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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Großes Controller sterben


Autor: Marc (Gast)
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Hallo Leute :-)

Also folgendes Problem hab ich:

Ich habe einen AVR-Webserver marke Eigenbau.
Egal was ich dort für Controller reinsetze, die "Verrecken" alle.
Das nicht beim normalem Betrieb, sondern immer beim Programmieren.

Im normalen Betrieb lief ein Controller lange Zeit ohne Probleme, bis 
ich ihn neu Programmieren wollte:

ISP Programmer dran...  da ist noch alles ok...
Kommunikationstest.... auch noch alles ok....
Starten des Flashvorgangs... immer noch alles ok...
Verifizieren... FEHLGESCHLAGEN

Dannach lässt sich der Controller nicht mehr ansprechen!

Bitte kommt mir nicht mit Verfusen...

Bereits durch habe ich:

1x Mega32
3x Mega644
2xMega1284P

Ich werd noch Arm :-( und WAHNSINNIG!

Habt ihr ne Idee?
Alle Controller kommen von Pollin.... villeicht hat das ja was zu sagen 
:-)

LG Marc

Autor: Alfred (Gast)
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Hallo Marc,

poste doch mal Deinen Schaltplan, sonst kramen wieder alle die 
Glaskugeln raus :-)

Beste Grüße,
Alfred

Autor: Marc (Gast)
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Achja

der ISP-Programmer ist auch marke Eigenbau, nach:

http://diy4fun.blogspot.com/2009/01/simple-serial-...

Ich hab den 220pf Kondensator weggelassen, hatte keinen da :-)

LG

Autor: Marc (Gast)
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Schaltplan?

http://www.pollin.de/shop/downloads/D810058B.PDF

Ist das Pollin AVR-Net IO.

Wie gesagt: Die Sterben beim Programmieren, nicht im Betrieb!

Autor: A. K. (prx)
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Völlig ausgeschlossen, dass der Programmer hinüber ist oder du Unsinn 
reinprogrammierst? Dass man mit ungeschickter Fuse-Programmierung sich 
aus einem Controller aussperren kann sollte bekannt sein.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Marc schrieb:
> Egal was ich dort für Controller reinsetze, die "Verrecken" alle.
> Das nicht beim normalem Betrieb, sondern immer beim Programmieren.

1.
Du benutzt nicht einen ordentlichen Programmer (z.B. STK500, AVRISP 
mkII).

2.
Du hast am SPI noch weitere ICs, deren /CS floatet (kein Pullup).


Peter

Autor: ATMega (Gast)
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LockBit ??

Autor: Alfred (Gast)
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Hast Du mal geschaut, was aus dem Programmer rauskommt? Ist das Net-IO 
selbst gelötet? Dann würde ich da auch noch mal schauen...

Alfred

Autor: Jens (Gast)
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Dein Programmer unterscheidet sich in einer Diode zu dem Programmer von 
Pollin- Auf dem Evalboard ist die Schaltung, die du zum programmieren 
verwendest, schon mit drauf. Vergleiche mal die Schaltpläne. Hast du mit 
deinem Programmer schon andere AVRs erfolgreich programmiert? Verwendest 
du PonyProg richtig? Hast du das richtige Device eingestellt?
Gleich vorweg: Wahrscheinlich kannst du dir viel Zeit und auch Geld 
sparen wenn du dir bei der E-Bucht einen fertigen Programmer für USB 
besorgst (ca.15-20 Euro). Vor allem geht das Programmieren damit viel 
schneller und sicherer!
Gruß, Jens

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Jens schrieb:

> Dein Programmer unterscheidet sich in einer Diode zu dem Programmer von
> Pollin- Auf dem Evalboard ist die Schaltung, die du zum programmieren
> verwendest, schon mit drauf.

Dort ja, aber nicht beim:

>> Ist das Pollin AVR-Net IO.
>> http://www.pollin.de/shop/downloads/D810058B.PDF

Autor: Drehwurm (Gast)
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Du nutzt PonyProg? Alle Fuses invertiert angegeben?

=> eventuell lassen sich die µCs retten, wenn du ihnen einen Externen 
Takt am Clkin "aufzwingst".

Autor: Marc (Gast)
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Am SPI hängt noch der ENC28J60... aber keine SD Karte!

NET IO Board muss ja ok sein, sonst würd das ja nicht funktionieren....

Jein, mal PonyProg mal AVRDUDE. Hab nix "Inventiert" ausgegeben

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Marc schrieb:
> Am SPI hängt noch der ENC28J60... aber keine SD Karte!

Ja und?
Hat der nun einen Pullup am /CS?

Sonst quatscht er dem Programmer dazwischen und Du schreibst Nonsens in 
den AVR.


Peter

Autor: A. K. (prx)
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Peter Dannegger schrieb:

>> Am SPI hängt noch der ENC28J60... aber keine SD Karte!
> Hat der nun einen Pullup am /CS?

IIRC hat der schon einen drinnen.

Autor: Marc (Gast)
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Also wenn der ENC28J60 keinen Internen hat, dann nicht alles nach 
originalem Pollin Schaltplan!

Autor: Marc (Gast)
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Aber wieso passiert das erst nach 3-5 mal Programmieren, und nicht beim 
ersten mal?

Autor: Om Pf (ompf)
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Marc schrieb:

> Ich habe einen AVR-Webserver marke Eigenbau.
> Egal was ich dort für Controller reinsetze, die "Verrecken" alle.
> Das nicht beim normalem Betrieb, sondern immer beim Programmieren.

Tritt das Problem auch noch auf, wenn Du vor dem Anstöpseln des 
Programmers einen Potentialausgleich herstellst, d.h. Masse des PC mit 
Masse Deiner Schaltung verbindest?

Liefert der Programmieradapter Spannungen, die über der Betriebsspannung 
des Controllers liegen? Schaltungen mit dem ENC28J60 laufen gerne mit 
3,3V, ein 5V-Programmer verursacht dann einen Latchup.

Steigt der Stromverbrauch Deiner Schaltung um einige 100mA an, wenn der 
Controller stirbt?

Hast Du eine saubere Potentialtrennung zwischen Ethernet-Buchse und Phy? 
D.h. MagJack oder Impulsübertrager?


Patrick

Autor: Marc (Gast)
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Potentialausgleich hab ich noch nicht probiert.

Nee der Programmer wird von der ISP buchse versorgt.

Ist ein MAGJACK verbaut

Autor: Wichtel (Gast)
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Marc schrieb:
> Aber wieso passiert das erst nach 3-5 mal Programmieren, und nicht beim
> ersten mal?

Vermutlich weil der Programmer bei der erhöhten Belastung auf den 
Datenleitungen zufälligerweise ab und an funktioniert.
Evtl. hast du auch ein zu langes Programmierkabel und fängst dir 
Störungen ein wenn der Nachbar den Fernseher eingeschaltet hat.
Oder sonst eine von zig Fehlermöglichkeiten.

Stecke die Controller mal in einen HV-Progger wie das Dragon-Board oder 
STK500 und du wirst rausfinden an welcher Stelle Mist im Speicher steht.
Die Fuses kannst du dann auch gleich zurücksetzen und die Controller 
wieder nutzen.

Autor: faustian (Gast)
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Bei sowas helfen Standortangaben - evtl findet sich ja jemand lokales 
mit nem Galep oder aehnlichem schweren Geraet der den ansprechen und 
untersuchen kann.

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