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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Spannungsabfall für Dioden


Autor: Max (Gast)
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Hallo
Im internet finde ich immer nur DAS es bei Dioden einen Spannungsabfall 
gibt. Ist der immer bei allen 0,7V oder unterscheiden die sich?

Wie hoch ist beispielsweise der Spannungsabfall bei einer 1N4148?

Gibt es irgendwo im Interent eine Liste dazu?Bzw wie wird der 
Spannungsabfall in den Datenblättern genannt?
LG
Max

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Dafür hat der liebe Gott Datenblätter geschaffen. Natürlich sind es 
nicht immer exakt 0,7V. Es hängt von Diode, Strom und Temperatur und 
bestimmt noch 100 anderen Parametern ab.

http://www.nxp.com/documents/data_sheet/1N4148_1N4448.pdf

Seite 4 ist ein Diagramm.

Autor: A. K. (prx)
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Max schrieb:

> Im internet finde ich immer nur DAS es bei Dioden einen Spannungsabfall
> gibt. Ist der immer bei allen 0,7V oder unterscheiden die sich?

Zum individuellen Unterschied kommt der technologische, denn es gibt 
neben den üblichen Siliziumdioden noch die anders gebauten und mit 
niedrigerem Spannungsabfall versehenen Schottky-Dioden - und früher auch 
noch Germanium-und Selen-Dioden. Zu allem Überfluss hatte man diesen 
Begriff sogar in der Röhren-Ära verwendet.

Autor: Max (Gast)
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Und auf welchem der Diagramme finde ich das jezt????

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Max schrieb:
> Und auf welchem der Diagramme finde ich das jezt????

forward voltage, das suchst du.

Autor: Peter R. (pnu)
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Selbst bei Si-PN-Dioden gibts große Unterschiede, abhängig von der 
Stromdichte und dem Dotierungsprofil.

Vielfach-Instrumente mit Diodentestbereich zeigen zum Beispiel folgende 
typische Werte:

Leistungs-Dioden, für einige A gebaut:  0,4 ...0,5
Body-Dioden von MOS-FET's            :  0,3 ...0,5
Kleinsignaldioden: (1N4148 usw)      :  0,5 ...0,6
Kapazitätsdioden                     :  0,5 ...0,7

Bei Leistungshalbleitern findet man oft Durchlassspannungen im Bereich 
bei 1 V oder mehr, da diese mit maximaler Stromdichte betrieben werden.

In Datenblättern gibt es nicht nur die Angabe der Durchlassspannung bei 
einem bestimmten Stromwert (meist Nennstrom) sondern auch als 
halblogarithmische Kurve die Darstellung von Ud = f(Id)

Die 0,7V sind enfach eine Rechenhilfe. Wenn man diesen Wert anstelle 
eines Wertes aus der U = f(i)-Kurve annimmt, lassen sich viele 
Schaltungen einfach durchrechnen. Ohne diese Vereinfachung gabe es 
nichtlineare Gleichungen oder nur graphische Verfahren als Lösungsweg.

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