Ich kann mir vorstelle, dass das ein amerikanisches Schweißgerät ist.
Die amerikanischen Umspanntrafos liefern nämlich 240V, mit einer
Mittelanzapfung bei 120V. "Kleine" Verbraucher werden an die 120V
gehängt, "Stromfresser" wie Wäschetrockner und eben E-Schweißgeräte
werden an die vollen 240V angeschlossen.
Drehstrom hat sich da bisher noch nicht flächendeckend durchgesetzt.
Aber dann wird das Schweißgerät eh für 60Hz sein. Würde man das Teil an
230V/50Hz hängen, dann würde der Trafokern stärker magnetisiert werden
als vorgesehen, und evtl. (je nachdem wie viele Reserven der Kern hat)
würde er sogar in Sättigung geraten.
Und aus 400V/16A 50Hz Drehstrom 240V/28A bei 60Hz zu erzeugen geht nur
mit einem elektronischen Umrichter. Also den Drehsaft gleichrichten und
mit einer IGBT-Vollbrücke in eine 240V-Sinusspannung mit 60Hz
verwandeln.
Möglich ist das natürlich, aber wenn man so einen Umrichter kauft dann
ist er auf alle Fälle sehr viel teurer als ein neues Schweißgerät.
Und ohne viel Erfahrung mit solchen Dingen sollte man auch nicht
versuchen, einen Umrichter für solche Leistungen selbst zu bauen.