Strommessung mittels Shunt undTemperatur

Gast #1915187
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Hallo,

ich suche eine zuverlässige, günstige, galvanisch getrennte Methode zur 
Wechselstrommessung.
Mir schwebt die Idee vor über einen SMD LM75 einen bedrahteten Shunt zu 
legen und über die Temperaturerwärmung den Strom zu bestimmen. Natürlich 
müsste auch die Umgebungstemperatur durch einen weiteren LM75 gemessen 
werden.

Hat jemand damit schon Erfahrungen?

Randbedingungen:
- Weiter Strommessbereich (0,1A-10A)
- galvanische Trennung
- Kein reiner Sinus
- Kostengünstig
- EMV unanfällig

Gruß
Arnold
Gast #1915246
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> Hat jemand damit schon Erfahrungen?

Deine Vorfahren? Sowas war doch vor 30-50Jahren mal ueblich
als man es noch nicht anders konnte. Hat jedenfalls mal
mein Messtechnikprof als Beispiel aus der Vergangenheit
erwaehnt.
Daher wuerden sich wohl Buecher anbieten...

Olaf
Gast #1915258
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Bernhard R. schrieb:
> edit: die übrigen Bedingungen sind mit dieser Methode gut erfüllbar.
Nein sind sie definitiv nicht denn da die Kennlinie quadratisch ist:
Arnold schrieb:
> - Weiter Strommessbereich (0,1A-10A)
kannst Du das definitiv nicht erreichen. Da die Kennlinie quadratisch 
ist, bräuchtest Du für einen Dynamikumfang von 2 Dekaden schon eine 
halbwegs genaue Messung über 4 Dekaden (das sind 0,01% vom Maximalwert!)

Weiter fehlt Dir für den Zusammenhang zwischen Widerstandstemperatur und 
verbratener Leistung noch deutlich mehr.
Was man wie schon gesagt noch messen kann ist die Umgebungstemperatur. 
Aber auch das reicht nicht, denn erstens könnte die Temp. im Gehäuse im 
Umfeld des Shunts durchaus uneinheitlich sein, außerdem wisst Du nichts 
über die Konvektion der Luft im Gerät oder ggf. Strömungen durch 
Belüftungen oder Lüfter. Alleine der Unterschied ob die Luftströmung 
laminar oder turbulent ist macht einen deutlichen Unterschied im Bereich 
von einigen 10% (geschätzt).
Ausserdem könnte sich die Strömungsverhältnisse abhängig von den 
absoluten Temperaturen und! auch der Differenztemperatur zwischen innen 
und aussen komplett ändern.
Man kann also so höchstens ein Schätzeisen bauen, mehr sebst mit einem 
Abgleich nicht.
Gast #1915260
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Das genaueste Beispiel das ich dafür kenne sind Hitzdrahtmessgeräte. Und 
da ist es deutlich besser definiert, weil dünner Draht in definiertem 
Gehäuse.
Die wurden früher bei Autos z.B. als Tankanzeige eingebaut. und wie 
genau waren die Tankanzeigen?
Gast #1915346
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> Die wurden früher bei Autos z.B. als Tankanzeige eingebaut. und
> wie genau waren die Tankanzeigen?

Ich denke es ist nicht immer gerechtfertigt von irgendeinem
billigen Schund auf das machbare zu schliessen.
Was ist denn mit den Thermoelementmesskoepfen HP8480?

http://www.testequip.com/sale/catalogs//HP/1992/215.pdf

Also machbar ist das schon. Auch wenn es geringfuegig teurer
ist als die Tankanzeige selbst eines Porsches. :-D

Olaf

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