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Forum: PC Hard- und Software Windows löschen, um Linux (Ubuntu) zu installieren


Autor: Jürgen R. (hobbyloeter)
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Hallo liebe Forumianer,

nachdem ich mich schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken getragen 
habe, von Windows auf Linux umzusteigen, möchte ich jetzt endlich Nägel 
mit Köpfen machen: Windows XP soll runter von meinem Läppi und ein 
jungfräuliches Ubuntu drauf.
Da stellt sich nun die Frage: Wie anstellen?
Also die wichtigsten Daten, die ich migrieren möchte, habe ich schon auf 
meinen USB-Stick gesichert. Nun soll das alte verranzte XP platt gemacht 
werden. Hab dazu auch schon ein bißchen gegoogeled: Mache schreiben was 
von einer Boot-CD (oder so ähnlich), die man einlegen soll, um zunächst 
die Windows-Partitionen zu löschen. Andere sagen, es würde reichen, 
einfach Linux aufzuspielen, da dieses den ganzen Windows-Kram sowieso 
vernichtet, wenn es seine Partitionen anlegt.
Bloß was ist besser/sicherer/einfacher? Hat da wer Erfahrung?
Ich möchte Windows loswerden, ratzekahl... ;-)

Viele Grüße,
der Jürgen

linuxbegeistert

Autor: Florian W. (sunxp)
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Einfach ISO-Datei von Ubuntu auf CD brennen und von dieser booten.
Bei der Installation wirst du eh gefragt auf welcher Festplatte bzw. 
Partition du Ubuntu installieren willst.

Dann einfach alle vorhandenen PArtitionen löschen bzw. Festplatte 
formatieren und dann Ubuntu installieren. gegebenfalls noch neue 
Partitionen erstellen.

mfg

Autor: Jürgen R. (hobbyloeter)
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Servus Florian,

also, ein Problem an "Ubuntu" ranzukommen, hab ich nicht. Hab mir ein 
Buch ausgeliehen, da ist ne DVD dabei...

Mir ging's nur um die Reihenfolge: Zuerst Windows weg, dann Ubuntu drauf 
oder einfach Ubuntu installieren und hoffen, daß es die Platte 
"durchputzt".
Du meinst, ich sollte einfach Letzteres wagen ?

Autor: Marcel (Gast)
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Windows brauchst du nicht erst löschen, das wird schließlich beim 
Formatieren der Partitionen erledigt.

Autor: z.b. so (Gast)
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bei der installation von ubuntu kommt man irgendwann zur einrichtung der 
partitionen. dort sollte es eine option "gesamte festplatte verwenden" 
(oder so ähnlich) geben, die löst das problem ganz von selbst ;-)

Autor: mar IO (Gast)
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Jürgen R. schrieb:
> Hab dazu auch schon ein bißchen gegoogeled: Mache schreiben was
> von einer Boot-CD (oder so ähnlich), die man einlegen soll, um zunächst
> die Windows-Partitionen zu löschen.

Auch auf das gestoßen?

http://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Installation

Das ist doch nur bisschen rumgeklicke und wenns um das Vorbereiten der 
Festplatte geht, die gesammte Festplatte auswählen.


Irgendwie liest es sich so, dass Du noch keine Erfahrung mit Linux 
gesammelt hast. Dann würde ich dir das empfehlen, um erst mal 
Erfahrungen mit Linux bzw. Ubuntu zu sammeln.

http://wiki.ubuntuusers.de/Wubi

Autor: Uwe (Gast)
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> Hab mir ein
> Buch ausgeliehen, da ist ne DVD dabei...

Die Version auf der Buch-DVD ist wahrscheinlich nicht mehr aktuell. Am 
10.10. kam Ubuntu 10.10 raus, das ist die aktuellste Version. Von der 
würde ich ein ISO runterladen, auf CD brennen und von dieser CD 
installieren.

Autor: mar IO (Gast)
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z.b. so schrieb:
> dort sollte es eine option "gesamte festplatte verwenden"
> (oder so ähnlich) geben, die löst das problem ganz von selbst ;-)

siehe

http://wiki.ubuntuusers.de/_image?target=Ubuntu_In...

zweiter Punkt

Autor: oszi40 (Gast)
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Manchmal ist es auch nützlich die kleine alte HD als "Rettungsboot" in 
den Schrank zu legen und eine schnellere neue z.B. bei Alternate.de zu 
suchen.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Jürgen R. schrieb:

> *linuxbegeistert*

Als Umsteiger mit DEM Kenntnisstand? Mal sehen wie lange...

Autor: Michael_ (Gast)
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Ich denke das auch. Lieber das Ubuntu parallel installieren und über 
Bootmanager starten. Es könnte sein, Ubuntu erledigt das gleich mit.
Manches schätzt man erst, wenn man es nicht mehr hat.

Autor: oszi40 (Gast)
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Michael_ schrieb:
> Lieber das Ubuntu parallel

NEIN! Besser noch als Lifesystem ohne Installation testen ob Hardware 
überhaupt mitspielt! Im dümmsten Fall siehst Du gar nix weil schon die 
Grafikkarte nicht erkannt wird.

Dann später mit anderer HD installieren falls was schief geht bleibt 
noch die alte XP-HD als "Rettungsboot"!

Linux ist ein anspruchsvolles Betriebssystem. Es sucht sich seine User 
aus.

Autor: DDT (Gast)
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Jo, ich würde ja im Vorfeld mal gucken welche Grafikkarte du hast und 
mal bei den Linux Treibern gucken, aber generell ist es so es gibt eig. 
keine die nicht läuft, welche wo kein Treiber da ist werden im "BIOS" 
Modus ausgeführt, im BIOS gibt es ja auch keine Treiber, trotzdem wird 
es dir angezeigt, also es gibt immer eine Standard Kommunikation mit der 
Grafikkarte, die lest zwar nichts großartiges zu, und hat nur sehr 
geringe Auflösung aber ist halt etwas...
Ach ja, s werden aber fast alle Karten unterstützt, mit den nvidia 
Treibern und den ATI Treibern (die ja jetzt auch GPL sind und daher von 
dem OpenSource Treiber radeon/radeonhd unterstützt werden).
(KA ob Ubuntu die Treiber verwendet, ich nutze nur openSUSE).

Autor: tsts (Gast)
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Ein DAU mehr bei Linux. Das kann ja nur besser werden.

> Mache schreiben was
> von einer Boot-CD (oder so ähnlich), die man einlegen soll, um zunächst
> die Windows-Partitionen zu löschen. Andere sagen, es würde reichen,
> einfach Linux aufzuspielen, da dieses den ganzen Windows-Kram sowieso
> vernichtet, wenn es seine Partitionen anlegt.

Die beiden Aussagen sind das gleiche. Linux-Installations-CDs sind 
Boot-CDs.
Hol dir ein aktuelles Linux aus dem Netz, boote die CD, lies was auf dem 
Bildschirm steht. Der Rest ergibt sich dann von selbst.

Alternativ kann man sein Windows auch mit 
http://de.wikipedia.org/wiki/Parted_Magic platt machen. Vorher kann man 
damit auch noch einige Daten sichern wenn man will.

Autor: ... (Gast)
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> nachdem ich mich schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken getragen
> habe, von Windows auf Linux umzusteigen,

Warum?

> Windows XP soll runter von meinem Läppi und ein
> jungfräuliches Ubuntu drauf.

Ein funktionierendes XP auch noch auf einem LAPTOP möchtest du wirklich 
durch ein Ubuntu ersetzen?

> Da stellt sich nun die Frage: Wie anstellen?

Das weißt du tatsächlich nicht ?? glaubst aber jetzt mit einem OS für 
Spezialisten, Frimler (nicht abwertend gemeint ;)) und Leuten, die sich 
ihre Hardware danach aussuchen müssen, ob die überhaupt auf (einem) 
Linux-Derivat läuft* fortab besser dran zu sein?

* und falls sie läuft, wie komfortabel ist sie dann?

> Hab dazu auch schon ein bißchen gegoogeled: Mache schreiben was
> von einer Boot-CD (oder so ähnlich), die man einlegen soll,

da wird einem ja Angst und Bange ;)

> Andere sagen, es würde reichen,
> einfach Linux aufzuspielen, da dieses den ganzen Windows-Kram sowieso
> vernichtet, wenn es seine Partitionen anlegt.

Und wenn was schief geht stehst du da! Hast du überhaupt schon mal 
wenigstens ein Windows "aufgespielt", indem du vorher Partitionen 
erstellt hast?

> Bloß was ist besser/sicherer/einfacher? Hat da wer Erfahrung?
> Ich möchte Windows loswerden, ratzekahl... ;-)

Das "schreckliche Windows" wird dir nach einer anfänglichen Phase der 
Verblüffung wie nett so ein Linux auf den ersten Blick aussehen und 
laufen kann noch mal wieder einfallen, wenn sich die ersten 
Schwierigkeiten häufen und du wie der Ochs vorm Berg stehst und nicht 
weiter weißt. Dann wird die Frage sein, ob du selber genug Schneid hast, 
dir einzugestehen, dass der angedachte Weg mittels Linux die 
Computerbenutzung nicht vereinfacht, sodern im Gegenteil verkompliziert 
hat. Spätestens wenn die Hardware die du dir gerne zulegen möchtest dir 
den Dienst unter deinem neuen OS verweigert.

Abschließend sei gesagt, du gehörst nicht zur typischen Clientel die 
sich ein Linux zulegen sollten.

PS: Habe heute gerade einen Haufen alter Suse CDs und DVDs entsorgt, 
darunter alte 7er Versionen. Wollte sie schon als Erinnerung aufheben. 
;)

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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@Jürgen R. (hobbyloeter) :
Hör nicht auf den!
Der trollt hobbymäßig.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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... schrieb:
> Und wenn was schief geht stehst du da! Hast du überhaupt schon mal
> wenigstens ein Windows "aufgespielt", indem du vorher Partitionen
> erstellt hast?

Das kann nicht schwer sein.
Bei Windows ist doch alles so einfach und intuitiv!

Autor: ... (Gast)
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Klaus Wachtler (mfgkw) schrieb:

> @Jürgen R. (hobbyloeter) :
> Hör nicht auf den!
> Der trollt hobbymäßig.

Nein Jürgen, es ist ein wenig anders. Leute wie Klaus leben hier ihre 
gewohnheitsmäßigen Microsoft-Antipathien aus. Hauptsache es geht gegen 
MS. Wie gut der einzelne nachher mit seinem Rechner klar kommt ist den 
Herren schnurz egal. Im Gegenteil, wenn sie merken dass nachher mit 
Linux zu viele banale Fragen kommen werden sie über dich herfallen und 
ihren Spott über dich ablassen (wie so oft).

Autor: Zwie Blum (zwieblum)
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Ah ja ... und was lässt du ab?

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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... schrieb:
> ... Microsoft-Antipathien ...

Das ist zu stark verkürzt, ich korrigiere:
> ... Microsoft-Linux-Flamewar-Vomzaunbrecher-Trottel-Antipathien ...

Zur Erinnerung: Es wurde hier gefragt, wie die Installation geht.
Es wurde nicht gefragt, ob es dir gefällt.

... schrieb:
> Leute wie Klaus leben hier ihre
> gewohnheitsmäßigen Microsoft-Antipathien aus.

Wenn es so wäre, würde ich hier niemandem helfen, der eine
Frage zu Windows hat, sondern immer beim Stichwort "Windows"
sofort aus dem Wald springen und herumblöken "Windows ist Mist,
Windows ist Mist! Und morgen mache ich der Königin ein Kind!".
Wo bitte habe ich das getan?

Vielmehr spielst du das Rumpelstilzchen beim Stichwort Linux.
Das nervt irgendwann.
Warum gehst du nicht endlich wieder (nur) bei Heise spielen?
Nur weil deren Server nicht unter Windows laufen?

Autor: Testfall (Gast)
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Ich persönlich würde dir empfehlen, Linux erstmal auf einem 
Desktop-Rechner anzustesten. Bis man die Treiber für den Lappi 
zurechtgeladen hat, das dauert. Unbuntu ist echt eins der zahmsten 
Linuxe und die Installation ist quasi Kindersicher. Auf jeden Fall 
kinderleicht.
Ich persönlich finde Ubuntu schön. Arbeiten tue ich trotzdem mit Windows 
7. Aus einem ganz einfachen Grund:
Es ist bequemer und weiter verbreitet.
Und ich persönlich kriege Ausschlag von OpenOffice. Aber das ist eine 
Geschmacksfrage.

Wenn dein Entschluss feststeht, dann schmeiß irgendeine CD rein und 
installiere. Updaten/Upgraden kannst du immer noch. Natürlich musst du 
deine Daten dann wieder sichern, aber das sollteest du sowieso.
Tipp am Rande:
Alte Festplatte raus und in 'nen externes Gehäuse damit. Dann kannst du 
an alle deine alten Daten und hast 'ne schnelle, leere Festplatte für 
dein neues System (sofern du eine einbaust. Sonst natürlich nicht :-)).

Autor: oszi40 (Gast)
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@ Testfall: Zustimmung,
Die neue Ubuntu-Verion 10.10 ist noch sehr frisch. Obwohl die 
Vorgängerversionen kinderlicht und problemlos zu installieren waren, 
hatte ich bei 10.10 gestern noch kleine Monitorprobleme bei der 
Darstellung. Ein Frischling, der dann seinen einzigen PC zerspielt hat, 
könnte da sehr traurig sein.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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oszi40 schrieb:
> Die neue Ubuntu-Verion 10.10 ist noch sehr frisch. Obwohl die
> Vorgängerversionen kinderlicht und problemlos zu installieren waren,
> hatte ich bei 10.10 gestern noch kleine Monitorprobleme bei der
> Darstellung. Ein Frischling, der dann seinen einzigen PC zerspielt hat,
> könnte da sehr traurig sein.

bei mir lief es problemlos. Inzwischen sogar als Mythbuntu ;)

Von 10.04 kann ich nur abraten.

Autor: Jürgen R. (hobbyloeter)
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Ohje, das hab ich befürchtet.... ;-)

Punkt 1:
> Ein funktionierendes XP auch noch auf einem LAPTOP möchtest du wirklich
> durch ein Ubuntu ersetzen?
Von funktionierend kann keine Rede sein! Deshalb ja auch die Umstellung. 
Die Kiste stürzt immer wieder ab, scheinbar ohne erkennbaren Grund. 
Plötzlich Blue Screen, Neustart, doofes XP-"Rettungssystem" (nudelt die 
Festplatte durch), bringt aber nix, weil kurz danch schon wieder 
Absturz...
Isch kann so net abbeide!! (Heinz Wäscher)

Punkt 2:
Ubuntu hab ich bereits mit der Live-DVD ausgetestet. Sieht 
vielversprechend aus. Keine Abstürze, Hardware läuft größtenteils, auf 
jeden Fall besser als mit Knoppix...

Punkt 3:
Was hab ihr gegen Laptops ?!

Autor: A. K. (prx)
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Abstürze von einer nicht zu sehr durch jahrelanges Ausprobieren 
sämtlicher Problemsoftware verfaulten XP-Installation sind heutzutage 
hauptsächlich miese Gerätetreiber oder schwer zuzuordnende technische 
Probleme mit der Hardware wie sporadische Speicherfehler, miese 
Netzteile, mit der sehr heissen Nadel gestrickte Mainboards, ... Und die 
Hardwareprobleme kriegt man durch Linux auch nicht weg.

Autor: Jürgen R. (hobbyloeter)
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> Die Hardwareprobleme kriegt man durch Linux auch nicht weg.

Kann sein, aber meine (begrenzten) Ubuntu-Erfahrungen zeigen, daß die 
Abstürze mit Linux nicht mehr auftraten. Außerdem waren sie auch nicht 
von Anfang an der Tegesordnung. Erst als die Kiste so'n paar Jährchen 
auf dem Buckel hatte.

Ich wollte ja ursprünglich komplett umstellen, also Hard- UND Software, 
da der Läppi ja auch schon ein paar Schrammen ab hat. Hab aber grad kein 
passendes Angebot für eine neue Kiste gefunden. Was mir vorschwebt, ist 
ein ThinkPad, vor allem wegen der Robustheit.

Autor: Michael_ (Gast)
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Sporadische Abstürze kommen nicht durch Software.
Also mal ausmisten und dann mit XP-CD überspielen, das hilft.
Ist der CPU-Lüfter voll Dreck und ist die HD in Ordnung?

>Michael_ schrieb:
> Lieber das Ubuntu parallel
>
>NEIN! Besser noch als Lifesystem ohne Installation testen ob Hardware
Warum denn nicht in eine extra Partition? LINUX ist doch nicht so 
bescheuert, das es wie MS verschiedene WINdose in eine Partition 
installiert.
LINUX lässt doch die WIN-Partitionen in Ruhe.
Bei Nichtgefallen das LINUX löschen und fertig.

Autor: oszi40 (Gast)
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@Micha
extra Partition: WENN noch Platz dafür ist.... (selten)

@Jürgen
Gesundheits-Check wäre auch interessant (repariert aber keine 
ausgelaufenen Elkos).
http://www.chip.de/downloads/SiSoft-Sandra-Lite-20...

Autor: dj8nw (Gast)
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Oder bei dem Kenntnisstand erstmal mit ner Live-CD probieren????!!!

Autor: ... (Gast)
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Jürgen R. (hobbyloeter) schrieb:

> Ohje, das hab ich befürchtet.... ;-)

halb  so wild ;)

> Punkt 1:
>> Ein funktionierendes XP auch noch auf einem LAPTOP möchtest du wirklich
>> durch ein Ubuntu ersetzen?
> Von funktionierend kann keine Rede sein! Deshalb ja auch die Umstellung.
> Die Kiste stürzt immer wieder ab, scheinbar ohne erkennbaren Grund.
> Plötzlich Blue Screen, Neustart, doofes XP-"Rettungssystem" (nudelt die
> Festplatte durch), bringt aber nix, weil kurz danch schon wieder
> Absturz...
> Isch kann so net abbeide!! (Heinz Wäscher)

Wenn deine Kiste immer wieder abstürzt hat das nichts mit XP zu tun. Da 
hast du entweder ein "versautes" System oder einen bestimmten Treiber 
der nicht ordnungsgemäß arbeitet oder auch z.B. Probleme mit RAM-Modulen 
wie z.B. zu scharf eingestellte Timings.

Setze dein XP mal neu auf und probiere mit einer Minimalinstallation die 
Stabilität aus.

Beschaff dir mal eine Windows 7 DVD (vom Freund ausleihen, Rechner aber 
nicht ans Netz hängen).

> Punkt 2:
> Ubuntu hab ich bereits mit der Live-DVD ausgetestet. Sieht
> vielversprechend aus. Keine Abstürze, Hardware läuft größtenteils, auf
> jeden Fall besser als mit Knoppix...

Nur leider wird die Umstellung seine Nachteile mit sich bringen. Welche 
wirst du dann noch rechtzeitig merken. Wie war das im anderen Thread, 
WinAVR Studie NUR FÜR WINDOWS etc. Nachtigall ick hör dir ..

> Punkt 3:
> Was hab ihr gegen Laptops ?!

Gar nicht, haben aber meistens sehr spezialisierte HW und darin liegt 
Potential für etliche Probleme ..

Autor: ... (Gast)
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@ Jürgen R. (hobbyloeter) schrieb:

Mein (ehrlich) gut gemeinter Rat lautet:

# XP neu aufsetzen

dafür bootest du am einfachsten ein Knoppix und löschst die Windows 
Partition (Daten sicherst du vorher auf Stick oder externe USB-Platte)

# noch besser wäre vor dem Aufsetzen von XP mal ein Windows 7 
auszuprobieren; das sollte bereits alle erforderlichen Treiber 
mitbringen was alleine eine Wohltat bei der Installation ist. Wenn du 
einmal ein W7 betrieben hast willst du nicht mehr zu XP zurück. Läuft 
super und ist sehr komfortabel in der Administration. Nicht dieser ewige 
Rechte-Hickhack unter Linux ..

# ein Linux kannst du parallel ausprobieren indem du dir eine Distri 
beschaffst die dir den Bootmanager Grub nicht in den MBR haut (bei 
Opensuse bsp. kein Thema), sondern dir die Auswahlmöglichkeit überlässt 
Grub in den Bootblock der root-Partition zu installieren. Anschließend 
kannst du mit dd den Bootsektor (512 Byte) auslesen und mittels einem 
Eintrag dem (XP) Windows Bootmanager bekanntmachen. Auf diese weise 
bleibt dir dein XP erhalten und wann immer du möchtest hast du ein Linux 
parat, fortan also zwei OS zu Auswahl. Dann kannst dich selber 
"beobachten" welches OS von beiden du auf Dauer häufiger benutzt. ;)

Aber wie gesagt, das "Abstürzproblem" solltest du vorher lösen. Es gibt 
bessere Gründe um auf Linux umzusteigen, als ein ungelöstes 
Stabilitätsproblem anzuführen.

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Jürgen R. schrieb:
> Was hab ihr gegen Laptops ?

Laptops sind teuer und schlecht erweiterbar.

Sie werden auch sehr warm so dass die Elkos austrocknen, was dann auf 
deinem System zu plötzlichen und spontanen Aussetzern führt.


Du bekommst nicht alle Features unter Linux zu laufen die auch unter 
Windows liefen, weil sich keiner die Mühe macht für ein spezielles 
Laptop (geringe Stückzahlen) einen speziellen Treiber zu schreiben.
Man muss dann mit den Universellen Treibern auskommen und das System 
läuft dann etwas langsamer.

So ein normaler PC ist günstig und man kann lange mit ihm arbeiten ohne 
dass er überhitzt!

Preis in Euro:
80 Mainboard (ASRock 890GM Pro3 , USB3.0 , SATA600)
50 Festplatte (Samsung HD105SI  1TB EcoGreenF3)
30 DDR3-RAM (Corsair 2GB)
50 CPU (AMD Athlon II X2 250)

Sind 210 Euro ohne Netzteil und Gehäuse.


Netzteil: 40 bis 70 Euro (Enermax PRO82+ II 425W)
Gehäuse: 80 Euro (Lian Li PC-7B PlusII)
  Summe 150 Euro

Also 360 Euro und du hast ein gutes und leistungsfähiges System.

Da ich mein altes Netzteil und Gehäuse nicht jedes mal wegschmeiße wären 
das für mich nur 210 Euro :)
Auf solch einem System lässt sich dann wunderbra Linux installieren.

http://www.linuxmint.com/download.php

Autor: Zwie Blum (zwieblum)
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Hui, geiler Besserwisserthread. Hat der Großteil da oben irgendwas mit 
der Frage vom TO zu tun?

@Jürgen: Installier' Ubuntu, getestet hast du ja schon, und die CD wohl 
auch gezogen und gebrannt. Antworten, die was zur Sache tun, kriegst du 
im Ubuntuforum.

Autor: ... (Gast)
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Klaus Wachtler (mfgkw) schrieb:

> Warum gehst du nicht endlich wieder (nur) bei Heise spielen?

Ganz einfach, weil DU dort schon aktiv bist. Siehe

http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Super-Idee/...

Klaus Wachtler bringt "Debian" ins Spiel in einem Tread wo es um 
Microsoft geht. Damit hast du dich selbst als Troll geoutet. Übrigens im 
Gegensatz zu dir war ich dort noch nie angemeldet.

Siehst du Klaus, das ist das was mir über die Jahre so auf den Keks 
geht. Euer pharisäerhafte Umgang mit der Wahrheit wenn es um Linux geht. 
Du hast mal wieder ein treffendes Beispiel dafür abgegeben.

Autor: xyz (Gast)
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> Du bekommst nicht alle Features unter Linux zu laufen die auch unter
> Windows liefen, weil sich keiner die Mühe macht für ein spezielles
> Laptop (geringe Stückzahlen) einen speziellen Treiber zu schreiben.
> Man muss dann mit den Universellen Treibern auskommen und das System
> läuft dann etwas langsamer.

Du bist auf dem Stand von vor 10+ Jahren. Eine so große Hardwarevielfalt 
gibt es gar nicht und im Gegensatz zu Windows sind bei einem aktuellen 
Linux schon alle relevanten Treiber im Kernel drin und müssen vom 
Benutzer deshalb nicht auf x verschiedenen Webseiten zusammengesucht und 
installiert werden. Spezielle Treiber (z.B. 3D Beschleunigung für die 
Grafikkarte) installiert die Distribution quasi automatisch, der User 
muss dazu nix wissen und nix können. Die Hardwareerkennung ist bei Linux 
schon seit Jahren viel besser als bei Windows. Einzig die 
Stromsparfeatures bei Laptops funktionieren nicht immer zu 100% bei 
Linux ohne Gefummel. Aber dadurch ist bisher noch kein Linux langsamer 
geworden.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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... schrieb:
>> Warum gehst du nicht endlich wieder (nur) bei Heise spielen?
>
> Ganz einfach, weil DU dort schon aktiv bist. Siehe
>
> http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Super-Idee/...
>
> Klaus Wachtler bringt "Debian" ins Spiel in einem Tread wo es um
> Microsoft geht. Damit hast du dich selbst als Troll geoutet. Übrigens im
> Gegensatz zu dir war ich dort noch nie angemeldet.

du erkennst Satire, wenn es nicht extra dran geschrieben wird?
[ ] ja
[x] nein

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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... schrieb:
> Übrigens im
> Gegensatz zu dir war ich dort noch nie angemeldet.

Hier meldest du dich ja auch nicht an, um herumzutrollen.
Bei dem Gefasel wäre es mir allerdings auch peinlich, mich zu outen.
Aber anonym kann man ja getrost jeden Dreck ablassen.


PS: Hoffentlich musstest du jetzt nicht seit heute morgen nach
diesem tollen Beispiel suchen :-)

Autor: ... (Gast)
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Mal langsam Klaus, DU hast hier anderen "Trollerei" vorgeworfen und 
dafür auf Heise verwiesen. In Wahrheit bist einzig DU dort aktiv und ich 
möchte nicht wissen wie oft DU dort schon gegen MS getrollt hast. Und 
was den angeblichen "Dreck" betrifft, ich habe detailliert dargelegt 
warum beim vorschnellen Umstieg mehr als Vorsicht geboten ist. Das ist 
weniger "Gefasel" als dein Einlass hier.

Weiter oben verweist jemand auf die gute HW-Erkennung bei Linux. Das mag 
ja alles sein, nur ist es eben damit nicht getan gerade mal ein System 
aufgesetzt zu bekommen. Man muss nachher auch gut damit arbeiten können 
und das wird bei solchen vorschnellen Umstiegsempfehlungen meist erst 
gar nicht andiskutiert. An so einem Laptop hängen auch externe Geräte. 
Schon eine bestimmte Drucker-Scanner-Kombination kann den Umstieg zum 
Abstieg werden lassen. Was vorher gut funktionierte geht auch einmal 
nicht mehr, oder nur noch holprig. Ich hätte z.B. keine Lust mir meinen 
Drucker danach auszusuchen ob er auch unter Linux gescheit funtioniert 
und das gilt auch für den Rest der Hardware (z.B. wenn mal der neue 
DVB-Stick angestöpselt wird etc.).

Achso und wie war das noch im anderen Thread? AVR Studio nur als Windows 
Software?

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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... schrieb:
> In Wahrheit bist einzig DU dort aktiv

hm, wusste gar nicht, daß ich dort allein bin.
Das erklärt natürlich einige Merkwürdigkeiten....

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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@ Jürgen R.
Bei der Installation von Linux weist du dem System einfach die ganze 
Platte zu, dann wird alles automatisch neu partitioniert und formatiert, 
es ist sicher und schnell.

Wenn man sich unsicher ist welches System man nutzen soll macht man es 
einfach wie ich, für jedes System eine Festplatte nehmen und mal das 
eine und mal das andere nutzen.

Man muss sich manchmal zwingen die Linux-Platte zu wählen, weil in 
Windows ja alles sehr vertraut ist.

Wenn man jetzt merkt dass bei Linux etwas fehlt was man nicht einfach 
durch ein anderes Programm ersetzen kann dann ist Windows eben die 
richtige Wahl.

Bei mir war es so dass Linux für meine Bedürfnisse einfach um einiges 
komfortabler ist.
Das Treibermanagement ist in Linux gut! ... nicht so schlecht wie in 
WinXP, Vista und Win7.

Einen USB Stick wird nach dem sicheren entfernen auch abgeschaltet, seit 
Win-Vista funktioniert das mit keinem Windows mehr richtig, die haben da 
echt was vermurkst.
Wenn man bei Win7 öfters andere USB Geräte ansteckt oder an mehreren 
Ports kommt es auch zu Fehlern, die USB Geräte werden nicht mehr erkannt 
und man sucht wie wild nach dem Fehler.

Bei Windows wird eben für jeden USB Port ein extra Treiber installiert, 
eigentlich muss man den Treiber nur ein mal installieren und man kann 
das Gerät an jedem Port anstecken ... so sollte es zumindest sein, aber 
das bekommen die bei Microsoft einfach nicht hin.

@ xyz
Linux würde besser werden wenn es nicht an Hardwareherstellern mangeln 
würde die ihre Wissen den Kernelbauern zur Verfügung stellen.
Diese Closed Source Politik bei manchen Hardwareherstellern erzeugt 
einfach zu viele Probleme, also die Linuxentwickler sind nicht daran 
Schuld.
Und die Treiber für ATI sind nicht so sehr gut. Es läuft, aber mit 
Fehlern.

Autor: xyz (Gast)
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> @ xyz
> Linux würde besser werden wenn es nicht an Hardwareherstellern mangeln
> würde die ihre Wissen den Kernelbauern zur Verfügung stellen.
> Diese Closed Source Politik bei manchen Hardwareherstellern erzeugt
> einfach zu viele Probleme, also die Linuxentwickler sind nicht daran
> Schuld.

Full ACK.
Aber wo siehst du hier einen Widerspruch zu meiner Aussage?

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Bei meinem Ubuntu (LinuxMint9) läuft
- der Properitäre Treiber von ATI nicht so gut
- die USB-TV-Box läuft nicht (ist nur am Mittwoch wichtig, da kommt 
Heroes)

+ der Standby funktioniert unter Linux einwandfrei (alles geht aus, 
Lüfter schalten sich ab ... beim drücken des Powerknopfes ist der 
Desktop schnell wieder da), im Gegensatz zu Windows da wacht das System 
nicht mehr auf

Autor: Michael_ (Gast)
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Man sollte doch die Vorteile beider Systeme nutzen.
Ich möchte Win nicht missen.
Aber zwei Beispiele für LINUX (UBUNTU):
- Die uralte SAT-Karte Hauppauge mit Hardware-Encoder hat nur den 
miserablen WIN-Treiber, aber unter LINUX läuft sie zur Höchstform auf.
- Ein alter LS1000 DIA-Scanner NICON hat keine Treiber >=XP, aber unter 
LINUX geht es gut.

Autor: Joerg Wolfram (joergwolfram)
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> An so einem Laptop hängen auch externe Geräte.
> Schon eine bestimmte Drucker-Scanner-Kombination kann den Umstieg zum
> Abstieg werden lassen.

Genau. Und deswegen hängt der Scanner jetzt am Server und XSANE 
funktioniert zum Glück auch mit dem Vista auf dem Laptop meiner Frau. 
Und wenn beim Netzwerkdrucker alle paar Seiten nur ein Error drausfteht, 
kann man ja die Seite nochmal andersherum reinstecken.

Aber ich nehme mal an, dass wir uns nach dem Willen des 
Betriebssystemherstellers / Scanner-Herstellers und Drucker-Herstellers 
alles hätten neu kaufen sollen.

Für den "Aufstieg" ;-)

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