SMPS AC Leistung ermitteln

Gast #1921012
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Hallo,

will die Eingangsleistung eines Schaltnetzteils (SMPS) ermitteln.

Mein Problem ist, dass ich je nach Tagesform des Messgerätes 
unterschiedliche Messergebnisse bekomme.

Ich weiß das die phasenrichtige Messung bei AC nicht unerheblich ist, 
aber wie misst man dass korrekt?

Habe ein vorsinnflutliches Meßgerät Typ Kontron, UDW 4501.

Tipp momentan auch noch auf falsche Meßverkabelung (aber was kann man 
groß falsch machen?,
Ich messe einmal die Spannung und gleichzeitig den Strom).

Habe es wie in der Handskizze verkabelt (weiterhin anbei die Fronansicht 
des Meßgerätes).
230V entspricht einem Trenntrafo, daneben die 4 Buchsen des Wattmeters.
Unten mit L und N bezeichnet die Eingangs-Klemmen des SMPS.

Manual gibt es auch keines mehr und die Firma scheint auch nicht mehr 
existent.

Hat jemand schon mal in der Richtung was gemessen und Erfahrung die mir 
weiterhelfen könnten?
Angehängte Dateien:
#1921538
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james schrieb:
> Habe ein vorsinnflutliches Meßgerät Typ Kontron, UDW 4501.
>
>
>
> Tipp momentan auch noch auf falsche Meßverkabelung (aber was kann man
>
> groß falsch machen?,

Nein. Ursache für Deine Probleme sind der sehr begrenzte Frequenzbereich 
Deines Meßgerätes sowie der zu geringe Crest-Faktor des UDW.

Das Gerät ist für SMPS schlicht ungeeignet.
Gast #1925198
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James schrieb:
> Was ist jetzt ein guter Wert und was ein schlechter?
Für das AC-Multimeter ist es am besten, wenn der Crest-Faktor Wurzel 2, 
also ca. 1,41 ist, und die Stromaufnahme sinusförmig ist.

Das ist bei Schaltnetzteilen ohne Leistungsfaktorkorrektur aber nicht 
so; die ziehen recht starke und kurze Stromimpulse aus dem Netz und 
haben somit einen sehr hohen Crest-Faktor.
#1925202
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Da gibt es kein gut oder schlecht. Der Crest-Faktor beschreibt einfach 
das Verhältnis von Scheitelwert zu Effektivwert. Bei Sinussignalen (was 
ja aus angeblich der Steckdose kommen soll) ist der Crestfaktor
, also 1,4142... steht da aber auch.
Die AC-Leistung ist nicht einfach ein Produkt aus Spannung und Strom. Du 
mußt auch die Phasenverschiebung berücksichtigen. Dafür könntest du z.B. 
die Zeit zwischen den Nulldurchgängen von Strom und Spannung messen.
Aber lohnt das :) ?!?!

Gruß

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