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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LED Boost KSQ ohne Diode?


Autor: Hein !Blöd (Gast)
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Hallo Gemeinde,

mir geistert da gerade so eine Idee durch den Kopf und vielleicht könnt 
Ihr mir dabei etwas helfen und ggf. ergänzen oder umwerfen.

Ich habe in der letzten Zeit relativ oft Boost Schaltkreise für LEDs 
gebaut. Oft relativ einfach aus Komparatoren oder AVRs (also keine 
speziellen Schaltregler!).
Jetzt ist mir aber oft aufgefallen, das die Boost Diode relativ viel 
Leistung "Verheitzt" (selbst eine super Schottky hat meist 0,4 - 0,5V 
bei 700mA was scbon ordentlich warm macht). Jetzt ist es ja so, das LEDs 
eigentlich ja auch Dioden sind, aber mit einer relativ geringen Vr von 
meist so 1,5 fachen der Vf. Könnte man die Diode der Boost Schaltung bei 
LED KSQs nicht einfach weg lassen?

Würde das gehen so wie ich mir das denke, oder hättet ihr da bedenken?

Autor: MaWin (Gast)
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Wäre mir neu daß der PR4401 eine zusätzliche Diode bräuchte.

Autor: Hein !Blöd (Gast)
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Na das ist ja was, das wird ja sogar so angewendet wie ich mir das 
gedacht habe :)
Aber der Regler macht nur knapp 1% der Leistung die ich vor habe - 
sollte es Probleme geben?

Autor: MaWin (Gast)
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> sollte es Probleme geben?

So lange Ureverse der LED unter dem erlaubten bleibt, nicht, aber viele 
high power LEDs haben eine zulässige Ureverse von unter 0.5V....

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Hein !Blöd schrieb:
> Jetzt ist mir aber oft aufgefallen, das die Boost Diode relativ viel
> Leistung "Verheitzt"
Zeig mal in einem Schaltplan, wo du deine "Boost-Diode" eingebaut 
hast...

Autor: Hein !Blöd (Gast)
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z.B. http://starostin.palmclub.ru/doc/MC34063A.pdf Seite 6
Okay, Boost Diode ist vielleicht der falsche Name hierfür!

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Hein !Blöd schrieb:
> z.B. http://starostin.palmclub.ru/doc/MC34063A.pdf Seite 6
Ich seh da weit & breit keine KSQ und keine LEDs...  :-/

Zeig mal deine Schaltung.

Autor: ArnoR (Gast)
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Ohne Diode und Kondensator gehts bei LEDs auch, nur werden die dann (je 
nach dem, wie stark geboostet wird) im Impulsbetrieb mit hohen Strömen 
und kleinem Tastverhältnis und nicht mit geglättetem Strom betrieben.

http://www.ledstyles.de/ftopic11218.html

Die Ureverse ist da irrelevant, da die LED nicht in Sperrichtung 
belastet wird.

Autor: Hein !Blöd (Gast)
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okay okay, nicht genau meine Schaltung, aber von dieser inspiriert!
http://staff.ltam.lu/feljc/electronics/led/LED-Sch...

alternativ versuche ich noch diese Schaltung als sync (also mit einem 
zweiten FET der die Diode überbrückt und invertierend zum ersten 
geschaltet wird)

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Wenn du in dieser Schaltung (Seite 5 im Link) die Diode durch eine 
Drahtbrücke ersetzt, dann wird der Siebkondensator bei eingeschaltetem 
Transistor T4 ziemlich schlagartig entladen. Was wohl der Transistor 
dazu meint... :-o

Autor: Hein !Blöd (Gast)
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denn müßte ich halt weg lassen / gegen einen kleineren Kerko tauschen!

Autor: ArnoR (Gast)
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Wenn invertierend zum anderen FET geschaltet wird, dann geht das, weil 
der Transistor nur den Drosselstrom führt. Er übernimmt dann genau die 
Funktion und die Ströme der Diode.

Autor: Hein !Blöd (Gast)
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nur das durch seinen geringeren RDson weniger Verlust an ihm entsteht, 
oder?

Autor: ArnoR (Gast)
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Ja, aber das wird durch den hohen Aufwand, vor allem wegen der 
Potentiale, wieder relativiert.

Autor: MaWin (Gast)
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> okay okay, nicht genau meine Schaltung, aber von dieser inspiriert!

Supi. Was passiert, wenn du da die Diode weglässt ?

Autor: Hein !Blöd (Gast)
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wenn ich damit statt 50min eine volle Stunde Leuchtdauer erreiche, dann 
ist der Aufwand mir genehm!

Autor: ArnoR (Gast)
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60min statt 50min, das sind 20% mehr, so viel Verluste hat die Diode 
nicht.

Autor: ArnoR (Gast)
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Der mitllere Strom durch die Diode ist der gleiche wie durch die LEDs. 
Damit verhalten sich die Verluste etwa wie die Flussspannungen: 
0,5V/16V, also 1/32, mehr als 3% kannst du da nicht rausholen.

Autor: Hein !Blöd (Gast)
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hab auch aktuell fast 3h Leuchtdauer... Nur muss ich auch aktuell mit 
mechanischem Aufwand die Diode kühlen, was durch den kleinen Platz des 
Gehäuses natürlich richtig übel ist. Hab zwar für die LEDs ein richtig 
gutes Kühlkonzept, aber ich bin beim Auslegen des Gehäuses nicht davon 
ausgegangen, das die Diode so heiß wird....

Und bevor die Frage kommt wie heiß: So heiß, das sich der Elko (ein 85°C 
nach knapp 3 Zyklen (also < 10h Betrieb) mit einem Kurzschluss 
verabschiedet hat. Das war übrigens der erste Elko der einen Kurzschluss 
hatte - sonst platzen die doch immer...

Autor: ArnoR (Gast)
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F16C200 kling für mich nicht nach Schottky, sondern nach Epitaxial-Diode 
16A, 200V. Google-Suche findet nichts Brauchbares zu der Diode. Evtl. 
mal eine "richtige" Schottky-Diode z.B. SB320 einsetzen?

Autor: Hein !Blöd (Gast)
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hab ne SS36, ES3d, und andere ausprobiert (eben mit knapp Vf von 0,4 bis 
0,5V)

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