Initial Conditions LTSpice IV

OP #1904024
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Hey zusammen,
derzeit simuliere ich mal wieder an einem Schaltregler in LTSpice rum. 
Dazu ist die Transientenanalyse (.tran) natürlich ganz wichtig.
Dabei habe ich festgestellt, dass LTSpice vor der Berechnung des 
Zeitverlaufes eine Arbeitspunktbestimmung macht. Wenn ich das richtig 
sehe, tragen dann die Kondensatoren die Spannung, die sie hätten, würde 
man an sie die Eingangsspannung bei t=0 konstant anlegen und für die 
Spulen entsprechend.

Wenn ich ehrlich bin, verwundert mich das ein wenig, da ich eine 
Schaltung ja meistens mit energielosen Bauteilen einschalte, sprich uC 
und iL jeweils null sein müsste.

Wenn ich .ic verwende, kann ich das auch hinbiegen (bzw. ".tran [..] 
uic"), aber einerseits stellt sich mir die Frage, ob das zuässig ist, 
über .ic die Speicherelemente auf null zu setzen (ich meine "ja") und 
andererseits stellt sich mir die Sinnfrage der Arbeitspunktberechnung.

Konkret bedeutet das für meinen Step-Up-Wandler zum Beispiel, dass der 
initiale Spulenstrom 1,8kA betragen soll (wahrscheinlich entsteht der 
Wert durch den Serienwiderstand der Spule und den Widerstand des 
involvierten MOSFETs im Abschnürbereich)

Was denkt ihr?

viele Grüße
Marten
#1904482
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Sei froh dass es am Anfang die Arbeitspunktberechnung gibt. Stell dir 
vor du simulierst einen Verstärker und da sind Kondensatoren zur 
Filterung drin(z.B. am Basisspannungsteiler). Ohne 
DC-Arbeitspunktbestimmung müsstest du erst mal 1s umsonst simulieren, 
bis sich der Arbeitspunkt eingestellt hat. Erst ab da kommt dann der 
Signalverlauf der dich wirklich interessiert.

Neben "uic" und ".ic" gibt es auch noch "ic=" am Bauteil.

Statt 10m

10m ic=0

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