Es kommt auf den Spektrumanalyzer an. Bei Spektrumanalyser die erst ab
9KHz oder höher anfangen, ist sehr warscheinlich ein Trennkondensator im
Reihe zum Eingang. Bei Spektrumanalyzer die z.B. bis 50 Hz runter messen
, eben nicht. Auf jeden Fall würde ich keine Gleichspannung an den
Eingang legen , und auch keine höheren Wechselspannungen als +10dbm an
50 Ohm, sonst kannst du dir den Eingangsmischer ( in 0db Stelleung des
Abschwächers ) oder den Abschwächer sehr schnell abschießen.
Wenn du EMV Messungen an Versorgungspannungen durchführen willst, (
also leitungsgebundene Störungen ) brauchst du eine Leitungsnachbildung,
welches einen 50 Ohm Ausgang für den SA besitzt. Ansonsten ist der
Aussagewert deiner Messung sehr von der Konstellation zwischen Mars und
Venus abhängig, und ob zufällig Vollmond ist.
Einen Spektrumanalyzer kann man wunderbar mit solchen Aktionen himmeln,
man merkts es sogar nicht mal direkt, sondern erst sehr viel später ,
wenn man anfängt die Messergebnisse anzuzweifeln.
Bedienen lassen sich die modernen Spektrumanalyzer alle recht gut,
jedoch sollte man wissen was man tut, und sich mit der Materie
Spektrumanalyze schon mal eingehend befasst haben. Von Rohde& Schwarz
gibt es ein sogar deutschsprachiges Buch, welches die Spektrumanalyze
behandelt. Das habe ich sogar irgendwo im Internet zum runterladen
gesehen.
Ralph Berres