36V Motor mit uC schalten

Gast #1908267
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Hallo,

Ich bin relativ neu in der Elektronik und würde gerne für meinen 
e-Scooter eine eigenen Motortreiber bauen. Den Motor den ich ansteuern 
müsste hat 36V mit 500W = fast 14A.
Nun meine frage: welchen Transistor muss ich nehmen der auch eine PWM 
Frequenz von min. 16kHz schafft und mit welchen Kühlkörper sollte ich 
diesen Kühlen?

Schalten würde ich diesen Transistor gerne mit meinen ATMega8 der mit 5V 
läuft.
Gast #1908278
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Ichim schrieb:
> Ich bin relativ neu in der Elektronik und würde gerne für meinen
> e-Scooter eine eigenen Motortreiber bauen.

Schon mal einen Motortreiber für kleinere Motoren gebaut?
Wenn nicht, besorg dir irgendwo einen Spielzeugmotor (altes RC-Car o.ä.) 
und teste mit dem erst mal den Aufbau.

Dazu gibts dann z.b. Ein-Quadrantensteller oder du nimmst einfach das
http://www.mikrocontroller.net/articles/Relais_mit_Logik_ansteuern
und ersetzt das Relais durch den Motor.
Rückwärts wirste ja mit nem Scooter nicht fahren wollen?
:-)
Gast #1908283
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Also Spielzeugmotor habe ich mit eine BC547 schon angesteuer hat auch 
geklappt auch PWM.

Mir ging es hauptsächlich um WELCHEN TRANSISTOR. Das er nicht nach den 
ersten mal Beschleunigen verglüht!
Und ob man den dann Kühlen muss und mit was!


Rückwärts will ich damit nicht fahren!
#1908332
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Miss mal den Gleichstromwiderstand des Motors, dann hast du einen 
Anhaltspunkt für den Strom, den dein Transistor aushalten muss 
(Anlaufstrom).
Der liegt um einiges höher als deine 14A.
Kann gut sein, dass du dann so bei 150A ankommst :-)
IRF1405Z wäre dann ein Kandidat, der passen KÖNNTE.
Dazu einen passenden Gatetreiber, Überspannungsschutz, fertig.
Gast #1908362
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So habe nun mit einen 0815 Messgerät gemessen, nur die Werte schwanken 
von 0,5 - 1 Ohm.

Wie würde so ein Gatetreiber aussehen?
Und erst der Überspannungsschutz?

Könnte vielleicht jemand einen kleinen Schaltplan zeichnen mit den 
Gatetreiber und den Überspannungsschutz?
Gast #1908404
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Ichim schrieb:
> Wie würde so ein Gatetreiber aussehen?
> Und erst der Überspannungsschutz?

Googlebegriffe:
Mosfet
1-Quadrantensteller
Mosfetansteuerung
Freilaufdiode / aktiver Freilauf

Ich geh mal davon aus, dass du das Ohmsche Gesetz kennst?

Etwas bauen zu wollen, ohne sich zu informieren, geht meist schief.
:-)
#1908494
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@  Ichim (Gast)

>Ich bin relativ neu in der Elektronik und würde gerne für meinen
>e-Scooter eine eigenen Motortreiber bauen.

Das ist ein verbreiteter Wunsch. Kaum eine Anhung von irgendwas, aber 
zum Mond fliegen wollen. Ach was rede ich, zum Mars!
Na dann pass mal auf dass dir deine Saturn V nicht dreimal am Tag 
abfackelt.

> Den Motor den ich ansteuern müsste hat 36V mit 500W = fast 14A.

Nennstrom. Beim Anfahren mal locker das Fünf-Zehnfache.

>So habe mal einen Schaltplan gezeichnet.

Naive Malerei ;-)

Das ist untauglich. Bei den Leistungen und Frequenzen braucht man einen 
ECHTEN MOSFET-Treiber, siehe Artikel Treiber und 
MOSFET-Übersicht.
Aber auch das reicht nicht, man braucht eine Strombegrenzung beim 
Anfahren plus diverse andere Sachen.

Ergo. Das ist drei Nummern zu groß für dich. Ausser verbrannten MOSFETs 
und Gestank wird da nicht viel rauskommen.

Kauf dir im Laden einen Modellbauregler, die kommen in die 
Größenordnung. Ob die 36V mitmachen weiß ich nicht.

MFG
Falk
Gast #1908599
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Genau von der Treiber seite habe ich den DiskretenTreiber1 Abgezeichnet 
und die 15V durch 5V ersetzt und den Strom für den R26 neu berechnet 
damit er bei 5V gleich bleibt.

Was Passt denn an dieser Schaltung nicht?
Gast #1908979
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Wirklich echt nett Falk anstatt zu helfen schreibst du nur das da noch 
viel viel mehr fehlt. Wie wäre es einmal mit einen ansatz wie es geht 
oder wo ein solches Projekt reslisiert wurde?

Hoffe das sich jemand Hilfsbereiterer meldet!
Persönliche Seite #1909016
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So einen (relativ) "fetten" Motor zu steuern ist halt ein durchaus 
komplexes Thema. Alleine die Stromschutzschaltung dürfte schon relativ 
problematisch werden. Der Shunt muss richtig gewählt werden und 
vermutlich auch noch verstärkt.
Dazu kommen dann noch Schutzschaltungen, Snubber.
Und dann kommt: Wie und wo positioniere ich die Bauteile um nicht in die 
Falle von Induktivitäten zu tappen.
Wie groß wird der Bulk-Kondensator an der Versorgungsspannung.
Etc. pp.

Das was der Thread-Ersteller bis jetzt hat ist ja nur ein großer 
Bruchteil des Nötigen.

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