Griff für Kühlschrank

#1921960
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Baumärkte abklappern
Möbelhäuser abklappern

Wenn du etwas mit einem derartigen Lochabstand findest - gratuliere. Ob 
der optisch passt ist nebensächlich.

Ansonsten muss man eben aus einem Stück Alublech, einem Schraubstock und 
einem Hammer etwas improvisieren.
Wenns auch etwas in Holz sein darf: Baumärkte haben oft eine große 
Auswahl an Profilgefrästen Leisten. Auch im Bereich Sesselleisten könnte 
sich etwas finden, was man zu einem Griff umfunktionieren könnte.

Und dann bleibt immer noch das Modell 'Wäscheleine' als verbindendes 
Knüpfwerk zwischen oberer und unterer Schraube.
Persönliche Seite #1921978
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Designtechnisch passen würde ein Brettchen aus OSB, in das ein Griffloch 
gehackt wird, und das mit den beiden Schrauben an der Kühlschranktür 
befestigt wird.
Um die Kanten des gehackten Loches etwas angenehmer anfassbar zu machen, 
kann etwas Gaffer-Tape drumherum gewickelt werden.


Würde der Kühlschrank mitteleuropäischen Hygienevorschriften 
entsprechen, könnte man den Hersteller kontaktieren und nach 
Ersatzteilen fragen, wobei das sich bei älteren Geräten nicht rentiert.

Mal die Leistungsaufnahme von dem Ding im Tagesdurchschnitt gemessen?
#1922045
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Bei meinen Eltern steht ein Kühlschrank in einem Einbauschrank, und an 
der Tür ist eine Holzverkleidung angebracht, die recht schwer ist.
Das hat dazu geführt, dass die Scharniere jetzt arg in den Seilen hängen 
und man quasi Angst haben muss, dass irgendwann die Tür abfällt.

Hat da jemand ne Idee, wo man passende und v.a. starke Scharniere dafür 
herbekommen kann?
#1922047
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Gib in der Bucht "Kühlschrankgriff" ein und da kommt unter anderem
das heraus: 
http://cgi.ebay.de/Griff-Turgriff-Kuhlschrankgriff-/370442850271?pt=K%C3%BChlen_Gefrieren_Zubeh%C3%B6r&hash=item56401d4fdf
Löcher bisschen auffeilen und passt. Ich fürchte allerdings das der
Griff wertvoller ist als der Kühlschrank.

>Hat da jemand ne Idee, wo man passende und v.a. starke Scharniere dafür
>herbekommen kann?

Nächste Baumarkt?
#1922054
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Dicke Finger schrieb:
> Bei meinen Eltern steht ein Kühlschrank in einem Einbauschrank, und an
> der Tür ist eine Holzverkleidung angebracht, die recht schwer ist.
> Das hat dazu geführt, dass die Scharniere jetzt arg in den Seilen hängen
> und man quasi Angst haben muss, dass irgendwann die Tür abfällt.

Dem der das gemacht hat, eine knallen.

Bei verkleideten Türen hat die Verkleidung immer eigene Scharniere. Die 
Verschiebung durch die unterschiedlichen Drehpunkte des Tür- und des 
Kühlschrankscharniers wird durch eine Schiene ausgeglichen, in der die 
Kühlschranktür zwar mit der Verkleidungstür gekoppelt ist, sich aber in 
Bezug zur Verkleidung verschieben kann.
#1922149
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Christian B. schrieb:
> Das stimmt so nicht!

Danke für die Aufklärung. Das wusste ich nicht.

Und wie wird da sicher gestellt, dass die Tür aufgeht?
Immerhin liegt ja der Drehpunkt des Scharniers nicht dort wo er sein 
sollte um ein kollisionsfreies Öffnen der Tür mit der Schrankseitenwand 
zu gewährleisten. Oder sind das dann auch solche 'High-Tec' Scharniere, 
die noch eine zusätzliche lineare Bewegung der Tür beim Öffnen 
mitmachen?
(Frage aus Neugier. Ich kenn nur die Schienenlösung, die ist einfach zu 
realisieren)
#1922384
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Mich wundert ja, dass noch keiner den Troll-Alarm ausgerufen hat!

Sei's drum: ein Stückchen Abflussrohr, sagen wir mal 70er, davon etwa 
ein Drittel in der richtigen Richtung abgetrennt (der Nutzen), Kanten 
sauber entgratet, angeschraubt, fertig. Kann sogar noch lackiert werden.

Meine Frage wäre ja eher gewesen: Wie kommt solch ein Griff denn 
überhaupt abhanden? Sieht mir ja schwer nach Studenten-WG und Umzug 
aus...
Gast #1922535
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Liegt ein Toter im Gefrierfach,
gibts Gefängnisstrafe, vierfach...


@Schaltschrank:

Einen Griff, der nicht mehr zu beschaffen ist: Den würde ich glatt aus 
einem Stück Rundstahl (Baustahl) selbst schmieden. Und natürlich die 
Oberfläche noch etwas bearbeiten (schleifen, sandstrahlen, schwärzen, 
etc.). Voraussetzung ist natürlich die werkzeugtechnische Ausrüstung.

Ein gut geschnittenes und an den Kanten rundgeschliffenes Blech aus 
VA-Stahl täte es sicher auch. Es gibt an manchen Orten Schlossereien, 
mit Plasmaschneidern für Blech, die sowas schnell und einfach machen. 
Wie Plexiglaszuschnitt. Sollte auch nicht so teuer sein wie ein neuer 
Kühlschrank.

Gibt es eigentlich Dienste, die sowas preislich akzeptabel nach 
CAD-Dateien herstellen? CNC-Kunststofffräse mit Fräsung aus einem Block? 
Einzelstück? Ich meine, wie z.B. auch eine Platinenprototypenfertigung.


@Dicke Finger:

Vielleicht die Anschlagseite wechseln, falls es der Aufstellort zuläßt? 
Viele (oder sogar alle) Kühlschränke haben heute wahlweise Links- und 
Rechtsanschlag. Bei meinem Kühlschrank, hab gerade nachgeschaut, müßte 
man wohl die selben Scharniere wieder verwenden. Aber sie werden dann 
von der anderen Seite her belastet. Oben rechts kommt nach unten links, 
unten rechts nach oben links. Bis dann die Scharniere richtig 
schwächeln, ist sicher mal ein Neuer fällig.
#1922584
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Vlad Tepesch schrieb:
> @Schaltschrank
> das du dich nicht schämst hier solche Bilder vom eigenen Kühlschrank
> einzustellen
>
> Mir wär das ja peinlich und ich hätte wenigstens die Stelle, die ich
> fotografiere sauber gemacht

Habt euch mal nicht so.
Vielleicht hat er ihn ja auch geschenkt bekommen, weil jemand eine neue 
Küche bekommt und der alte Einbaukühlschrank nicht in den neuen Verbau 
passt.

Oder er stammt vom Sperrmüll oder aus dem Wald oder
Gast #1922670
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Im Wald, fand ich als Kind immer Röhrenrundfunkgeräte. Mangels 
Müllentsorgung, die es noch gar nicht gab. Richtig zerstört, hab ich die 
dann selbst. Die Bleche der Drehkos verbogen, die Röhren gegen einen 
Stein geworfen, usw.. Heute bekäme manch ein Sammler (Stichwort: Jogis 
Röhrenbude) da Tränen in die Augen.
#1922778
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@Wilhelm
Du bist ein Elektro-Sadist.

Röhren
zerstören,

Kondensatoren
verschmoren

Lautsprecher-
Zerbrecher!

;-)

Einen Tip noch für den Griff: Im Baumarkt Alu-Winkelprofil kaufen,
passend zuschneiden und neue Löcher für die Schrauben bohren. Diese
Konstruktion mit Blechtreibschrauben an der Tür befestigen. Das sieht
anständig aus.

MfG Paul
#1923044
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Mei seit ihr alle Realitätsfremd. Pauls vorschlag ist der erste 
gescheite. So würd ich das auch machen, aber eher mit nem 
Vierkant-Rohrprofil. Abstandshülsen gibts im Baumarkt sogar fertig, und 
Endkappen fürs Profil auch. Stichwort "Alfter". Bissel hochpreisig, aber 
bei der benötigten Menge akzeptabel. Kost dann so geschätzte 10-15€
Persönliche Seite #1923095
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Warren Spector schrieb:
> Mei seit ihr alle Realitätsfremd. Pauls vorschlag ist der erste
> gescheite. So würd ich das auch machen, aber eher mit nem
> Vierkant-Rohrprofil. Abstandshülsen gibts im Baumarkt sogar fertig, und
> Endkappen fürs Profil auch. Stichwort "Alfter". Bissel hochpreisig, aber
> bei der benötigten Menge akzeptabel. Kost dann so geschätzte 10-15€

Alfter? Meinst du nicht Alfer?

http://www.alfer.com/000_deu/000_deu_000_000.html
Gast #1924267
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Paul Baumann schrieb:

>@Wilhelm
>Du bist ein Elektro-Sadist.

Immer noch besser als ein Elektro-Masochist. ;-)

Aber der bin ich ein wenig auch: Sammle heute das ganze Zeugs, bei dem 
ich früher (tm) aus Ahnungslosigkeit die Zerstörungslust hatte.

Ich bin nicht mehr Elektro-Sadist,
und auch kein solcher Masochist.
Eher irgendwas dazwischen,
laß heut die Röhren nicht mehr zischen.
Gast #1924395
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Leo ... schrieb:

>Dann scheinste ein Messie geworden zu sein der jeden Müll sammelt.

Nöö, ganz so schlimm ist es nicht. Sagen wir, ein klein wenig. Es ist 
aber auch Hobby, heute auch Beruf, habe im Leben nichts anderes als 
Elektrobranchen gelernt.

Mein ganzes Elektronik-Inventar, neu und alt zusammen, Meßinstrumente, 
Netzteil, usw., passt in einen Schrank mit 2 qm Bodenfläche. Und da ist 
und bleibt meine Grenze, würde es nicht als "aus dem Lot geraten" 
bezeichnen. Es sei denn, ich mache mich mit irgendwas aus dem Fach noch 
mal selbstständig. Wenn ich experimentieren möchte, ist aber auch immer 
irgend ein Bauteil spontan zu finden, auch was nicht gerade 
standardmäßig ist. Z.B. ein Hochspannungstransistor mit 1,7kV, oder ein 
bipolarer mit 60A, oder ein ordentlicher Stepper-Motor aus einem großen 
Kopierer, oder der 24V-Trafo mit 1kW Leistung.

Es ist schon seit Jahren nichts mehr dazu gekommen. Beim Messie wird es 
ja unkontrolliert und kontinuierlich mehr.

OK, betrachten wir es mal so: Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, als 
man nicht an jeder Straßenecke alles kaufen konnte, und im Internet 
bestellen. Wir durchstöberten als Azubis alle Sperrmüllabfuhren, durch 
die Bank, jeder der sich für Elektronik interessierte. Man freute sich 
über einen Leistungstransistor, experimentierte damit, den brauchte man 
nicht mehr zu kaufen. Das steckt ein klein wenig immer in einem drin.

Da braucht manch einer für ein nichtelektrisches Hobby mehr Platz. Z.B. 
die halbe Wohnung Spielzeugautosammlung oder Bierdeckel, das wäre für 
mich nicht so interessant. Ich lasse den Leuten aber gerne ihren 
Geschmack, ist mal nett was anderes zu sehen, bin da sehr tolerant.
#1924399
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Paul Baumann schrieb:
> Alexander schrob:
>>Schon mal ein Haus einreißen dürfen? So richtig mit Vorschlaghammer?
>
> Ja, da kann man mal wieder richtig auf den Putz hauen.
> (Im wahrsten Sinne des Wortes)
> :-)
> MfG Paul

Aber vergiß nicht, vorher die richtigen Akten zu verteilen. :)

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1181876/Reden-Sie-nicht%252C-Herr-Offer%2521

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