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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Verbrauchsanzeige für's Moped


Autor: Timo B. (timmy)
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Hallo,

Ich habe mir vor Kurzem überlegt, dass eine Verbrauchsanzeige für mein 
Moped ein relativ günstiges und meiner Meinung nach sehr sinnvolles 
Bastelprojekt ist. Die Idee hatte ich schon länger, aber ich hab nie 
weiter drübernachgedacht bis ich dann diese Durchflussmesser bei Conrad 
gefunden habe:

http://www.conrad.de/ce/de/product/150392/DURCHFLU...

http://www.conrad.de/ce/de/product/155374/DURCHFLU...

Ich habe mir inzwischen schon einige Gedanken gemacht, bin aber leider 
auch am Ende von meinen Kenntnissen angelangt, jedoch dachte ich, ich 
kann bestimmt einiges dabei lernen und über die Verbrauchsanzeige würde 
ich mich auch freuen.

Meine Überlegungen bis jetzt:

- Der Verbrauchsmesser soll den momentanen Verbrauch anzeigen und auf 
Knopfdruck die Daten eines Etappen- und eines Gesamtzählers, der 
Unterschied der beiden soll lediglich in der Anzeige bestehen, außerdem 
soll der Gesamtzähler nicht so leicht zurückgesetzt werden können.

- Den Durchflussmesser zwischen Tank und Vergaser montieren (ich hoffe 
die beiden (oder wenigstens einer) sind geeignet
- Die Anschlüsse vom Durchflussmesser mit einem AtMega8 verbinden 
(Signal an einen Eingang Vcc und GND an die Betriebsspannung vom AtMega 
(evtl. einen Kondensatorund einen Widerstand oder nur den Kondensator 
oder so dazu. Wofür ist dieser eigentlich da?)
- Außerdem einen Reedkontakt an die Gabel vorn und einen Magneten an 
eine Speiche, so wie beim Fahrradtacho
- Die Signale sollen nun gezählt und dann ausgewertet und angezeigt 
werden
- Dann sollten die gezählten km und l noch zu einem Speicher addiert 
werden. Zumindest der Gesamtzähler sollte auch gespeichert werden, 
schöner wäre, den Etappenzähler auch zu speichern
- Die Stromversorgung soll direkt von der Batterie über eine 
Spannungsstabiliesierung mit einem 7805 laufen, dazwischen ein Schalter 
zum Abschalten (kann über die Zündung laufen aber ich würde lieber einen 
Extraschalter nehmen, damit die gezählten Daten nicht verloren gehen, 
bevor sie gespeichert wurden, falls etwas passiert. Außerdem denke ich, 
dass es unkomplizierter ist.

Das Programm stelle ich mir in etwa so vor:
- Signale zählen
- Signale auswerten
- Ergebnis anzeigen und im Zähler speichern
- Operationen: Verschiedene Anzeigen/ Zähler zurücksetzen/ Zähler 
speichern, dass er beim Ausschalten nicht verloren geht...

Ich dachte an einen Timer (habe ich alles noch nie gemacht/ nur 
Led-Blinkschaltungen und ein wenig mit LCD-Anzeigen experimentiert...)
der hochzählt (Timer 1 mit Vorteiler 256 -> ca.4,2s)
und beim Overflow einen Interrupt auslöst. Dann springt er zur 
Auswertung und Anzeige etc. dann zählt er wieder von vorn und so weiter.
Die LCD-Routine wollte ich aus dem Tutorial von mikrocontroller.net 
übernehmen

Habe schon ein wenig Code zusammengetüftelt aber nichts nennenswertes...
Ich dachte, es wäre recht einfach, aber ich bin auf folgende Probleme 
gestoßen:

- Bei der Berechnung ( [gemessene Impulse vom 
Durchflussmesser]*5/[gemessene Impulse vom Reedkontakt] ) komm ich 
wahrscheinlich über die 8Bit-Grenze und ich hab keine Ahnung wie ich mit 
dem Ergebnis weiterrechnen soll (r0 und r1)
- Ich weiß generell nicht, wie ich dividieren soll (verstehe ich nicht)
- Ich weiß nicht, wie ich die Daten auf dem Display anzeigen kann, weil 
ich ja bei einem Verbrauch von sagen wir mal 3,23 litern auf 100km nicht 
mit 8 Bit hinkomme und falls doch weiß ich nicht wie
- Ich weiß nicht wie das mit dem Gesamtzähler funktionieren kann (er 
soll bis mindestens 10liter und entsprechenden ca. 300km mitzählen und 
bei Abschalten der Schaltung (meinetwegen manuell) speichern. Beim 
Anschalten sollte er die Zähler automatisch laden und weiterzählen
Außerdem sehe ich bei den Zählern ein Problem darin, dass der AtMega8 
das zählen unterbricht um die Werte anzuzeigen und somit Werte verpassen 
könnte, habe mir aber überlegt, dass er vielleicht schnell genug ist um 
keine Werte zu verpassen, aber wenn er auf das Display warten muss etc. 
könnte sich das schnell ändern, denke ich.

Optimal wäre natürlich, er würde weiterzählen, während er die daten 
berechnet und ausgibt. Geht das irgendwie? Mir fällt spontan nur ein 
alle paar Befehle ein Inkrementieren von den Werten einzuschieben, aber 
ich weiß ja nicht wie man so etwas löst, deswegen frage ich ja hier.

So ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt und wollt. Normalerweise lerne 
ich bei solchen Dingen gerne dazu, aber wenn es zuviele Probleme 
aufeinmal gibt (so wie hier) komme ich nicht weiter und ich muss 
(leider) nebenbei noch zur Schule gehen, sodass ich vielleicht nicht 
immer Zeit habe sofort zu antworten oder nicht in Bastelstimmung bin.

Liebe Grüße
Timo

Autor: holger (Gast)
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>Ich habe mir vor Kurzem überlegt, dass eine Verbrauchsanzeige für mein
>Moped ein relativ günstiges und meiner Meinung nach sehr sinnvolles
>Bastelprojekt ist.

Bullshit. Früher als ich noch Moped fuhr wusste ich ziemlich genau
wann mal wieder getankt werden musste. Das ist ne Gefühlssache.
Sowas geht den Leuten heute irgendwie völlig ab. Nach 250km
muss halt spätestens getankt werden bei 17Liter Tank;) Und die
Reserve ist ja auch noch da.

Autor: cst (Gast)
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@Holger: Hatte auch ne zeitlang nen Corsa wo die Tankanzeige im Sack 
war, ging auch, halt immer mal an der Ampel volle Pulle in die Eisen 
gehen wenn keiner hinter einem ist und an dem Schwappgeräusch 
festgestellt wieviel noch drin war....

...aber bloß weils geht heißt nicht dass auch nur im geringsten toll ist 
(augenroll).

Mal ganz abgesehen davon das eine Verbrauchsanzeige quasi nichts mit dem 
Tankinhalt zu tun hat, sondern den aktuellen Verbrauch misstt. Nützlich 
um z.B. festzustellen wie der Kahn auf bestimmte Situationen reagiert um 
im endeffekt Sprit zu sparen.


@Timo: Du kannst den Kollegen ATmega z.B. mit C Programmieren (AVR-GCC), 
der kann dir eine ganze Menge Kram wie z.B. die Division automatisch 
abnehmen, sogar Fließkomma ist damit ohne weiteres möglich, wobei man 
auch mit Integern gut hinkommen dürfte (Fließkomma ist sehr zeitintensiv 
und frisst locker vom Hocker rund 4kByte Flash weg).

Zu der Programmierung: Da führen viele Wege zum Ziel. Spontan würde ich 
den 16Bit Timer zum Zählen der Impulse verwenden, einen 8-Bit Timer mit 
Interrupt für Auslesen&Rücksetzen/Berechnungsintervalle, und das Display 
(was durch Delays mit weitem abstand die meisten Zyklen fressen sollte) 
in einer While-Schleife mit Polling in der Main-Funktion ansteuern.
Heißt dass der 8-Bit Timer nach seinen Berechnungen eine Variable oder 
ein Register setzt (z.B. auf 1), das in der While-Schleife immer wieder 
abgefragt wird bis es eben den gewünschten Wert hat. Dann wird das 
Display aktualisiert, und wenn es fertig ist die/das Variable/Register 
wieder auf 0 gesetzt und erneut abgefragt - Solange bis es von dem 8-Bit 
Timer wieder gesetzt wird und der spaß von vorne beginnt.

Die Vorgehensweise hat den Vorteil dass das Display den Rest nicht 
blockiert und auch nur ein Interrupt zur geltung kommt, sich also nichts 
in die Quere kommen kann bzw sollte. Den zweiten 8-Bit Timer kann man 
dann für andere Sachen verwursten, z.B. Taster abfragen oder sowas in 
der richtung, ist also noch Platz für mehr.

Zum permanenten Speichern der Daten könntest du das EEPROM nehmen das 
auf dem Chip vorhanden ist, man sollte nur nicht bei jeder klitzekleinen 
änderung darauf rumschreiben da EEPROMS nur begrenzte Schreibzyklen 
haben,
falls ne Batterie vorhanden ist könntest du z.B. einmal nach dem Zündaus 
die Daten schreiben und dann abschalten.

Was den Mikrokontroller angeht würde ich den Atmega88 und Kollegen 
nehmen, die sind etwas aktueller und haben das eine oder andere Feature 
mehr, handhaben sich aber ansonsten genauso.

Zur "Moped-Hardware" kann ich leider nicht wirklich viel sagen, da 
müssen andere mit mehr wissen wie ich ran ;)

Autor: H.Joachim Seifert (crazyhorse)
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Es ist wirklich unsinnig.
Es wird nicht genauer als die empirisch selbst ermittelten Werte.
Bei jedem Tankstop wird der Tageskilometerzähler auf 0 gestellt. Fahr 
ich ruhig, komm ich auf 250km bis zur Reserve. Gehts was flotter, ist 
das bei 200-210 der Fall. Anschlag fahren dauert es eben 170-180km.

Autor: Olaf (Gast)
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> Es ist wirklich unsinnig.
> Es wird nicht genauer als die empirisch selbst ermittelten Werte

Das ist es nicht unbedingt. Mein Motorrad verbraucht zwischen 6l 
(opamaessige fahrweise) und 14l(Messer zwischen den Zaehnen).
Angesichts der geringen Tankinhalte von Motorraedern wirken sich dann 
10min auf der linken Spur mit 260km/h deutlich auf die noch moegliche 
restliche Reichweite aus. Auch eine ploetzliche Aenderung des gewohnten 
Verbrauchs ist interessant weil z.B ein zu mageres Gemisch sehr schnell 
den Motor ruinieren koennte. Das ist ja keine Dose wo alles gemuetlich 
ablaeuft.

Ausserdem ist das programmiertechnisch ein einfaches gut fuer Anfaenger 
geeignetes Projekt, wenn sie den Level des LED-blinkens hinter sich 
gelassen haben.

Allerdings ist es Schaltungstechnisch schon etwas anspruchsvoller einen 
Controller am Motorrad ans laufen zu bringen. (sehr dreckiges Bordnetz, 
grosse Temperaturunterschiede, starke Vibrationen)

Ich wuerde z.B kein LCD nehmen. Jedenfalls nicht irgendwas billiges von 
Pollin weil das im Sommer bei 60Grad (direktes Sonnenlicht am 
Strassenrand) vermutlich nichts mehr anzeigt und im Winter (-10Grad) 
wohl auch versagen wird.

Olaf

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Autor: JensM (Gast)
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Hallo Timo,

ich halte Dein Bastelprojekt für ein lösbares sinnvolles Projekt bei dem 
du sicher einiges lernen kanst.
Es ist auch keines von den Projekten bei denen Manche kommen und sagen 
"hei ich hab kein anung von elegtronig will roborter baun der 1000km 
fligen kan helft mir!!!!!!!"

Ich verstehe nicht, dass da sofort viele Leute das Projekt für unnütz 
erklären. Manche wollen sich ja auch eine Uhr bauen. Die gibt es füe 3€ 
beim Discounter und hat jeder auch schon x-Fach zu Hause. Macht aber für 
den einzelnen trotzdem Sinn.

Der Messbereich der Sensoren macht mir im Moment noch etwas 
Kopfzerbrechen.

Beispielrechnung:
Dein Moped benötigt 3l/100km bei 40km/h.
3l * 40km
---------- = 1,2l/h = 0,02l/min
100km * 1h

Dies ist der Normalzustand. Nach oben denke ich wird der Verbrauch um
den Faktor 2-3 abweichen können (0,06l/min). Nach unten eventuell um den 
Faktor 10 (0,002l/min Leerlauf).

Die Sensoren sind für einen Messbereich ab 0,015l/min angegeben.
Darunter könnten die Sensoren machen was Sie wollen. Es könnte z.B. sein 
dass der Rotor erst bei 0,010l/min losläuft, bei unterschreiten aber 
wieder bei 0,005l/min stehenbleibt.
Du bewegst dich mit deinen Messwerten genau an der untersten Grenze der 
Sensoren. Wenn es möglich ist besorge Dir Sensoren die einen kleineren 
Messbereich haben (Faktor 10 kleiner -> 0,0015-0,08l/min).

Zur Lösung der Software würde ich auch eine Hochsprache(C) empfehlen.
Mathematische Berechnungen sich in Assembler an zu tun muss nicht sein 
(Ich weis es gibt...).
Wenn es möglich ist dabei lieber 32Bit Festpunkt verwenden als 
Fliesskomma.

Ich hoffe ich habe Dir einige Anregungen gegeben die dich weiter 
bringen.

MfG
JensM

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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Die Spaßbremse kommt:

Mit einem nicht von TÜV abgenommen (gesondertes Gutachten erforderlich!)
Festeinbau (=nicht ohne Werkzeuge sofort entnehmbar à la
Naviagtionsgerät) oder einem sonstigen Eingriff in die
Fahrzeugelektronik erlischt die Betriebserlaubnis. Hiermit auf spez. bei
Rollern / Mopeds der Versicherungsschutz. Das Fahren stellt somit eine
Straftat dar:

Auszüge aus § 6 PflVG

(1) Wer ein Fahrzeug auf öffentlichen Wegen oder Plätzen gebraucht oder
den Gebrauch gestattet, obwohl für das Fahrzeug der nach § 1
erforderliche Haftpflichtversicherungsvertrag nicht oder nicht mehr
besteht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe
bestraft.

(3) Ist die Tat vorsätzlich begangen worden, so kann das Fahrzeug
eingezogen werden, wenn es dem Täter oder Teilnehmer zur Zeit der
Entscheidung gehört.

Genau lesen: Wenn du den Schaden der evtl. entstehen könnte nicht mehr
bezahlen kannst dann gibt's eine Freiheitsstrafe. Nachdem du nun in
Kenntniss über die Rechtslage bist ist es Vorsatz.

Weitere Sanktionen sind:

• Verkehrszentralregister mit 6 Punkten geahndet.
• Zusätzlich kann die Fahrerlaubnis entzogen werden.

Soviel zur strafrechtlichen Seite.

Die zivilrechtliche Seite ist wieder etwas anderes. Ich möchte 
bezweifeln, dass im Schadensfall irgendeine Versicherung freiwillig 
bezahlt. Wer aufmerksam ein paar Urteile aus dem Bereich des 
Straßenverkehrs verfolgt der wird merken, dass die paar hundert Euro 
Schaden am Fremdfahrzeug noch das billigste ist was die Versicherung 
nicht bezahlt...

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Timo B. schrieb:
> ja bei einem Verbrauch von sagen wir mal 3,23 litern auf 100km
Das sind dann also bei einer Geschwindigkeit (Moped) von 50km/h etwa 1,5 
Liter/h (eher weniger). Und mithin 0,025 Liter/min...
Das DB gibt für den Sensor an:
>> (mit Düse 1 mm) 0,015 - 8,0 l/min
Das heißt, du bist mit deinem Verbrauch absolut an der untersten 
Untergrenze des Messbereichs des Sensors unterwegs. Das ist der 
Messgenauigkeit (mal abgesehen von irgendwelchen Vibrationen und 
Erschütterungen) sicher nicht zuträglich...

Aber ich würde vorschlagen: probiers einfach mal aus und berichte uns 
dann, wie es geklappt hat.... ;-)

Autor: Timo B. (timmy)
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Hallo,

danke schonmal für die vielen Antworten!

@ holger:
Es geht ja auch garnicht darum, wann getankt werden muss...
Es geht darum, dass ich um den Verbrauch relativ genau zu messen immer 
15liter in einen Kanister tanke, diesen dann zuhause mit Öl auf 15,3l 
auffülle;) und dann bis Reserve leerfahre und mir den km-Stand merke. 
Letztens habe ich dann meine Übersetzung verändert (vorne ein kleineres 
Ritzel, damit ich besser die Berge hochkomme) und war erstaunt, als ich 
am Ende deutlich weniger verbraucht hatte.
Da wurde ich neugierig, wie ich den Verbrauch evtl. noch optimieren 
könnte, dafür müsste ich den Verbrauch aber ziemlich genau wissen und 
dann habe ich vor ein paar Tagen den Durchflussmesser entdeckt...

@ cst:
>> Die Vorgehensweise hat den Vorteil dass das Display den Rest nicht
>> blockiert und auch nur ein Interrupt zur geltung kommt, sich also nichts
>> in die Quere kommen kann bzw sollte.
Das meiste ist mir noch zu hoch aber meinst du, dass ich den Zähler 
extern hochzählen lassen soll, damit er auch zählt während er rechnet 
und anzeigt?
>> Du kannst den Kollegen ATmega z.B. mit C Programmieren
Wollte es eigentlich in Assembler machen... Natürlich ist es dann 
"schön" aufwendig aber wie es im Tutorial schon steht: so lernt man am 
besten wie der Controller arbeitet...
Wenn es zu kompliziert wird kann ich ja immer noch umsteigen, aber ich 
denke es müsste machbar sein.
>> falls ne Batterie vorhanden ist könntest du z.B. einmal nach dem Zündaus
>> die Daten schreiben und dann abschalten.
Batterie ist vorhanden für Standlicht/-hupe und Blinker^^ Ich da einfach 
an eine Spannungsstabilisierung.
Das mit dem Speichern hab ich mir auch so vorgestellt: Zündung aus, 
Knöpfchen zum Speichern im EEPROM (allerdings hab ich nicht den 
blassesten Schimmer wie das programmiertechnisch funktionieren soll) und 
dann ausschalten.
>> Was den Mikrokontroller angeht würde ich den Atmega88 und Kollegen
Ich würde am liebsten den Atmega8 nehmen, weil ich dafür die nötige 
Hardware zum programmieren schon (gebastelt) habe.

@ Olaf:
>> Ausserdem ist das programmiertechnisch ein einfaches gut fuer Anfaenger
>> geeignetes Projekt, wenn sie den Level des LED-blinkens hinter sich
>> gelassen haben.
Das hatte ich mir auch gedacht, bin dann aber auch wieder schnell auf 
Probleme gestoßen...
Deswegen wollte ich ja dann hier nochmehr lernen.
>> Allerdings ist es Schaltungstechnisch schon etwas anspruchsvoller einen
>> Controller am Motorrad ans laufen zu bringen. (sehr dreckiges Bordnetz,
>> grosse Temperaturunterschiede, starke Vibrationen)
Das habe ich mir garnicht so sehr kompliziert vorgestellt...
Ich dachte an die schon genannte Spannungsstabilisierung (ist ja mit ein 
paar Bauteilen getan) und an ein wasserdichtes Gehäuse, dass ich vorne 
ins Cockpit schrauben kann. Notfalls müsste ich es in einer Halbschale 
in Gießharz eingießen, nur bräuchte ich dann eine komplett neue 
Schaltung, wenn ein Teil kaputt ist, weswegen isch diese Methode nicht 
so toll finde (außerdem ist ja auch irgendwann die Lebenszeit des 
EEPROMS zu Ende, vielleicht will ich das Programm dann nochmal mit 
Temperatur erweitern....)
>> Ich wuerde z.B kein LCD nehmen. Jedenfalls nicht irgendwas billiges von
>> Pollin weil das im Sommer bei 60Grad (direktes Sonnenlicht am
>> Strassenrand) vermutlich nichts mehr anzeigt und im Winter (-10Grad)
>> wohl auch versagen wird.
Ich habe meine Versuche mit einem YL162-90 gemacht, das ist ein Display 
mit "erweitertem Temperaturbereich" ich weiß leider nicht, was das in 
Bezug auf die Betriebstemperatur bedeutet und habe dazu auch nichts 
gefunden. Weiß das jemand? Ich mein vielleicht ist es ja gerade für 
solche Anwendungen gedacht.

@ Jens
Ja so sehe ich das auch... Wenn hier jemand fragt: wie bringe ich LEDs 
zum Blinken, sagt bestimmt niemand, dass es Unsinn ist^^
Das könnte allerdings ein Problem sein, dass ich mich am unteren Bereich 
bewege, auch wenn er etwas über deiner Berechnung liegen könnte 
(meistens 50km/h; bergauf so 40, dann ja aber mit höherem Verbrauch)
Ich hatte mir eher sorgen gemacht, dass der Druck vielleicht nicht 
reicht.
Bei Conrad steht ja 4bar maximal aber im Datenblatt, steht 4bar 
Betriebsdruck, ich glaub beim besten willen nicht, dass ich das ohne 
Spritpumpe erreiche. Aber vielleicht gehts ja auch oder ich finde einen 
geeigneteren Durchflussmesser.
Naja, wie gesagt, würde ich es am liebsten mit Assembler machen...
Aber wie mache ich das mit der 16Bit berechnung in einem 8Bit 
Controller?

@ ubimbo
Stefan hat ja schon Links gesendet, dass es auch andere machen und hier 
im Forum gibt es ja auch schon einige Themen für Boardcomputer mit 
Temperaturanzeigen etc.
Außerdem habe ich nie gesagt, dass ich damit im öffentlichen 
Straßenverkehr fahren werde. Es geht um die Optimierung des Verbrauchs 
und um den Spaß und Lerneffekt beim Basteln, Programmieren und 
Mitteilen/Lesen.

@ lkmiller:
Ich wollte den Durflussmesser sowieso erst dann kaufen, wenn ich ein 
Programm habe, dass ihn schon ansteuern kann. Sobald ich das Programm 
(mit eurer Hilfe) fertig habe werde ich mir, wenn ich bis dahin noch 
keinen geeigneteren gefunden habe auch diesen Sensor kaufen. Ich wollte 
aber nicht so enden: Hilfe! Ich hab mir für 100€ Elektronik gekauft, wie 
bastel ich die jetzt zusammen??? Funktioniert Alles nicht! Bitte helft 
mir!
...Deswegen habe ich hier zuerst gefragt, wie ich z.B. das Ergebnis 
einer Multiplikation weiterverarbeiten kann, da es ja in 2 Registern 
liegt etc.

Vielen Dank nochmal
Liebe Grüße Timo

Autor: klaus2 (Gast)
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a) mach es in C

b) führe zunächst versuche mit dem durchflussmesser durch, bezahle ggf 
lerngeld (messbereich zu gering, störungen durch vibrationen, etc pp)

c) bei prinziptauglichkeit nimm geld in die hand und kaufe dir 
ordentliche komponenten (display  tasten  ...)

Klaus.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Is doch nen nettes Projekt. Aus der entnommenen Gesamtmenge kannst dann 
auch gleich noch den Restinhalt vom Tank berechnen. Aber ein richtiges 
"Moped" hat normalerweise ne Tankanzeige oO" Aber ich nehme an Du meinst 
ne Kettensaege? :D

Autor: Sebastian Enz (senz) Benutzerseite
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Wie Lothar schrieb ist der Sensor an der Untergrenze seines 
Messbereichs. Ich glaube auch nicht, daß es einen geeigneten Sensor für 
diese Aufgabe gibt.

Ich würde (Vergasermotor) die Drehzahl und den 
Drosselklappenwinkel/Schieberhub messen und diese Werte multiplizieren. 
Das Ergebnis sollte proportional zum Verbrauch des Motors sein. Wenn Du 
willst kannst Du das ganze noch ausmessen und per Tabelle abgleichen.

Autor: Micha H. (mlh) Benutzerseite
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Sebastian Enz schrieb:
> Ich würde (Vergasermotor) die Drehzahl und den
> Drosselklappenwinkel/Schieberhub messen und diese Werte multiplizieren.
> Das Ergebnis sollte proportional zum Verbrauch des Motors sein.

Ganz sicher nicht. Wenn es so einfach wäre bräuchten Einspritzanlagen 
nicht jede Menge Sensoren.

Autor: Stefan (Gast)
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Also ich habe so ein Messgerät mal gebaut, der Sensor war von Conrad und 
hat ca. 25€ gekostet.

Hatte das ganze dann mit ein Atmega8 und ein 20*4 Zeilen Textdisplay 
ausgewertet.

Der Durchflussmengenmesser war am INT0 und der Reed-Kontakt an INT1 naja 
habe das auch relativ weit entwickelt, aber es dann verworfen weil es 
auf ein Textdisplay einfach nicht schön aussieht die Daten anzuzeigen.


http://kt-berlin.de/upload-script/1262425779.jpg Display ausgeschaltet
http://kt-berlin.de/upload-script/1262425786.jpg Display eingeschaltet
http://kt-berlin.de/upload-script/1262425844.jpg Durchflussmengenmesser, 
der zwischen Benzinhahn und Vergaser Verbaut wird.
http://kt-berlin.de/upload-script/1262425937.jpg Schaltung mit 
Mikroprozessor

Autor: Stefan (Gast)
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auf den bildern ist der erste versuch zu sehen mit kleineren display. 
Der Balken oben ändert sich je nachdem ob das Motorrad viel oder wenig 
verbraucht ausgehend von den höhstverbrauch der jemals gemessen wurde...

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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@ Stefan

Die Schaltung sieht ja ziemlich sparsam aus, was die Filterung der 
Eingangsspannung angeht.

Hattest du die an einer seperaten Batterie oder am Moppedbordnetz? Und 
wie war die Störfestigkeit im Betrieb?

Autor: Olaf (Gast)
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> aber es dann verworfen weil es auf ein Textdisplay einfach nicht
> schön aussieht die Daten anzuzeigen.

Da kann ich nur zustimmen! Diese Textdisplays waren irgendwie ziemlich 
cool als sie damals aufkamen. Aber heute wirken sie so modern wie ein 
Opel Kadett oder ein Golf1.

Ich wuerde auf jedenfall ein GrafikLCD verwenden. Selbst wenn man 
garkeine Grafik haben will sondern nur Text ausgeben moechte sieht das 
einfach besser aus.

Olaf

Autor: Sebastian Enz (senz) Benutzerseite
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Micha H. schrieb:
> Sebastian Enz schrieb:
>> Ich würde (Vergasermotor) die Drehzahl und den
>> Drosselklappenwinkel/Schieberhub messen und diese Werte multiplizieren.
>> Das Ergebnis sollte proportional zum Verbrauch des Motors sein.
>
> Ganz sicher nicht. Wenn es so einfach wäre bräuchten Einspritzanlagen
> nicht jede Menge Sensoren.

Ja das stimmt, ich hätte das proportional in Anführungsstriche setzten 
sollen. Aber für einen qualitativen Momentanverbrauchsmesser reicht 
diese Lösung dennoch aus, wobei die Sensorik recht simpel ist. Über 
Genauigkeiten wurde bisher noch nichts geschrieben.

Autor: Stefan (Gast)
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Also auch wenn die Schaltung sehr Sparsam ist, lief Sie bei der Maschine 
an der ich es Montiert habe ohne Probleme, nur beim Starten des Motors, 
fing das Programm wieder von vorne an, das hätte man sicherlich durch 
ein größeren Kondensator aber verhindern können, aber was an und für 
sich ja nur ein schönheitsfehler war.

Ich gebe Olaf recht, mit ein Grafikdisplay wäre das ganze sicherlich 
schöner, leider sind diese ja sehr teuer ( textdisplay habe ich 8€ 
bezahlt !) grafikdisplay habe ich noch nicht unter 60€ gesehen.

Ausserdem haben alle versuche ein grafikdisplay anzusteuern bis jetzt 
bei mir nicht geklappt :-( Weiss nicht ob es am display oder aufbau lag, 
aber geld um mir noch eins zu hollen hatte ich nicht.

Autor: Timo (Gast)
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@ Klaus2:
Wenn ich C könnte, würde ich es wahrscheinlich so machen, aber ich kann 
es nicht und außerdem würde ich wirklich gern verstehen, wie das 
Programm der Hardware sagt, was sie zu tun hat... Letzendlich sind es ja 
alles nur Transistoren, Widerstände etc. und dann schreibe ich auf dem 
PC ein paar Zeilen und Leds blinken... Schreibe ich dann ein paar andere 
Zeilen, reagieren sie auf einmal auf die angeschlossenen Taster...

@ Michael:
Ja, ich meine ein "Mokick", aber das Wort gefällt mir nicht ;) "Moped" 
klingt irgendwie flüssiger.

@ Sebatian:
Also du meinst Drehzahl x Schieberhub und dann abgleichen?
Dann müsste ich das aber erstmal messen... Wie stellst du dir das vor? 
Wie soll ich denn den Schieberhub messen, dass das einigermaßen genau 
wird? Ich stell mir das mindestens genauso ungenau vor..

@ Stefan:
Also mir gefällt es eigentlich sehr gut! So in etwa hatte ich mir das 
ganze ja auch vorgestellt... Wie genau war es denn in etwa? Würdest du 
das ganze denn an mich abtreten oder kannst du mir zumindest den 
Quellcode und die Schaltung schicken? Würde mich freuen! Ansonsten 
berichte doch noch ein paar von deinen Erfahrungen. Wie gut ist deiner 
Meinung nach der Sensor für diese Aufgabe geeignet?

@ Stefan B.:
Die Schaltung könnte man ja notfalls noch erweitern...
Ich finde er ist jedenfalls schonmal sehr weit gekommen.

@ Olaf:
Mit dem Grafikdisplay wirds dann aber noch komplizierter, außerdem finde 
ich die Anzeige völlig ok und an meiner "Kettensäge" dürfte es auch nach 
nix aussehen (die Quarzuhr die ich diese Woche montiert habe, passt 
perfekt...) ;)

Liebe Grüße
Timo

Autor: Timo (Gast)
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Hallo Stefan,

also ich glaub mir würde deine Anlage echt gefallen :)
Aber was meinst du damit, dass das Programm von vorne losging und man es 
mit einem größeren  Kondensator beheben könnte? Man kann es doch über 
Akku laufen lassen.

Liebe Grüße
Timo

Autor: Dekra (Gast)
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Es ist immer wieder erstaunlich wenn selbst ernannte Experten mit 
Gesetzeszitaten um sich werfen. Ein Anbau einer Verbrauchsanzeige ist 
kein erheblicher Eingriff in die Fahrzeugelektronik. Auch was im 
Einzelfall zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führt, kann wenn 
überhaupt nur von einem Sachverständigen beurteilt werden. Eine einfache 
Verbrauchsanzeige zählt definitiv nicht dazu, soweit keine Abgas- und 
Leistungsrelevanten Veränderungen vorliegen. Selbst bei eigens 
hergestellten Zündanlagen kann es zulässig sein, beispielsweise bei 
Oldtimern. Im Zweifelsfall ist es kein Problem derartige Dinge mit uns 
zu besprechen, wir beißen nicht.
Den Gesetzeszitierern kann ich nur raten sich mit ihren zumeist falsch 
interpretierten und unverstandenen Aussagen zurückzuhalten.

Autor: Olaf (Gast)
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> Ich gebe Olaf recht, mit ein Grafikdisplay wäre das ganze sicherlich
> schöner, leider sind diese ja sehr teuer ( textdisplay habe ich 8€
> bezahlt !) grafikdisplay habe ich noch nicht unter 60€ gesehen.

Nicht mehr...

Reichelt EA DOGM132 132x32Pixel fuer 13.70
EA DOGM128 128x64 Pixel fuer 21.15

Das kann man sich doch wohl leisten. Ausserdem kann man die ueber SPI 
ansteuerung und muss sich nicht das ganze 4/8bit gehampel der Hitachi 
Controller antun.

Oder wenn schon Text dann vielleicht die DOGs von Reichelt. Zumindest 
auf den Photos sehen sie auch besser aus als die Standardteile weil man 
keinen Abstand zwischen den Zeichen erkennt. Ich hab sie aber noch nicht 
in der Praxis gesehen. Allerdings sind sie nur 1-2Euro billiger wie ein 
GrafikLCD, da wuerde ich nicht lange ueberlegen.

Olaf

Autor: Josef Huber (Gast)
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ich finde auch dass ein Mopedfachrer sich solche gedanken machen soll. 
Zu den Problemen mit dem geringen Verbrauch und dem unregelmäßigen 
Duchfluss wurde oben schon geschrieben. Als Lösung wäre vieleicht auch 
an eine Unterdruckmessung zu denken. Ich habe mir auch immer um alles 
Gedanken gemacht. Vieleicht ist das der Grund, dass ich als Mopet jetzt 
eine 916'er (Damals neu gekauft >30.000,-) Ducati habe.

es ist nicht zwingend der Erfolg, sondern die Erkenntniss die man daraus 
erlangt.

mfG
Josef Huber

Autor: Reiner O. (elux)
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Dekra schrieb:
> Es ist immer wieder erstaunlich wenn selbst ernannte Experten mit
> Gesetzeszitaten um sich werfen.

Störe Dich nicht daran, der "Lehrmann"  Michael schreibt immer solchen 
Blödsinn...

@Timo
>Also du meinst Drehzahl x Schieberhub und dann abgleichen?
>Dann müsste ich das aber erstmal messen... Wie stellst du dir das vor?
>Wie soll ich denn den Schieberhub messen, dass das einigermaßen genau
>wird? Ich stell mir das mindestens genauso ungenau vor..

...und ungenau ist noch geprahlt; befasse Dich mal mit Gemischbildung 
durch Vergaser und Kennwerten von Motoren. Das Gemisch wird fetter oder 
magerer sein; wie es nun ist, kannst Du aus der 
Drosselklappenstellung/Schieberhub allein nun mal nicht ermitteln und 
nein, die Drehzahl dazu reicht nicht.

Ein realistischer Ansatz zur Verbrauchsmessung bei Vergasern ist aus 
meiner Sicht nur das Messen der Durchflussmenge mit einem geeigneten 
Sensor.
Man bedenke jedoch auch, das Vergaser mit sogenannten 
Schwimmernadelventilen ausgestattet sind (wenn es denn 
Schwimmer-Vergaser sind), was bedeutet, dass die Schwimmerkammer in 
bestimmten Lastbereichen volläuft und dann für eine gewisse Zeit 
verschlossen wird -> d.h. der Motor läuft, der Verbauch wird aber mit 
"0" ermittelt. Man muss also einen Durchschnittswert ermitteln. Und dann 
lauert da noch das Problem, dass im Stand der Zwiebacksäge bei laufendem 
Motor wohl Kraftstoff verbraucht wird, aber keine Kilometer dazukommen 
-> der Verbrauch/km also gegen unendlich geht...

Nur so als Anmerkung...

Schönen Gruss aus Berlin

Elux

Autor: Stefan (Gast)
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Grüße euch...

Ich habe gerade gesucht, aber ich finde den Quellcode nicht mehr.
An und für sich ist das aber nicht schwer das Programm.

Sensor an Hardware Interupt anschließen.

Bei Jeden Auslösen eine Variable hochzählen.

Jede Sekunde die Signale die angekommen sind mit 60 Multiplizieren damit 
man eine ganze Minute hat. Dann die Variable wieder auf 0 Setzten und 
wieder 1 Sekunde zählen lassen.

Naja und dann waren eben überprüfungen drinne.  Ist der Wert größer als 
der Jemals gemessene wert, dann den wert in die variable MaxVerbrauch 
Schreiben und anschließend in den EEProm. ( Der beim Starten wieder 
ausgelesen wird )

Solltest du dennoch Probleme haben muss ich mal meine externen 
Festplatten durchsuchen irgendwo muss ich noch eine Sicherheitskopie 
haben

Autor: Stefan (Gast)
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weiss jemand zufällig wo man günstig ein grafikdisplay bekommt? es würd 
mich schon reizen das projekt wieder aufzunehmen, aber mit texdisplay 
sieht das einfach nicht schön aus :-(

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>weiss jemand zufällig wo man günstig ein grafikdisplay bekommt? es würd
>mich schon reizen das projekt wieder aufzunehmen, aber mit texdisplay
>sieht das einfach nicht schön aus :-(

Nimm ein Dog-Display. Die haben wenigstens einen Temperaturbereich von 
-20°...+70°.

MfG Spess

Autor: klaus2 (Gast)
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S65 display, da gibts ne lib zu.

oder nokia 3310.

Klaus.

Autor: Timo B. (timmy)
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@elux:

Das könnte wirklich ein Problem sein, wenn er während der Fahrt sich 
teilweise nur aus der Vergaserwanne bedient, ich glaube aber nicht, dass 
das bei mir schon so ist. Für im Stand hatte ich mir überlegt, dass er 
dann wirklich nur die Menge anzeigt, die durchfließt. Also sobald er 
keine Fortbewegung mehr mißt, zeigt er eben an, wieviel Milliliter Sprit 
pro Meßeinheit fließen, dann könnte man, denke ich, auch sehr schön 
sehen, wieviel der Motor unbelastet verbraucht...

@all:

Also ein Grafikdisplay brauch ich (erstmal) noch garnicht, für den 
Verbrauch alleine, würden mir schon LEDs reichen also z.B.: zwei Reihen 
mit jeweils 25-30 SMD LEDs und pro LED 0,1 liter auf 100km oder so, aber 
ich find das Display schon ganz gut. Vorallem als Gesamtzähler.

Kann ich denn das Programm so aufbauen, das ich 2 Zähler unabhängig 
voneinander hochlaufen lasse. Also dass ich meine beiden Messsensoren 
anschließe und extern hochzählen lasse und in bestimmten Abständen den 
Zählerstand Abfrage?
Es soll ja möglichst unabhängig vom restlichen Programm gezählt werden.
Würde es so gehen? Kann man dann die Zähler direkt nach dem Abfragen 
auch wieder auf null setzen?
Wenn ich das richtig verstanden habe ist der Vorteil von den Zählern in 
meinem Fall, das er unabhängig vom restlichen Programm weiterzählt, also 
auch währens er gerade rechnet oder mit dem Display kommuniziert. Stimmt 
das so?

Liebe Grüße
Timo

Autor: Olaf (Gast)
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> Verbrauch alleine, würden mir schon LEDs reichen also z.B.: zwei Reihen
> mit jeweils 25-30 SMD LEDs

Und dann fragst du uns als naechstes wie du 30LEDs an deinen Controller 
haengst? :-) Oder wie du huebsch in ein Gehaeuse einbaust?

> und pro LED 0,1 liter auf 100km oder so

Momentmal, 3l maximalverbrauch? Bist du etwas <ausspuck> Rollerfahrer? 
:-D

> Kann ich denn das Programm so aufbauen, das ich 2 Zähler unabhängig
> voneinander hochlaufen lasse.

Keine Sorge, alles was du machen willst kannst du mit jedem Controller 
auf der Welt realisieren.

> Stimmt das so?

Ja das stimmt alles so.

Es zwei Arten von Timern. Die eine ist in deinen Controller eingebaut. 
Die kann nur das was der Hersteller deines Controllers so vorgesehen 
hat. Dafuer sind die aber sehr schnell.
Man kann aber auch Zaehler selber programmieren.

Du kannst z.B den Hardwaretimer in deinem Controller veranlassen das er 
die Taktfrequenz bis auf 1000Hz runterteilt und dann einen Interrupt 
ausloesst.
In dieser Interruptfunktion kannst du dann eine Variable rauf oder 
runterzaehlen. Auch fuenf wenn dir danach ist.

Olaf

Autor: Stefan (Gast)
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Habe mich heute mal wieder mit den Grafikdisplay beschäftigt. Klappt 
jetzt endlich vielleicht werde ich damit mal meine Verbrauchsanzeige neu 
gestalten :)

Autor: Reiner O. (elux)
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@Timo B
>Das könnte wirklich ein Problem sein, wenn er während der Fahrt sich
>teilweise nur aus der Vergaserwanne bedient, ich glaube aber nicht, dass
>das bei mir schon so ist.
Wenn Du einen Vergaser mit Schwimmer hast, dann ist das so. Man könnte 
sagen, der Schwimmer eines Vergasers ist ein "mechanischer 
Schmitt-Trigger".

>Also sobald er keine Fortbewegung mehr mißt, zeigt er eben an, wieviel 
>Milliliter Sprit pro Meßeinheit fließen, dann könnte man, denke ich, auch sehr 
>schön sehen, wieviel der Motor unbelastet verbraucht...

Ja, aber in Bezug worauf? Es bleibt ja nur der Verbrauch pro Stunde...
Wie Du das mit den Werten bei Fahrt wohl verrechnen möchtest...

Wie oben schon erwähnt: den "Saurohr"druck zu messen wäre auch ein 
gangbarer Weg ->BMW hat das beim E3x auch so rein mechanisch gemacht und 
im Stand bei laufendem Motor einfach den Zeiger blockiert (bei einigen 
Typen).
Bei so einem Moped würde ich also ein Loch in das "Saugrohr" bohren, 
Gewinde reinschneiden und einen Stutzen mit etwas Dichtmasse reindrehen. 
Schlauch ran und an geeignerter Stelle im Moped von einem Auto einen 
MAP-Sensor anschliessen. In den Schlauch würde ich aber noch auf jeden 
Fall von einem Ford oder so einen "Volumenverbraucher" einbauen. Bei 
einem Ford ist das so ein schwarz-weisses rundes Etwas mit zwei 
Schlauchanschlüssen und Nichts drin(also kein Ventil). Einerseits sind 
ALLE Drucksensoren empfindlich für Benzin und andererseits soll dieses 
Ding die Druckschwankungen etwas dämpfen.
Naja, und dann ebend messen: bei hohem Differenzdruck wird wenig Benzin 
verbraucht und umgedreht; wieviel Benzin bei welchem Druck ermittelt man 
einfach durch eine Messfahrt.
Genau mit vier Stellen hinter dem Komma geht vermutlich sowieso nicht...


LG
Elux

Autor: Micha H. (mlh) Benutzerseite
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Reiner O. schrieb:
> Ja, aber in Bezug worauf? Es bleibt ja nur der Verbrauch pro Stunde...
> Wie Du das mit den Werten bei Fahrt wohl verrechnen möchtest...

Wo ist das Problem? Beim händischen Verbrauchsrechnen ziehst Du den 
Leerlaufverbrauch im Stand auch nicht ab, das geht alles in die Rechnung 
ein.

Und für die Anzeige eines Momentanverbrauches wird auf l/h umgeschaltet. 
Bei meinem Eigenbau-Bordcomputer mache ich das sobald keine Pulse mehr 
von der Geschwindigkeitsmessung kommen.

Autor: Stefan (Gast)
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ich frage mich warum ihr das so kompliziert macht? 
durchflussmengenmesser zwischen vergaser und Benzintank und gut ist, 
dort kommt ein sauberes und genaues rechteck signal heraus. Abweischung 
pro Liter +-2% so stehts im Datenblatt.

Alles andere mit Drosselklappen Position usw.. ist doch quatsch, weil je 
nach temperatur und luftdruck fließt bei der selben drosselklappen 
öffnung mehr oder weniger benzin durch, wenn es kalt ist startet man das 
fahrzeug mit chocke was dann nicht mit gemessen würde. Weil das über ein 
extra gebohrten kanal in den ansaugstutzen läuft.

Autor: Timo (Gast)
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@Olaf:

Nein ich bin kein Rollerfahrer: Ich habe ja geschrieben "2 Reihen mit 
JEWEILS 25-30LEDs. Da komm ich auf einen maximalen Verbrauch von 
5-6L/100km

>In dieser Interruptfunktion kannst du dann eine Variable rauf oder
>runterzaehlen. Auch fuenf wenn dir danach ist.

Mir geht es ja darum, ob dann während dem Interrupt der Zähler 
weiterläuft.
Wie sieht es z.B. aus, wenn ein Interrupt ausgelöst wurde und er ein 
Unterprogramm aufruft: Läuft dann der Timer weiterhoch, während er das 
Unterprogramm ausführt? Und wie sieht es dann aus, wenn das 
Unterprogramm solang ist, dass es in dieser Zeit schon zum nächsten 
Interrupt kommt?

Oder wird der Zähler solange angehalten, bis das Unterprogramm beendet 
ist? Laufen die anderen Zähler weiter, sobald von einem Zähler ein 
Interrupt ausgelöst wurde und was passiert in diesem Fall, wenn ein 
anderer Zähler einen Interrupt auslöst, während der erste noch nicht 
vollständig abgehandelt wurde? Landet das dann auf dem Stack in einer 
Art Warteschleife oder kann er dann beide Unterprogramme gleichzeitig 
ausführen?

Konkret für meinen Fall:
Ich will ja keine Messwerte verpassen...
Bei nur einem Sensor ist es ja nicht so sehr das Problem, da die 
Abstände zwischen den beiden "Signalen" einigermaßen gleichmäßig sind 
und es dann wieder eine Weile dauert, bis ein zweites "Signal" folgt. 
Aber wie sieht es aus, wenn kurz nach dem Impuls vom Durchflussmesser, 
sich das Rad wieder einmal gedreht hat und der Reedkontakt schließt. 
Wird dieser Wert dann erfasst?

@elux:
Das heißt, der Vergaser läuft voll, bis der Schwimmer so hochgedrückt 
wird, dass er den Zufluss abdichtet? Und sobald die Schwimmerkammer 
wieder etwas leerer ist, sinkt der Schwimmerstand und der Zulauf wird 
wieder geöffnet? In diesem Fall müsste ich ausprobieren, wie ich es 
messe, aber prinzipiell kann man ja immernoch sagen: Fließt viel in den 
Vergaser rein, so wird auch viel verbraucht. Dann würde ich die 
Messetappen erweitern... Eventuell könnte man auch einen leichtgängigen 
Taster in die Schwimmerkammer hängen, der die Impulse gibt, wann 
gemessen wird, dann hätte man immer den Wert, wieschnell jetzt die 
letzte Zuflusseinheit verbraucht wurde.

Liebe Grüße
Timo

Autor: Timo (Gast)
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@ Stefan:
Ich will es auch möglichst unkompliziert halten. Mein Problem ist nur 
die Messung von 2 Siganlen zur gleichen Zeit.

Autor: Micha H. (mlh) Benutzerseite
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Timo schrieb:
> Mein Problem ist nur
> die Messung von 2 Siganlen zur gleichen Zeit.

Für den Mikrocontroller ist das keinerlei Problem, dafür gibt es 
Interrupts. Bei meinem Bordcomputer messe ich den Weg/Geschwindigkeit 
über den Input Capture, das Durchflußsignal über einen Flankeninterrupt.
"Gleichzeitig" ist für den Mikro relativ :-)

Autor: Horst Hahn (horha)
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Hallo,

der Mikrokontroller vergisst keine Interrupts.
Es sind dann pending interrupt und werden direkt im Anschluss nach dem 
Ruecksprung ins normale Programm erledigt.
Zum nachlesen
http://www.mikrocontroller.net/articles/Interrupt

Autor: Timo B. (timmy)
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Hallo

Danke für den Link, hat mich auch nochmal daran erinnert, dass ich ja 
auch noch im Internet suchen kann ;)
Wenn ihr alle in dem Grundaufbau vom Programm kein Problem seht werde 
ich mir das mal angucken und bei Fragen hier schreiben.
Wie sieht es denn jetzt mit der Berechnung aus?
Wie kann ich in dem Atmega8 16Bit Berechnungen durchführen insbesondere 
mit den beiden Registern r0 und r1 als Ergebnis einer Multiplikation und 
Berechnungen mit Kommazahlen und diese dann an das Display schicken?

Liebe Grüße
Timo

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Wie kann ich in dem Atmega8 16Bit Berechnungen durchführen insbesondere
>mit den beiden Registern r0 und r1 als Ergebnis einer Multiplikation...

Siehe:

http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...

Software gibt es extra

>... und Berechnungen mit Kommazahlen und diese dann an das Display schicken?

Einfach z.B. mit dem 10-/100-...fachen rechnen und das Komma bei der 
Ausgabe
an die passende Stelle setzen.

Fang erst mal an. Wenn es Probleme gibt, ich habe noch eine Sammlung von 
mathematischen Routinen bis teilweise 64-Bit in Assembler.

MfG Spess

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Timo schrieb:
> @ Klaus2:
> Wenn ich C könnte, würde ich es wahrscheinlich so machen, aber ich kann
> es nicht

ketzerische Frage:
Kannst du denn Assembler?
Und ich meine damit: so richtig gut?

Es ist eine Sache ein Assembler Programm zu schreiben, das ein paar Led 
blinken lässt, aber wenns ein wenig komplizierter wird, gilt es in 
Assembler tausend Dinge nebenher zu beachten.

> und außerdem würde ich wirklich gern verstehen, wie das
> Programm der Hardware sagt, was sie zu tun hat...

Das siehst du in C genausogut.
letzten Endes ist es egal in welcher Sprache man welches Bit in welchem 
Konfigurationsregister setzt.
Aber der C Compiler nimmt dir viele Routine-Aufgaben ab, um die du dich 
ansonsten selbst kümmern müsstest.


Lass dich nicht bange machen:
Fang mit einem einfachen(!) Projekt an.
Graphik-Display ist zwar cool, aber soweit bist du noch lange nicht.
Das Schlimmste was du jetzt tun kannst ist: zuviele Baustellen auf 
einmal aufmachen. Denn dann wirst du nie fertig.

Dein erstes Zwischenziel ist es, auf einem LCD etwas auszugeben. Egal 
was.
Das nächste Ziel ist es dann, den Zahlenwert eines Zählers (eine 
Variable) auszugeben.

Autor: Reiner O. (elux)
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Timo schrieb:
> Das heißt, der Vergaser läuft voll, bis der Schwimmer so hochgedrückt
> wird, dass er den Zufluss abdichtet? Und sobald die Schwimmerkammer
> wieder etwas leerer ist, sinkt der Schwimmerstand und der Zulauf wird
> wieder geöffnet?
Ja. Sonst würde der Vergaser im Stand überlaufen (was auch manchmal ein 
Fehler war...)

> ...aber prinzipiell kann man ja immernoch sagen: Fließt viel in den
> Vergaser rein, so wird auch viel verbraucht.
Ja, eben. Von daher finde ich es leichter, den Unterdruck als Messgrösse 
zu nehmen. Das KSt/Luft Verhältnis dürfte auch beim Moped so um die 
1:14,7 liegen. Für den genaueren Abgleich kannst Du ja ein Poti an einen 
ADC legen und den Messwert korrigieren...

> Eventuell könnte man auch einen leichtgängigen
> Taster in die Schwimmerkammer hängen, ...
Lieber nicht.

Ansonsten schliesse ich mich Spess oder kbuchegg an: fange erst mal an. 
Stecke den Atmel auf ein Steckbrett und überlege Dir, welchen 
Sensor/Display etc Du wie an welchen Pin Deines Atmels anschliessen 
möchtest -> Datenblatt dazu, der Rest kommt dann schon.
Wie es kbuchegg schon geschrieben hat: besorge Dir ein 2-zeiliges 
Display und gib mal was drauf aus...klar sieht das nicht so schön aus 
wie ein gLCD ->ist aber erheblich einfacher. Umbauen kannst Du dann 
später immer noch.

LG
Elux

Autor: Karla-mit-K (Gast)
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Gute Idee: Mach es - und lass Dich nicht aufhalten!
ir reden hier über Elektronik an MOTORRÄDERN.
Wie kommt man da auf die Frage nach dem Sinn ?!
Es ist Hobby, Spass, ...
Also, viel Glück, Spass und Erfolg !!

Ich beziehe hier zur Frage des Sensors Stellung.
Hatte den Conrad-Sensor (BTFlow-Tech)an der TransAlp
(keine Benzinpumpe - Vergaser) und als Anzeige einen
Fahrrad-Digi-Tacho(Sigma-Targa).
Klappte ... wenn der Verbrauch hoch genug war.
Stadtfahrt und Leerlauf brachten das "unterste
Untergrenze"-Problem. Anzeige: Null-Verbrauch.

Die kleine 1mm Düse (gib's zum Sensor dazu) löste
das Problem; brachten aber "Versorgungsprobleme"
bei hohen Drehzahlen; Sprich unausreichend Sprit
ab 100 km/h. -> auch keine Lösung.
Alles wieder abgebaut.

DIE Hauptfrage ist:
Wie bekommt man die Hersteller von Duchflusssensoren
dazu, einen Sensor für Hobbybudget anzubieten, der
den Messbereich von 0,005 - 0,8 l/min leistet ? !!
UND - ein Ausgangssignal liefert, statt eine klobige
Anzeigeeinheit bedient.

Im übrigen: google mal nach "Possi Spritmesser"

Viel Erfolg.
Vergiss im Frühjahr aber der Moped FAHREN nicht ;-)

Autor: Günther N. (guenti)
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Ein "Promillesensor" am Moped wäre bei vielen Mopedfahrern sinnvoller.

Autor: Karla-mit-K (Gast)
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@ Günther, N.

Nee,
der Gepäckträger für den Karton Deutsch :-)
Entschuldige bitte, war wohl etwas zu fix gehackt.
Erspar mir aber bitte die "Verbesserungshausaufgaben"

Karla-mit-K

Autor: ichbins (Gast)
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>DIE Hauptfrage ist:
>Wie bekommt man die Hersteller von Duchflusssensoren
>dazu, einen Sensor für Hobbybudget anzubieten, der
>den Messbereich von 0,005 - 0,8 l/min leistet ? !!
Nein, DIE Hauptfrage ist wohl, wo gibts sonst noch Durchflusssensoren 
ausser bei Conrad. Die Teile bei Conrad für 25 Euro werden woanders 
15-20 Euro kosten und wer sowas wirklich haben will gibt auch 30...40 
für nen genaueren aus.

Autor: ichbins (Gast)
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http://www.btflowmeter.com/produkte/ die haben welche ab 0.0015 Litern 
Pro Minute, allerdings keine Preise dran...

Autor: R1200C (Gast)
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nettes Projekt, und soo unsinnig finde ich das jetzt nicht!
In der Elektronik (Hard- und Software) sehe ich jetzt kein Problem, ist 
gut geeignet für einen Anfänger, ich frage mich aber auch wo man einen 
guten Sensor her bekommt der genau genug ist!?

Autor: Karla-mit-K (Gast)
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@ichbins. zu btflowmeter und Preisen
DAS sind die Conrad Sensoren. Und auf die Truppe weisen auch alle
Recherchen hin. Sind wohl die einzigen ? :-(

Und die 0,0015 sind in Wirklichkeit (nach Auslieferung)
0,015 l/min = 900 ml/h.
Für Standgas und Stadtfahrt eine zu hohe "untere" Messgrenze.
Auch wird diese untere Grenze nur mit der 1mm Düse erreicht.
=> Probleme bei der "Gasanlieferung" am Vergaser ab 100km/h.
Die Hürde ist die geringe Fließgeschindigkeit von nur ca. 4mm/sec
in 8mm Leitung.
Wenn sie (die btflow) denn messen, messen sie schon sehr genau
und mit hoher Reproduzierbarkeit und sehr geringen Abweichungen
(mit Messbecher getestet, also auch nur "Schein-Wissenschaftlich".)

Aber nutzt mal den Kontakt bei btflowmeter und formuliert
Eure Anforderungen ... :-)) ... am besten einzeln.
Vielleicht erreichen wir ja was :-)

40 - 50 Euronen wären auch OK, und andere Hersteller (so sie antworten) 
sprechen auch von bis zu 10 bis 40 ... Hunnies (korrekte 4k€ - etwas 
ausserhalb solch eines Projektes - vermute ich.

Vielleicht ist der Einsatz von 2 Sensoren eine Lösung.
Durch Leitung_1 ordentlich Fluss generiert, überschüssigen Sprit
durch Rückschleife und auch messen und von den Impulsen aus
Leitung_1 abziehen.

JAAAAAAA, Günther N. (guenti), ... der Promillemesser ... aber es ist
Feuerzangenbowlenzeit. Da darf man das :-).

Aber auf einen guten Sensor und dessen Verbau bin ich immer noch 
gespannt.

Viel Erfolg
Karla-mit-K

Autor: ichbins (Gast)
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>aber es ist Feuerzangenbowlenzeit. Da darf man das :-).
An was schnelleres wie n Mofa hab ich mich noch mit Alkohol getraut und 
selbst das ging schon um ein Haar schief ;)

Die Idee mit den Zwei Sensoren ist gut, ich hab hier sogar noch so 
Y-Stöpsel für Benzinschläuche, die hab ich mir mal selbst gebastelt, da 
ich sowas noch nich gefunden hab.
Das war für einen Motorisierten Sessel :D Da war links und rechts unter 
der Lehne jeweils ein Abflussrohr als Tank drin...

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