Gast
#1924220
Hallo Leute! Ich habe nächste Woche ein praktikum und bin mir bei einigen Vorbereitungsfragen nicht ganz sicher. Folgende Funktion muss realisiert werden: Die Temp. einer Heizung wird gemessen über ein Thermoelement. Die Spannung wird über einen nicht invetierenden Verstärker um den Faktor 1000 verstärkt (R1=100k und R2 ist 100). Anschließend kommt das Signal auf einen invertierenden Schmitt-Trigger, der seinerseits über eine Treiberstufe ein Relais an uns ausschaltet. -> Heizregelkreis. Heizung an oder aus mit einem gewissen Temp.Differenz (Hysterese des Schmitt-Triggers) Nun wird folgende Frage gestellt: Welcher Opamp ist für diese Aufgabe das geeignete Modell: LF356N, uA74 oder LF412? So ganz versteh ich das aber nicht: Der Verstärker und der Schmitt-Trigger arbeiten ja alle praktisch unabhängig von den Eigenschaften des Opamps. Vor allem ist die Aufgabe wenig kritisch, hinsichtlich irgendwelchen Offsetspannungen und so. Oder? In einer weiteren Frage heißt es: Schätzen die vor dem Praktikum Ihre Ergebnisse ab, wenn Sie den Operationsverstärker TL082 (der wurde als Standard verwendet) mit dem von ihnen gewählten tauschen: 1) den Verstärkungsfaktor, 2)die offsetspannung, 3) das Kippverhalten der Schmittschaltung und 4) die Temp-Stabilität der Heizung. Ich bin mir echt nicht im klaren, was ich mir da genau angucken muss in den Datenblättern, bzw. ob das überhaupt einen Unterschied macht für die Funktion. Ich hab folgende Werte mal rausgeschrieben für alle 4 Opamps: Offsetspannung: sollte möglichst klein sein, also 1mV bei uA74 und LF412 Eingangswiderstand: 10^12 Ohm z.B. bei LF356, sollte möglichst hoch sein Large Signal Voltage gain: Keine Ahnunge ob wichtig und inwiefern für diese Schaltung Hättet ihr da vielleicht einen Tipp, wie ihr das anpacken würdet? Vielen Dank! Martin Sche