400V Drehstrom zu 230V AC für Schweißgerät

Gast #1912978
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Scott-Trafo oder Z-Wicklung, 2 Phasen werden addiert, dadurch entsteht 
eine Wechselspannung die phasenrichtig zur dritten parallelgeschaltet 
werden kann, verwendet z.B. in der Galvanik oder Schweisstechnik.
Gast #1913027
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Das Ding heißt PhasenzahlWechseltrafo (er ändert die Zahl der Phasen).

Ja, das geht, Du brauchst 3 St. Trafos 230 --> 115 V
Zwei können Spartrafos sein, einer muss ein Trenntrafo sein.


Bei einphasiger Nutzung hast Du 16 A.
Bei zweiphasiger hast Du 400/230*16=27,8 A (Spartrafo 400-->230)
Bei dreiphasiger hast Du 2*16=32 A
Es gibt noch eine weitere Möglichkeit für 48 A.


MaWin: Scott-Schaltung ist für die Umwandlung 3 Phasen <--> 2 Phasen

Die V-Schaltung wäre noch eine Möglichkeit, hat aber den Nachteil, dass 
eine Phase doppelt so stark belastet wird als die beiden anderen.
Gast #1913468
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ich würde mir statt Phasenwecheltrafos lieber ein neues 3 Phasen 
Schweissgerät kaufen. Das dürfte eher billiger und deutlich besser sein. 
1 Phasen Schweißtrafos schweißen auf Deustch gesagt sch..ße. Durch die 
Nulldurchgänge reisst der Lichtbogen deutlich schneller ab und sauberes 
Schweißen ist viel schwerer, bzw bei schwierigen äußeren Umständen dann 
unmöglich.
Mit einem 3 Phasen Schweißtrafo schweißt du 10 mal sauberer und 
einfacher. Und kosten tun die Dinger auch fast nix mehr.
Gast #1913492
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Ich kann mir vorstelle, dass das ein amerikanisches Schweißgerät ist. 
Die amerikanischen Umspanntrafos liefern nämlich 240V, mit einer 
Mittelanzapfung bei 120V. "Kleine" Verbraucher werden an die 120V 
gehängt, "Stromfresser" wie Wäschetrockner und eben E-Schweißgeräte 
werden an die vollen 240V angeschlossen.
Drehstrom hat sich da bisher noch nicht flächendeckend durchgesetzt.

Aber dann wird das Schweißgerät eh für 60Hz sein. Würde man das Teil an 
230V/50Hz hängen, dann würde der Trafokern stärker magnetisiert werden 
als vorgesehen, und evtl. (je nachdem wie viele Reserven der Kern hat) 
würde er sogar in Sättigung geraten.

Und aus 400V/16A 50Hz Drehstrom 240V/28A bei 60Hz zu erzeugen geht nur 
mit einem elektronischen Umrichter. Also den Drehsaft gleichrichten und 
mit einer IGBT-Vollbrücke in eine 240V-Sinusspannung mit 60Hz 
verwandeln.
Möglich ist das natürlich, aber wenn man so einen Umrichter kauft dann 
ist er auf alle Fälle sehr viel teurer als ein neues Schweißgerät.
Und ohne viel Erfahrung mit solchen Dingen sollte man auch nicht 
versuchen, einen Umrichter für solche Leistungen selbst zu bauen.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1913670
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Stimmy schrieb:
> Und aus 400V/16A 50Hz Drehstrom 240V/28A bei 60Hz zu erzeugen geht nur
> mit einem elektronischen Umrichter.
Es geht auch mit einem Motor (und evtl. einem Riemen/Getriebe) und einem 
Generator...

Denn, wenn da schon Elektronik ins Spiel kommen soll, dann würde ich 
gleich einen Schweißinverter empfehlen... ;-)
#1913993
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28A Spitzenstrom sind noch lange keine 16A Dauerstrom. Auf meinem 1 
Phasen Schweißtrafo steht auch max. 25A und als Absicherungswert 16A T 
mein 16A B Automat ist beim Einschalten oft rausgeflogen der 16A C 
Automat hingegen bleibt drin.

Was soll den schon passieren, wenn die Leitung korrekt abgesichert ist, 
denke auch kaum das du das Schweißgerät auf 100% stellst.

Ansonsten schließ ich mich an, mit einer Phase zu Schweißen ist wirklich 
Müll, es sei den man hat einen Inverter oder hat ein herkömmliches 
Gleichstromgerät mit großer Drossel drin.

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