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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Optokopplerschaltung


Autor: T.M .x (max)
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Hallo,
ich versuche es hier mal in einem seperaten Beitrag.
Ich habe hier einen MOC3022 und will mit diesem 5V schalten.
Habe einen Transistor BC548 über die Basis an den MOC gehängt. Emitter 
auf GRD und zwischen Kollektor und VCC dann die Last.
Kann das so funktionieren überhaupt...momentan ist nähmlich irgendwo ein 
Denkfehler ):
habt ihr eine Idee?

Grüße
max

Autor: eProfi (Gast)
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Der MOC ist ein sehr spezieller Optokoppler, nämlcih ein  Opto-Triac.
Den verwendet man, um z.B. mit TTL-Pegel einen Triac anzusteuern  und 
mit diesem eine 230VAC-Last zu schalten.

Um 5V zu schalten, brauchst Du einen normalen Optokoppler.

Autor: T.M .x (max)
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d.h die 5V, die er schalten soll sind zu gering, oder an was liegt das?

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Ein Triac ist ein ganz anderes schaltelement.

Autor: Peter R. (pnu)
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> mehrere Gründe gegen die Verwendung von MOC... bei Gleichspannung:

Einige MOC-Typen haben eine Nulldurchgangserkennung. u.U. können diese 
garnicht an Gleichspannung betrieben werden.

Für den Zündvorgang beim triac muss ein Mindeststrom beim Zünden 
entstehen.
Bei 5V Gesamtspannung werden die notwendigen 10mA bis 500mA, je nach 
triac, garnicht erreicht.

Bei  DC als Betriebsspannung wird es zwar möglicherweise gelingen, das 
triac einzuschalten, aber mit dem ausschalten wirds nicht klappen. Ein 
"gezündetes" triac benötig einen Nulldurchgang, um wieder zu sperren.

Autor: max (Gast)
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Hallo Peter,

vielen dank für die Erklärung. Dann weiß ich jetzt Bescheid (:
Habe mich nähmlich gewundert, warum ein "Durchgangsprüfer" zwar richtig 
anzeigt, wenn der MOC durchlässt, aber dann bei dem 5V Motor sich nichts 
tut...

Ich habe jetzt einen Optokoppler PC817 gefunden...funktioniert leider 
auch nicht^^
Optokoppler wurde an den Ledausgang angeschlossen(Durchgangsprüfer zeigt 
wieder korrekte Funktion)...aber mit Last wieder das selbe Problem
Emitter liegt auf GND und zwischen Kollektor und VCC der Motor

Wie müsste ich denn das beschalten, damit es funktioniert?

Autor: Jakob B. (teddynator)
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Max .x schrieb:
> Transistor BC548 über die Basis an den MOC gehängt

gilt das auch noch für die neue schaltung (Wenn Ja wird das so nicht 
funktionieren) du könntest aber einen PNP Transistor verwenden

dessen collector an VCC, BAsis über widerstand an collector des OKs und 
Emitter an den motor andere seite des motors auf gnd. Emiter des OKs 
ebenfalls auf gnd

hoffe ich hab jetz selbst keinen denkfehler

Autor: max (Gast)
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Hallo,

danke werde ich mal ausprobieren. Würde es aber auch ohne zusätzlichen 
Transistor gehen?  Im Optokoppler ist ja bereits einer verbaut ?

Autor: Skua (Gast)
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Schau mal Imax im Datenblatt nach.

Autor: Peter R. (pnu)
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Rück mal aus mit mehr Information:

Welchen Strom zieht der Motor maximal.(ungefähre Leistung des mot)
An welcher Spannung Ub soll der Motor betrieben werden.
An welchem Ende ( +Ub oder Masse ) wird der Motor geschaltet.

Dann könnte man einen Vorschlag machen.

Autor: T.M .x (max)
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Also ich habe diesen Servo 
http://www.hvwtech.com/products_view.asp?ProductID=116
Angeblich 8mA

Die Servoelektronik wurde entfernt und wird als normaler Motor 
angeschlossen.
Betriebsspannung wird ungefähr 5V sein.

"An welchem Ende ( +Ub oder Masse ) wird der Motor geschaltet."
Also wo ich den schalte, ist mir eigentlich egal.

Ich habe hier eine Steuerung mit einer LED, die den Status anzeigt. Die 
LED habe ich entfernt und diesen Optokoppler eingebaut.
Nun soll, also (wenn normalerweise die LED leuchtet), sich der Motor 
bewegen.

Autor: Peter R. (pnu)
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In der Anlage zwei Vorschläge.

Ein normaler Optokoppler braucht zusätzliche Verstärkung, da der Strom 
des Ausgangs nur im Bereich von 0,2 bis 1,5fach des Eingangsstroms 
liegt.

Ein Darlington-Optokoppler müsste die 8 mA locker schaffen.

Die 8mA sind aber nur der Strom ohne Last, mit Last oder beim Anlauf 
könnte es leicht 80 mA werden. Da müsste man das Datenblatt des 
Darlington-Optokopplers genauer ansehen.

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