten, bin stets freundlich, gut auf die Vorstellungsgespräche und
die Fragen vorbereitet und erzähle dort sicher keinen Mist. Mein
Lebenslauf sieht aus wie geleckt...bis auf die Tatsache, dass ich bisher
nicht im Ausland war. Und darauf ist man dann oft minutenlang
herumgeritten. Einen anderen Makel hat man halt nicht finden können. Ich
hatte in den meisten Gesprächen sowieso das Gefühl, dass man meinen
Werdegang einfach nur schlecht reden wollte. Am Ende sagte man mir zwar
oft, dass ich einen guten Eindruck hinterlassen habe, doch das hielt die
Leute nicht davon ab, mir eine Absage zu verpassen.
An der fehlenden Auslandserfahrung kann es allein nicht liegen. Erst
recht nicht dann, wenn die Tätigkeit ausschließlich im Inland an einem
bestimmten Standort stattfindet. Also fragte ich auch mal nach...und
siehe da: Es gibt einen Grund! Und zwar entschied man sich im ein oder
anderen Fall für jemanden mit Berufserfahrung, was teilweise auch direkt
zugegeben wurde. Tja, die kann ich nunmal nicht vorweisen. Und solange
es so weiter geht, wird sich daran auch nichts ändern. In einem
konkreten Fall hätte eine ein- bis zweiwöchige Schulung eigentlich
ausgereicht, um mich auf den Job zu 100 % vorzubereiten. Alle anderen
Vorkenntnisse aus Studium und Ausbildung waren da. Ich brachte sogar
Spezialwissen aus einem absoluten Nischengebiet mit, das für diese
Stelle bzw. für den Erfolg des Unternehmens absolut vorteilhaft gewesen
wäre. Aber nö...
Doch nicht nur mir geht es so! Auch ein Kommilitone von mir mit
ähnlichem Werdegang und fast identischen Noten findet nichts! Parallel
dazu holt man jetzt Akademiker aus dem Ausland? Mir fehlen die Worte...
Ich sehe mir das noch ein paar Wochen oder Monate an und haue dann ab.
Wohin? Das überlege ich mir noch. Vielleicht in die Schweiz, vielleicht
aber auch GB. Mein Lebenslauf ist sowieso schon versaut... Demnächst
muss ich mir noch vorwerfen lassen, dass ich keinen direkten
Berufseinstieg gefunden habe und arbeitslos war. Wie konnte ich nur?
> Am Ende sagte man mir zwar oft,> dass ich einen guten Eindruck hinterlassen habe
Antworte halt,
daß DIE bei DIR keinen Guten Eindruck hinterliessen...
Wer außer uns, liest dieses Forum?
Wie kann man Herr Brüderle&Co. die Zahlen über diesen Fachkräftemangel
(36.000 Ingenieure, über 60.000 IT-Spezies) um die Ohren hauen?
Die Gewerkschaften äußern sich sehr wenig zu diesem Fachkräftemangel,
vielleicht weil sich kaum Ingenieure und IT-Spezies sich bisher für
Gewerkschaften interessiert haben (und es auch nicht nötig war).
Ich schrieb:> Wer außer uns, liest dieses Forum?
Wir!
So einsam sind unsere Meinungen auch wieder nicht! Wenn man die
Kommentare unter diversen Online-portale von namhaften Zeitungen liest
bzgl. "Fachkräftemangel", dann sind die mit den hier geäußerten
Meinungen so ziehmlich identisch!
Also die Mehrheit der Bevölkerung ist mit uns einig, dass der
Fachkräftemangel eine mediengesteuerte Volksverdummung ist!
Marx.W schrieb:> Also die Mehrheit der Bevölkerung ist mit uns einig, dass der> Fachkräftemangel eine mediengesteuerte Volksverdummung ist!
Das glaube ich nicht!
Es gibt (noch) zu viele, die glauben das oder die das glauben wollen.
Mein Rat an alle: ganz ruhig bleiben und sich nicht verunsichern lassen.
Gehälter runter drücken hat bis jetzt jede Regierung gemacht, der Michel
ist leider so dumm so etwas an die Macht zu wählen. Aber es wird nichts
Neues kommen. Bei den Gehältern in Deutschland wird es keinen "Run"
geben, denn sie sind seit 10 Jahren unverändert und Deutschland ist im
Gehalt-Ranking ganz unten angesiedelt, also keine Bange. Lass die
Politiker-Idioten in die Falle laufen.
>Und? Hat sich durch Frankreich unsere Merkel ummerkeln lassen? Nein, sie>bleibt bei 67 und empfiehlt Sarkozy, standhaft zu bleiben.
Und? Merkel hat auch keinen Widerstand bekommen weil die Bürger
obrigkeitshörig und dumm sind. Dies ändert sich jedoch langsam wie du
bei Stuttgart 21 selbst siehst und langsam geht den Politikern der Arsch
auf den Grundeis. Sie wissen was passiert wenn man das Volk zu lange
herausfordert und Mappus selbst hat zugegeben dass
"Basta-Entscheidungen" der falsche Weg war. Nur aus Angst versteht sich.
>Leute, ich kriege echt das kalte Kotzen, wenn ich diese Geschichten vom>"Fachkräftemangel" höre!!>Ich habe Spitzennoten und finde nach dem Studium trotzdem nichts. Zwar>gab es bisher insgesamt 7 Vorstellungsgespräche, doch letztendlich kam>dann doch die Absage. Sogar von Zeitarbeitsfirmen (von einer erst nach 2>Monaten!). Was läuft da falsch? Ich bin alles andere als introvertiert,>achte auf mein Äußeres und auf passende Kleidung, habe ein sicheres>Auftreten, bin stets freundlich, gut auf die Vorstellungsgespräche und>die Fragen vorbereitet und erzähle dort sicher keinen Mist. Mein>Lebenslauf sieht aus wie geleckt...bis auf die Tatsache, dass ich bisher>nicht im Ausland war. Und darauf ist man dann oft minutenlang>herumgeritten. Einen anderen Makel hat man halt nicht finden können. Ich>hatte in den meisten Gesprächen sowieso das Gefühl, dass man meinen>Werdegang einfach nur schlecht reden wollte. Am Ende sagte man mir zwar>oft, dass ich einen guten Eindruck hinterlassen habe, doch das hielt die>Leute nicht davon ab, mir eine Absage zu verpassen.>An der fehlenden Auslandserfahrung kann es allein nicht liegen. Erst>recht nicht dann, wenn die Tätigkeit ausschließlich im Inland an einem>bestimmten Standort stattfindet. Also fragte ich auch mal nach...und>siehe da: Es gibt einen Grund! Und zwar entschied man sich im ein oder>anderen Fall für jemanden mit Berufserfahrung, was teilweise auch direkt>zugegeben wurde. Tja, die kann ich nunmal nicht vorweisen. Und solange>es so weiter geht, wird sich daran auch nichts ändern. In einem>konkreten Fall hätte eine ein- bis zweiwöchige Schulung eigentlich>ausgereicht, um mich auf den Job zu 100 % vorzubereiten. Alle anderen>Vorkenntnisse aus Studium und Ausbildung waren da. Ich brachte sogar>Spezialwissen aus einem absoluten Nischengebiet mit, das für diese>Stelle bzw. für den Erfolg des Unternehmens absolut vorteilhaft gewesen>wäre. Aber nö...>Doch nicht nur mir geht es so! Auch ein Kommilitone von mir mit>ähnlichem Werdegang und fast identischen Noten findet nichts! Parallel>dazu holt man jetzt Akademiker aus dem Ausland? Mir fehlen die Worte...>Ich sehe mir das noch ein paar Wochen oder Monate an und haue dann ab.>Wohin? Das überlege ich mir noch. Vielleicht in die Schweiz, vielleicht>aber auch GB. Mein Lebenslauf ist sowieso schon versaut... Demnächst>muss ich mir noch vorwerfen lassen, dass ich keinen direkten>Berufseinstieg gefunden habe und arbeitslos war. Wie konnte ich nur?
Vielleicht mußt du dich als Inder verkleiden, damit du eine bessere
Chance beim Vorstellungsgespräch bekommst. Inder euphorie ist noch nicht
vorbei.
Ich habe mir ernsthaft überlegt ob ich eine Namenänderung machen soll.
"Ranjid oder Ranyra".Auch Mein Migrationshintergrund würde mir viel
weiterhelfen.
den Fachkräftemangel gibt es auch in der USA, laut Spielgel Bericht.
Dort findet ein erfahrener IT Ing mit 20 Jahre Berufserfahrung bei
Microsoft & Co keinen Job. Trotzdem wollen die Firmen unbedingt mehr
Inder nach USA holen. Entweder sind die US Softwareentwickler so
schlecht oder sind alle Inder IT Gott.
Ich schrieb:> Das glaube ich nicht!>> Es gibt (noch) zu viele, die glauben das oder die das glauben wollen.
Deshalb wird ja daran gearbeitet mit Volldampf das Internet als
Kriminellendrehscheibe zu verunglimpfen, damit dann die Zensur freien
Lauf hat!
Fachkräftemangel ist so ziemlich überzogen, dass jedesmal mir schlecht
wird von den dummen Geschwätz!
Ganz einfach, es gibt in Indien jedes Jahr vielleicht 1 Mio. neue
IT-Spezialisten von den Universitäten.
Um die besten 1-2% (10 - 20.000) streiten sich die Firmen weltweit.
Take the best, forget the rest.
Natürlich will jede IT-Abteilung eines kleines mittelständischen
Unternehmen aus zB.: dem Sauerland, Südeifel, Ostbrandenburg, ... einen
von diesen IT-Spezies.
Damit das nicht zu teuer wird, senkt Herr Brüderle den Mindestlohn für
hochqualifizierte Zuwanderer.
>Ich habe Spitzennoten und finde nach dem Studium trotzdem nichts. Zwar>gab es bisher insgesamt 7 Vorstellungsgespräche, doch letztendlich kam>dann doch die Absage. Sogar von Zeitarbeitsfirmen
...
>aber auch GB. Mein Lebenslauf ist sowieso schon versaut
Das verstehe ich nicht. Was daran versaut sein?
Oder bist Du schon 5 Jahre vergeblich auf der Suche?
>@Wasnlos>Ganz einfach: Es exisitieren zu wenig freie Stellen. Das ist der Grund>für deine Arbeitslosigkeit.
Kann auch sein das Wasnlos zu gut ist und die zu schlecht
(Konkurrenzangst).
Ich habe das Verhalten von Kollegen schon erlebt, wo dann die eigene
Leistung schlecht geredet wurde. Wer sagt, das Mobbing erst im Job
anfängt? Das geht schon bei der Bewerberauswahl los. Sicher könnte man
sich nur dann sein wenn man deren Nachweise auch zu Gesicht bekäme.
Aber selbst hier gibts Leute die sich herausnehmen, andere zu
beurteilen und zu bewerten, Pfui Deibel.
Vielleicht sollte man hier erst mal einen Intelligenz-Zugangstest
machen damit er hier posten darf. Dann würde es hier aber sehr
einsam werden. Kommentar überflüssig.
Für unsere Niederlassung in Sao Paulo in Brasilien: (Olá!)
Raus aus der Werkstatt: Technischer Kfz-Redakteur gesucht !!!
Ihre Aufgabe:
Unser technisches Redaktionsteam sucht motivierte und wissbegierige
Verstärkung. Sie unterstützen das Team bei der Erstellung von
technischer Literatur rund ums Fahrzeug: vom Benutzerhandbuch, über
Reparaturleitfäden bis hin zu Instandhaltungsliteratur. (...) es gibt
Nichts was man nicht lernen kann. Wichtiger als reine fachliche
Perfektion ist uns Ihre Bereitschaft sich in das Team zu
integrieren(...)
Ihr Profil:
Abgeschlossene Kfz-technische Ausbildung: Kfz-Mechaniker,
Kfz-Elektriker, Kfz-Mechatroniker oder vergleichbare Qualifikation
Weiterbildung zum Meister oder Techniker vorteilhaft
Beherrschung der portugiesischen und englischen Sprache
Kenntnis der gängigen PC-Programme und Spaß an der Arbeit am Computer
Wir bieten Ihnen die Integration in ein motiviertes Team,(...)
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Adeus Alemanha !
PS: Die Stelle läuft über einen Dienstleister, ob das Gehalt ortsüblich
ist, steht da nichts von.
Vielleicht sollten wir uns im Ausland auf eine Stelle hier in Alemanha
bewerben.
Ich schrieb:> @Gästchen> Mir gehen nur die vernünftigen Alternativen auf dem Wahlzettel aus.
Was sind für dich "vernünftige Wahlalternativen"? Warum wählt der Bürger
nur eine aus dieses "erlaubten" Parteien wie CDU/SDP/FDP/Grüne und
erwartet eine Verbesserung wenn sie bis jetzt nur Verschlechterung
gebracht haben? Warum nicht Freie Wähler, warum nicht die Linken, warum
nicht Piratenpartei? Überlege dir was derzeitige Parteien machen:
Klientelpolitik, Aghanistankrieg, Milliarden für Banken, soziales
Gefälle, Niedriglöhne usw, usw. Glaubst du im ernst dass andere kleinere
Parteien es schlechter machen werden? Wer vor kurzem die Linken in
Verbindung mit DDR gebracht hat, wurde bei S21 eines besseren belehrt.
Wenn man eine Änderung will, braucht man Konkurenz in der Regierung. Das
ist der erste Schritt. Wagt man diesen Schritt nicht, gibt es keine
Änderung und es ist völlig wurscht was man dabei wählt: nur keine
Volksparteien mehr.
Man kann auch eine ungültige Stimme abgeben, ist besser als nur zuhause
rummeckern. Nichtwählen wird von den Parteien nicht als Gefahr für ihre
Existenz angesehen! Stimmenthaltung sagt dagegen aus, dass der Wähler
nur auf die Partei wartet, die er seine Stimme anvertrauen will!
Bringt auf jedenfall die Parteistrategen zum Grübeln!
Marx.W schrieb:> Man kann auch eine ungültige Stimme abgeben, ist besser als nur zuhause> rummeckern. Nichtwählen wird von den Parteien nicht als Gefahr für ihre> Existenz angesehen! Stimmenthaltung sagt dagegen aus, dass der Wähler> nur auf die Partei wartet, die er seine Stimme anvertrauen will!> Bringt auf jedenfall die Parteistrategen zum Grübeln!
Stimme dir grunsätzlich zu, so ist es besser als gar nicht zu wählen,
nur meine Zeit wäre mir zu schade noch 4 Jahre lang sich von Parasiten
ausnehmen zu lassen. Wenn man wirklich kleinere Parteien wählt, spart
man Zeit da die Entwicklung dann schneller voran geht: große Parteien
werden nach einem Arschtritt schnell ihre Strategie überdenken, Parteien
werden für die Bürger regieren und nicht für Bängster/Großkotzkonzerne,
denn sie wissen dass sie schnell abgewält werden falls sie nur
Verschlechterung herbeiführen.
@Gästchen
Ich habe die Piraten gewählt! Bei der Bundestagswahl und bei der Wahl in
NRW!
Die Linken sind für mich unwählbar.
Ich traue derzeit keiner Partei eine vernünftige Lösung der derzeitigen
Probleme zu, bzw. gegen die lobbyistenverseuchten Parteien anzutreten.
Es ist grundsätzlich besser selbst die Rentnerpartei zu wählen, als gar
nicht.
Die Geschehen im braven Stuttgart lässt mich hoffen, unabhängig welche
Meinung ich mir zu S21 bilden sollte.
Zum Thema: Wenn sich unsere Firmen weiterhin sich so stark um Inder
bemühen, wie um Fachkräfte aus Deutschland, braucht man sich um eine
massenhaft hochqualifizierte Fachkräfteschwemme aus Indien etc. keine
Sorge machen.
lasse drohen.
Aktuell sieht es so aus, dass jeder der was in der Birne hat Deutschland
eher verlässt. Auch Ausländer wie z.B. Türken gehen in ihre Heimat
zurück.
Die Spackos bleiben Deutsche oder Nichtdeutsche.
Türkisches BIP hat sich seit 2004 vervierfacht.
Hamn nahezu Wachstumsraten wie die alten Chinesen!
Dafür gibt es Gründe.
Der Lohn für die Arbeit z.B.
Es ist kein Geheimnis, dass man in diesem Land nicht mehr gut bezahlt
wird.
Sind aber normale Vorgänge.
Andere Länder schließen langsam auf in Wissen, Können und Lohn.
Dank www null Problemo.
Das ist auch gut so. Die Aufschließer wollen sich in 10 - 20 Jahren auch
ein Auto mit Stern oder vergleichbares leisten.
Die Weltwirtschaft schaltet also erstmal nen Gang hoch.
Die aktuellen Macher und Haber werden paradisische Zustände vorfinden.
Der Rubel wird weltweit für immer mehr gut rollen. Für viele aber auch
nicht. Für die Schwachen und Deppen .... tja, wir leben noch in der
Steinzeit was das Moralische angeht.
Arm - Reich Schere und so auch klar.
Die Erde sprich Natur wird das Dumme Mensch nicht lange tragen können.
Aber der Rubel wird rollen. Dannach Ernüchterung. Nichts geht mehr. So
2050.
PS.
Jedes Jahr kommt Bevölkerungstechnisch ein Deutschland dazu.
80.000.000 Menschen mehr Jahr für Jahr.
Ach weh, wenn in gleichem Masse der Wohlstand und die Verrücktheit
steigt.
Arme Natur.
Der Mensch wird teilen müssen. Arbeit und Land und Luft und und und.
Aktuell teilen wir die Erde durch 7.000.000.000
Im Jahr 2050 müssen die verbleibenden Rohstoffe und die Welt, Natur
durch 10.000.000.000 geteilt werden.
Ausflug....
1950 eure Elterngeneration wurde geboren musste die Welt durch
4.000.000.000 geteilt werden.
1800 spinner Napoleon hat sich ausgetobt musste die Welt durch
1.000.000.000 geteilt werden. Und was hamn se gemacht .... Krieg.
Versteht sich von selbst. Teilen lernen ist angesagt.
Oder alternativ andere von Rohstoffen und Wohlstand und und und
aussperren und hier und da mit Aufstand und Krieg und und und rechnen
und machen.
Das ist der aktuelle Weg des Menschen. Aussperren und einsacken was
geht.
Teilen ????
Er wird umlernen müssen der Affe oder ..... Hart werden.
Die Welt wird für jeden ein stück kleiner.
Und biste alleine auf der Welt, kannste machen was du willst.
Biste viele und mächtig, muste überwacht werden und solltest dich
neutral verhalten um andere nicht zu verletzen.
Das kleine 1*1 kann so einfach sein, wenn man die Dinge verunkompliziert
und sich auf das wesentliche konzentriert.
Viel Spass noch.
Ich schrieb:>Wenn sich unsere Firmen weiterhin sich so stark um>Inder bemühen, wie um Fachkräfte aus Deutschland,>braucht man sich um eine massenhaft hochqualifizierte>Fachkräfteschwemme aus Indien etc. keine Sorge machen.
Ich hörte dazu heute Morgen eine kurze Diskussion eines DLF-Sprechers
mit einem Politiker. Der DLF-Sprecher war sogar so mutig, Billiglöhne zu
erwähnen, und ob es keine geeigneten inländischen Kräfte gäbe. Und ich
sagte gleich, wetten, daß in der Diskussion kein Wort über Lohn fällt?
So war es auch. Der Politiker führte an, daß es auf der ganzen Welt
Fachkräftemangel gäbe. Und das geschaut werden müsse, wo global welche
Menschen hin passen. Man kann sich das so vorstellen, wie eine Tasse
Kaffee (die die Erde darstellt), worin ein Löffel Zucker global die
gleiche Zuckerkonzentration bestrebt.
So, soll ich jetzt nach China??? Oder bleibt auf Dauer doch nur
Hartz-IV?
@Wilhelm Ferkes
Deshalb ist Deutschland netto ein Auswanderungsland, das hat auch heute
unsere Angie erwähnt.
Das Ende des Bausparvertrages, des Riester-Sparvertrages, der
Geburtsheimat, ...
„Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl!“ (Herbert Grönemeyer)
Jeder muss sich für sich entscheiden, wie wichtig ihm/ihr ein
beständiges Leben in Deutschland wert ist.
Wer hier keinen passenden Job findet, trotz halbwegs vernünftiger
Qualifikation, wird sich überlegen müssen, was er machen will/würde.
Das war heute (20.10.2010) beim Unternehmertag des Bundesverbandes
Großhandel,Außenhandel und Dienstleistungen in Berlin.
Dort hat unsere Angie das losgelassen.
Aus einer Propagandaseite im Internet FÜR den Zuzug:
************************************+
„Viele Bewerber sind zwar fachlich versiert, wenn aber
Deutsch-Kenntnisse fehlen, wird es schwierig, einen Arbeitgeber in
Deutschland zu finden“, sagte Raabe der dpa. Deshalb gehe es bei den
ZAV-Veranstaltungen auch darum, diejenigen Bewerber herauszufiltern, die
Deutschkenntnisse haben oder sich aneignen wollen.
In vielen Ländern Europas werde Deutsch gar nicht mehr als Fremdsprache
angeboten, sagte ZAV-Direktorin Varnhagen der „Welt“. „Viele
Hochqualifizierte lernen nur Englisch und gehen dann eben auch in
englischsprachige Länder, wenn sie in ihrem Heimatland keine
Beschäftigung finden.“
*************************************
>In vielen Ländern Europas werde Deutsch gar nicht mehr als> Fremdsprache angeboten,
So ein Pech aber auch, das tut mir aber leid :-)
Wenn die dann in 3 Jahren alle einigermassen Deutsch können, haben wir
wieder eine Krise. Dann können sie zwar hier arbeiten, man wird si aber
nicht mehr wollen.
Wundert mich alles gar nicht. Schonmal zugehört was bei den zurzeit
(noch) regierenden Parteien für Schwachsinn auf deren Parteitagen
geredet wird?
Habs zufällig mal im Fernsehen gerade dagehabt als der Rößler von der
Fast-Drei-Prozent (FDP) Partei meinte, dass wir ja alle so sehr den
Import von ausländischen Fachkräften benötigen und wie wichtig das für
Deutschland ist.
Förderung der eigenen Leute? Nein... Die kosten doch zuviel...
>Alles Quatsch !>In drei Jahren lernst du keine Fremdsprache, vorallem kein Deutsch und>vorallem nicht so das du eine Aufgabenstellung als Ing. ausfüllen>kannst.
Als alter Sack vielleicht aber nicht als junger Kerl, Zuckerle.
Rosa
Zuckerle schrieb im Beitrag #2568081:
>> Autor: Thomas (Gast)>> Datum: 27.02.2012 02:13>>> Wenn die dann in 3 Jahren alle einigermassen Deutsch können, haben wir>> wieder eine Krise.>> Alles Quatsch !>> In drei Jahren lernst du keine Fremdsprache, vorallem kein Deutsch und> vorallem nicht so das du eine Aufgabenstellung als Ing. ausfüllen> kannst.>> Bestenfalls kannst du eine Speisekarte lesen, dich mit den Damen über> den Preis für eine Nacht unterhalten oder eine Packung Kippen kaufen.>> Das Forum hier ist voll von Leuten die 30, 40, 50 Jahre Deutsch-Kurs> haben und bei denen es immer noch nicht für eine Professur in> Germanistik reicht.
das was Zuckerle geschrieben hat, ist zwar etwas übertrieben, hat aber
einen wahren Kern.
Also wenn ich mal schaue, wie viel Französisch der
Durchschnittsabiturient ein Jahr nach dem Abi noch kann.
Dort wo ich Abi gemacht habe, berufliches Gymnasium, musste man bis zur
mittleren Reife entweder 4 Jahre franz oder Latein gehabt haben ( 4
Stündig ) oder man musste 3 Jahre lang bis zum Abi je 5 Stunden franz
pauken.
Französisch ist von der Komplexität her ähnlich, wie z.B. Deutsch für
einen Griechen oder Spanier.
Nun wenn ich mir jetzt viele vom Abi anschaue, wie viel der Durchschnitt
nach einem Jahr noch kann, dann reicht das mit Mühe und not vllt noch um
einen Kaffee in Frankreich auf Französisch zu bestellen.
Bei Englisch ist das selbstverständlich anders, Englisch ist weitaus
einfacher und man ist ja ständig umzingelt von dieser Sprache.
Johannes O. schrieb:> Förderung der eigenen Leute? Nein... Die kosten doch zuviel...
Ist doch richtig! Warum die eigenen Leute fördern, wenn man den anderen
Ländern die Leute abwerben kann.
(Klapp zwar ned, weil man mit den Löhnen auf Weltmarktniveau ned
mithalten will.) Aber solang die Unternehmerschaft hofiert wird, reichts
noch zu 2% Marktanteil bei den Wählern.
Von den 56% den die SPD bei den Deutsch-Türken hat, dürfte die FDP wohl
weit weg sein.
Die FDP-Führung ist wie das Management in deutschen Firmen. Die Firmen
beschäftigen sich nicht mit den relevanten Kunden, die FDP nicht mit den
FDP-Wähler des Sep. 2009!
Sep. 2013 ist es dann endgültig vorbei mit der F.D.P.!
Manni schrieb:> Nun wenn ich mir jetzt viele vom Abi anschaue, wie viel der Durchschnitt> nach einem Jahr noch kann, dann reicht das mit Mühe und not vllt noch um> einen Kaffee in Frankreich auf Französisch zu bestellen.
Je voudräh un Milchkaffee ;-).
Aber mal Hand auf's Herz. Das der Propagandamüll der "Herrschenden
Klasse" den der sowjetischen Nomenklatura in den Schatten stellt sollte
doch bekannt sein oder? Wes Brot ich ess des Lied ich sing und das die
Verdummung des schmarotzenden Teils der BRD voranschreitet ist auch
nicht unbekannt.
Oder wie soll man es sonst erklären was Sie alles so Veranstalten um
statt einer starken selbstbewussten Arbeitnehmerschaft Duckmäuser zu
produzieren. Das fällt ihnen selbst auf die Füße da die guten - aus dem
Arbeitslager Deutschland - abwandern oder was anders machen.
Erstklassige umgeben sich mit erstklassigen, zweitklassige mit
drittklassigen. Die Tendenz ist da wohl eindeutig.
Zeitungen und News der Propagandaapparate zu lesen ist sinnlos.
Gehirnwäsche pur. Von den sog. "Portalen" (ne Tür zur Hölle oder was?
;-). fisch ich mir aus den Kommentaren das wenige raus was Kompetenz
zeigt. Dazwischen und da drüber steht eh nur Müll, dummes Zeugs und die
totale Ahnungslosigkeit.
Fachkräftemangel ist ein Kampfbegriff der Kapitalisten (ja so weit sind
wir schon wieder gekommen). Dumm eindimensional leicht zu widerlegen,
gelogen von widerlichen Schmarotzern, Lobbyorganisationen und
Mietmäulern vorgetragen und was weiß ich noch alles. Aber auf allen
Kanälen (inkl der GEZahlten Parteipropagandasender) unwidersprochen
ständig wiederholt.
Die sog Presse ist da nur Dreck, schreibt nur Schei... und du kannste
vergessen.
Warum aber wird darüber trotzdem lamentiert? Erwartet da jemand
Klarheit, Ehrlichkeit, Unabhängigkeit oder auch nur die mindeste
Ausgewogenheit?
Wovon träumt der dann nachts?
Manni schrieb:> Also wenn ich mal schaue, wie viel Französisch der> Durchschnittsabiturient
ich habe 20 Jahre kein Französisch gesprochen und es im Rahmen einer
Zusmmenarbeit mit einer Abteilung in Lyon wieder gelernt. Das geht
erstaunlich rasch. Wenn Du den ganzen Tag nur Französich lernst und
sonst den Kopf frei hast, dass bekommst Du schon in 4 Wochen 150h
zusammen und die sind Dank instensiven Trainings mehr wert, als 300 in
der Schule, wo es nur Frontalunterricht gab. 4 Jahre Französisch zu 45
Wochen mit 2 Stunden sind nämlich auch nur 360h.
Teilzeitfranzose schrieb:> 4 Jahre Französisch zu 45>> Wochen mit 2 Stunden sind nämlich auch nur 360h.
Aber auch nur weil du keinen einzigen Deutschen um dich hattest und das
Frogg-Englisch du nicht beherrscht hast.
Da galt für dich der Spruch:"Vogel friß oder stirb!"
> Aber mal Hand auf's Herz. Das der Propagandamüll der "Herrschenden> Klasse" den der sowjetischen Nomenklatura in den Schatten stellt sollte> doch bekannt sein oder?
Also eher nicht , und bewusst ist es noch weniger ..
Was ich soo höre ..
> Zeitungen und News der Propagandaapparate zu lesen ist sinnlos.> Gehirnwäsche pur. Von den sog. "Portalen" (ne Tür zur Hölle oder was?> ;-). fisch ich mir aus den Kommentaren das wenige raus was Kompetenz> zeigt.
Aufpassen , kann geährlich werden !!
> Dazwischen und da drüber steht eh nur Müll, dummes Zeugs und die> totale Ahnungslosigkeit.
Zu weit über 90 % ..
> Fachkräftemangel ist ein Kampfbegriff der Kapitalisten (ja so weit sind> wir schon wieder gekommen).
Es gibt reinen Fachkräftemangel aber nicht so wie es in der Presse
dargestellt wird ..
> Dumm eindimensional leicht zu widerlegen,> gelogen von widerlichen Schmarotzern, Lobbyorganisationen und> Mietmäulern vorgetragen und was weiß ich noch alles. Aber auf allen> Kanälen (inkl der GEZahlten Parteipropagandasender) unwidersprochen> ständig wiederholt.
Und kritische Stimmen werden mit ALLEN Mitteln bekämpft ..
> Die sog Presse ist da nur Dreck, schreibt nur Schei... und du kannste> vergessen.
Nur zum grössten Teil ..
> Warum aber wird darüber trotzdem lamentiert? Erwartet da jemand> Klarheit, Ehrlichkeit, Unabhängigkeit oder auch nur die mindeste> Ausgewogenheit?
Die Bildungspolitik der letzten 40 Jahre trägt erste Früchte
> Wovon träumt der dann nachts?
Von Goldbarren , Rohdiamanten ??
Ich zitiere mal den hier verfassten Artikel:
https://www.xing.com/net/pri58c763x/fachkr%c3%a4ftemangel/ingenieurmangel-318451/junge-gut-ausgebildete-spanier-kommen-nach-deutschland-38327186/39954858/save/?wsa=230649430.c810d5#39954858> Junge, gut ausgebildete Spanier kommen nach Deutschland
(Herr H. von der Siemens hat eine Initiative für die Ssanier und für die
Deutsche Wirtschaft gestart, um der Wirtschaft zu "helfen"
Hallo, Herr H.
bitte nennen Sie mir die an Fachkräftemangel leidenden Firmen in
Deutschland. Ich habe Zugriff auf derzeit 8 KMUs die nicht weniger, als
100 Ingenieure abbauen wollen. Geschätzt die Hälfte hat trotz
Ankündigung und inzwischen mehrmonatiger Suche mit z.t. gecoachter
Bewerbung immer noch keine Stelle.Problem: Zu alt und allgemein
ausgebildet (wer mal 10 Jahre irgendwo gearbeitet hat, ist automatisch
nicht so fokussiert, was dann trotz absoluter Mehrerfahrung als Ballast
angerechnet wird).
Den Spaniern ist bewusst geworden, dass Sprachkenntnisse neben einer
passenden Ausbildung entscheidend sein können. Das ist schön, das man
das erkannt hat. Aber wie lange denken Sie, benötigt jemand, der keine
Deutschkenntnisse besitzt, um in Deutschland effektiv arbeiten zu
können?
Der Fachkräftemangel, so es ihn gibt, existiert überhaupt nur in den
wenigen Bereichen tatsächlich hochqualifizierte Ingenieure, die
mehrjährige Erfahrungen im Projektwesen mit Kunden und deutschen
Qualitätnormen besitzen. Wie wollen sie dort einen in deutscher
Projektabwicklung unerfahrenen Ausländer beschäftigen, der zudem noch
Probleme mit den Feinheiten der Sprache hat? Da gibt es doch bereits
Probleme mit Niederländern und grenznahen Zuwanderern aus Polen, die
fliessend deutsch sprechen? Schon die Mentalität derÖsterreicher und
Schweizer ist ein gänzlich andere.
Und wrir kennen doch umgekehrt die Probleme der Deutschen in
südländischen und asiatischen Abteilungen, wenn es um die Details und
ums Eingemachte geht!
Nein, nein - das dauert viel zu lange. Eher bringe ich einem Absolventen
in 3 Jahren Technik und PM bei und an Absolventen haben wir genug und
werden sie im Überfluss haben. Ich früchte, dass dann, wenn die jungen
dynamischen Spanier in 2 Jahren gut genug Deutsch können, genau dann
auch die G12-Ani-Schwemme kommt, die sich mit den bachelors mischt, die
krisenbedingt den Master drangehängt haben und nach einem lauen
Berufseinstieg nach 2 Jahren zum ersten mal wechseln und das Ganze dann
bei sich abgeschwächt habender Konjunktur.
Nennen Sie mir die 1% Topspanier, die fliessend Deutsch können, 5 Jahre
Erfahrung mit deutschen Firmen haben und deutschen Arbeitsstil pflegen.
Die kriege ich locker unter und zwar sofort. In 2-3 Jahren brauchen wir
keine mehr. Vor allem keinen Durchschnitt und keine Massen. Jetzt nicht
und in Zukunft nicht.
Was wir eher brauchen, ist ein Verständnis gewisser Grossfirmen, gute
Leute nicht durch Gehaltslimits zu deckeln, sondern im"bekommen" haben?
Leute, die die Siemens nun wieder gebrauchen könnte. :-)
Und wieviele richtig gute Leute von einer Qimonda oder Infineon, haben
immer noch keinen Job. in dem sie optimal arbeiten können, weil sie 2009
abgewickelt und ausgelagert wurden? - Aber die sind z.T. über 35 und
vielen Personalabteilungen deutscher Grosskonzerne nicht genehm.
Fachkräftemangel ist immer relativ. Wer gut zahlt, hat auch Leute. Aber
derzeit sehe ich wieder verstärkt gute Leute in andere Gebiete
abwandern. Z.T. wechseln viele gute Entwickler ins PM oder QM oder PL
weil sie dort besser verdienen können und die Firma hat dann sofort ein
Loch, das sie in Ermangelung guter Entwickler nicht zu den gewünschten
Kosten im Markt decken kann. Daher werden dann headhunter beauftragt,
einen irgendwo abzuwerben, der billig genug zu haben ist. Da das nicht
so leicht ist, besteht dann ein scheinbarer "Mangel" :-)
Meine Tante hat den Fachkräftemangel im damaligen Westdeutschland
erlebt. Sie gab ein Inserat in der Zeitung auf und es meldeten sich x
Firmen. Blindbewerbungen musste sie gar keine schreiben.
Ein Fachkräftemangel würde sich auch mit breitgefächerten Lockangeboten
der betroffenen Branchen bemerkbar machen. Das Phänomen Zeitarbeit
könnte gar nicht überleben (aufgrund mangelnder Konkurrenzfähigkeit in
Punkto Gehalt).
Und zu den ausländischen Fachleuten: Deren Leistungsträger kommen
bestimmt nicht nur aus Nächstenliebe nach Deutschland, wie es sich so
einige Entscheidungsträger so wünschen. Schlechte Gehälter, schlechtes
Wetter und deutsches Spießertum (im Vergleich zu anderen Ländern) locken
niemanden. Auch die "Großzügigkeit" deutscher Politiker, die
Gehaltsgrenzen für Einwanderer in gewissen Berufsgruppen zu senken ist
Zeichen für Arroganz und Überheblichkeit ganz oben. Man lockt also mit
niedrigen Gehältern.
horst1 schrieb:> Auch die "Großzügigkeit" deutscher Politiker, die> Gehaltsgrenzen für Einwanderer in gewissen Berufsgruppen zu senken ist> Zeichen für Arroganz und Überheblichkeit ganz oben. Man lockt also mit> niedrigen Gehältern.
Sch.. es kommen immer noch keine, bzw. nicht genug ausländische
Zuwanderer, die Gehaltsgrenzen sind wohl noch zu hoch.
Die Lohngrenzen für Ingenieure und andere hochqualifizierte Fachkräfte
müssen wohl auch unterhalb der falls vorhandene Mindestlöhne gesenkt
werden!
Ist doch voll logisch!
Falls die ausländischen Fachkräfte genauso tolle Angebote bekommen wie
ich (habe einen Job bei einem DL), dann kommen die sicher in Scharen.
(nur nicht zu uns).
Es kann doch keinem deutschen Unternehmen zugemutet werden irgendeinen
ausländischen (nicht EU) Ingenieur für über 33.000€/a (brutto)
einzustellen.
Die brauchen bei diesen hohen Gehältern einen Zuschuss durch den Staat.
Sehe ich da was falsch?
"Krisentopf ausländische Fachkräfte"
Macht euch keine Gedanken wegen Ausländer. Die werden bestimmt nicht so
lange hier bleiben wollen, nachdem sie nur 10 min. in der
Ausländerbehörde verbracht haben.
Ausländer schrieb:> Macht euch keine Gedanken wegen Ausländer. Die werden bestimmt nicht so> lange hier bleiben wollen, nachdem sie nur 10 min. in der> Ausländerbehörde verbracht haben.
Die sind klug genug.
Spätestens bei
"Können Sie sich ausweisen?" kommt dann
"Wie, das muss ich das jetzt schon selbst tun?"
Marx W. schrieb:> So kanns gehen, läd man ein paar ausl. Reporter ein, und schon ist das> Mail-Eingangsfach voll.> Fachkräfteschwemme in Heilbronn!
Nur die Frage, wo die Heilbronner Fachkräftemangel haben sollen? Da
werden mehr Stellen von Dienstleistern ausgeschrieben als sonstwas und
selbst die konnten mir als notentechnisch durchschnittlichen, deutschen
FH-Maschinenbauer, der die Regelstudienzeit um 50 Prozent überschritten
hat, seit Oktober 2011 nicht eine einzige Stelle anbieten!
Im Rest von Deutschland merke ich auch ned viel vom Mangel, suchen
wahrscheinlich nur die richtig Talentierten und auf die Stelle
Passendsten.
Da kann der Großteil der Ausländer auch gleich daheim bleiben. Reißen eh
fast alle die hohe Latte der deutschen Unternehmen, alleine schon durch
den Nachteil der Muttersprache.
On Average schrieb:> selbst die konnten mir als notentechnisch durchschnittlichen, deutschen> FH-Maschinenbauer, der die Regelstudienzeit um 50 Prozent überschritten> hat, seit Oktober 2011 nicht eine einzige Stelle anbieten!
ok da braucht man sich nicht wundern. 50 % über Regelstudienzeit, beim
FH Diplom wären das 12 statt 8 Semester. Trotzdem nur durchschnittliche
Noten. Also dann muss man sich nicht wundern. Ein Arbeitgeber wird
annehmen, dass Du wohl auch für alles andere im Berufsleben 50 % länger
brauchst, bei gleichem durchschnittlichem Arbeitsergebnis.
Bei mir an der FH wurde man nach 11. Semestern ( im Diplomstudiengang )
automatisch exmatrikuliert. Außer man kam mit einem Härteantrag durch.
On Average schrieb:> und>> selbst die konnten mir als notentechnisch durchschnittlichen, deutschen>> FH-Maschinenbauer, der die Regelstudienzeit um 50 Prozent überschritten>> hat, seit Oktober 2011 nicht eine einzige Stelle anbieten!
Ich geb dir jetzt einen Tip:
Mach kleine Weiterbildungen wie den Strahlenschutzbeauftragten, den AdA
Schein, Abfallbeauftragten etc. ... . Damit kannste dich leichter aus
der Masse der Mittelmäßigen rausheben.
Mir ist klar, dass das Geschrei in Heilbronn nach Fachkräften eher ein
Witz ist. Dort sind mehr Produktionsbetriebe angesiedelt.
Aber wenn du da bleiben willst, mußte du dich nach der Decke strecken!
Ludwig schrieb:> Bei mir an der FH wurde man nach 11. Semestern ( im Diplomstudiengang )>> automatisch exmatrikuliert.
Ist ja auch nicht einzusehen, dass einer 2 Jahre länger macht, bei einem
Studium, dass nur 3.5 Jahre dauern soll und muss.
Michel schrieb:> Ist ja auch nicht einzusehen, dass einer 2 Jahre länger macht, bei einem>> Studium, dass nur 3.5 Jahre dauern soll und muss.
Wieso?
Das haben die kranken Profs unbedingt haben wollen!
Anders rum gibts genug FH`s die Prüfungen nur einmal im Jahr anbieten!
Überfüllte FH`s, da muß man sich es dreimal überlegen zur Prüfung zu
gehen, weil sie jeden rausprüfen der schwächelt.
Und ned jeder wird von Mammie und Papi während des Semesters finanziell
freigestellt. Da wird dann nebenbei gearbeitet.
Also gibt Gründe.
Bloß kennen, will die keiner von denen die mit den Finger hämisch
zeigen!
Alles Klar!
Ludwig schrieb:> Bei mir an der FH wurde man nach 11. Semestern ( im Diplomstudiengang )> automatisch exmatrikuliert. Außer man kam mit einem Härteantrag durch.
Bei uns ging das nach Versuchen, maximal 3 Versuche + 1 Freiversuch bei
der ersten möglichen Wahrnehmung in den Prüfungsleistungen.
Wobei ich nur für das fachliche 2 Semester länger gebraucht habe, der
Rest ging als "Wartezeit" drauf, weil ich am Anfang keinen Platz für das
berufspraktische Semester fand und nachfolgend für die Suche nach einer
Diplomarbeit.
Lag z. T. auch an der Suche und Finanzierung einer Wohnung. Die
Angebote, die ich hatte, sahen NULL Praktikumsvergütung vor, also musste
es letztendlich heimatnah sein.
Dann kam dazu, dass ich in dem Unternehmen, wo das Praktikum stattfand,
keine oder nur schlecht eine Diplomarbeit machen hätte können, also ging
die Suche erneut los.
Wäre ich dann nach der Diplomarbeit im Betrieb übernommen worden, wäre
die Studienzeit kein Problem. Nur dieses Unternehmen stellt aktuell
keine Ingenieure ein, weil "gesättigt".
Es bietet dafür umso mehr Stellen für Abschlussarbeiten, z. T. auch, um
den Studenten die Möglichkeit geben, ihr Studium mit einer externen
Arbeit abschließen zu können. Wusste ich vorher, war aber froh, erstmal
das Studium überhaupt beenden zu können.
On Average schrieb:> Bei uns ging das nach Versuchen, maximal 3 Versuche + 1 Freiversuch bei> der ersten möglichen Wahrnehmung in den Prüfungsleistungen.> Wobei ich nur für das fachliche 2 Semester länger gebraucht habe, der> Rest ging als "Wartezeit" drauf, weil ich am Anfang keinen Platz für das> berufspraktische Semester fand und nachfolgend für die Suche nach einer> Diplomarbeit.
also bei uns wurde man im Diplomstudiengang nach 11. Semestern
exmatrikuliert, egal wie die NOten waren. Man konnte sich höchstens per
Härtefallantrag dagegen wehren.
Bei normalen Prüfungen hatte man 2 Versuche, danach wurde man
exmatrikuliert. Dagegen konnte man nur per Härtefallantrag angehen.
Praktikumsvergütung gab es bei denen Firmen wo ich mich beworben habe
immer, sogar im Grundstudium. Am wenigsten bot mir dabei ein großes
deutsches Industrieunternehmen, 300 Euro pro Monat, andere 500 - 800
Euro. Im Hauptstudium hatte ich Angebote zwischen 500 - 1100 Euro,
steuerfreu brutto für netto da Pflichtpraktikum. Habe mich dann aber für
was entschieden was 800 Euro brachte, aber dafür super spannend war.
Ludwig schrieb:> Praktikumsvergütung gab es bei denen Firmen wo ich mich beworben habe> immer, sogar im Grundstudium.
Waren das die vorgeschriebene Praktika, die man brauchte, um die
Zulassung zur Immatrikulation und abschließend zum Vordiplom zu
erhalten?
Im Maschinenbaustudium sollte man da Einblick in die typischen Arbeiten
wie Bohren, Fräsen, Feilen, Fügeverfahren, Gießen etc. gewinnen und
dauerte insgesamt bei meiner Prüfungsordnung 13 Wochen. Wobei 8 Wochen
vor Beginn des Studiums absolviert werden mussten, die restlichen 5
Wochen musste man bis zum Vordiplom absolviert haben, um die
Vordiplomurkunde bei erfolgreichem Abschluss des Grundstudiums zu
bekommen.
Die vorher eine Ausbildung in einem Metallverarbeitungsberuf gemacht
haben, brauchten dies nicht. Und da hat es eigentlich nie Vergütung
gegeben. Man konnte schon froh sein, wenn sich ein Unternehmen überhaupt
erbarmt hat, einen zu nehmen. Schließlich geht es um den Arbeitsschutz
und der Praktikant kostet nur Geld und Zeit. Es lief größtenteils auf
Zugucken hinaus.
Die nächste Runde beginnt, aber selbst ich zweifle inzwischen am Mangel.
Bei uns bewerben sich viele geeignete Fachkräfte, aber vom Management
die Parole : Werben um Fachkräfte in der Öffentlichkeit, Bewerber
empfangen zum Gespräch, aber zur Zeit keine Einstellungen. In den
Fachabteilungen fehlt Personal, aber Einstellungen erst nach Ablauf des
Geschäftsjahres. Einfach nicht mehr zu verstehen??!!
On Average schrieb:> Im Maschinenbaustudium sollte man da Einblick in die typischen Arbeiten> wie Bohren, Fräsen, Feilen, Fügeverfahren, Gießen etc. gewinnen und> dauerte insgesamt bei meiner Prüfungsordnung 13 Wochen.
Genau wie bei mir, allerdings habe ich Elektrotechnik studiert.
On Average schrieb:> Und da hat es eigentlich nie Vergütung gegeben.
Selber Schuld! Ich war im Formenbau und hatte 300,- im Monat steuerfrei
und das für einen halben Tag! Ich habe nämlich generell nur 6h gemacht
und davon die halbe Zeit Schane für mich: Ich habe mir eine komplette
optische Bank gebaut mit Feintrieben (alles selber gedreht) ferner habe
ich Software für Drehmaschinen Maho und Deckel gebaut, die ich später
habe verkaufen können.
Nicht nur der Zuzug der Ausländer droht, sondern es wird massives off
shoring vorangetrieben: Ganze Horden von Personalern überschwemmen die
Internet-Plattformen mit Angeboten aus Indien, Singapur und China:
http://www.xing.com/profile/Anja_Baer6
Man sollte das alles nicht zu ernst nehmen.
In der Gesamtbilanz ist es ja letztlich egalk, wer welche Stelle
besetzt. Der AG wählt denjenigen Ingenieur, der seiner Meinung nach am
besten paßt. Wenn er keine älteren will, nimmt er halt jüngere - spielt
ja gesamtwirtschaftlich keine Rolle, denn die Stelle wird besetzt und
der jüngere ist vom Markt weg.
Da sich Arbeitskräfte aus Polen in Deutschland bewerben können, können
sich ja umgekehrt auch Deutsche in Polen bewerben. spielt also
gesamtwirtschaftlich auch keine Rolle. Zudem wäre es ja auch unfair,
wenn man als Deutscher per se eine höhere Chance hätte - die hat man
halt nur, indem man besser ist, was man objektiv gesehen eben auch
häufig ist.
Es ist jedenfalls auch so, daß man, wenn man als deutscher Ingnieur in
China oder Indien arbeitet, dort einen höheren Lebensstandard erreicht
als in Deutschland. Den Vorteil hat man als Deutscher also weltweit
immanent. Wie könnte es sonst sein, daß ein Land mit dichter Bevölkerung
und praktisch keinen natürlichen Recourcen, das im 20. Jhd zweimal platt
gemacht wurde und Unmengen Reparationen gezahlt hat, wie die BRD, eines
der entwickeltsten Länder der Welt ist, während z.B. Russland, das für
deutsche Verhältnisse unvorstellbare Recourcen hat, weit hinter diesem
Entwicklungsstandard zurück bleibt?
Wenn die Firma tatsächlich mit dem Schrott etwas anfangen kann, der sich
hierher traut, so würde ich den Laden wechseln.
Solange nämlich hier, in diesem unseren Lande, regelmäßig eine Hatz auf
"Andere" durch die Presse geht, so lange werden intelligente Leute
dieses Land ganz unten auf ihre Wunschliste setzen.
Kontraproduktiv mit integrierter Selbstüberlistung nennt man so etwas.
Aber selbst diese Betrachtung dürfte dem braunen Pack nichts sagen.
amateur schrieb:> Solange nämlich hier, in diesem unseren Lande, regelmäßig eine Hatz auf> "Andere" durch die Presse geht, so lange werden intelligente Leute> dieses Land ganz unten auf ihre Wunschliste setzen.
Das ist in allen anderen Ländern der Welt nicht anders, z.T. weit
schlimmer. In vielen Ländern wird man in der Karriere Nachteile
gegenüber Einheimischen in Kauf nehmen müssen, bei sonst nahezu gleicher
Qualifikation. Deutsche sind in der Welt ganz besonders beliebt, um
ausgenutzt zu werden, im Gegensatz zu ihren Kollegen wirklich zu
arbeiten und pünktlich zu erscheinen, und immer die Drecksarbeit
zugeschoben zu bekommen, ohne zu murren.
Zettler schrieb:> Deutsche sind in der Welt ganz besonders beliebt, um> ausgenutzt zu werden, im Gegensatz zu ihren Kollegen wirklich zu> arbeiten und pünktlich zu erscheinen, und immer die Drecksarbeit> zugeschoben zu bekommen, ohne zu murren.
Am Samstag Vormittag gab es auf DLF dazu eine interessante Doku zu
Deutschen in den Niederlanden, die die Klappe mehr halten, sich alles
bieten lassen, mehr als es erwünscht wäre. Es wäre nicht immer
produktiv, sagten die Niederländer. Auch mal dem Chef sagen, daß er
falsch liegt. Aber man ist wohl so wohl erzogen, das scheint im
Deutschen irgendwie drin zu stecken. Die Niederländer arrangierten sich
mit den Deutschen trotzdem prächtig.
Zettler schrieb:> Wie könnte es sonst sein, daß ein Land mit dichter Bevölkerung>> und praktisch keinen natürlichen Recourcen, das im 20. Jhd zweimal platt>> gemacht wurde und Unmengen Reparationen gezahlt hat, wie die BRD, eines>> der entwickeltsten Länder der Welt ist, während z.B. Russland, das für>> deutsche Verhältnisse unvorstellbare Recourcen hat, weit hinter diesem>> Entwicklungsstandard zurück bleibt?
du unterschätzt die russischen Ingenieure. Hätte Russland keinen
Komunismus und wir hier keinen Marshall-Plan gehabt, wäre bei uns nichts
aufgebaut worden, nach dem Krieg.
Die Russen- und DDR-Ingenieure hatten nur einfach die bescheideneren
Bedingungen.
Was denn nun?
" Firmen drohen Fachkräften in DE mit Zuzug von ausländische Fachkräften
"
oder
"Firmen suchen hängeringend ausländische Fachkräfte" ?
wohl weil die nicht freiwillig sich bewerben.
Deshalb heißt es demnächst, weil eben aufgrund der hohen Löhne hier
keine Fachkräfte freiwillig nach Deutschland kommen, müssen wir ins
billige Nicht-EU-Ausland gehen.
Hans schrieb:> Die Russen- und DDR-Ingenieure hatten nur einfach die bescheideneren> Bedingungen.
Nebenbei können bzw. konnten die besser improvisieren.
Ich schrieb:> Hans schrieb:>> Die Russen- und DDR-Ingenieure hatten nur einfach die bescheideneren>> Bedingungen.>> Nebenbei können bzw. konnten die besser improvisieren.
Aus der not ne Tugend oder wie?
Ich schrieb:> Ulrich S. schrieb:>> Aus der not ne Tugend oder wie?>> Ja, auch.> Die wissen (wußten) sich oft besser zu helfen.
Ist der Sarkasmus nicht angekommen?
kam nicht so ganz an, ist ja noch früh am Tag.
Nächstes jahr ist Bundestagswahl, vielleicht gibt es dann neue
Erkenntnisse über den (drohenden) Zuzug ausländischer Fachkräfte.
Wir müssen attraktiver werden,
Firmen-Dokumentationen sollen immer mehrsprachig angelegt werden
(Englisch, Spanisch und Chinesisch), um ausländische Fachkräfte
anzulocken, Verminderung von Sprachbarrieren, ....
Wilhelm Ferkes schrieb:> Am Samstag Vormittag gab es auf DLF dazu eine interessante Doku zu> Deutschen in den Niederlanden, die die Klappe mehr halten, sich alles> bieten lassen, mehr als es erwünscht wäre. Es wäre nicht immer> produktiv, sagten die Niederländer. Auch mal dem Chef sagen, daß er> falsch liegt. Aber man ist wohl so wohl erzogen, das scheint im> Deutschen irgendwie drin zu stecken.
Du musst das korrekt schreiben: es steckt nicht in "dem Deutschen",
sondern in denen, die dort arbeiten.
Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass man als Ausländer
nirgendwo eine große Klappe hat.
Dasselbe dürfte man bei Niederländern feststellen, die hier arbeiten ...
Verallgemeinerungen sind allgemein wenig hilfreich (und vor allem
falsch) - sie schüren nur Vorurteile.
Chris D.
Abgesehen davon, dass dieser Thread schon fast tot war, habt ihr euch
mal angesehen, was für Stellen da auf dieser Plattform von welchen
Anbiertern angeboten werden?
Ich finde keiner der von mir untersuchten Stellenangebote auf einer
Firmenhomepage (Google Suche nach relevanten Textstücken). Alle Stellen
kommen vom selben Dienstleister. Ich glaube nicht, dass die dort
angebotenen Stellen real existieren.
Klaus Kaiser schrieb:> Ich glaube nicht, dass die dort>> angebotenen Stellen real existieren.
Keine Stelle existiert real. Das sind Standardsuchen, um Profile zu
bekommen, da ständig solche Leute im Markt gesucht werden und man
jemanden anbieten muss, um den Auftrag zu bekommen, während eine normale
Firma ja erst den Bedarf hat und ihn dann mit einer Person sättigt.
Daher müssen alle Stellen beim Arbeitsamt, die von Dienstleistern
kommen, gestrichen werden, da sie nur Vermittlungswunsch sind und nicht
Arbeitsbedarf.
tut man das, haben wir keinen Ingenieurmangel, sondern einen
Ingenieurüberhang.
A.S. schrieb:> Daher müssen alle Stellen beim Arbeitsamt, die von Dienstleistern> kommen, gestrichen werden, da sie nur Vermittlungswunsch sind und nicht> Arbeitsbedarf.
Der VDI multipliziert die lieber mit dem Faktor 7,14. Tadaa -
Ingenieurmangel!
Hans schrieb:> du unterschätzt die russischen Ingenieure. Hätte Russland keinen> Komunismus und wir hier keinen Marshall-Plan gehabt, wäre bei uns nichts> aufgebaut worden, nach dem Krieg.>> Die Russen- und DDR-Ingenieure hatten nur einfach die bescheideneren> Bedingungen.
Die DDR Ingenieure hatte in der Tat bescheidene Bedingungen, weil
wichtige Rohstoffe fehlten. Selbst daraus haben sie noch was gemacht und
Kompromisslösungen gefunden. Daß man mit diesen nicht auf den
Weltmärkten bestehen konnte, war klar, aber das war ja auch nicht das
politische Ziel.
Aber ein Land wie Russland, das so enorme Recourcen besitzt, müsste um
einiges reicher sein, als die BRD. Auch müßte Nigeria um einiges reicher
sein, als die BRD. Das Problem, das diese Länder haben, ist ihre
Organisationsstruktur. Sie schwimmen in Korruption. Aber sie hatten doch
historisch gesehen keine schlechteren Voraussetzungen.
Der Marshall-Plan hat den Aufbau Deutschlands beschleunigt, aber das
Land wäre auch so wieder hoch gekommen. Nur langsamer. So ist es auch zu
erklären, daß z.B. die DDR wirtschaftlich besser gestellt war, als z.B.
Polen. Dabei hatte Polen die weit besseren Voraussetzungen nach dem
Krieg, da keine Reparationen zu leisten waren. Und dennoch war die
kleine DDR der wirtschaftlich bedeutendste Staat des Ostblocks.
Man muß doch klarstellen, daß Deutschland in seiner Geschichte keine
Geschenke bekommen hat. Die bessere wirtschaftliche Lage im Vgl. zu
anderen Nationen basiert einzig und allein auf Leistung. Und aus diesem
Grund brauchen wir uns vor der Billigkonkurrenz aus dem Ausland auch
nicht fürchten. Im Gegenteil, wenn wir mit guten Bedingungen - die muß
man schaffen -die akademische Elite der Welt anlocken können, werden wir
überdurchschnittlich profitieren.
Zettler schrieb:> die akademische Elite der Welt anlocken können, werden wir>> überdurchschnittlich profitieren.
Nur, wenn sie hier bleiben! Das ist aber nicht der Fall! Wir spendieren
Stipendien ohne Ende und kaum einer der Studenten bleibt hier und dies
nicht, weil sie nicht dürften.
Beispiel:
Ein mir bekannter Dr. der Physik aus China, hatte hier studiert
(Darmstadt), dann bei einem Forschungsinstitut promoviert und war dann 5
Jahre lang in einer Firschungsabteilung einer grossen Deutschen Firma,
deren Name jedem hier bekannt ist und die Weltmarktführer mit einigen
speziellen Produkten der Lasertechnik / Elektronik sind, als
Wissenschaftler beschäftigt. Nach 5 Jahren konnte der perfekt Deutsch,
hatte hier einen Freundeskreis und sollte sogar Teamleiter von 5
Personen werden, ging aber zürück nach China.
Grund:
Die Chinesen haben ihm ein astronomisches Gehalt gezahlt, damit er die
gesamte Forschung nach China exportiert. Er hat dort mit grossen
finanziellem Aufwand ein eigenes Labor aufbauen dürfen, das eine exakte
Kopie der hiesigen Forschungsstätte in München darstellte - nur 3x
grösser! Er bekam fast 30 Mitarbeiter, alle Freiheiten, Dienstwagen der
Nobelklasse und vor allem eine perfekte Infrastruktur. Er hat sich
einfach dieselben Geräte und Anlagen gekauft, der er schon zuvor benutzt
hatte - nur alles moderner. Die Methoden, die Software, die Kenntnisse
und die aktuellsten Ergebnisse hatte er logischerweise im Gepäck / im
Kopf.
Damit ist der schöne Forschungsvorteil schnell dahin!
Wer's nicht glaubt: Die Chinesen haben ein eigenes Ministerium zur
Koordination von Forschung mit dem Ziel den Vorsprung des Westens zu
verkürzen und die chinesische Regierung schwimmt im Geld!
no name schrieb:> Die Chinesen haben ihm ein astronomisches Gehalt gezahlt, damit er die> gesamte Forschung nach China exportiert. Er hat dort mit grossen> finanziellem Aufwand ein eigenes Labor aufbauen dürfen, das eine exakte> Kopie der hiesigen Forschungsstätte in München darstellte - nur 3x> grösser!
Wenn sich solche Leute dagegen aus China in Deutschland bewerben, sind
sie lange nicht so willkommen. Wahrscheinlich sprechen sie nicht perfekt
deutsch. Oder sie heißen nicht Hans Müller. Oder sie haben eine Lücke im
Lebenslauf.
Chinesen, die machen das schon. Lange habe ich diese Leute gehasst,
mittlerweile bewundere ich sie. Weiter so!
Für wie viel Geld würdet ihr nach China arbeiten gehen?
Für eine Firma in China (Hongkong, Shanghai ausgenommen) mit einem
chinesischen Arbeitsvertrag und den dort gesetzlichen Bedingungen.
Also kein IBN für eine deutsche Firma mit deutschem Arbeitsvertrag.
Chris D. schrieb:> Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass man als Ausländer> nirgendwo eine große Klappe hat.
Das gilt aber ganz sicher nicht für unsere Mitbürger aus dem islamischen
Kulturkreis. Die wissen dass sie sich in Deutschland viel erlauben
dürfen und nutzen dies auch aus. Nicht immer, aber immer öfter.
klaus schrieb:> Das gilt aber ganz sicher nicht für unsere Mitbürger aus dem islamischen> Kulturkreis. Die wissen dass sie sich in Deutschland viel erlauben> dürfen und nutzen dies auch aus. Nicht immer, aber immer öfter.
Wie man letzten Sonntag bei Spiegel TV sehen konnte, kann man erahnen
dass sich das wohl nicht auf den islamischen Kulturkreis beschränken
wird. Ostblock (Sinti und Roma und Co. KG) mischt sich da genauso mit
rein. Ab 2014 dürfen die sich dann auch legal am
Selbstbedienungsschalter bereichern.
klaus schrieb:> Das gilt aber ganz sicher nicht für unsere Mitbürger aus dem islamischen> Kulturkreis.D. I. schrieb:> Ostblock (Sinti und Roma und Co. KG) mischt sich da genauso mit> rein.
Die schlimmsten habt ihr aber noch vergessen - die Deutschen.
Haha, die der kleine Michell hier die Propaganda schluckt ist schon
interessant.
Aber kein Wunder, der dumme Michell folgt den Massenmedien. Aber ich
vergaß: Spiegel TV ist natürlich seriös. :D
Marionetten, und sowas nennt sich auch noch Akademiker! PFUI!
Wer auch mal mit niederen Bildungsschichten zusammen arbeiten musste,
hat schnell erkannt wie es mit der Arbeitsmoral in gewissen
Kulturkreisen aussieht. Das hat nichts mit Propaganda oder mit
Vorurteilen zu tun. Das sind eben Erfahrungswerte. Dass es auch faule
Deutsche gibt, ändert daran nichts und macht die Situation nicht besser.
klaus schrieb:> Wer auch mal mit niederen Bildungsschichten zusammen arbeiten musste,> hat schnell erkannt wie es mit der Arbeitsmoral in gewissen> Kulturkreisen aussieht.
Das meine ich - mit den Deutschen ist kein Staat zu machen. 80 Millionen
Menschen auf dem untersten Bildungsniveau und Arbeitsmoral spielt bei
den Deutschen so oder so keine Rolle. Also - Deutsche raus, aber zack,
zack.
Jürgen schrieb:> klaus schrieb:>> Wer auch mal mit niederen Bildungsschichten zusammen arbeiten musste,>> hat schnell erkannt wie es mit der Arbeitsmoral in gewissen>> Kulturkreisen aussieht.>> Das meine ich - mit den Deutschen ist kein Staat zu machen. 80 Millionen> Menschen auf dem untersten Bildungsniveau und Arbeitsmoral spielt bei> den Deutschen so oder so keine Rolle. Also - Deutsche raus, aber zack,> zack.
Geh wo anders provozieren. Ich denke man kann jetzt günstig in
Duisburg-Hochfeld wohnen...
Wilhelm Ferkes schrieb im Beitrag #2905219:
> Heiner schrieb im Beitrag #2905161:>>> Man schaue nur mal Wilhelm F. und Michael S. an - mit denen gewinnen wir>> keinen Krieg mehr!>> Danke für diese überaus geistreiche und wertvolle Bemerkung.
Naja was hast du erwartet? ;) Übliches Gelaber hier halt
D. I. schrieb:> Geh wo anders provozieren. Ich denke man kann jetzt günstig in> Duisburg-Hochfeld wohnen...
Ist dort das Glück heimisch? Gibt es dort keine Deutschen mehr? Bin ich
da vor deinen dummen Beiträgen sicher?
Jürgen schrieb:> D. I. schrieb:>>> Geh wo anders provozieren. Ich denke man kann jetzt günstig in>> Duisburg-Hochfeld wohnen...>> Ist dort das Glück heimisch? Gibt es dort keine Deutschen mehr? Bin ich> da vor deinen dummen Beiträgen sicher?
Wer hindert dich daran zu emigrieren wenn dir Land und Leute hier dir
nicht gefallen? Also wenn du schon trollen willst dann ein bisschen
einfallsreicher...
D. I. schrieb:> Wer hindert dich daran zu emigrieren wenn dir Land und Leute hier dir> nicht gefallen?
Was mich hindert? Die Hoffnung, dass du auswanderst!
Jürgen schrieb:> D. I. schrieb:>> Wer hindert dich daran zu emigrieren wenn dir Land und Leute hier dir>> nicht gefallen?>> Was mich hindert? Die Hoffnung, dass du auswanderst!
Na wenns weiter nichts ist :D
Jürgen schrieb:> D. I. schrieb:>> Na wenns weiter nichts ist>> Super. Welchem Land muss man denn kondolieren?
Die nächste Zeit erst mal noch gar keinem :P
D. I. schrieb:> Die nächste Zeit erst mal noch gar keinem
Na - jetzt aber raus mit der Sprache. Letztendlich fühle ich eine
moralische Verpflichtung die Bevölkerung zu warnen.
Ukraine?
Syrien?
Sudan?
D. I. schrieb:> Wie ich schon sagte, für die nächste Zeit musst du deine Hoffnungen> erstmal begraben, so leid es mir für dich tut.
Na ja, macht nichts, gleich kommt sowieso dein Schließer, wir machen
jetzt mal Schluss.
ETX
Jürgen schrieb:> Na ja, macht nichts, gleich kommt sowieso dein Schließer, wir machen> jetzt mal Schluss.
Jürgen, du scheinst mir genau der selbe Troll zu sein, wie letztens in
Elektronik, wo er laut brüllt: Bitte Therad schließen. Wilhelm on Board.
Ja, man sieht sich immer zwei mal. Meine Info über den CAN-Bus war einem
plötzlich über den Kopf gewachsen, und keine anderen Helfer in Sicht.
Wilhelm Ferkes schrieb:> wo er laut brüllt: Bitte Therad schließen. Wilhelm on Board.
Es ist trauig aber wahr, wenn du dich zu einem Fachthema äußerst, dann
heißt es für mich nur: WOB - Thread kann geschlossen werden.
BiBi schrieb:> ZA müssten staatlich verordnet MERH Lohn bekommen, weil sie weniger> Absicherung haben.
Im Ausland ist es ja auch so. Gerd Schröder hat den Arbeitsmarkt so
verändert und alle AN ruiniert.
no name schrieb:> Die Chinesen haben ihm ein astronomisches Gehalt gezahlt, damit er die> gesamte Forschung nach China exportiert. Er hat dort mit grossen> finanziellem Aufwand ein eigenes Labor aufbauen dürfen, das eine exakte> Kopie der hiesigen Forschungsstätte in München darstellte - nur 3x> grösser! Er bekam fast 30 Mitarbeiter, alle Freiheiten, Dienstwagen der> Nobelklasse und vor allem eine perfekte Infrastruktur. Er hat sich> einfach dieselben Geräte und Anlagen gekauft, der er schon zuvor benutzt> hatte - nur alles moderner. Die Methoden, die Software, die Kenntnisse> und die aktuellsten Ergebnisse hatte er logischerweise im Gepäck / im> Kopf.>> Damit ist der schöne Forschungsvorteil schnell dahin!
Das bestätigt ja nur, was ich schon gesagt habe. Man hat als Deutscher
keinen Vorteil. Deutschland ist ein armes Land mit knappen Recourcen,
das sich seinen Wohlstand hart erarbeiten muß. Andere Länder haben von
natürlicher Seite weit bessere Vorraussetzungen.
Die deutsche Bevölkerung ist nur, ähnlich wie die Bevölkerungen
nordeuropäischer Staaten, der Niederlande, usw. überdurchschnittlich
leistungsfähig und überdurchschnittlich intelligent. Das ist der einzige
Grund, warum diese Länder heute und in der Vergangenheit höhere
zivilisatorische Errungenschaften geliefert haben, als andere und einen
höheren Lebensstandard haben. Diese Eigenschaften sind natürlich normal
verteilt, was erklärt, daß es auch sehr dumme Deutsche gibt, genauso,
wie es sehr intelligente Menschen aus ärmeren Ländern gibt. Da aber eine
höhere Intelligenz und Leistungsfähigkeit die Voraussetzung für den
deutschen Wohlstand sind, sollten wir so intelligent sein, die
Zuwanderungs- und Geburtenpolitik so zu gestalten, daß diese
Eigenschaften nicht erodieren. Wenn ich da mal in eine Schule schaue,
sehe ich leider schwarz...
Der Ingenieur, der in Deutschland gerade so Mittelmaß ist, kann in
anderen Ländern zum absoluten Spitzenfeld gehören, und damit ein weit
höheres Einkommen erzielen, als das in Deutschland möglich wäre, bzw.
dort einen weit höheren sozialen Status genießen. Und zwar nach dem
Motto: "Der Einäugige ist der König der Blinden". Kein wunder, wenn wir
Fachkräfte verlieren.
Thomas1 schrieb:> In Irland werden IT-Leute gesucht.> http://winfuture.de/news,72901.html
Mal wieder, nach all diesen Jahren der Krise.
Die strömen sicher bei dem hier herrschenden Fachkräftemangel in Scharen
auf die grüne Insel.
Zettler schrieb:> Die deutsche Bevölkerung ist nur, ähnlich wie die Bevölkerungen> nordeuropäischer Staaten, der Niederlande, usw. überdurchschnittlich> leistungsfähig und überdurchschnittlich intelligent.
Träum weiter. Du fühlst dich wohl als etwas Besseres. Das ist wirklich
typisch deutsch.
Griechenland war auch mal die Weltmacht (D. war es nie) und hat die
übrige Welt entscheidend beeinflusst. Wie sieht es dort aktuell aus? Wie
kommt das? Waren die Leute in Griechenland früher intelligenter als
heute, oder was?
Deutschland hat eine relativ kurze Zeit des relativ hohen wohlstand
genossen, das muss aber nicht für immer so sein.
Mit den USA ist es genauso. Weltmacht, aber wenn ihr mich fragt, ist das
kein ewiger Zustand. Hat die Intelligenz der Amis jetzt abgenommen?
Und wie sieht es mit der Intelligenz und Leistungsfähigkeit der Chinesen
aus? Hat sich diese im Laufe der letzten 20 Jahren enorm gesteigert?
Es gab in der Geschichte immer wieder Imperien und Länder, denen es für
eine Weile gut gegangen ist. Deutschland gehört auch dazu, das wird aber
nicht ewig so sein.
Traum schrieb:> Waren die Leute in Griechenland früher intelligenter als> heute, oder was?
Wenn ich mir die Handlungen der heutigen Griechen ansehe, würde ich
niemals auf die Idee kommen, dass da ein Zusammenhang zu den früheren
Griechen bestehen könnte.
Ulrich S. schrieb:> Wenn ich mir die Handlungen der heutigen Griechen ansehe, würde ich> niemals auf die Idee kommen, dass da ein Zusammenhang zu den früheren> Griechen bestehen könnte.
Gibt es aber.
Oder haben Außerirdischen die ursprünglichen Griechen entführt und durch
andere (die jetztigen) ersetzt?
Traum schrieb:> Träum weiter. Du fühlst dich wohl als etwas Besseres. Das ist wirklich> typisch deutsch.
Nö, warum? Hab ich persönlich was davon? Statistische Fakten kann man
nicht auf das Individuum runterbrechen. Alle diese Aussagen sind auf
mich persönlich bezogen also wertlos. Deinerseits also eine kausale
Mißdeutung.
Traum schrieb:> Griechenland war auch mal die Weltmacht (D. war es nie) und hat die> übrige Welt entscheidend beeinflusst. Wie sieht es dort aktuell aus? Wie> kommt das? Waren die Leute in Griechenland früher intelligenter als> heute, oder was?
Gutes Argument. Die Griechische Hochkultur ist zu einer Zeit entstanden,
als die Menschheit noch allgemein einen geringen Entwicklungsstand
hatte. Sie war damals viel maßgeblicher durch das Klima beeinflusst, als
heute. Hierbei boten das alte Griechenland oder das alte Ägypten weit
günstigere Bedingungen als z.B. der Norddeutsche Raum, der mit damaligen
Mitteln keine effektive Landwirtschaft zuließ.
Obwohl die Römer ihre Germanischen Nachbarn verachteten, muß man
bemerken, daß diese ein vielfältigeres Vokabular benutzen und
technologisch nicht weit zurück lagen. Größstädte, wie Rom oder
Alexandria ließ der Germanische Lebensraum zu dieser Zeit nicht zu.
Traum schrieb:> Deutschland hat eine relativ kurze Zeit des relativ hohen wohlstand> genossen, das muss aber nicht für immer so sein.
Die deutsche Geschichte ist älter, als man denkt. Auch im 12 Jhd. gab es
hier eine Hochkultur, die im Weltmaßstab nicht unterentwickelt war. An
die Weltspitze kam Deutschland erst nach 1871, als günstige politische
Bedingungen geschaffen wurden. Seit ca. 1900 hat Deutschland die
Technologieführerschaft in vielen Bereichen. Die Grundsteine für den
deutschen Wohlstand wurden in dieser Zeit gelegt.
Traum schrieb:> Mit den USA ist es genauso. Weltmacht, aber wenn ihr mich fragt, ist das> kein ewiger Zustand. Hat die Intelligenz der Amis jetzt abgenommen?
Die USA sind ein reiches Land mit enormen Bodenschätzen. Davon
profitiert die Bevölkerung. Sie werden eine Weltmacht bleiben, auch wenn
ihre Intelligenz abnimmt.
Traum schrieb:> Und wie sieht es mit der Intelligenz und Leistungsfähigkeit der Chinesen> aus? Hat sich diese im Laufe der letzten 20 Jahren enorm gesteigert?
Nein, China hatte immer eine Hochkultur, die nur unter der politischen
Phase nach den Bürgerkriegen stark gelitten hatte. Das politische Umfeld
beeinflußt die Entwicklungsfähigkeit einer Nation. Andererseits ist ihre
Leistungsfähigkeit geringer, was sie aber durch ihre große Anzahl
überkompensieren werden.
Traum schrieb:> Es gab in der Geschichte immer wieder Imperien und Länder, denen es für> eine Weile gut gegangen ist. Deutschland gehört auch dazu, das wird aber> nicht ewig so sein.
Deutschland ist kein Imperium. Das akkumulierte Können und Wissen, das
Deutschland den momentanen Wohlstand beschert hat, geht nicht wieder
verloren, sondern wird noch angereichert. Ein Krieg, der unsere Nation
wieder zerstören könnte, ist nicht mehr zu befürchten. Nur die
genetische Degeneration ist eine Gefahr, die aber in allen entwickelten
Ländern zu beobachten ist. Da stellt sich der Darwin ein Bein...
Thomas1 schrieb:> Italien und Spanien wollen die Duale Ausbildung einführen.
Na und? Die haben auch vor 20Jahren vom dualen Ausbildungssystem
geträumt!
Mehr als Fördermittel aus Brüssel werden die da wohl ned verbrennen!
Zettler schrieb:> geht nicht wieder>> verloren, sondern wird noch angereichert.
Sagt wer? Wissen muss ständie erneuert werden und ist in der globalen
Welt leicht kopierbar. Die Chinesen können auch Tippen, machen Software,
haben Computer. China ist nicht mehr so hinterher, wie vor 20 Jahren!
Selbst in der ehemaligen DDR gibt es ja inzwischen aktuelle
Computertechnik.
Und: Die Chinesen sind billige Arbeitskräfte und Ziel für günstige
Auslagerung, weil sie sich nicht um Patente scheren. In China
produzieren sie C++ und VHDL mit Visual Studio und Quartus, ohne
ausreichende Lizenzen zu haben. Stattdessen beschäftigen die Firmen eine
handvoll billiger Hacker, die ihnen ständig die Lizenzen freihacken. Das
ist billiger, als Kaufen.
Andi $nachname schrieb:> http://www.spiegel.de/panorama/bauarbeiter-reissen...>> Das ist ja mal geil! :-D Leichte Sprachbarriere.
Das glaubst du wohl selber nicht. Dass man ein Schloss aus dem 18. JH
nicht einfach abreissen darf, weiß jeder. Denkmalschutz gibt es in allen
Nachbarländern (auch in Polen) und praktisch überall ist der wesentlich
strenger als in D.
Das Beispiel zeigt nur, wie wenig Respekt reiche Russen gegenüber
westeuropäischen Gesetzen haben. Diese Leute kommen aus Russland, einer
riesigen Bananenrepublik, in der schlicht das Recht des
Stärkeren/Reicheren gilt. Über die deutschen, französischen, etc.
Naivlinge können die nur lachen.
S.
Stefan schrieb:> Andi $nachname schrieb:>> http://www.spiegel.de/panorama/bauarbeiter-reissen...>>>> Das ist ja mal geil! :-D Leichte Sprachbarriere.>> Das glaubst du wohl selber nicht.
Doch, ich denke die haben Sanierung nicht verstanden und haben es als
Abriss interpretiert. Also haben sie es abgerissen. Genau das glaube
ich, es gab schlicht und ergreifend ein Kommunikationsproblem.
> Dass man ein Schloss aus dem 18. JH> nicht einfach abreissen darf, weiß jeder.
Ich weiß das nicht. Ich glaube auch nicht, dass es so ist.
> Denkmalschutz gibt es in allen> Nachbarländern
Ja, aber ich glaube nicht, dass ein Pole ein französisches Schild
"Dieses Schloss steht unter Denkmalschutz" lesen kann.
> Das Beispiel zeigt nur, wie wenig Respekt reiche Russen gegenüber> westeuropäischen Gesetzen haben. Diese Leute kommen aus Russland, einer> riesigen Bananenrepublik, in der schlicht das Recht des> Stärkeren/Reicheren gilt. Über die deutschen, französischen, etc.> Naivlinge können die nur lachen.
Das kommt vielleicht noch extra, als Sahnehäubchen, dazu.
Aber du hast offensichtlich auch ein Verständigungsproblem. Ich kann in
dem Zeitungsschnippsel nirgends herauslesen, dass der russische
Eigentümer den Abriss beauftragt hat. Du liest den Beitrag anscheinend
genauso gründliche wie die polnischen Bauarbeiter ihren Bauauftrag.
Lebenskünstler schrieb im Beitrag #2946983:
> Solange die nicht Ingenieuren mit dem Zuzug von ausländischen>> Ingenieuren> drohen berührt mich das nicht.
Damit drohen die doch.
Ingenieure aus dem Ausland (NICHT-EU) können jetzt doch noch einfacher
kommen, man hat das Mindestjahresgehalt auf rund 34ke/a gesenkt.
Da kaum einer nur halbtasg arbeiten möchte ist die Resonanz auf dieses
Angebot auch eher mäßig.
Andi schrabte:
>Doch, ich denke die haben Sanierung nicht verstanden und haben es als>Abriss interpretiert.
Hier ist ein interessanter Link zum Thema:
http://www.youtube.com/watch?v=RnzdygWHHmE
MfG Paul
Morgen, Sonntag, 9:10 Uhr, gibt es auf DLF eine Reportage, was sich
Südeuropäer, Griechen, Italiener, in Deutschland erwarten. Das hörte ich
gerade in der Programmansage.
Peter Lustig schrieb:> Als Arbeitsloser kann man das Zeitgefühl schon mal verlieren.
Das stimmt. Ist aber auch völlig Wurst. Siehste mal, ich hab früher
Wochenende als du. ;-) Hauptsache, ich weiß die Jahreszeit noch. ;-)
Zettler schrieb:> Deutschland ist ein armes Land mit knappen Recourcen,> das sich seinen Wohlstand hart erarbeiten muß. Andere Länder haben von> natürlicher Seite weit bessere Vorraussetzungen.
Unsinn. Dank St. Anschela haben wir doch Wind- und Solarenergie
im Überfluß. Dr. Physiker irren nie ...
Andi $nachname schrieb:> Doch, ich denke die haben Sanierung nicht verstanden und haben es als> Abriss interpretiert. Also haben sie es abgerissen. Genau das glaube> ich, es gab schlicht und ergreifend ein Kommunikationsproblem.
Tja, einfach nur armselig, wenn du das denkst... selbstverständlich
haben die das Schloss nach Anweisung des Millionärs abgerissen... Wenn
es bei dir keine Sprachbarrieren gibt, lese die Originalmeldung auf
französisch oder die Meldungen auf polnischen Seiten...
> Dass man ein Schloss aus dem 18. JH> nicht einfach abreissen darf, weiß jeder.>Ich weiß das nicht. Ich glaube auch nicht, dass es so ist.
Ich weiß, dass es in Polen selbstverständlich ist, dass man Schlösser
nicht abreißt.
...und noch in Bezug auf das eigentliche Thema... für 34k kommen keine
polnischen Ingenieure nach Deutschland... der Durchschnittslohn hier
liegt zurzeit bei etwa 1000 €, der Durchschnittslohn eines Ingenieurs
bei etwa 2000 €, ich wüsste niemanden der für so wenig Kohle nach
Deutschland gehen würde... man hat in der Regel, Familie, Freunde, etc.
Es müsste schon viel mehr angeboten werden, damit es sich überhaupt
lohnen würde so einen Umzug überhaupt in Betracht zu ziehen... dazu
sprechen die meisten polnischen Ingenieure Englisch und nicht Deutsch...
tja, Deutsch es eben nicht so eine internationale Sprache... Ich kenne
einige, die sich so einen Umzug überlegt haben... letztendlich sich aber
dazu nicht entschieden haben... Entscheidungsgründe dagegen waren
eigentlich immer Familie (die eben nicht nach Deutschland ziehen wollte)
und der relativ kleine Verdienst...
Zocker_01 schrieb im Beitrag #2949268:
> Irgendwie hast du es aber nicht geschnallt.>> Was haben Ingenieur mit Fachkräften am Hut ?
Die Bundesregierung will nicht nur den Zuzug von Fachkräften, sondern
auch den Zuzug von Ingenieuren, Informatikern und Ärzten für ca. 35k€/a
(keine Teilzeit).
Warum die nicht in Scharen kommen?
Peter Lustig schrieb im Beitrag #2949468:
> "Deitschland" ist für Ausländer immer noch unattraktiv - da helfen auch> (noch) keine Imagekampagnen der Arbeitgeber/Bundesregierung.
Die Vorschläge um "Deitschland" attraktiver zu machen gibt es ja
reichlich.
Firmensprache Englisch, Gehälter senken, etc.
Zocker_01 schrieb im Beitrag #2949268:
> Fachkräfte spielen am unteren Ende der Skala, Ingenieur in einer anderen> Liga. Habe noch nie einen Ingenieur getroffen der sich selbst als> Fachkraft bezeichnet. Währe ein Armutszeugnis !
Die Definition "Fachkraft" habe ich selbst von Elektrikern, Schlossern
etc nie gehört.
Peter Lustig schrieb im Beitrag #2949468:
> "Deitschland" ist für Ausländer immer noch unattraktiv - da helfen auch> (noch) keine Imagekampagnen der Arbeitgeber/Bundesregierung.>> Man muss doch nur mal die Metropolen verlassen, dann beginnt die latente> Deutschtümelei.
Heiner schrieb im Beitrag #2950030:
> haa ! wo lebst du den ? tiefster Östen ?
mehr oder weniger... ich dachte das ergibt sich aus dem, was ich vorher
geschrieben haben, d. h. mit "hier" meinte ich Polen...
Hier etwas interessantes: [...] eine Untersuchung der Antal
International Ltd zwischen Dezember 2010 und Mai 2011 in Polen. In der
IT und Telekommunikationsbranche verdient man am besten, der
Durchschnittslohn lag bei etwa 12 000 PLN brutto, ein Java Entwickler z.
B. 11 000 PLN brutto pro Monat, ein Business Development Manager in
einer großen warschauer IT Firma verdient aber schon 39 000 PLN brutto.
Laut Antal lag der Ingenieur-Durchschnittslohn in dem angegebenen
Zeitraum bei 11 000 PLN brutto. In Łódź verdient ein Quality Manager
zwischen 10 000 und 15 000 PLN brutto, in kleineren Städten verdient man
sogar etwas mehr. [...]
Quelle:
http://kariera.forbes.pl/rynek-pracy/zarobki-2011/zarobki-polskich-specjalistow-i-menedzerow
Norbert T. schrieb:> Laut Antal lag der Ingenieur-Durchschnittslohn in dem angegebenen> Zeitraum bei 11 000 PLN brutto.
Das entspricht knapp 32000€ im Jahr.
Jetzt das eigentlich interessante: Was bleibt davon netto übrig?
In Deutschland sind es 20000€, der Rest geht für Rentenversicherung,
Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung, Krankenversicherung,
Lohnsteuer, "Solidaritätszuschlag" und eventuell Kirchensteuer drauf.
Bin mit Google Tanslate und einem Polnischem Nettolohnrecher auf 29%
Abzug gekommen, gegenüber etwa 38% die hier fällig wären.
Wenn man jetzt noch die restlichen Lebenshaltungskosten mit denen in
Polen vergleicht, sieht man sehr gut, warum diese versuche ausländische
Fachkräfte bezüglich des Anwerbeerfolges so ein Rohrkrepierer ist. (Was
ja auch nicht Sinn der Sache ist).
Ulrich S. schrieb:> Bin mit Google Tanslate und einem Polnischem Nettolohnrecher auf 29%> Abzug gekommen, gegenüber etwa 38% die hier fällig wären.>> Wenn man jetzt noch die restlichen Lebenshaltungskosten mit denen in> Polen vergleicht, sieht man sehr gut, warum diese versuche ausländische> Fachkräfte bezüglich des Anwerbeerfolges so ein Rohrkrepierer ist. (Was> ja auch nicht Sinn der Sache ist).
Japp und dann kommt noch der Standortnachteil Deutschland hinzu.
Trotz der wirtschaftlichen "Stabilität" geht keiner freiwillig nach
Deutschland, wenn er im Heimatland vernünftig leben kann.
Die absoluten Top-Leute aus Indien, Poland, Russia etc. kommen sowieso
nicht nach good old Germanien.
Heiner schrieb:> Die absoluten Top-Leute aus Indien, Poland, Russia etc. kommen sowieso>> nicht nach good old Germanien.
Was du nicht sagst!
Lass das mal ned so laut raus, sonst haste die B90/Grünen wegen
"ausländerleindlichen" Ansichten am Hals.
Also Vorsicht mit solchen rasistischen Äusserungen!
Joachim Drechsel schrieb:> Rassismus ist etwas anderes.
Das ist den B90/Grünen doch wuppe. Alles was nicht in ihrer multikulti
heitschie bumbeitschie Welt paßt, ist ein Nazi oder Rasist!
Marx W. schrieb:> Joachim Drechsel schrieb:>> Rassismus ist etwas anderes.>> Das ist den B90/Grünen doch wuppe. Alles was nicht in ihrer multikulti> heitschie bumbeitschie Welt paßt, ist ein Nazi oder Rasist!
Da gratuliere ich mal herzlich zu Deinem einfach gestrickten und
streßfreien Weltbild ;)