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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Audio Equalizer mit PWM steuern


Autor: Sam .. (sam1994)
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Hallo

Ich glaube mal einen Equ so gebaut zu haben:

         Elko                Elko
Input-----||-------|----------||----Output
                   |   Kondi
                   |----||---Poti---GND
                   |   Kondi
                   |----||---Poti---GND
...


wenn es diese Schaltung war funktioniert das.


Könnte man jetzt vielleicht einen schnell schaltenden Transistor statt
des Potis nehmen und durch den PWM den Poti ersetzen?

Oder sollte man doch lieber einen Fet nehmen?

Achja, ich würde gerne einen Atmega einsetzen. Und bitte kommt mir nicht 
mit irgendwelchem DSP. Damit hab ich 1. noch nie was gemacht und 2. soll 
der Mega noch mehr machen (soll am Ende ein kleines Mischpult mit (evtl. 
Touch-) Display werden).

Autor: Kirk (Gast)
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Es gibt doch auch digitale potis warum die nicht nehmen ?
DS 1267-100 bei reichelt z.b..

Autor: Sam .. (sam1994)
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Kirk schrieb:
> DS 1267-100

Sieht ja nicht schlecht aus, besonders wenn man auf den Preis schaut.
Bei einem 8 Band Equ bin ich dann bei 70€.

Spaß bei Seite:

Ich bin noch Schüler und hab kein unbegrenztes Geld. Da würde ein 
PGA2313 schon viel günstiger sein. Den werde ich ja auch für die 
einzelnen Kanäle nehmen. Aber hier dachte oder denke ich könnte das gut 
so funktionieren.

-> Keine Kosten durch PGA... außer Transistor / FET

Autor: Matze (Gast)
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Es gibt doch fertige Equalizer-ICs wie z.B. den TEA6360 (5 Band). Kostet 
glaube ich einen 10er oder so, ist aber dafür auch Hifi geeignet. 5 
schnell Schaltende FETs kosten dich aber dann das gleiche.

Du kannst das Ding direkt mit einem Mega via I2C (Two Wire) zeimlich 
einfach ansteuern. Wenn du das dann direkt auf deinem Display darsteleln 
willst, fällt dann auch im Code viel Umständliches herumrechnen vom 
Widerstand zu Pegel pro Band weg.


Mittels PWM den FET anzusteuern kannste im HiFi bereich ziemlich 
vergessen.
Hab das jetzt noch nicht probiert, aber ich denke dein Signal ist dann 
im A****.

Probiers doch einfach mal mit einem Tiefpass und schau mal was mit dem 
Signal passiert. Dazu müsste die Signalverarbeitung (Verstärker) 
wesentlich träger sein, als das PWM oder vllt noch einen abgestimmten 
Tiefpass nachhängen, damit es dir das aufmodulierte PWM-Signal auf dem 
Audiosignal wieder rausfiltert.

Denke aber egal wie, mit einem FET wirds alles andere als HiFi.

Autor: Sam .. (sam1994)
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Matze schrieb:
> Es gibt doch fertige Equalizer-ICs wie z.B. den TEA6360 (5 Band). Kostet
> glaube ich einen 10er oder so, ist aber dafür auch Hifi geeignet. 5
> schnell Schaltende FETs kosten dich aber dann das gleiche.

Der Preis wäre ok gewesen, aber ich hab mal im Datenblatt geschaut: Der 
hat eine maximale Betriebsspannung von 8.5V und das input signal darf 
nur 7.5V haben (korrigiere mich wenn das nicht stimmt). Da die "kleinen" 
Vorstufen wahrscheinlich der einzelnen Kanäle mindestens das doppelte an 
Spannung bekommen (so ca. 15 - 24V je nach dem für welchen Verstäker-IC 
ich mich jetzt noch entscheide).

Wahscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass ich doch den Equ mit 
3PGA2313 aufbau.
Der obrige Aufbau war allerdings falsch. Die Schaltung nennt sich 
Baxandall-Schaltung und dabei kommt der Poti zw. in und out. und der 
Kondi parallel dazu zu GND.

gibt es nicht solche fertigen DSPs? Die man nicht programmieren muss, 
sondern man nur über spi anspricht? Da hab ich glaubich mal was gesehen.

Autor: Merlin (Gast)
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Signale kann man abschwächen und verstärken, das dürfte das Problem mit 
den 7V lösen. Ansonsten würde mir eine Möglichkeit zu deinem PWM 
einfallen; mit einem PWM-Signal einen Elko laden -> an den Elko einen 
Vactrol statt dem Poti. Eventuell auch mit VCA. Wie gut du das Ganze 
dann klanglich hinbekommst, ist wieder eine andere Sache.

Ansonsten gibt's Audioprozessoren, die Biquads musst du aber noch 
berechnen.
http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/tas3001.html

Inzwischen gibt's für manche DSPs auch grafische Entwicklertools, wie 
gut die in echt abschneiden, ist die andere Sache..

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