primitiver Audio Mixer

#1911488
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Was spricht eigentlich gegen so eine Mixung von Audiosignalen:

I1------Poti------|
                  |
I2------Poti------|
                  |
I3------Poti------|
                  |
I4------Poti------|
                  |
I5------Poti------|
                  |
I6------Poti------|
                  |
I7------Poti------|
                  |
I8------Poti------|
                  |
                  |-------EndStufe------Lautsprecher
Persönliche Seite #1912658
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Samuel K. schrieb:
> Was spricht eigentlich gegen so eine Mixung von Audiosignalen:
>
> I1------Poti------|
>                   |
> .............................
>                   |
> I8------Poti------|
>                   |
>                   |-------EndStufe------Lautsprecher

Meiner Meinung nach spricht nichts dagegen.

Man sollte vor das Poti noch einen Elko schalten, der das ganze 
Gleichspannungsmäßig abtrennt und einen 5kΩ Widerstand, damit die Quelle 
nicht zu stark belastet wird.
Außerdem Muss man aufpassen ob man die Massen der Eingänge einfach 
zusammenschalten kann.

==>  Meist funktioniert das so.

Erkläre mal den Anwendungsfall genauer.
Persönliche Seite #1912663
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> Ich habe viele Schaltungen gesehen die 2 Kanäle mischen. Ich müsste
> dafür aber 7 2Kanalmischer bauen. Ist das nötig? Oder gibt es eine
> Schaltung die Parallelisierbar ist?

Hallo,

und das findest Du nicht im Internet?
Dutzende von Schaltungen....wie diese hier,
http://sound.westhost.com/project94.htm
oder
http://sound.westhost.com/project94a.htm

"parallelisierbar", wie Du schreibst.

Gruss

Michael
#1912686
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Michael Roek-ramirez schrieb:
> Natuerlich spricht was dagegen.
> Wenn ein Poti auf MAX steht, d.h. also 0 Ohm hat, dann schliesst es alle
> anderen Eingaenge kurz!
> Die Einstellungen beeinflussen sich also gegenseitig.

Ok der Widerstand noch.

Der Elko ist auch klar.


Der Anwendungsfall: Ich habe mir vorgenommen ein kleines Mischpult zu 
bauen.
Ich hätte gerne am Ende 8 Kanäle, da ich aber nicht auf einmal so viel 
bauen will, werde ich die Acht Kanäle in mehrere Baugruppen unterteilen. 
Also erst 2 Kanäle bauen. Diese aber so bauen, dass man ohne Probleme 
neue hinzufügen kann. Einen Vorverstärker suche ich noch (da muss man 8 
Stück bauen! grummel). Als Endstufe würde ich gerne den Max1562 
nehmen. Equalizer evtl. Aber der Mixer ist ja noch am wichtigsten (ohne 
den klappt gar nichts).

Damit das ganze nicht so langweilig wird, soll es digitalisiert werden, 
dass heißt über ein Display steuerbar.

@Michael Roek-ramirez
Danke für die Links

http://sound.westhost.com/project94a.htm
Das sieht doch nicht schlecht aus.

Wenn das so einfach ist kann ich auch alle 8 Kanäle auf einmal bauen. 
Die negative Spannung kann ich ja das PC-Netzteil nehmen, dass sowieso 
geplant ist. Allerdings steht da nicht welche Spannung. Würdet ihr 5 
oder 12V nehmen?

Aber was meint ihr, wie sieht es da mit der Quali aus?
Gast #1912893
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Bau' erst mal das Netzteil (z.B. zwei mal 15V Symmetrisch, gut 
getrennter 5V/.. Teil für den Digitalteil) und lass das PC-Netzteil wo 
es ist. Danach kannst Du dich dann weiter mit OP-Schaltungen 
beschäftigen und an deinem Projekt weiterarbeiten.

P.S.: ein PC-NT zu nehmen ist viel unhifimäßiger als OPs ;) Und erst 
Recht, wenn man in Erwägung zieht die 5 u. 12 Volt zu benutzen.
#1912951
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Me schrieb:
> P.S.: ein PC-NT zu nehmen ist viel unhifimäßiger als OPs ;) Und erst
> Recht, wenn man in Erwägung zieht die 5 u. 12 Volt zu benutzen.

Ich bau aus mehreren Gründen kein NT.
Ich hab noch nie ein NT gebaut und ich möchte nicht die Ehrfahrung 
machen, dass ich irgendwann dadurch ein Schlag bekomme.
12V kann man mithilfe von Stepups auf höhere Spanungen treiben.

5V war höchstens für die Vorstufe gedacht.


Tut mir leid das ich noch nicht so viel Ehrfahrung habe, ich komme eher 
aus der µC Ecke. Deswegen auch das Display...
Gast #1912986
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OK, war wohl auch etwas blöd formuliert. Für die analogen Schaltungen 
solltest du +-12, besser +-15 Volt erzeugen. Für die Zusammenführung der 
Signale dann, wie bereits geschrieben wurde einen Addierer verwenden. 
Von dem PC Netzteil möchte ich Dir trotzdem abraten, falls Du es doch 
verwenden willst, sollte eine gewisse Grundlast vorhanden sein und wie 
es dann mit den Geräuschen durch NT+Stepups aussieht, ist eine andere 
Sache. Zum Anfangen ist hier ein einfaches Trafonetzteil mit 
Linearreglern das sicherste. Eventuell kannst du auch ein (oder zwei) 
konvektionelle (Stecker-)Netzteile verwenden.

Schaltungstechnisch bietet die bereits genannte Elliott-Seite gute 
Beispiele, die Dir weiterhelfen sollten. Ist nur das Zusammenführen der 
Signale mit anschließendem PGA geplant oder noch andere Analoge 
"Bearbeitung"?
#1913112
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Nein Digitale Bearbeitung ist nur sehr eingeschränkt geplant. Der PGA 
regelt nur die Lautstärke. Zurzeit suche ich noch Digitale Lineare Potis 
bis ca. 15V. Aber das ist was anderes. Das einzige was der Atmega evtl. 
machen wird ist z.b. ein Echo zu erzeugen. Einen DSP möchte ich nicht 
einsetzen, das wäre mir ehrlich gesagt zu viel Aufwand (Neulernen).

Ich habe keine Steckernetzteile gefunden die gute Leistung bei niedrigem 
Preis bieten. Pollin hat ein 200W PC-NT für 8€. Für die Grundlast sorgen 
10-20W Widerstände.
Gast #1914414
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Wenn du für jeden Eingang einen Transistor nimmst und dazu einen 
gemeinsamen Kollektorwiderstand kann es gehen. Natürlich die 
Eigangsregelung an der Basis. Standardschaltungen gibt es dazu genug. 
Auch eine Kollektorschaltung kann gehen mit gemeinsamen 
Emitterwiderstand.

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