mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schaltplan mit TLC5940 und MCP2515


Autor: Julian W. (julian-w) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
ich wollte mal Fragen, ob ihr kurz über meinen Schaltplan schauen könnt, 
bzw. die Stellen, bei denen ich mir nicht ganz sicher bin.

Zuerst einmal mein CAN-Teil: ich habe vorher noch nie was mit CAN 
gemacht, daher wollte ich mal Fragen, ob das so in Ordnung ist.
Wie nun der RS-Pin anzuschließen ist, da scheint ja Uneinigkeit zu 
herrschen (also ob direkt auf GND oder über Widerstand), aber einen 
Widerstand kann man ja notfalls immer noch durch eine Drahtbrücke 
ersetzten und ein anderer Widerstand ist auch schnell eingelötet. Und 
der Rest sollte doch auch in Ordnung sein, oder?
Ach ja, INT-Pin geht auf den PD2-Pin des Atmega8 und somit auf INT0, 
damit dürfte ich doch einen Interrupt auslösen können, sobald auf dem 
CAN-Bus eine Nachricht verschickt wurde, die für den AVR interessant 
ist.

Der nächste eventuelle Problem-Block ist der TLC5940. Da der Schaltplan 
evtl. etwas chaotisch ist, hier nochmal eine Auflistung (nutze nur den 
Grayscale-Mode, Ausgänge liegen beim MC34063 auf Pin 5, CII):

 VPRG: 10kΩ an 5V
  SIN: MOSI
 SCLK: siehe Transistor, Schaltplan
 XLAT: 10kΩ an 5V
BLANK: 10kΩ an 5V und PB2
 IREF: 10kΩ an GND und 100nF an VCC
DCPRG: frei
GSLCK: PB1 (OC1A)
 SOUT: frei
 XERR: frei

Nun kann ich doch mithilfe eines Timers an PB1 (OC1A) ein ~800kHz-Takt 
ausgeben, sollte doch gehen, oder?

Und dann natürlich noch der Teil mit dem Transistor. Da der TLC5940 ja 
keinen CS/SS-Pin hat, wurde mir empfohlen, einfach die Takt-Leitung zu 
trennen, da dies die gleiche Wirkung wie ein CS/SS-Pin hat.
Würde das so gehen, wie ich es hier im Schaltplan habe oder muss ich da 
was ändern? Allgemein wusste ich nicht wirklich, welchen Transistor ich 
benutzten sollte, er muss ja nicht wirklich Stromfest sein und der 
SPI-Takt beträgt ja auch "nur" 8 MHz, was der Transistor halt mitmachen 
muss.
Aber vom Prinzip her dürfte das doch korrekt sein, oder? Nur beim 
Basiswiderstand bin ich mir nicht sicher, da ich nicht wusste, wie ich 
den Wert ausrechnen muss, da ja quasi kein Strom fließt...

So, dass wären dann meine Fragen. Wäre nett, wenn ein erfahrener Bastler 
mir schnell sagen könnte, ob das so gehen würde und mir evtl. ein 
bisschen mit dem Basiswiderstand auf die Sprünge hilft :)

Viele Grüße
Julian

Autor: Julian W. (julian-w) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kann mir keiner helfen?
Vor allem beim RS-Pin und der Transistor-Schaltung bin ich mir unsicher.

Beim RS-Pin weiß ich halt nicht genau, was ich machen soll. der Can-Bus 
soll später mit 250kbit/s laufen.

Und beim Transistor bin ich halt "ganz verloren", von daher wäre es echt 
nett, wenn einer zumindest über die 2 Stellen schauen könnte, auch wenn 
heute Feiertag ist ;)

Autor: Pete K. (pete77)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Beim ersten Blick fehlen auf jeden Fall die Abblockkondensatoren.

Was soll die Schaltung denn machen?

Btw, Du hast einen schönen Gerätepark. Aber keine Ahnung, was ein 
Transistor macht? (kopfschüttel)

Autor: Julian W. (julian-w) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pete K. schrieb:
> Btw, Du hast einen schönen Gerätepark. Aber keine Ahnung, was ein
> Transistor macht? (kopfschüttel)

Naklar weiß ich was ein Transistor macht, hab schon genug LEDs damit 
verschaltet, und immer alles schön mit der Formel für den 
Basiswiderstand hier aus dem wiki ausgerechnet ;)
Nur hier wäre ja bei einem idealen Eingang Ic=0 (werden wohl ein paar μA 
bzw. nA sein), von daher keine Ahnung, wie ich da den Basiswiderstand 
berechnen soll, da ich am Ende ja laut Formel aus dem wiki durch 0 
teilen müsste.
Zudem hab ich die LEDs mit Frequenzen weit langsamer als 8MHz 
geschaltet, meist nur 2Hz, also nichts im Vergleich dazu.
Von daher wollte ich einfach mal wissen, ob der Transistor das so 
mitmacht.

Und Abblockkondensatorensind sind genug vorhanden, hab ich nur 
ausgeschnitten, der Übersichtlichkeit halber.

Im Endeffekt wird es eine Steuerung für RGB-LEDs, die mittels PWM 
gedimmt werden und über CAN kommunizieren. Die ganze 
"Leistungs"-Elektronik für die LEDs ging recht problemlos. Nur bei 
diesen 2 Teilen der Schaltung bin ich mir halt noch recht unsicher, da 
ich sowas vorher noch nie gemacht habe.

Das mit dem Transistor würde ich ja auch vorher einfach auf dem 
Steckbrett testen, jedoch habe ich momentan nur "dicke" Transistoren da, 
die ich als Ein/Aus-Schalter für manche LED-Zweige nutzte. Und für einen 
hochomigen Eingang zu treiben, brauche ich wohl keinen 2A festen 
Transistor.

Hoffe, du hasst mein Problem etwas verstanden.

Autor: swarner (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

wegen dem Transistor... ich sehe leider nicht wirklich, wie ein Strom 
von B nach E fliessen soll (der Eingang des ICs ist recht hochohmig). Da 
der (bipolar-) Transistor aber Stromgesteuert ist, brauchst Du den 
Basisstrom.
Darum mein Vorschlag: Ein Widerstand am E gegen Gnd, und zwar so, dass 
der Transistor laut Datenblatt genuegend aufsteuert wird (evtl 
probieren). Das, wenn die Schaltung so bleiben muss.

Am sichersten waere es aber denke ich, wenn SCK ueber einen Widerstand 
mit SCK des ICs verbunden wird, und Du SCK nach dem Widerstand bei 
bedarf gegen GND schaltest.

Gruß,

Sascha

Autor: Julian W. (julian-w) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So, ich habe das dann mal geändert und wie im Anhang gezeigt 
verschaltet.

Anregung zur Wahl des Transistors und den Widerständen hab ich mir hier 
genommen:
http://web.archive.org/web/20050122013618/http://w...

Ist der Transistor-Typ dafür geeignet? Die Widerstände dürften ja auch 
sich etwa in der Größenordnung bewegen.
Wie sieht das eigentlich mit der Qualität des Signales des SPI-Taktes 
aus, wenn man das so macht?

Autor: Julian W. (julian-w) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also eigentlich würde mir hier im Forum immer schnell und nett geholfen, 
hoffe mal, dass es diesmal nicht daran liegt, dass meine Frage so sau 
blöd ist...

Aber könnte mir bitte einer sagen, ob das zumindest "im Prinzip" so 
funktionieren würde. Ich würde die Platinen nämlich gerne ätzen und 
daran dann nachher was zu ändern, ist nicht so einfach, währenddessen 
ich die Widerstände und den Transistor recht leicht austauschen kann.
Also, wie sieht es aus, würde das vom Prinzip her so funktionieren?

Nett wäre noch, wenn mir einer sagen könnte, ob der Transistor-Typ dafür 
geeignet ist, weil ich den hier bei reichelt bestellte und nicht extra 
wegen zwei Transistoren nachher nochmal bestellen will. Widerstände hab 
ich hier in allen Größen, das ist eher weniger tragisch, wenn die nicht 
passen.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.