Gast
#1922597
Hallo zusammen, ich möchte mir bei einem Step-Up Converter, der recht viel Leistung übertragen soll, den Ausgangsspannungsrippel sehr klein machen. Dabei geht es gerade darum, zu schauen, ob ein nachgeschalteter LC-Filter da gut reinpassen könnte (Versuche sagen ja, außer, dass die Regelung ggf. aufwendiger wird). Mein Filter sieht so aus, dass ich nach der Step-Up-typischen Diode meinen Speicherkondensator nach Masse habe. Am Ausgang anknüpfend liegt dann nochmal ein LC-Tiefpass, bevor es dann endgültig nach draußen geht. Da ich aber nicht ständig "blind" in LTSpice irgendwelche Zahlenwerte eingeben möchte, die mir dann sagen, ob das schön aussieht, oder nicht, brauche ich eine etwas analytischere Form, den Ausgangsspannungsrippel mit nachgeschaltetem LC-Filter zu bestimmen (/berechnen). Möchte ich mein Filter mittels klassischer Wechselstromlehre komplex berechnen, endet das in ziemlich heftigen Riesenbrüchen, die nicht gerade toll sind. Das ganze über systemtheoretische Ansätze ins komplexe zu übersetzen (Laplace/Fourier) ist mir bisher noch ein Rätsel, da die Schalter/Dioden eine verdammt hartnäckige Nichtlinearität darstellen (Mittelwertmodelle dieser Bauteile für die Regelkreise haben hier keine Gültigkeit, wenn ich das richtig sehe). Ich bin also auf der Suche nach einer Möglichkeit, diesen belasteten Filter etwas angenehmer zu berechnen / modellieren, oder eine numerische Lösungsvariante zu finden, die mir dennoch viel Platz für Verständnis und Analyse bietet (ich denke da an MATLAB, hänge aber noch ein wenig). LTSpice fällt bei mir bedingt raus, da die vorhandene Simulation durch ihre Komplexität schon sehr träge geworden ist. Da ist Durchprobieren kein Spaß mehr. Zu MATLAB habe ich gerade beim Schreiben eine Idee bekommen, analytisch wäre es trotzdem schöner :) Vielen Dank und Gruß alias5000