trafo / spule in sättigung - was passiert physikalisch?

Gast #1914097
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Ja, das ist mir klar. Vielleicht habe ich einfach was falsch verstanden. 
Ich zitiere mal aus 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Spule#S.C3.A4ttigungsstrom: 
"Erhöht man den Strom weiter, nimmt die Induktivität je nach 
Kernmaterial und mechanischem Aufbau schnell ab, eine Verringerung um 
den Faktor 10 ist keine Seltenheit."
Also heißt das, die Induktivität fällt nicht schlagartig, sondern mit L 
= phi / I. phi bleibt konstant, der Strom steigt immer weiter an.
Habe ich das jetzt richtig verstanden?
#1914214
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@  Simon K. (simon) Benutzerseite

>Das hängt meines Wissens nach vom verwendeten Kernmaterial ab. Bei
>Eisenkernen geht es glaube ich schleichender. Bei Ferriten steiler.

Nö, das hängt vom allgemeinen Kernaufbau ab, sprich ob irgendwie ein 
Luftspalt drin ist.

Normaler Trafo mit E-I Blechen hat einen "relativ" großen Luftspalt, 
weil das Eisen nicht durchgängig ist -> weiche Sättigung.
Ringkern mit gewickeltem Eisen ohne Luftspalt -> harte Sättigung

Dito bei Ferriten.

Ringkern -> hart
Schalenkern mit kleinem Luftspalt -> weich
Eisenpulver mit verteiltem Luftspalt duch Kunststoffzusatz -> weich.

MFG
Falk

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