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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Dynamo und Induktion


Autor: Thorsten S. (whitejack)
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Hi,

ich habe mal eine kleine VErständnissfrage zum Dynamo. Genaugenommen 
geht es in diesem Fall um einen Nabendynamo am Fahrrad.

Wenn ich den Stromkreis offen habe, also ohne Last, wieviel 
drehwiderstandsenergie resultiert dann aus der Magnetischen Kopplung. 
Bitte nicht die Rebungsverluste bewerten, das ist schon klar. Mir geht 
es um den Induzierten Strom der ja aber nicht fließen kann. Theoretisch, 
könnte ich mir vorstellen, müsste doch der Versuch zu induzieren bereits 
einen Energiemehraufwand darstellen obwohl der Strom nicht fließen kann, 
oder sehe ich das falsch? Natürlich ist die Energie recht gering...

Thorsten

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Thorsten S. schrieb:
> Wenn ich den Stromkreis offen habe, also ohne Last, wieviel
> drehwiderstandsenergie resultiert dann aus der Magnetischen Kopplung.

War das eine Frage? Wenn ja, muß ein anderes Satzzeichen an´s Ende.

Thorsten S. schrieb:
> könnte ich mir vorstellen, müsste doch der Versuch zu induzieren bereits
> einen Energiemehraufwand darstellen obwohl der Strom nicht fließen kann,

Es gibt auch schon einen Drehwiderstand im Dynamo, der daraus 
resultiert, daß die Neodymmagnete an einer kammartigen Kernstruktur 
vorbeigleiten, welche die innenliegende Spule ständig umpolen. Die 
Verluste dabei sind schon nicht unerheblich, da jede Kammrippe durch die 
Magnete angezogen wird.

Autor: ingo (Gast)
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Die Rastung durch die Nuten im Kern führt eigentlich nicht zu einem 
Energieverlust, den die Energie, die nötig ist, um über einen "Berg" 
drüberzudrehen, bekommt man je gleich darauf wieder, wen der Rotor sich 
selbst bis zum nächsten "Tal" weiterdreht. Eher bemerkbar machen sich da 
wohl die Wirbelstromverluste im Blech, wobei die aktuellen Nabendynamos 
in dieser Hinsicht wesentlich besser sind, als die alten Seitenläufer, 
wo der Kern meistens massiv ist, wie in billigen Schrittmotoren.
mfg ingo

Autor: Ratenbringtnix (Gast)
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> Die Rastung durch die Nuten im Kern führt eigentlich nicht zu einem
 > Energieverlust,
Thorsten S. schreibt "Energiemehraufwand".
Es braucht schon einen Aufwand, um das Hemmniss zu überwinden.

 > den die Energie, die nötig ist, um über einen "Berg"
 > drüberzudrehen, bekommt man je gleich darauf wieder, wen der Rotor 
sich
 > selbst bis zum nächsten "Tal" weiterdreht.
Und im nächsten Tal muss erneut ein Schubs erfolgen -> Aufwand.

Dreh mal das Vorderrad eines Fahrrades mit Nabendynamo, es sind mehr als 
50 Raststellungen in einer Umdrehung vorhanden und alle müssen bedient 
werden.

Witzlos wäre der Versuch, das in Zahlen auszudrücken, wo doch kein 
Hersteller darüber ausführliche und verlässliche technische Angaben 
macht.

Autor: avion23 (Gast)
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Ratenbringtnix schrieb:
> Dreh mal das Vorderrad eines Fahrrades mit Nabendynamo, es sind mehr als
> 50 Raststellungen in einer Umdrehung vorhanden und alle müssen bedient
> werden.

Und was ist bei 6000 Raststellungen? Das ändert doch nichts an der 
vorherigen Argumentation, die ich für richtig halte.

Autor: Ratenbringtnix (Gast)
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Um das weiter zu diskutieren müssten wir erst mal Klarheit über die 
verwendeten Begriffe schaffen und ein einheitliches Modell betrachten.
Da gibt es offensichtlich unterschiedliche Auslegungen, wie man an den 
Antworten sieht.

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