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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik "Normal"-Widerstand gesucht


Autor: michael (Gast)
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Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem "Normal"-Widerstand.

1kOhm oder 10kOhm wären optimal.

0,01% Genauigkeit oder besser, > 0,25W Belastbarkeit

wo bekommt man sowas?

mit besten Grüßen
Michael

: Verschoben durch Moderator
Autor: Peter (Gast)
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dann such lieber mal nach Präzisionswiderstand und nicht nach 
normalwiderstand. Dann 0.01% ist nicht normal.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Er sucht ein Widerstandsnormal. So wie in 'Spannungsnormal' 
(temperaturstabilisierte, hochgenaue Quelle).

Isabellenhütte könnte ne Anlaufstelle sein.

Autor: A. R. (redegle)
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Farnell ist eine gute Anlaufstelle.
Habe gerade mal nachgeschaut nach 1kohm 0,01% und besser.

Gefunden:
12 mal 1kohm mit 0,01%
1 mal 1kohm mit 0,005%

http://de.farnell.com/jsp/search/browse.jsp?N=1000...

Hoffe der Link geht.

Smd kostete meist weniger als 2Euro hat aber nur 100mW.

Ich würde dir einen von den beiden Empfehlen. Das sind von denen, welche 
bei farnell finden konnte die besten.

http://de.farnell.com/vishay-precision-group/s102c...
http://de.farnell.com/vishay-precision-group/s102c...

Autor: michael (Gast)
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Ich hab mich vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt.
Sven P. hats richtig interprätiert...

Gesucht ist kein Bauteil zum Einlöten in eine Platine, sondern eine 
Referenz zum "Kalibrieren". Am besten mit BNC-Anschluss oder 
4mm-Buchsen.

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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michael schrieb:
> Gesucht ist kein Bauteil zum Einlöten in eine Platine, sondern eine
> Referenz zum "Kalibrieren". Am besten mit BNC-Anschluss oder
> 4mm-Buchsen.

Gehäuse kaufen, gewünschte Buchsen rein, den Referenz-R reinschmeißen 
und fertig?
Vishay hat übrigens auch sehr genaue Metallfolienwiderstände. Wenn es 
dir auf das letzte PPMchen ankommt, dann kannst du dem Widerstand noch 
eine wie auch immer geartete Temperaturstabilisierung(=Heizung) 
spendieren.

Autor: Michael_ (Gast)
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Schlachte ein Multimeter, da hast du solche Widerstände. Auch die mit 
Zeiger haben mehrere drin.

Autor: Uwe S. (de0508)
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Ich habe noch einige 50 R +-0,05% Burster.

Die sind nur für DC geeignet.

Würde dir das helfen ?

Autor: Иван S. (ivan)
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Uwe S. schrieb:
> Ich habe noch einige 50 R +-0,05% Burster. Würde dir das helfen ?

Er wollte doch etwas mit 0,01% oder genauer in 1k oder 10k. Wie soll da 
ein wesentlich ungenauerer 50-Ohmer passen können? Btw, Burster?

> Die sind nur für DC geeignet.

Das sind wohl antike handgefertigte Gleichstromwiderstände mit 
integrierter Diode, stimmts? Die kenn' ich nur vom Hörensagen, also gut 
aufheben. Die werden immer wertvoller und werden heute in Kennerkreisen 
schon mit Rhodium (oder war's Iridium?) aufgewogen!

michael schrieb:
> ich bin auf der Suche nach einem "Normal"-Widerstand.
> 1kOhm oder 10kOhm wären optimal.
> 0,01% Genauigkeit oder besser, > 0,25W Belastbarkeit

Lieber gleich etwas besser dimensionieren, also 0,005% nehmen. Und den 
Temperaturkoeffizienten beachten, gerne unter 5 ppm/K, besser gleich 2 
ppm/K. Und Leistungsreserven einplanen, nehmen wir also 1W. 1kOhm passt?
Der 1K0000 0.005% aus der berühmten S102C-Reihe von Vishay kann das.
http://www.vishay.com/

> wo bekommt man sowas?

Wie immer, im gut sortierten Fachhandel. Wenn Du willst besorg ich Dir 
ein Einzelstück für günstige 86,40.

Lieber Gruß und viel Erfolg, Iwan.

Autor: Uwe S. (de0508)
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Diesen Saksmus mag ich nicht!
Wir wissen nicht, was er damit machen will.
Ich wollte nur helfen und würde den 50 R Widerstand abgeben.
Nun ja manche wissen es immer besser.

Autor: Иван S. (ivan)
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Uwe S. schrieb:
> Diesen Saksmus mag ich nicht!

Tschuldigung!

> Wir wissen nicht, was er damit machen will.

Eben, daher müssen wir uns an das halten, was er sagt. Sonst kann ich 
ihm ja gleich ein Schlauchboot empfehlen. Das macht nämlich auch Spaß!

> Ich wollte nur helfen und würde den 50 R Widerstand abgeben.

Wie gesagt, wenn es wirklich ein antiker Gleichstromwiderstand aus 
handgefertigter Produktion mit integrierter Diode ist, bin ich höchst 
interessiert! Da lass' ich gerne ein paar Scheine springen!

> Nun ja manche wissen es immer besser.

Stimmt, besonders, wenn sie - wie ich - schon ein paar Piwas intus 
haben. ;-)

Nix für ungut, Iwan
http://vishaypg.com/docs/63001/63001.pdf

Autor: Uwe S. (de0508)
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Hallo,

es handelt sich um den Typ: Burster 1157 50R, 0,05%.
Farbe:grau, 28,5mm x 12mm.

Autor: Иван S. (ivan)
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Uwe S. schrieb:
> es handelt sich um den Typ: Burster 1157 50R, 0,05%.

Schade, kann ich nicht brauchen. Würd ich an Deiner Stelle aber gut 
aufheben, die sind nämlich wahscheinlich ziemlich temperaturstabil, 
wahrscheinlich wesentlich besser als 5 ppm/K, vermutlich sogar 1 ppm/K 
Das sind ziemlich sicher ältere Kalibrierwiderstände, also auf keinen 
Fall verschenken, wenn Du ein ganzes Los davon hast.

Gruß, Iwan

Autor: Norbert L. (norbert_l64) Benutzerseite
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Иван S. schrieb:
>> Die sind nur für DC geeignet.
>
> Das sind wohl antike handgefertigte Gleichstromwiderstände mit
> integrierter Diode, stimmts?

"Nur für DC geeignet" kann auch heißen, dass dieser R nicht 
Induktivitätsarm sind.
Es gibt Präzisions-R die sind Drahtgewickelt. Deren Vorteil ist die hohe 
Belastbarkeit.

Autor: Jens G. (jensig)
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> Gesucht ist kein Bauteil zum Einlöten in eine Platine, sondern eine
> Referenz zum "Kalibrieren". Am besten mit BNC-Anschluss oder
> 4mm-Buchsen.

hmm - und was sagen so die Leitungs- und Übergangswiderstände des ganzen 
BNC-Krams zur Präzision? 0,01% bei 1kOhm sind wohl 0,1Ohm - in dem 
Bereich schlappern auch die Anschlüsse und Kabel herum.

Autor: Wayne (Gast)
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Deswegen gibt es den Vierleiteranschluß...

Autor: Jens G. (jensig)
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interessiert wohl nur, wenn eine Strommessung gemacht werden soll. Er 
wollte aber eine Referenz zum Kalibrieren ....

Autor: michael (Gast)
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richtig.
Ich will einen Widerstand zum Kalibrieren.

entweder 1kOhm, oder 10kOhm oder 100kOhm, eigentlich egal, es sollte nur 
nah am Messbereichsendwert liegen.

Die Vishay-Teile sehen sehr interessant aus.

Autor: Frank Buss (foobar)
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0,005% gibt es für 13,50 Euro bei Buerklin. Bei "Suche" nach 35E480 
suchen. Habe ein paar davon hier, brauchte die auch zum Kalibrieren von 
Messschaltungen, was prima geht: Einen nicht so genauen Widerstand in 
der Schaltung verwenden, mit geringer Temperaturdrift, mit dem 
Referenzwiderstand vergleichen und Korrekturfaktor per Microcontroller 
speichern.

Autor: Lothar Büschel (Gast)
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Hallo,
was genau wird gesucht kann verschiedene anbieten.
Gruß

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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michael schrieb:
> Hallo,
>
> ich bin auf der Suche nach einem "Normal"-Widerstand.
>
> 1kOhm oder 10kOhm wären optimal.
>
> 0,01% Genauigkeit oder besser, > 0,25W Belastbarkeit
>
> wo bekommt man sowas?

Der Name fiel schon: Burster GmbH http://www.burster.de - Abteilung 
Normal- und Präzisionswiderstände. So richtig schön mit 
Kalibrierprotokoll.

Autor: Ben E. (ben_)
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Jens G. schrieb:
> hmm - und was sagen so die Leitungs- und Übergangswiderstände des ganzen
> BNC-Krams zur Präzision? 0,01% bei 1kOhm sind wohl 0,1Ohm - in dem
> Bereich schlappern auch die Anschlüsse und Kabel herum.

Seh ich auch so, da sollte man sich schon Gedanken um das Drumherum 
machen, 100mOhm auf der ganzen Strecke zu schaffen halt ich für nicht 
wenig Aufwand.

Autor: Arc Net (arc)
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Hannes Jaeger schrieb:
> michael schrieb:
>> Hallo,
>>
>> ich bin auf der Suche nach einem "Normal"-Widerstand.
>>
>> 1kOhm oder 10kOhm wären optimal.
>>
>> 0,01% Genauigkeit oder besser, > 0,25W Belastbarkeit
>>
>> wo bekommt man sowas?
>
> Der Name fiel schon: Burster GmbH http://www.burster.de - Abteilung
> Normal- und Präzisionswiderstände. So richtig schön mit
> Kalibrierprotokoll.

http://vishaypg.com/foil-resistors/how-to-order/credit-card/
oder bei den üblichen Verdächtigen (Mouser, Digi-Key, Farnell)
zweite Wahl: Burster, RCD, Caddock

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