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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Taktgenerierung von Drehzahl


Autor: Sascha L. (santus)
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Hallo,

ich benötige für ein Schieberegister einen Takt, der von der Drehzahl 
einer Achse abhängig ist. Hat jemand sowas schonmal gemacht?

Hier mal mein Brainstorming:
- Tachometer
- Reed-Kontakte
- oder analog spannungsabhängig

Vielleicht weiß jemand, ob es dafür fertige Geräte gibt, also 
Impulsgeber.
Bin für jede Hilfe dankbar.

Autor: H.Joachim Seifert (crazyhorse)
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weitere Ideen:
-Schrittmotor als Geber
-Lichtschranke (Durchlicht oder Reflexlichtschranke)

Autor: Sascha L. (santus)
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Danke für die schnelle Antwort. Ich habe jetzt das Zauberwort gefunden: 
Drehimpulsgeber. Sowas suche ich.

Genauer: Es sollte so sein, das auf dem Impulsgeber ein gerendelter 
Knauf befestigt wird. Dieser wird gedreht und pro Umdrehung brauche ich 
lediglich einen Impuls. Mechanisch muss das Teil also super gelagert 
sein und richtig gängig. Weiß jemand, wo ich sowas finde?

Autor: mr. t (Gast)
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Meinst du ein Digitales Poti...

Autor: Sascha L. (santus)
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@mr. t:

Nicht direkt. Vielleicht wird es über den Einsatzzweck deutlich. Das 
Ganze soll ein Glücksspiel für einen Altennachmittag werden. Ich habe 
eine Platte, auf der sich fünf led-hintergrundbeleuchtete Felder 
befinden. Zu Beginn legt man seinen Einsatz auf eines der Felder und 
dann dreht der Spielleiter am Knauf und die beleuchteten Felder 
verhalten sich wie ein Lauflicht abhängig von der Drehzahl des 
Drehimpulsgebers. Es gewinnt der Spieler, der seinen Einsatz auf das 
Feld gelegt hat auf dem das Licht stehen bleibt.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Sascha L. schrieb:
> @mr. t:
>
> Nicht direkt. Vielleicht wird es über den Einsatzzweck deutlich. Das
> Ganze soll ein Glücksspiel für einen Altennachmittag werden. Ich habe
> eine Platte, auf der sich fünf led-hintergrundbeleuchtete Felder
> befinden. Zu Beginn legt man seinen Einsatz auf eines der Felder und
> dann dreht der Spielleiter am Knauf und die beleuchteten Felder
> verhalten sich wie ein Lauflicht abhängig von der Drehzahl des
> Drehimpulsgebers. Es gewinnt der Spieler, der seinen Einsatz auf das
> Feld gelegt hat auf dem das Licht stehen bleibt.

Kannst du den Knauf mechanisch selbst fertigen?
(Welle aus 5mm Stahldraht mit einem Poti-Knopf drauf, 2 kleine passende 
Kugellager aus dem Modellbauladen).
Darauf dann mit einem Filzschreiber eine Markierung, die von einer 
Rfelexlichtschranke abgetastet wird. Hinter der Lichtschranke einen 
Schmitt-Trigger und du hast deine Pulse.

Man könnte auch eine alte Kugelmaus schlachten und dort den Geber 
ausbauen. Da ist eine Lochscheibe drinnen, der man einfach alle Löcher 
bis auf eines zuklebt. Die Lichtschranke wird ebenfalls aus der Maus 
ausgebaut. Bleibt nur noch das Problem, dass man die Welle irgendwie 
lagern muss.

Autor: funky (Gast)
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im Interesse der Lebensdauer würde ich das doch aufjedenfall kontaktlos 
machen...also Hallsensor, Lichtschranke etc.

Der Aufbau mti einem Hallsensor ist mechanisch wahrscheinlich am 
einfachsten

Autor: funky (Gast)
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ok, Reflexlichtschranke ist noch einfacher :)

Autor: mr. t (Gast)
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Ok habe ich etwas falsch verstanden...

Drehimpulsgeber gibt es doch... Inkrementalgeber...

Gabellichtschranke ect würde ich da verwenden.. du brauchst ja einige 
Impulse damit es zufälliger wird. Ich würde es dabei noch Mechanisch 
koppeln an einem Schwungrad damit der Spielleiter nicht so viel Einfluss 
hat.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Schwungrad ist gut.


Hmm.
Anderer Vorschlag, der mechanisch einfacher zu realisieren ist:
Anstelle des 'Drehgebers' einen 555 der die Pulse erzeugt. Mit einem 
Taster werden die Pulse auf die Auswerteschaltung eingespielt. Taster 
gedrückt, die Felder werden durchgezählt. Taster losgelassen - das Licht 
bleibt stehen.

Damit die Spieler nicht den Spielleiter in Verdacht haben, das Spiel zu 
beeinflussen, dürfen die Spieler reihum selber drücken.

Das langsame auslaufen der Lichtsequenz wäre zwar schön, aber mir fällt 
kein Weg ein, wie man das einfach realisieren könnte, da hat die 
Schwungrad/Dreh Lösung eindeutig einen Vorteil.
Ausser mit einem µC natürlich.

Autor: Sascha L. (santus)
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@Karl Heinz:
Kann ich leider nicht selbst fertigen. Ich brauche was fertiges.
Wird schwieriger, als ich gedacht habe. Ich habe fertige 
Industrielösungen gefunden, aber die liegen weit über meinen Budget 
(>100€).

@funky:
Kontaktlos in jedem Fall. Soll sich ja auch gut drehen.

@Karl Heinz zum zweiten:
Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Nur mein "Kunde" will es 
"oldschool". Also mit langsamer werdendem Lauflicht und Drehknauf.

Autor: Sascha L. (santus)
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Was mir aber auffällt, ist, dass gelagerte Lösungen zu teuer sind. Wenn 
das Teil nicht gelagert ist, rastet und sich lange genug dreht würde es 
ja auch reichen.

Würde sowas nicht gehen:
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/42...

Ich frage mich, wie lange sich sowas dreht, wenn der Knauf als 
"Schwungmasse" ein wenig Gewicht mitbringt.

Autor: Kirmessieger (Gast)
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> Ich habe eine Platte, auf der sich fünf led-hintergrundbeleuchtete
 > Felder befinden.

Die Vorrichtung soll also nicht wie ein Rouletttisch aussehen.
Besorge dir auf dem Bauhof/Schrottplatz ein Vorderrad eines 
Kinderfahrrades oder sogar ein großes 28".
Die laufen ohne Schlauch und Mantel ohne Geräusche lange aus.
Der Reed-Kontakt eines Tachometers gibt an einem Punkt des Radumfanges 
den Impuls.
Die Leuchtfelder liegen nebeneinander und werden durchgetaktet.

Autor: Kirmessieger (Gast)
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Der Knauf muss dabei allerdings in die Speichen greifen, die Achse wird 
ja an einem Ende fixiert.

Autor: David .. (david1)
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Ich würd auf der Achse nen Magnet befestigen, Hallsensor auf der anderen 
Seite und da hast das Problem erledigt.

Hab ich bei meim Anemometer auch so gemacht, musses nurnoch Kalibriren 
...

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