Fragen zu Gold-Cap

OP #1906679
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Hi,

es geht um diesen oder vergleichbare GoldCap(s):
http://www.conrad.de/ce/de/product/451440/GREEN-CAP-400F-27V

Hier:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0208301.htm
steht:

"...Der physikalische Aufbau eines Gold-Caps ist mit der 
Parallelschaltung vieler kleiner Kondensatoren vergleichbar. Beim 
Ladevorgang wird erst ein Teil der Kondensatoren aufgeladen, die 
wiederum die weiter hinten liegenden Kondensatoren aufladen. Gerade 
deshalb ist es wichtig, dass dem Gold-Cap bis zu seiner vollständigen 
Aufladung ausreichend Zeit gegeben wird. Unter ausreichend sind 10 
Minuten bis zu einer Stunde zu verstehen. Ein nur teilgeladener Gold-Cap 
verliert nach dem Abschalten der Spannungsquelle sofort seine 
Ladespannung!..."

Ist damit der Ladestrom begrenzt? Kamm man die Gold-Caps nicht mit einem 
relativ hohen Ladestrom laden, wie bei anderen Kondensatoren?

Wird der Kondensator wirklich vollständig entladen, wenn man ihn nicht 
vollständig lädt? Was passiert, wenn man ihn teil-entlädt?

"Weil ein Gold-Cap nicht überladen werden kann, wird auf eine 
Ladeschaltung mit Überladeschutz verzichtet. Er wird einfach nur durch 
das Anlegen einer Konstantspannung geladen, bis er voll ist."
Kann man an einem 2.7V Gold-Cap 4V anlegen, ohne dass er sich auf 4V 
auflädt oder kaputt geht?

Vielen Dank schonmal,
electricsheep
#1906691
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Electric S. schrieb:

> Ist damit der Ladestrom begrenzt?

Bei den klassischen Goldcaps, die für Datenhaltung bei niedrigem Strom 
auslegt sind, dürfte der Innenwiderstand von Allein für niedrigen Strom 
sorgen. Es gibt die Dinger allerdings auch als Pufferkondesatoren für 
Leistungsanwendungen.

> Kann man an einem 2.7V Gold-Cap 4V anlegen,

Man kann auch an ein Benzinfass ein Streichholz halten.
Nur eben nicht oft.
OP #1906715
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Ok, danke.
"Es gibt die Dinger allerdings auch als Pufferkondesatoren für
Leistungsanwendungen."
Hast du ein Beispiel oder eine Bezeichnung parat?
"Man kann auch an ein Benzinfass ein Streichholz halten.
Nur eben nicht oft."
D.h. der Kondensator würde in die Luft gehen, bzw. sich zerstören?
Grüße
Electricsheep
OP #1907696
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Ok, danke! :)

1. Ist es richtig, dass man also relativ problemlos hohe Ströme am 
Kondensator fließen lassen kann, und dass man auch relativ problemlos 
etwas mehr Spannung anliegen haben kann?

2. Bei diesem 2,7 V GreenCap, wie hoch sollte die Ladespannung höchstens 
sein?

3.
"Ein nur teilgeladener Gold-Cap verliert nach dem Abschalten der 
Spannungsquelle sofort seine Ladespannung!"
=>
Bleibt dabei die enthaltene Energie trotzdem gleich?
Gast #1908203
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Jörg S. schrieb:
> Das denke ich nicht...

Natürlich doch. Ausser der kleine Teil der durch Selbstentladung 
verloren geht.
Es ist doch im Elektronik Kompendium beschrieben. Man kann sich den 
Goldcap vorstellen wie viele kleine Cs, die parallel liegen. Aber 
dazwischen liegen noch kleine Widerstände, die den hohen Innenwiderstand 
ausmachen. der erste C hat kaum einen seriellen Widerstand zu den 
Anschlüssen, der 2. schon etwas mehr und der 50. (100.) schon viel mehr. 
Wenn man das Teil jetzt nur teilgeladen hat und von der Ladespannung 
abhängt, dann laden sich die Cs weiter hinten weiter auf und zwar von 
den schon voller geladenen Cs die näher an dan Anschüssen sitzen. Die 
Ladung verteilt sich also langsam gleichmäßig über alle Teil-Cs und 
damit sinkt die Spannung der vorderen, die schon ziemlich voll geladen 
waren.
Gast #1908244
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> "Weil ein Gold-Cap nicht überladen werden kann, wird auf eine
> Ladeschaltung mit Überladeschutz verzichtet. Er wird einfach nur durch
> das Anlegen einer Konstantspannung geladen, bis er voll ist."

Das heißt, du kannst auf eine Strombegrenzung verzichten.
OP #1908282
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Ahja. :D
Vielen Dank auf jeden Fall für die vielen Antworten!

Ehrlich gesagt bin ich von den verschiedenen Aussagen ein wenig 
verwirrt. Ich versuche das, was ich daraus verstanden habe, mal kurz 
zusammenzufassen:
Solange an diesem 2,7 V-Kondensator höchstens 2,7 V mit einer (fast) 
beliebig hohen Stromstärke anliegt, kann dem Kondensator nichts 
passieren.

Ist das so richtig formuliert?
Gast #1908351
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> Solange an diesem 2,7 V-Kondensator höchstens 2,7 V mit einer (fast)
> beliebig hohen Stromstärke anliegt, kann dem Kondensator nichts
> passieren.

> Ist das so richtig formuliert?

Jein, statt Stromstärke sagt man hier lieber Stromlieferfähigkeit oder 
Belastbarkeit oder (niedrigen) Innenwiderstand, denn wie viel Strom 
tatsächlich fliesst, liegt eben nicht an der 
Stromquelle/Spannungsquelle, sondern am Verbraucher (deinem sich 
ladenden Kondensator).

Richtig wäre:

Es gibt Kondensatoren, die das aushalten, und es gibt welche, die das 
nicht aushalten.

Über die aufgedruckte Spannung hinaus sollten alle nicht geladen werden, 
sonst können sie kaputt gehen, 2.7V ist also deine Grenze, die Spannung.

Beim Anschluss des (noch leeren) Kondensators an diese Spannungsquelle 
(mit beliebig hoher Stromlieferfähigkeit bzw. niedrigem Innenwiderstand) 
fliesst nun so viel Strom, wie durch den Innenwiderstand des 
Kondensators bestimmt wird (und den Widerstand der Zuleitung, ignorieren 
wir die mal).

Man rechnet z.B. aus: 2.7V und (nur als Beispiel ausgewählter 
Innenwiderstand des KOndensatorso 1 Ohm wäre 2.7A.

Nun muß man ins Datenblatt des Kondensators gucken, ob der einmalig 2.7A 
aushält. Das steht meist nicht drin :-( Dafür finden sich Angaben wie 
"schaltfest" (=er hält das aus) oder eben nicht schaltfest (er könnte 
beschädigt werden) oder der wiederholte Strom (Ripplestrom) der aber 
niedriger liegt (wenn der schon hoch genug ist, reicht es also 
offenkundig).

Wenn man also irgendwie rausgefunden hat, daß der Kondensator nur 1A 
aushält, dann braucht man einen zusätzlichen Vorwiderstand, zusätzlich 
zu den 1 Ohm Innenwiderstand des Elkos also z.B. 1.7 Ohm extra 
davorklemmen (oder durch die Zuleitung bzw. den Innenwiderstand der 
Spannugsquelle die dann eben nicht mehr so unendlich belastbar ist sich 
von selbst ergebend).

GoldCaps sind normalerweise schaltfest.
#1908786
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>denn wie viel Strom tatsächlich fliesst, liegt eben nicht an der
>Stromquelle/Spannungsquelle, sondern am Verbraucher
Würde ich bei den größeren Doppelschichtkondensatoren nicht sagen. Da 
muss man schon suchen um ein Netzteil zu finden das so viel Strom 
liefern kann  :)
OP #1930907
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Gut, dankeschön! :)
Zwei Fragen hab ich noch:
1. Wenn man z.B. einen 2,7 V Kondensator und eine 2,5 V Zenerdiode 
parallel schaltet und die Schaltung an ca. 3 V anschließt: Wird dann der 
Kondensator sicher nur auf 2,5 V aufgeladen?
2. Wenn eine 3 V LED nur mit 2,3 V und der gleichen Stromstärke 
betrieben wird, hat sie dann einen starken Helligkeitsverlust?
Gast #1930927
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Electric S. schrieb:
> 1. Wenn man z.B. einen 2,7 V Kondensator und eine 2,5 V Zenerdiode
> parallel schaltet und die Schaltung an ca. 3 V anschließt: Wird dann der
> Kondensator sicher nur auf 2,5 V aufgeladen?
Nein.

> 2. Wenn eine 3 V LED nur mit 2,3 V und der gleichen Stromstärke
> betrieben wird, hat sie dann einen starken Helligkeitsverlust?

Geht nicht.
Gast #1930945
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> nein:

Wenn du die 2.5V-Z-Diode an 3V anschliesst, wird sie sich erwärmen, bis 
sie durchbrennt. Danach liegen die 3V am Goldcap an.

Du brauchst vor der Z-Diode noch eine Strombegrenzung.

> Geht nicht:

Bei der 3V LED fliesst garkein (nennenswerter) Strom, solange keine 3V 
anliegen. Wie bei einer Z-Diode.
d.H. du kannst bei 2.3V garkeinen Strom durch die LED treiben, schon 
garnicht denselben wie bei 3V.

(Hirngespinste wie vorheizen der LED auf > 200° um die Vf zu senken mal 
außen vorgelassen)
OP #1930956
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Danke für deine Antwort!

"Wenn du die 2.5V-Z-Diode an 3V anschliesst, wird sie sich erwärmen, bis
sie durchbrennt. Danach liegen die 3V am Goldcap an.
Du brauchst vor der Z-Diode noch eine Strombegrenzung."

Ok, das klingt logisch. Ein Widerstand? Nach welcher Berechnung?


"Bei der 3V LED fliesst garkein (nennenswerter) Strom, solange keine 3V
anliegen. Wie bei einer Z-Diode.
d.H. du kannst bei 2.3V garkeinen Strom durch die LED treiben, schon
garnicht denselben wie bei 3V."

Ah, schade. Dann brauche ich andere LEDs.


"(Hirngespinste wie vorheizen der LED auf > 200° um die Vf zu senken mal
außen vorgelassen)"

Das habe ich garantiert nicht vor. :D
Gast #1931027
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Zur Abwechslung mal ein konstruktiverer Vorschlag:

Electric S. schrieb:
> Ok, das klingt logisch. Ein Widerstand? Nach welcher Berechnung?

Nimm stattdessen einen einstellbaren Spannungsregler. z.B. LM317. Den 
auf ca 3V einstellen, danach Diode, danach dein SuperCap.

Hält die Spannung schön im Grünen bereich (3V wegen der 
Dioden-Flusspannung)
und bringt sogar noch eine Ladestrombegrenzung und 
Übertemperaturabsicherung mit. Kostet mit zwei Widerständen und zwei 
Kerkos keinen Euro.

Electric S. schrieb:
> Ah, schade. Dann brauche ich andere LEDs.

Besser: Nimm einen Spannungswander für die LED. z.B. einen "Joule Thief" 
(Schaltplan gibts hier im Forum).
Oder einen "PR4401", teurer, weniger Gebastel.
Vorteil: Du nutzt viel mehr deiner teuren Elko-Kapazität.

Electric S. schrieb:
> "(Hirngespinste wie vorheizen der LED auf > 200° um die Vf zu senken mal
> außen vorgelassen)"
>
> Das habe ich garantiert nicht vor. :D

Muss man hier leider immer dazuschreiben, sonst kommt sofort ein 
Einspruch von Klugsch***ern wie mir: "Aber laut Datenblatt.... in 
flüssigem Stickstoff ... Mit einem Flux-Kompensator..."
OP #1987894
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Gut, jetzt hab ich noch eine Frage.

(+)--------|------L<l------|------L<l------|
          ==              ==               |
(-)--------|---------------|---------------|

---- Leitung
--|--Leitungszweig
== Kondensator
L<l Zenerdiode

Dabei dachte ich, dass sich bei angelegter Spannung erst der linke 
Kondensator auflädt. Wenn er die Spannung der linken Zenerdiode erreicht 
hat, lädt sich der rechte Kondensator auf. Wenn dieser die Spannung der 
rechten Diode erreicht, wird die Stromquelle kurzgeschlossen.
D.h. die Spannung der Schaltung beim Laden sollte erst schnell auf die 
Diodenspannung steigen, und dann relativ konstant bleiben; Beim Entladen 
genau umgekehrt.
Sind diese Vermutungen richtig?
Gast #1987930
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Bob der Baumeister schrieb:
> Zur Abwechslung mal ein konstruktiverer Vorschlag:
>
> Electric S. schrieb:
>> Ok, das klingt logisch. Ein Widerstand? Nach welcher Berechnung?
>
> Nimm stattdessen einen einstellbaren Spannungsregler. z.B. LM317. Den
> auf ca 3V einstellen, danach Diode, danach dein SuperCap.
>
> Hält die Spannung schön im Grünen bereich (3V wegen der
> Dioden-Flusspannung)
> und bringt sogar noch eine Ladestrombegrenzung und
> Übertemperaturabsicherung mit. Kostet mit zwei Widerständen und zwei
> Kerkos keinen Euro.

Hallo Bob,

das mit der Diode ist keine so gute Idee, denn die Spannung, die an der 
Diode abfällt ist abhängig vom Strom. Wenn der Kondensator leer ist, 
dann fällt genug Spannung ab, dass weniger als 2,7 V am Kondensator 
anliegen. Wenn der Kondensator aber fast voll ist, dann fließt auch 
weniger Strom und die Flußspannung wird immer kleiner, sprich die 
Spannung am Kondensator steigt.

Vielleicht bleibt mit einer ordinären Si-Diode aufgrund des Leckstroms 
des Kondensators die Spannung unterhalb von 2,7 V. Bei einer 
Schottky-Diode nähert sich der Spannungabfall bei kleinen Strömen aber 
stark an 0 V an und der Kondensator geht kaputt. Das geht also je nach 
Kombination aus Diode/SuperCap und Temperatur gut oder auch nicht...

Besser die Spannung des LM317 gleich auf 2,7 V einstellen und eine 
Schottky-Diode verwenden. So wird der Kondensator ebenfalls voll, aber 
garantiert nicht überladen.

Gruß,
Pom
#1987950
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Electric S. schrieb:
> Ein nur teilgeladener Gold-Cap
> verliert nach dem Abschalten der Spannungsquelle sofort seine
> Ladespannung!..."

Also ich lese das so:

Ladespannung kommt doch von der Spannungsquelle! Und wenn die 
abgeschaltet wird, ist auch die Ladespannung weg! Egal wie der 
Ladezustand des C ist!

"Beim Durchqueren von Gewässern ist mit Feuchtigkeit zu rechnen"
OP #1988355
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Gut, die Schaltung hat sich erledigt, sie ist nicht gut.

Hier: www.roboternetz.de/phpBB2/konstantstrom.php
Dort wird der LM317K verwendet: 
http://www.conrad.de/ce/de/product/175803/SPANNUNGSREGLER-IC-LM-317K-TO3

Kann stattdessem auch ein LM317T verwendet werden? 
http://www.conrad.de/ce/de/product/176001/SPANNUNGSREGLER-IC-LM317-T-TO-220/SHOP_AREA_17336&promotionareaSearchDetail=005

Vielen Dank schonmal für eure Antworten. :)
Gast #1988437
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Electric S. schrieb:
> Kann stattdessem auch ein LM317T verwendet werden?

Klar. Der 317T hat ein anderes Gehäuse und kann deshalb weniger 
Verlustleistung verheizen. Bei der Verwendung als Spannungsbegrenzung 
für den GoldCap dürfte das aber keine Rolle spielen. Beim GoldCap fließt 
eh nicht sehr viel Ladestrom - schlimmstenfalls geht der 317 in die 
thermische Abschaltung.

Falls der Joule-Thief als Quelle verwendet werden soll: Da musst du u.U. 
auch den LM317 am Eingang schützen. Wenn niemand mehr Strom abnimmt, 
steigt die Spannung auf recht hohe Werte an.
#1988691
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HildeK schrieb:
> Beim GoldCap fließt
> eh nicht sehr viel Ladestrom

Nee, das bezweifel ich, das man diese Aussage für diese Caps nehmen 
kann!

Ich hab hier nen GoldCap mit 22F 2,3V. Der ist innerhalb einer Sekunde 
voll, zieht aber auch inige A.

Bei nem versehendlichen Kurzen hat mir die Anschlussleitung des Cap ein 
dunkelrotes Glühen verursacht!
Gast #1988811
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Alex W. schrieb:
> Ich hab hier nen GoldCap mit 22F 2,3V. Der ist innerhalb einer Sekunde
> voll, zieht aber auch inige A.

Ich habe einen mit 1F / 5.5V und der zieht ca. 100mA Anfangsstrom und 
benötigt Minuten, bis er voll ist. Auch beim Entladen kommt im 
Kurzschlussfall nicht mehr Strom heraus. Damit sind diese Typen ohne 
Gefahr (bei richtiger Ladespannung) handhabbar. Diese kenne ich unter 
dem Begriff GoldCap. Verwendet werden sie z.B um RTC bei Stromausfall 
weiter zu betreiben.
Z.B.:
http://www.panasonic.com/industrial/electronic-components/parametric-search.aspx?src=/www-cgi/jvcr21pz.cgi?E%2BPZ%2B3%2BABC0021%2B4%2B%2BAM

Und, es gibt andere, die ich unter dem Begriff SuperCap kenne. Die 
können sehr wohl fette Ströme aufnehmen und auch abgeben. Deshalb können 
sie auch als Ersatz für Akkus / Batterien verwendet werden.

Mag sein, dass die Begriffsbestimmung GoldCap, SuperCap und GreenCap 
hier unglücklich und auch gemischt verwendet wird - vielleicht auch nur 
von mir :-).

Electric S. schrieb:
> Kann eine 3V-LED ohne Gefahr mit Konstantstromquelle 20mA an 10V
> angeschlossen werden?

Solange sie für die 20mA spezifiziert ist: Ja.
Wenn auch ein Vorwiderstand die einfachere Beschaltung wäre ...
OP #1988820
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HildeK schrieb:
> Solange sie für die 20mA spezifiziert ist: Ja.
> Wenn auch ein Vorwiderstand die einfachere Beschaltung wäre ...

Danke dir für diese Information! :)
Ein Widerstand ist wegen schwankender Spannung ungünstig.


Ja, die Begriffe sind unglücklich gewählt worden.
Greencaps und Supercaps sind relativ groß, von 10F bis mehrere 1000F und 
haben fast keinen Innenwiderstand.
Goldcaps dagegen liegen mehr im 1F bis 10F Bereich (soweit ich weiß) und 
haben einen hohen Innenwiderstand.

Grüße
e-sheep
OP #1988884
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HildeK schrieb:
> Electric S. schrieb:
>> Ein Widerstand ist wegen schwankender Spannung ungünstig.
>
> Dann ja! Du hattest aber 10V geschrieben ... :-)

Ja, das stimmt! :-D
Ich meinte einfach eine Spannung über der Diodenspannnung.



Jörg S. schrieb:
> Die großen Goldcaps können auch viel Strom.
>
> Die 5V Typen sind aber für RTC u.ä. vorgesehen und können daher nicht so
> viel Strom liefern.

Ah, das wusste ich nicht. :)

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