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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Lichtmaschine testen


Autor: Knatteron (Gast)
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Hallo

Weiß jemand wie man eine Lichtmaschine testen kann? Ich hab unsere 
gerade ausgebaut und hab eine Diode gewechselt die in Kurschluss war. 
Vor dem Einbau möchte ich das Teil noch gern testen. Neben Masse und + 
ist noch ein weiteres Kabel dran, das an den Regler geht...

: Verschoben durch Admin
Autor: klaus2 (Gast)
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ohoh...

www.lmgtfy.com

Klaus.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Nimm den Bosch Dienst Deines Vertrauens am Ort/Nachbarort.

Autor: Reiner O. (elux)
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Knatteron schrieb:
> Weiß jemand wie man eine Lichtmaschine testen kann?

Ja, u.a. ich.

Wie Andrew Taylor oben schon schrieb: "Nimm den Bosch Dienst Deines 
Vertrauens..." -> kann ich Dir nur empfehlen, denn ich glaube kaum, dass 
Du einen Prüfstand zu Hause hast. Anders geht das kaum, da es noch 
reihenweise Fehler gibt, die mit zerschossenen Dioden einhergehen 
können.

Ansonsten: einbauen und beten.

Das andere Kabel heißt für gewöhnlich eigentlich Klemme 61 oder D+. Kann 
aber auch ein Bus sein oder Klemme W oder 15... ->Leider ist meine 
Dienstglaskugel kaputt.

LG
Elux

Autor: Max (Gast)
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Dreh einfach mit 2000rpm an der Lichtmaschiene und mess nach, was 
rauskommt ;)
Ansonsten, je nach Aufwand, einfach einbauen, aber nicht elektrisch 
anschließen, Motor anlassen und gucken was die Lichtmaschiene hergibt

Autor: oszi40 (Gast)
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Ein Test mit der Bohrmaschine garantiert noch lange nicht, daß auch die 
URSACHE des Übels gefunden wurde.

Autor: Lima (Gast)
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Max schrieb:
> Ansonsten, je nach Aufwand, einfach einbauen, aber nicht elektrisch
> anschließen, Motor anlassen und gucken was die Lichtmaschiene hergibt
>
>
>
>     Beitrag melden | Bearbeiten | Löschen |

einen größeren Unfug konnte man nicht schreiben! Wenn man keine Ahnung 
hat, einfach mal .....

Autor: mhh (Gast)
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Knatteron schrieb:
> Ich hab unsere
> gerade ausgebaut und hab eine Diode gewechselt die in Kurschluss war.
> Vor dem Einbau möchte ich das Teil noch gern testen.

Mehr, als die anderen Dioden gleich mit zu überprüfen wenn man das Ding 
einmal vor sich hat, kannst Du mit Hausmitteln nicht machen.

Autor: sven s. (Gast)
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Hallo,

ich bin zufällig Kfz Elektriker und sollte es daher wissen.
einfach einbauen und ohne anzuschließen wird wohl kaum was bringen.
Da der von dir erwähnte 3 Anschluss höchstwahrscheinlich die 
Erregerleitung ist ( meine Glaskugel geht scheinbar noch :-) wie schon 
von Reiner O. beschrieben. Klemme W ist eine art Drehzahlsignal und 
würde wenn denn eine dann ist als 4 Leitung drauf sein.

Nun zur Erregerleitung die versorgt den Läufer mit Strom der ist bei 
Drehstrommaschinen nicht als Dauermagnet ausgelegt so das über den 
Erregerstrom die Energiemenge gesteuert werden kann damit man nicht über 
die 14,4 Volt hinauskommt was zum kochen der Batterie führen würde ( 
Wasserstoff und Sauerstoff werden abgespalten ) und das knallt dann ganz 
gut wenn eine Zündquelle in der Nähe ist kann aber auch so hochgehen.

Nun ja einfach die Spannung messen nach Einbau darf auf keinen fall über 
14,4 v gehen. übrigens moderne Elektronik mag das auch nicht sonderlich

Aus dem oben genannten Grund kann man auch ein Auto dessen Batterie 
völlig leer ist kaum anschieben. Man muss darauf hoffen das noch ein 
ganz klein bisschen „Saft“ in der Batterie ist oder das die 
Restmagnetismus des Läufers noch reicht.

Nun wieder weg von der Schulbank in die Werkstadt ;-)
ich würde wie folgt vorgehen.
1. alle Dioden messen geht ganz gut wenn die diodenplatte ausgebaut ist
2. alle spulen auf Schluss Unterbrechung messen und Plausibilisieren
3. Läuferwicklung messen
4. Regler überprüfen geht mit einem einstellbaren Netzteil und nem 
Voltmeter ( und viele Kabel / Klemmen)
5. einbauen anschließen und überprüfen ob geladen wird. Sollt bei ca. 
12volt beginnen und je nach Ladezustand der Batterie dann langsam bis 
ca. 14volt raufgehen. Tipp wenn die Batterie vorher geladen ist geht’s 
recht schnell so das man nicht ewig vorm laufenden Auto steht und 
unnötig Sprit verbrät.

Ich weiß das die Methode 5 nicht der 100% test ist aber es sollt 
genügend Anhaltspunkte geben um die Funktionsfähigkeit zu überprüfen.

Wenn du noch ein Oszi hast kannst du es bei laufendem Motor ans die 
Batterie klemmen und anhand des Bildes kann man ganz gut defekte 
erkennen.

Viel Spaß beim basteln

Autor: xyz (Gast)
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... fresse halten

Stimme zu!

Autor: Knatterton (Gast)
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sven s. schrieb:
> Nun wieder weg von der Schulbank in die Werkstadt ;-)
> ich würde wie folgt vorgehen.
> 1. alle Dioden messen geht ganz gut wenn die diodenplatte ausgebaut ist
> 2. alle spulen auf Schluss Unterbrechung messen und Plausibilisieren
> 3. Läuferwicklung messen
> 4. Regler überprüfen geht mit einem einstellbaren Netzteil und nem
> Voltmeter ( und viele Kabel / Klemmen)
> 5. einbauen anschließen und überprüfen ob geladen wird. Sollt bei ca.
> 12volt beginnen und je nach Ladezustand der Batterie dann langsam bis
> ca. 14volt raufgehen. Tipp wenn die Batterie vorher geladen ist geht’s
> recht schnell so das man nicht ewig vorm laufenden Auto steht und
> unnötig Sprit verbrät.


Update:

Ein paar Details zuerst noch. Es handelt sich um eine Drehstrom 
Lichtmaschine mit 3 StatorWicklungen mit gebrückten Sternpunkt (gebrückt 
an der Gleichrichterbrücke) und eine Erregerwicklung im Rotor.

2 der 6 Dioden waren im Kurschluss (beide von der selben Wicklung). 
Diese wurden getauscht. Auf Anode oder Katode am Gehäuse wurde natürlich 
geachtet. Die neuen sind mit 60A Dauerbelastung meiner Meinung nach 
ausreichend (Ladestrom Lichtmaschine 60A). Der Spannungsabfall ist etwas 
anders, bei den orginalen Dioden sinds 0,5V, bei den neuen 0,4V.

Weiters ist ein Regler in der LiMa, mit 3 Anschlüssen. Minus und Plus 
von der Gleichrichterbrücke und der Sternpunkt der Wicklungen. Weiters 
geht der Regler dann an die 2 Kohlebürsten der Erregerwicklung. Zudem 
ist noch ein externer Anschluss vorhanden an dem ein dünnes blaues Kabel 
hängt. Wenn der Motor läuft, liegt an dem nicht angeschlossenen Kabel 
ca. 12V an, wenn ichs mit der LiMa verbinde, sinds um die 2V.

Nun die LiMa wurde eingebaut aber sie funktionierte nicht. Nach längerem 
hin und her hab ich sie wieder ausgebaut und zum Bosch Kundendienst 
gebracht. Dieser meinte, die Gleichrichterbrücke sei defekt, ich könnte 
die Lima in den Müll werfen. Den Regler würde er ausschließen. Natürlich 
wollte er mir gleich eine neue LiMa für 670Euro verkaufen.

Also wieder nach Hause und die LiMa auseinandergenommen. Die 3 
Wicklungen haben Durchgang (je 0,12 Ohm), keinen Masseschluss und keinen 
Schluss untereinander. Die Erregerwicklung ebenso (2,7 Ohm). Die 6 
Dioden sind alle in Ordnung.


Eine Lima ist ja nicht derart komplex, dass ich als EDV Techniker daran 
kapitulieren muss... Kann mir jemand noch einen Tipp geben?

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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Knatterton schrieb:
> Eine Lima ist ja nicht derart komplex, dass ich als EDV Techniker daran
> kapitulieren muss... Kann mir jemand noch einen Tipp geben?

Mit einer Gleichstromzange messen ob die Lichtmaschine lädt.

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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Knatterton schrieb:
> Nun die LiMa wurde eingebaut aber sie funktionierte nicht. Nach längerem
> hin und her hab ich sie wieder ausgebaut und zum Bosch Kundendienst
> gebracht. Dieser meinte, die Gleichrichterbrücke sei defekt, ich könnte
> die Lima in den Müll werfen.

Uuups das hatte ich nicht gelesen.
Jetzt wirds schwierig, Gibts ne Möglichkeit im eingebauten Zustand vor 
den Dioden mit dem Oszi zu messen? Ist dort Spannung?
Wenn dort keine Spannung ist dann ists der Regler, oder die Wicklungen 
oder die Erregerwicklung hat Schluß. Das wäre dann aber wirklich ein 
Fall für den Mülleimer.
Ggf. Schrotthändler oder schauen ob man Austausch LiMas preiswerter 
bekommt.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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..und daran denken: Die kleine 12V "Ladekontrolllampe" im Armaturenbrett 
ist doppelt genutzt: einer der beiden Nutzeffekte ist das dieses 
Birnchen den Erregerstrom am Anfang liefert. Der Regler übernimmt erst 
bei höherer Drehzahl.

Wenn diese Glühlampe defekt ist, hat man auch jede Menge merkwürdige 
Effekte mit der LiMa.

> und zum Bosch Kundendienst
> gebracht. Dieser meinte, die Gleichrichterbrücke sei defekt, ich könnte
> die Lima in den Müll werfen. Den Regler würde er ausschließen.

Die Gleichrichterbrücke kann man tauschen. Den Regler kann man testen, 
statt heuristisch auszuschließen.

Wenn Mann vom Boschdienst denn helfen will -- hier offensichtlich will 
er nicht.

>  2 der 6 Dioden waren im Kurschluss...

Tja, dann überprüf mal alle NEUN Dioden.

6 hängen im Hauptstromkreis, 3 im Erregerstromkreis.
Die letzteren sind strommäßig deulich schwächer, würde mich nicht 
wundern wenn es die auch teilweise zerstört hat.

Autor: nicht Gast (Gast)
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> aber sie funktionierte nicht

Wie hast Du das festgestellt?

doch gast

Autor: Knatterton (Gast)
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es sind definitiv nur 6 Dioden. Die Erregerwicklung geht direkt zum 
Regler.

Ich hab nun wie gesagt die Gleichrichterbrücke wieder ausgebaut (die man 
laut Bosch ja nicht ausbauen kann) und den Regler entfernt. Messgerät an 
die erste StaturWiklung. Direkt mit 9V (1A DC Netzteil) auf die 
Erregerwicklung. Mit etwa 2000UpM gedreht. An der Wicklung 8VAC. Die 2. 
und 3. Wicklung ebenso. Jetzt baue ich grad die Gleichrichterbrücke 
wieder ein und versuche nochmal.

Autor: Knatterton (Gast)
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ok, Gleichrichterbrücke wurde wieder installiert. 9V DC direkt auf Anker 
ohne Regler bei ca. 2000UpM. Nach Gleichrichterbrücke 27V.

Also muss es doch der Regler sein oder zumindest die Ansteuerung vom 
Regler oder?

Autor: Knatterton (Gast)
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so, Regler ist wieder drauf. Wenn ich im Stillstand 9V an den Regler 
lege, messe ich nach der Gleichrichterbrücke etwa 8V. Ebenso wenn ich 
die LiMa mit 2000 UpM drehe. Wenn ich keine Spannung an den Regler lege, 
kommt nach dem Gleichrichter nichts an, ebensowenig wenn ich drehe.

Also geh ich mal mit 99%iger Gewissheit davon aus, dass der Regler hin 
ist, auch wenn der Bosch Mann dies ausschloss. Weiß jemand wo ich so 
einen Regler (Valeo) ordern kann?

Autor: rogie (Gast)
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Knatterton schrieb:

> Also geh ich mal mit 99%iger Gewissheit davon aus, dass der Regler hin
> ist, auch wenn der Bosch Mann dies ausschloss. Weiß jemand wo ich so
> einen Regler (Valeo) ordern kann?

Beim Boschhändler deines Vertrauens. Zumindest hab ich da mal einen 
neuen Regler für meinen damaligen Kadett LM gekauft, aber das ist schon 
> 23 Jahre her.

Autor: rogie (Gast)
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pardon, es sollte damalige Kadett LM heissen ;-)

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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Knatterton schrieb:
> Weiß jemand wo ich so
> einen Regler (Valeo) ordern kann?

Beim Schrotthändler ne ganze LiMa.

Autor: Virus 744 (virus744)
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sven s. schrieb:

> Wenn du noch ein Oszi hast kannst du es bei laufendem Motor ans die
> Batterie klemmen und anhand des Bildes kann man ganz gut defekte
> erkennen.


Gibts dazu ein Bild wie es in etwa aussehen sollte?

Gruß

Autor: Joachim B. (jojo84)
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Autor: Leo ... (-headtrick-)
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> Weiß jemand wo ich so
> einen Regler (Valeo) ordern kann?
Händler mit Teilen für französische Autos haben so was gewöhnlich.
Zumindest war es bei mir so. Allerdings ist der regional eingeschränkt
und verschickt nicht.
Und es kann passieren das man anstatt eines zwei-Draht-Reglers
einen Ein-Draht-Regler bekommt. Wenn die Batterie geladen und kein
Verbraucher an ist, blinkt die rote Kontrolllampe mit schöner
Regelmäßigkeit. Man gewöhnt sich aber dran und es funktioniert.

Wenn man eine Lichtmaschine testen will muss die Batterie angeklemmt
sein. Wo soll denn sonst die Energie für die Erregerwicklung sonst
her kommen? Die LIMA hat nämlich keinen Dauermagneten.

Autor: oszi40 (Gast)
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U.R. Schmitt schrieb:
> Beim Schrotthändler ne ganze LiMa.

z.B. Seik http://www.seik.de/

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Ich hatte mal bei einer Exotenlichtmaschine eine vedampfte
Gleichrichterbrücke.

Ein freier Betrieb für Autoelektrik ( Das gibt es ) hatte dann in
einem dicken Katalog die Maschine identifiziert und dort auch
Ersatzteile bestellt.

Das hat ungefähr eine Woche gedauert und war äußerst günstig.

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