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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Probleme mit DOGM mit 3.3V


Autor: Luca Bertoncello (lucabert)
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Hallo, Leute!

Ich habe gerade zufällig ein Problem gefunden, und zwar:
meine Schaltung sollte mit 3.3V laufen. Über einen Netzteil kommen genau 
3.29V und das sollte reichen.
Wenn aber so ist, wird der Display nicht reagieren.

Stecke ich den ISP-Programmer an den Anschluß, und lasse ich 5V fließen, 
funktioniert alles...
Lasse ich nur 3.3V über ISP-Programmer fließen, funktioniert der Display 
wieder nicht. Also, das Problem scheint wirklich bei der Stromversorgung 
zu sein...

Nun, laut Doku, sollte der DOGM problemlos mit 3.3V laufen...

Kann es sein, daß die zwei Kondensatoren (1µF zwischen CAP1N und CAP1P, 
2.2µF zwischen VIN und VOUT) zu weit weg vom Display sind?
Ich habe die beide auf der Hauptplatine gelötet, danach sind ~10cm Kabel 
bis zum Display.

Meint ihr, daß das das Problem sein kann?

In dem Fall, sollte es reichen, wenn ich die zwei Elkos von der Platine 
rausnehme und neben den Display löte, oder?

Danke
Luca Bertoncello

Autor: Floh (Gast)
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Luca Bertoncello schrieb:
> In dem Fall, sollte es reichen, wenn ich die zwei Elkos von der Platine
> rausnehme und neben den Display löte, oder?

probiers aus.
Das sind Kondensatoren für die Ladungspunpe, die sollten so nah wi 
möglich ans Display.
:-)

Autor: Luca Bertoncello (lucabert)
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Floh schrieb:
> Luca Bertoncello schrieb:
>> In dem Fall, sollte es reichen, wenn ich die zwei Elkos von der Platine
>> rausnehme und neben den Display löte, oder?
>
> probiers aus.
> Das sind Kondensatoren für die Ladungspunpe, die sollten so nah wi
> möglich ans Display.
> :-)

Leider klappt es nicht...

Ich habe die beiden Elkos an den Display gelötet, aber das Problem 
besteht immer noch...

Ich habe nur eine Frage: kann es sein, daß die Doku falsch ist?

Laut Doku sollte ein Elko 1µF zwischen CAP1N und CAP1P (mit + an CAP1P) 
und ein Elko 2.2µF zwischen VIN (+3.3V) und VOUT (mit + an VOUT) 
angeschloßen werden.

Kann es sein, daß sie die Elkos umgekehrt gemalen haben?

Danke
Luca Bertoncello

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Die Doku stimmt.

- Die Schaltung muss aufgebaut sein wie in Doku beschrieben
- Initialisierungssequenz muss so gemacht werden wie beschrieben

Dann klappt das auch.

Autor: Luca Bertoncello (lucabert)
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Markus Müller schrieb:
> Die Doku stimmt.

Schade...

> - Die Schaltung muss aufgebaut sein wie in Doku beschrieben

Das Problem muß hier sein, denn...

> - Initialisierungssequenz muss so gemacht werden wie beschrieben

Mit 5V stimmt die Initialisierung problemlos...

Es sein denn, man muß die Schaltung anderes initialisieren, wenn man 
3.3V nutzt anstatt 5V...
Ist es so?

Danke
Luca Bertoncello

Autor: Floh (Gast)
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Luca Bertoncello schrieb:
> Es sein denn, man muß die Schaltung anderes initialisieren, wenn man
> 3.3V nutzt anstatt 5V...
> Ist es so?

Ja, ein Blick an die richtige Stelle im Datenblatt reicht.
Du musst ja die Ladungspumpe dementsprechend einstellen.
:-)

Autor: Luca Bertoncello (lucabert)
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Floh schrieb:
> Luca Bertoncello schrieb:
>> Es sein denn, man muß die Schaltung anderes initialisieren, wenn man
>> 3.3V nutzt anstatt 5V...
>> Ist es so?
>
> Ja, ein Blick an die richtige Stelle im Datenblatt reicht.
> Du musst ja die Ladungspumpe dementsprechend einstellen.
> :-)

ARGH!!!! Problem gefunden! Zwei bits geändert, und das Ding läuft...

Ich werde mich weiter mit meiner Library beschäftigen, vielen Dank!

Nur eine Frage noch: soll ich die Elkos wieder an die Hauptplatine 
löten, oder ist es besser, daß sie an den Display bleiben?

Danke
Luca Bertoncello

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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So nah wie möglich an den Displaypins. Kein Kabel dazwischen. Übrigens 
funktionieren die Displays auch mit 100nF-Keramikpillen, die kann man 
nicht verpolen und ohne Platzprobleme direkt am Display (vorsichtig!!!) 
anlöten.

Autor: Luca Bertoncello (lucabert)
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Knut Ballhause schrieb:
> So nah wie möglich an den Displaypins. Kein Kabel dazwischen. Übrigens
> funktionieren die Displays auch mit 100nF-Keramikpillen, die kann man
> nicht verpolen und ohne Platzprobleme direkt am Display (vorsichtig!!!)
> anlöten.

OK, gut zu wissen!

Inzwischen habe ich geschafft meine Funktionen für die Verwaltung des 
Displays zu schreiben (siehe Beitrag bei "Codesammlung") und beschäftige 
ich mich erstmal mit dem DCF77...

Grüße
Luca Bertoncello

Autor: Floh (Gast)
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Ich weis sowieso nicht, wie man bei den DOGM-Displays auch nur auf die 
Idee kommen kann, die Kondensatoren nicht direkt bei den Beinchen 
hinzulöten. Die Pins für die Kondis liegen ja jeweils direkt 
nebeneinander, da drängt sich das förmlich auf.
:-)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Floh schrieb:
> Die Pins für die Kondis liegen ja jeweils direkt
> nebeneinander, da drängt sich das förmlich auf.

100% ACK ;-)

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Im Datenblatt steht, dass man die EADOGs niemals über 80°C betreiben 
darf, ausdrücklich steht drinn, dass die in einem automatischen 
Fertigungsprozess (z.B. Reflow-Löten) erst nach dem Lötvorgang einsetzen 
darf, also über Buchsenleiste.

Löten >> Tötlich für Display!

Ihr müsst ja reich sein.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Im Datenblatt steht, dass man die EADOGs niemals über 80°C betreiben
darf...

Bitte Lesen lernen:

'BETRIEBSTEMPERATURBEREICH -20..+70°C (LAGER -30..+80°C)'

Sieh dir mal den Temperaturbereich üblicher LCDs an.

>Löten >> Tötlich für Display!

Blödsinn. An anderer Stelle steht im Datenblatt:

'Bitte beachten Sie, dass die 4 Pins für die Beleuchtung
auch von oben verlötet werden müssen .'

>Ihr müsst ja reich sein.

Es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben. 
Aber bleib ruhig bei deinen gelb-grünen Billigteilen.

MfG Spess

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Markus Müller schrieb:
> Löten >> Tötlich für Display!
>
> Ihr müsst ja reich sein.

Jetzt komm mal wieder ´runter. Die Hintergrundbeleuchtung wird auch mit 
dem Display VERLÖTET, natürlich nicht reflow und auch nicht mit ´ner 
Welle, sondern Pin für Pin mit dem Handlötkolben, der auf 270°C 
eingestellt ist.

Klar muss man weissen, was man tut....

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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An den Pins der Beleuchtung ist aber keine Verbindung zum LCD-Chip / den 
augedampften hauchdünnen Leiterbahnen, die sind einfach nur als Halter 
da.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Markus Müller schrieb:
> An den Pins der Beleuchtung ist aber keine Verbindung zum LCD-Chip / den
> augedampften hauchdünnen Leiterbahnen, die sind einfach nur als Halter
> da.

Ja und? An den anderen Pins sind auch ordenliche Lötaugen, die 
durchkontaktiert sind. Reden wir hier über dieselbe Sache? De Kollege 
soll die Cs nicht auf dem Glasträger, sondern an den Pins der 
Displayplatine anlöten oder aber diese, ohne Kabel dazwischen, in die 
Hauptplatine löten und auf der Hauptplatine dann direkt an den Lötpins 
die Pads für die Kondensatoren vorsehen. Wo ist jetzt das Problem?

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