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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Sprüche von Personalern


Autor: bewerber (Gast)
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Hallo,

ich habe mehrere Vorstellungsgespräche als Einsteiger bei verschiedenen 
Firmen als Entwickler gehabt. Bei manchen Antworten meiner seit's, höre 
ich des Öfteren von den Personalern:

"Gut das nehme ich jetzt mal so hin." oder "Das wollte ich nur mal so 
wissen."

Meistens bei Gehaltsfragen und Startdatum der Arbeitsaufnahme. Ok, "nur 
mal so" gibt es mit Sicherheit nicht in einem VG.

WAS soll das bedeuten? Im allgemeinen melden die sich dann nicht mehr 
bei mir?!



danke und schreibt mir mal eure Erfahrungen

: Gesperrt durch User
Autor: Marco (Gast)
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Ich denke, daß Du denen was Falsches gesagt hast. Bei vielen Personalern 
kann man aber NUR Falsches sagen :-)

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Es ist auch kein Vorstellungsgespraech, die wollen sich nur anbiedern.

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Habe mich mal für einen Job für KVP beworben und im Bewerbungsgespräch 
erklärt was ich unter KVP verstehe. Kam nicht rüber, die haben zwar eine 
Stelle für das Thema ausgeschrieben, aber selbst das Thema gar nicht 
verstanden.

Das war erschreckend - Leute die dich für KVP einkaufen wollen und im 
Gespräch: fail!

Sowas kommt auch vor!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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bewerber schrieb:

>WAS soll das bedeuten? Im allgemeinen melden die sich
>dann nicht mehr bei mir?!

Als Hochschulabsolvent, falls du so einer bist, wäre es mal nicht ganz 
schlecht, etwas Ahnung über Bewerbung allgemein beigebracht zu bekommen. 
Dafür gibt es Bewerbungskurse vom Amt. Ich meine nicht die üblichen für 
Schulabbrecher nach der 5. Klasse, die einen Aushilfsjob suchen. Frag 
mal den Betreuer beim Amt, oder sprich den auf die ZAV Bonn (Zentrale 
Auslands- und Fachvermittlung) an. Oder wende dich direkt an die ZAV 
Bonn. Über die hatte ich immerhin mal ein professionelles 
Profiling-Seminar für Ingenieure.

Ich bekomme gelegentlich Anfragen großer Personalberater über 
Ungeheuer.de. Sende ich meine Bewerbung dahin, bekomme ich solch eine 
Antwort:

Falls wir Ihre Bewerbung nicht berücksichtigen können, bekommen Sie 
keine Antwort mehr.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Hab schon bessere gelesen:
"Bitte schriftliche Bewerbungen nur mit frankiertem Rückumschlag
und Angabe des Gehaltswunsches oder per E-mail an folgende Adresse:..."

Das ist schon fast wie eine Seuche, diese Unsitte.
Arbeitszeit: 42,5 Stunden/Woche und auf 12 Monate befristet
Die suchen schon ein paar Monate, wahrscheinlich ist Geiz bei
denen geil.

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Vieleicht habe ich es falsch verstanden, aber du/ihr unterhaltet euch im 
1. Gespraech ueber Geld/Gehalt?
Habe gelernt das man das nicht im 1. Gespraech macht... Vieleicht werd 
ich einfach auch nur alt... :)

Autor: klaus (Gast)
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> WAS soll das bedeuten? Im allgemeinen melden die sich dann nicht mehr
bei mir?!

Aus meiner Bewerbungszeit als Berufseinsteiger hatte ich oft den 
Eindruck die Personaler machen sich aus der Bewerbung nur einen Spaß 
ohne wirkliches Interesse dahinter. Das ist Teil der Show, ebenso solche 
Sprüche. Reflektiere das Gespräch, überlege was du hättest besser machen 
können, aber lass dich um Gottes willen nicht einschüchtern oder 
verwirren von sowas. Meist hat dem Chef einfach deine Nase nicht gepaßt. 
Hat viel mit Sympatie zu tun. Idealerweise bist du dem Chef sympatisch, 
kompetent (aber ja nicht so kompetent dass du gefährlich werden 
könntest) und motiviert. Das große Vorsingen ist einfach ein ziemlich 
dämliches Spiel.

Möglicherweise hast du dich auch nur auf eine Phantomstelle beworben. 
Das sind diese daueroffenen Stellen auf die sich (verflixt aber auch, wo 
bleiben die Inder, Ingenieurmangel!) kein geeigneter Kandidat finden 
läßt.


Andere Erklärungen:
- Da jeder Personaler sich in der Brigitte hobbypsychologische 
Grundkenntnisse angelesen hat könnte es ihm auch um die Beobachtung 
deiner Reaktion auf solche Aussagen gehen.
- Wenn so Sprüche beim Gehalt kommen könntest du evtl. auch ein Kandidat 
sein der ohnehin nicht so interessant war. Wurdest aber wegen der 
Vergleichsmasse eingeladen. Man könnte dich glauben lassen wollen, dass 
10 andere, die es für die Hälfte sofort machen würden, gestern schon da 
waren. Machen das alle Firmen mit allen uninteressanten Bewerbern wird 
es viele geben die sich Einschüchtern und bei der nächsten Bewerbung 
weniger verlangen. Nichts desto trotz solltest du sicherstellen, dass 
deine Gehaltsvorstellung angemessen ist. Mach dir klar wieviel 
durchschnittlich üblich ist und ob deine Leistungen und Kenntnisse dem 
entsprechen und wie gut du zu der Stelle paßt.

Autor: NormanB (Gast)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #1916040:

> ... Bei Ferschau und Brunel ...

[x] Du plenkst.
[x] Der Name ist Ferchau, nicht Ferschau!

Autor: tsag (Gast)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #1916040:
>
> Flotte Sprüche von ach so kleveren Personalern , deren einzige
> Qualifikation
> meist nur in einer großen Klappe und etwas BWL - Halbwissen besteht ,
> kann bei mir auch zum K.O. führen , da derartige Sprüchekloppfer
> Rückschlüsse
> auf die Firma zulassen !
>

hej das sind doch schon 2 qualifikationen das ist für personaler schon 
ne menge ;-)

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>Man braucht halt ein gewisses Gefühl und Einfühlungsvemögen . Auch die
>Personaler kochen nur mit Wasser .

Richtig, aber die halten den Stecker zum Wasserkocher in der Hand.

Mir kommt es oft so vor als wenn man nur abklopfen will
ob der Bewerber sich widerspruchslos unterordnet oder
der Firma seine Duftmarke aufdrücken will. Zu mehr reicht
es bei diesen Leuten auch nicht.

Autor: Templer (Gast)
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NormanB schrieb:
> Zuckerle schrieb:
>
>> ... Bei Ferschau und Brunel ...
>
> [x] Du plenkst.
> [x] Der Name ist Ferchau, nicht Ferschau!

Richtig, das mit dem plenken ist wie mit offenem Hosenstall herumlaufen 
- einfach mal aufhören damit.

Autor: Gästchen (Gast)
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Leo ... schrieb:
> Mir kommt es oft so vor als wenn man nur abklopfen will
> ob der Bewerber sich widerspruchslos unterordnet oder
> der Firma seine Duftmarke aufdrücken will. Zu mehr reicht
> es bei diesen Leuten auch nicht.

Treffer, sehr gut beobachtet.
Hier wird in der Tat geprüft ob man sich unterordnet.

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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>"Gut, das nehme ich jetzt mal so hin."
>WAS soll das bedeuten?

Frag doch denjenigen sofort, was und warum ihn an Deiner Aussage stört. 
Nur der weiß, was er damit sagen will.

Und dann hat man auch eine Möglichkeit, darauf einzugehen und das zu 
kontern.

Gruss
Axel

Autor: Ich (Gast)
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Personaler darf man doch auch mal mit Fragen nerven, besonders die von 
den Dienstleistern.

"Sie schreiben wir wichtig in Ihrer Firma die Weiterbildung ist. Wie 
sieht Ihr Fort- und Weiterbildungskonzept aus? Können Sie ein mal ein 
Beispiel für einen XY nennen?"
Das rumgeiere der Personaler ist klasse.

Wenn ich bereit bin auch bundesweit eingesetzt zu werden und dann nach 
der Übernahme von Reisekosten frage, kommt da meist nur heisse Luft.

"Das heisst also beispielsweise 200€/Monat für eine Unterkunft in 
Frankfurt/Main - meinen Sie ich finde da etwas?
Das ist nicht akzeptabel."

Wir haben doch einen Fachkräftemangel, also nicht als Bittsteller 
auftreten.
Zu arrogant ist natürlich auch nicht gut.

Wie ein Personaler tickt, wieviel Widerspruch er erwartet oder duldet 
weiß man vorher nie.
Im Zweifel ist man eh nicht der richtige für diese Firma.

Autor: Ich (Gast)
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@Zuckerle

Stimmt, es trainiert einen, macht langsam Spaß und trainiert einen etwas 
für Gespräche bei normalen Firmen.

Bei Perschau hatte ich eine Dipl.-Psych. gegenüber, zumindest Dipl. - 
und kein BWLer. Mit Frunel hatte ich noch nicht das Vergnügen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Ich schrieb:

>Stimmt, es trainiert einen, macht langsam Spaß und trainiert
>einen etwas für Gespräche bei normalen Firmen.

Richtig. Wenigstens das. Ansonsten sollte man bei den Verleihern auf 
einem Telefoninterview bestehen. Das ist nicht so viel schlechter, spart 
aber meist erhebliche Reisekosten. Viele handhaben es auch schon so. Man 
sollte es sich zu Hause dann so einrichten, daß man eine Stunde bequem 
sitzt, alle Unterlagen ausgedruckt bereit hat, Schreibblock, und man 
nicht gestört wird (Fenster und Türen zu, Türklingel und Handy 
abschalten).

Es gibt aber auch Checklisten, was bei solchen Gesprächen üblicherweise 
gefragt wird, und wie man passend antwortet. Und wie man Interesse 
erweckt, was man selbst hinterfragen sollte, usw.. Dazu hatte ich auf 
einem Coaching-Seminar für Ingenieure vom Amt noch eine Menge gelernt.

OK, der Erfolg läßt trotz allem auch bei mir noch auf sich warten...

Wenn die Herrschaften aber im zweiten Satz schon fragen, wie denn die 
Gehaltsvorstellung ist, und daß sie das keinesfalls bieten könnten, und 
man sei ja schließlich arbeitslos, ist es meist Essig, man kann dann 
schon selbst auflegen. Bevor man sich auf so ein Gesprächsniveau 
herunter ziehen läßt... Der Arbeitslose mag zwar gesellschaftlich der 
letzte Depp sein, aber das impliziert nicht, daß er das auch fachlich 
ist.

Autor: Bitte einen Namen (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Der Arbeitslose mag zwar gesellschaftlich der
> letzte Depp sein, aber das impliziert nicht, daß er das auch fachlich
> ist.
Sehe ich genauso.
Leider gibt es sehr viele Deppen, die die Arbeitslosen für doofe Deppen 
halten.

Autor: NormanB (Gast)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #1916376:
>> Autor: NormanB (Gast)
>> Datum: 29.10.2010 08:01
>
>> Zuckerle schrieb:
>
>> > ... Bei Ferschau und Brunel ...
>
>> [x] Du plenkst.
>> [x] Der Name ist Ferchau, nicht Ferschau!
>
> Wer ist den Ferchau ? Kenne ich nicht ! Kenne nur Perchau !
>
> Was ist Blengen ?

[x] Du benimmst dich kindisch
[x] Du bist lernunwillig

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