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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Umzug, Pendeln, etc. - Job beim DL in der Praxis?


Autor: Alec (Gast)
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Hallo Leute,
wer kann mir ein bischen zum täglich Brot beim DL erzählen? (Bitte aus 
erster Hand)

Insbesondere wie muss ich mir das vorstellen wenn der Einsatzort auf 
einmal in München statt Stuttgart oder gar Hamburg ist? Der Normalbürger 
hat ja nu auch meist 3monate Kündigungsfrist für die Wohnung. Und 
passende WOhnung finden geht ja nu auch meist nicht von heut auf morgen. 
Wie stehts mit Umzugskosten etc.?

Danke für die Infos.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Tja, Du solltest schon einen festen Wohnsitz haben.
Alle 3 Monate dem Projekt hinterherzuziehen geht nicht.
Lass Dir vom Arbeitgeber angemessene Fahrt- und Unterkunftskosten für 
eine Zweitwohnung/Hotel bezahlen.

Autor: !Dienstleister (Gast)
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<SCNR>...such Dir doch einen anständigen Job, Junge.. </SCNR>

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Alec schrieb:

>Der Normalbürger hat ja nu auch meist 3monate
>Kündigungsfrist für die Wohnung.

Der Normalbürger hat in der Regel auch eine Wohnung mit mehr oder 
weniger Inventar, und ein Umzug geht jedesmal in die tausende Euronen. 
Die muß man erst mal haben, bzw. auf Dauer immer und immer wieder 
erwirtschaften. Das ist quasi verbranntes Geld. Das Gehalt beim DL ist 
ja oft nicht so rosig.

Ich war mal bei einem DL, aber nur 40km weit, konnte täglich pendeln. 
Ansonsten kommen überwiegend Angebote aus Entfernungen z.B. 500km. Und 
man sitzt eh auf einem Schleudersitz, und weiß es nur noch nicht.

In früheren Jahren, etwa in der Zeit meiner Ausbildung und ein paar 
Jahre danach, zog ich auch mal öfters um. Ich besaß aber auch nur einen 
halben PKW voll Inventar. Da wurde einfach nur mal das Auto gepackt, und 
weg war ich. Dann geht sowas alles noch reibungslos.

In meiner ersten Zeit in Köln, war es schwer, da überhaupt eine 
angemessene und bezahlbare Wohnung zu finden. So wohnte ich eine Weile 
in einem Erwachsenenwohnheim des Arbeitgebers, ließ mich auf Wartelisten 
von Wohnungsgenossenschaften eintragen.

>Wie stehts mit Umzugskosten etc.?

Ist man arbeitslos gemeldet, steht einem für einen Umzug eine 
Anschubfinanzierung vom Amt zu. Etwa 2000€. Ob es die jedesmal gibt, 
z.B. wenn man alle 3 Monate den Wohnsitz wechselt, weiß ich jedoch 
nicht.

Autor: Alec (Gast)
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bin ich ja bei, trotzdem interessiert mich wie das läuft. was wird 
gezahlt, was nicht, etc.

Autor: Wissender (Gast)
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Man bekommt von der Steuer immer einige hundert Euro zurück, wenn man 
berufsbedingt umgezogen ist. Wieviel genau weiss ich nicht mehr.

Autor: Ich (Gast)
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@Alec (Gast)

Das hängt vom Dienstleister ab.
Reise- und Fahrtkosten sind da mein Lieblingsthema.

Die meisten DL stellen dich an einem Ort X ein und vermitteln dich an 
Firmen im Umkreis von 50km um den Standort / bzw. deiner Wohnung in der 
Nähe von X.
Wie Du dahin kommst ist dein Problem, vl. gibt es paar Euros Spritgeld 
(50€/Monat).
Das ist soweit OK, solange die einen Job in diesem Umkreis haben.
Klar versuchen die DL einen ortsnah einzusetzen, ist kostengünstiger.

Ob die dich bundesweit einsetzen können, regelt der Arbeitsvertrag.
Läuft aber auf das Gleiche raus, kein Job im Umkreis heißt Kündigung 
oder (trotzdem) reisen.

Das Problem taucht auf, wenn Du freiwillig (oder nicht) bundesweit 
eingesetzt wirst.
Die Reisekostenregelung ist bei 90% aller DL ein Scherz, lächerliche 
Pauschalen.
Mir wurden beispielsweise als Reisekosten bei einer Entfernung von 200km 
200€/Monat angeboten (Einsatz Frankfurt/Main).

Eine Beihilfe zu Umzugskosten werden von manchen Ingenieurdienstleister 
angeboten, 1000€ wurde mir mal genannt.
Wie oft die das zahlen, habe ich jetzt nicht nachgefragt.
Je nach Gegend reichen die 1000€ grade für einen Makler.

Das Arbeitsamt (-agentur) unterstützt ggf. einen bei einem Umzug, aber 
nur einmal, nicht jedesmal, wenn der Dienstleister einen durch die 
Gegend schicken sollte.

Ich wohne im Kölner Raum, habe für Dienstleister u.a bei Nürnberg, 
Heidelberg und Frankfurt gearbeitet.
Bei Frankfurt habe ich die erste Woche auf Firmenkosten in einem Hotel 
übernachtet, in der zeit hatte ich die Möglichkeit mir eine Unterkunft 
zu suchen.

Halbwegs kostendeckend war der Einsatz, was die Unterkunft angeht nur 
bei Nürnberg. Kleine Bude in einem Kuhkaff auf einem Bauernhof.

Ein guter Bekannter (Info aus 2.Hand) düst seit Jahren für einen DL 
durch die Republik. Unterkunft (möbliertes Zimmer) vor Ort wurde 
annähernd bezahlt, vor kurzem hat der DL einfach mal rückwirkend diese 
Pauschale gekürzt.

Für mich ist die Reisekostenregelung ein K.O.-Kriterium.
Die Sprüche über die tollen Möglichkeiten diese Kosten abzusetzen, kann 
ich nicht mehr hören.

Wenn der DL in der Nähe deines festen Wohnsitzes ist, versuche dein 
Glück.

Autor: Alec (Gast)
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danke für die info.
mein problem ist das ich zwar diverse bewerbungen laufen hab, aber 
bekanntlich mahlen ja die mühlen insbesondere bei größeren Firmen 
laaangsam.

Und nu kam mir das AA mit diesem DL. Habe mich also (zwangsweise) 
beworben, und natürlich ruft der Verein mich gleich nen Tag später an 
und zeigt großes Interesse. Hab nu schon mehrere konkrete Vorschläge von 
denen und soll denen so schnell wie möglich meine Präferenzen mitteilen. 
Die Aufgaben klingen ja nicht so schlecht, und bezahlung, naja, 
natürlich weniger als ich früher hatte, aber telefonisch mit >50k 
angesagt noch okay. Neben der Unsicherheit DL etc. ist mir vor allem die 
Lage nicht wirklich genehm. Ländlich, ich bevorzuge dann doch eher 
Stadt.

Meine anderen Bewerbungen laufen seit 1-4Wochen, bislang noch keine 
Rückmeldungen, bis auf ein Telefoninterview das wohl nicht ganz optimal 
lief, zumindest mein eindruck (meine Schuld, muss bei dieser ganzen 
bewerbungskiste erst warm werden). Andererseits juckts mir auch in den 
Fingern, will nicht noch Wochen bzw. Monate lang warten.

Bin mir echt uneinig was ich jetzt machen soll :/

Autor: IGBT (Gast)
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Also ich hab mal 1 Jahr für einen DL gearbeitet und vorher folgendes 
ausgehandelt:

Ich ziehe nicht um, die Firma bezahlt Hotel,Ferienwohnung,WG
Der Deal: Ich suche mir vor Ort etwas billiges aber wenn es nervt, dann 
geht auch mal 2 Wochen das teuerste Hotel der Stadt ohne Diskussion.
Und: Die Firma zahlt grundsätzlich das Frühstück und Taxikosten wenn ich 
keinen Leihwagen habe.
(Wer mal eine Zeit im Hotel gewohnt hat, kennt das Problem mit dem 
Frühstück)

Und so ging das auch: Ich hab in billigen Hotels gewohnt, in 
Ferienwohnungen und ab und an auch im Hotel für 130 EUR/Nacht (die 
anderen lagen bei 30/Nacht)

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