mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik trafo / spule in sättigung - was passiert physikalisch?


Autor: Markus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn eine Spule in Sättigung geht, sinkt die Induktivität schlagartig 
auf sehr niedrige Werte. Aber warum ist das so? Welcher physikalische 
Effekt steckt dahinter?

Autor: Jens G. (jensig)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
dann sind die Weisschen Bezirke alle in eine Richtung ausgerichtet 
(siehe Wiki)

Autor: Markus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, das ist mir klar. Vielleicht habe ich einfach was falsch verstanden. 
Ich zitiere mal aus 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Spule#S.C3... 
"Erhöht man den Strom weiter, nimmt die Induktivität je nach 
Kernmaterial und mechanischem Aufbau schnell ab, eine Verringerung um 
den Faktor 10 ist keine Seltenheit."
Also heißt das, die Induktivität fällt nicht schlagartig, sondern mit L 
= phi / I. phi bleibt konstant, der Strom steigt immer weiter an.
Habe ich das jetzt richtig verstanden?

Autor: Vox (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, richtig. Sättigung ist ein "schleichender" Prozess.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vox schrieb:
> Ja, richtig. Sättigung ist ein "schleichender" Prozess.

Das hängt meines Wissens nach vom verwendeten Kernmaterial ab. Bei 
Eisenkernen geht es glaube ich schleichender. Bei Ferriten steiler.

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@  Simon K. (simon) Benutzerseite

>Das hängt meines Wissens nach vom verwendeten Kernmaterial ab. Bei
>Eisenkernen geht es glaube ich schleichender. Bei Ferriten steiler.

Nö, das hängt vom allgemeinen Kernaufbau ab, sprich ob irgendwie ein 
Luftspalt drin ist.

Normaler Trafo mit E-I Blechen hat einen "relativ" großen Luftspalt, 
weil das Eisen nicht durchgängig ist -> weiche Sättigung.
Ringkern mit gewickeltem Eisen ohne Luftspalt -> harte Sättigung

Dito bei Ferriten.

Ringkern -> hart
Schalenkern mit kleinem Luftspalt -> weich
Eisenpulver mit verteiltem Luftspalt duch Kunststoffzusatz -> weich.

MFG
Falk

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Falk Brunner schrieb:
> ...

Danke für die Aufklärung. Lag ich ja "so halb richtig" ;-)

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.