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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Viele Titel sammeln od besser Berufserfahrung erwerben?


Autor: praxislastigerDiplIngFH (Gast)
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Hey Leute,

komm aus Ö. und bin Dipl Ing FH, ein ehem Studienkollege von mir 
ebenfalls. Der macht noch einen MSc zusätzlich (Dauer: 2 Jahre). Ich hab 
mich aber entschlossen, Berufserfahrung zu sammeln.

Dann bin ich Dipl Ing FH mit 2 Jahren Berufserfahrung wenn er fertig 
ist, und er hat halt dann nen Dipl Ing FH und zusätzlich nen MSc aber 
dafür 0 Jahre Berufserfahrung (und wenn dann nur im Lehrbereich).

Was ist besser? Fühl mich dann trotzdem etwas "minderwertig" Den Titel 
hat man ja lebenslang.. aber den Job kann man von einen auf den anderen 
Tag verlieren..dann würd ich ohne Job und ohne zusätzlichen MSc. im Vgl. 
zu ihn dastehen..

Ich denke halt daran etwas Berufserfahrung zu sammeln und dann später 
mal meinen Dr zu machen, dann würd ich wiederum viel besser dastehen.

Was meint ihr?

Obwohl es gibt viele die ewig in der Firma bleiben oder sogar gar keinen 
Titel haben..und in der Geschäftsführung sind... zB der Audi Vorstand 
hat auch "nur" einen Mag. (FH)..

schwierig, schwierig..

Autor: praxislastigerDiplIngFH (Gast)
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Lt. aber vielen Firmenleitern und Abteilungsleitern (mein ehem 
Diplomarbeitsbetreuer war so einer) ist Praxis heutzutage aber am 
Wichtigsten..

Autor: Paul (Gast)
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Manche haben gar keinen Titel und werden Professor an einer Eliteuni in 
den USA (Joschka Fischer). Manche bekommen Titel bescheinigt, die sie 
nie erbracht haben. Andere bekommen Titel abgewertet, weil man Geld 
sparen will.

Titel sind wie die Karotte an der Angel vor dem Pferd. Es läuft und 
läuft und erreicht nie das Ziel. Derweil lachen sich andere ins 
Fäustchen.

PS.: Hier wurde der Dipl.-Ing. (FH) berufsrechtlich nur dem Bachelor 
gleich gestellt, hochschulrechtlich ist er mehr wert. (Ein Prof. meinte 
mal: "Mit diesem Trick bekommt man das FH-Diplom auf Bachelorniveau, 
obwohl international locker ein Master dahinter steckt") Trotzdem gibt 
es nur Masterangebote für Bachelor. In England kann man mit dem 
4jährigen Diplom (Bachelor hons.) sogar promovieren, ohne Master. Die 
ganze Titelvergabe ist eine einzige Verar...

Autor: Hmm (Gast)
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Die antwort ist einfach...;)
Du musst nur wissen, was du willst!

In der wirtschaft wird äußerst selten nach einem höheren abschluß als fh 
gefragt. Einige große firmen leisten sich mal nen doktor oder bieten 
doktorarbeiten an...

Willst du aber für den staat arbeiten ist jeder titel wichtig. In der 
forschung kannst du als wissenschaftlicher mitarbeiter nur mit uni oder 
master anfangen. Ansonsten ist bei technischer angestellter schluss. 
(Außnahmen bestätigen die regel;))

Also wenn du nen guten fh-abschluss hast und in der wirtschaft einen job 
gefunden hast , der dir gefällt, sammele berufserfahrung und verdiene 
nen haufen schotter...
Willst du forschen und/oder lehren mach nen master oder gleich nen 
doktor, ansonsten wird es nicht viel mit schotter;)

Autor: Frank Bär (f-baer)
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praxislastigerDiplIngFH schrieb:
> Den Titel
> hat man ja lebenslang.

Nur schade, dass weder Dipl.-Ing.(FH) noch M.Sc. Titel sind. 
Akademischer Grad und Titel sind völlig verschiedene Dinge. Übrigens ist 
entgegen der landläufigen Meinung auch der "Doktortitel" kein Titel, 
sondern - wer hätte es gedacht - ein akademischer Grad.

Titel sind "Baron", "Freiherr" und so weiter. Und da wir in Deutschland 
keinen anerkannten Adel mehr haben, und die ehemaligen Freiherren, 
Barone und Herzoge ihren "Titel" nur noch als Teil des Nachnamens 
tragen, bleibt als einziger verbriefter Titel in Deutschland - der 
Meistertitel.

Autor: Marx W. (Gast)
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Paul schrieb:
> Hier wurde der Dipl.-Ing. (FH) berufsrechtlich nur dem Bachelor
>
> gleich gestellt, hochschulrechtlich ist er mehr wert. (Ein Prof. meinte
>
Gleich dem Diplom I an der Gesamthochschule, das zur Promotion 
berechtigt!
> mal: "Mit diesem Trick bekommt man das FH-Diplom auf Bachelorniveau,
>
> obwohl international locker ein Master dahinter steckt") Trotzdem gibt
>
> es nur Masterangebote für Bachelor. In England kann man mit dem
>
> 4jährigen Diplom (Bachelor hons.) sogar promovieren, ohne Master. Die
Das ist das schöne am Dipl. (FH) wenn es 8 Semester umfasßt! In der BRD 
Anfang der 90er wurden die Studiengänge alle auf 8 Semester 
Regelstudienzeit umgestellt, um die 6 semestrigen Bac. Student aus den 
deutschen Arbeitsmarkt auszusperren (Ja Leute solche Zeiten gab es auch 
mal), gleichwertig waren die 6 sem Bac. Studenten  dann erst nach 2 
Jahren BE mit den Absolventen eines 8 Sem Studiengangs!
> ganze Titelvergabe ist eine einzige Verar...

Autor: Paul (Gast)
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>In der wirtschaft wird äußerst selten nach einem höheren abschluß als fh
>gefragt.

Bachelor von der FH
Dipl.-Ing. (FH)
oder Master von der FH

So einfach ist das heute nicht mehr.

>Nur schade, dass weder Dipl.-Ing.(FH) noch M.Sc. Titel sind.
>Akademischer Grad und Titel sind völlig verschiedene Dinge.

Wenn man das ganz genau machen wollte, müßte man den Dipl.-Ing. (FH) 
aufsplitten:

In den akademischen Grad Dipl.-Ing. (FH)
und den staatlichen Titel Dipl.-Ing. (FH)

Es gibt nämlich beide (bei gleichem Wortlaut) mit völlig 
unterschiedlichen Berufs- und Hochschulrechten.

Autor: praxislastigerDiplIngFH (Gast)
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Also brauch ich mich aufgrund weniger akademischer Grade als mein ehem. 
Studienkollege mich nicht minderwertig fühlen?

Jaja, das kenn ich .. oft bekommen besondere Leute (Minister, internat. 
Firmengründer etc.) gleich nen Ehren-Dr. oder gar Ehren-Prof Grad 
verliehen, obwohl oft diese Leute nie studiert oder ne Uni von innen 
gesehen haben..

Tja werd wohl Schotter und Berufserfahrung machen.. in dem Sinne..

was noch dazu kommt.. ich wohne ja im "titelgeilen" Österreich wo es 
noch Titel wie Hofrat etc. gibt. Akademische Grade und Titel sind hier 
noch was wert :) Doch auch hier ist bereits Berufserfahrung immer 
wichtiger geworden..

In der Arztpraxis werd ich immer mit "Dipl Ing" angesprochen..

Á la: "Würde der sehr verehrte Herr Dipl Ing bitte in den 
Behandlungsraum kommen? Der Herr Doktor würde bereits auf Sie warten.."

Also mir gefällts :)

Werd aber später wahrsch. doch noch meinen Doktor machen, einfach aus 
dem Interesse an der Sache und weil ichs mir selbst beweisen will :)

Aber erst wenn ich genug Schotter habe. Für irgendwas muss ja mein Dipl 
Ing gut sein. Erst später möcht ich das dann machen. Sonst wars ja für 
die Katz. Möcht ja auch mal was verdienen und leben können.

Für den Dr braucht man halt eine hohe Portion Idealismus und man muss 
auf Geld verzichten können während der Zeit.. und am Schluss ist man 
sogar viell als Dr noch schlechter dran als vorher..

Rechne mir grad aus was ich da an Verdienstentgang habe und an Jahren 
gebraucht um die Doktorarbeit zu schreiben wo ich Berufserfahrung 
sammeln hätte können .. hmm... nettes Sümmchen mit locker über 100.000 € 
bei mir...

werd mir das trotzdem nochmal überlegen..

Autor: Paul (Gast)
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>Also brauch ich mich aufgrund weniger akademischer Grade als mein ehem.
>Studienkollege mich nicht minderwertig fühlen?

Eigentlich nicht. Denn die Anforderungen an bestimmte akademische Stufen 
sind ja auch über die Studiengänge hinweg höchst unterschiedlich.

Ein Dr. med. hat einen anderen akad. Wert als ein Dr. rer. nat. 
(Physik). Beide sind aber Dr. Im Volk widerum hat der Dr. med. das 
höhere Ansehen als der Dr. rer. nat. "Was der Bauer nicht kennt,..."

Autor: Paul (Gast)
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>In der BRD
>Anfang der 90er wurden die Studiengänge alle auf 8 Semester
>Regelstudienzeit umgestellt, um die 6 semestrigen Bac. Student aus den
>deutschen Arbeitsmarkt auszusperren

Das geschah 1976!

Autor: Thomas (Gast)
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Frank Bär schrieb:
> entgegen der landläufigen Meinung auch der "Doktortitel" kein Titel,
> sondern - wer hätte es gedacht - ein akademischer Grad.

Nicht unbedingt. Es gibt den Ehrendoktor (Dr. h. c., Dr. E. h.), der nur 
ein Titel ist.

Autor: MaWin (Gast)
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> Was ist besser?

Kommt drauf an, was du machen willst.

Richtige Forschung steht dir erst mit dem Master bzw. PhD Doktor offen,
als Dipl Ing FH (bzw. Bachelor) bist du Fussvolk für die Routinearbeit.

Wenn du am Puls der Zeit forschen willst, selbstfahrende Autos bauen 
willst, Benzin aus Sonnenlicht gewinnen willst, Quantencomputer bauen 
willst, und dabei auch mitdenken und miterfinden willst, kommst du um 
den Master nicht herum.

Wenn du aber einfach bereits bekannte technische Sachverhalte umsetzen 
willst, Tragfähigkeit ausrechnen, Maschinensteuerungsprogramme 
schreiben, Kundenkontakte als Field Application Ing haben willst, Autos 
reparieren willst, dann bist du mit den Dipl Ing FH bestens bedient.

Du hast jetzt das Handwerkszeug für den aktuellen Stand der Technik 
erlernt. Der Master soll dir die Befähigung bringen, deine Geist in 
Neuen, bisher unerforschte Sachgebiete zu stecken. Auch zum Lehrbetrieb 
(Professor) brauchst du erst mal den Master.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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MaWin schrieb:
> Du hast jetzt das Handwerkszeug für den aktuellen Stand der Technik
> erlernt.

An der UNI? lol MaWin.

Autor: aucheining (Gast)
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Na Herr Diplomingenör,

>Á la: "Würde der sehr verehrte Herr Dipl Ing bitte in den
>Behandlungsraum kommen? Der Herr Doktor würde bereits auf Sie warten.."
Ach das ist in Ö super! Hier zählen die Titel noch. Wenn ein Herr 
Diplomingenör einem Handwerker was erzählt dann gilt das.
Bei uns bekommt man Sprüche zu hören wie:
"Was ist schlimmer als ein Diplomingenieur? - Zwei Ingenieure"

Aber in der Industrie -besonders im Internationalen Umfeld zählen die 
Titel nicht wirklich. In meiner alten Abteilung waren auch Leute die 
'nur' Techniker waren aber nach etlichen Jahren als Ing. beschäftigt 
wurden.
(Nicht mal beim Gehalt war ein Unterschied)

>Also brauch ich mich aufgrund weniger akademischer Grade als mein ehem.
>Studienkollege mich nicht minderwertig fühlen?
Wirlich nicht. Du bist ja Ingenör... Die Ö werden Dich wohl kaum mit 
"Herr Master" Ansprechen, Du wirst immer der Ing. bleiben. Ich glaub 
auch selbst wenn Du Deinen Dr. machst: In Österreich wird man dann wohl 
trotzdem als "Herr Diplomingenör" o.ä. angesprochen weil viele gar nicht 
wissen dass man seinen Doktor auch als Ing. machen kann...
Denn oft gilt:
Herr Doktor == Arzt (mit od. ohne Dr. Titel)

Autor: aucheining (Gast)
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MaWin schrieb:

>Ing FH (bzw. Bachelor) bist du Fussvolk für die Routinearbeit.
Käse.

> Wenn du am Puls der Zeit forschen willst, selbstfahrende Autos bauen
> willst, Benzin aus Sonnenlicht gewinnen willst, Quantencomputer bauen
> willst, und dabei auch mitdenken und miterfinden willst, kommst du um
> den Master nicht herum.
Käse.


> Du hast jetzt das Handwerkszeug für den aktuellen Stand der Technik
> erlernt. Der Master soll dir die Befähigung bringen, deine Geist in
> Neuen, bisher unerforschte Sachgebiete zu stecken. Auch zum Lehrbetrieb
> (Professor) brauchst du erst mal den Master.
Käse - geht alles auch mit FH.


== Käse^3

Autor: MaWin (Gast)
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> Ansichtssache

aucheining ist ein FH-Ing

Man merkt's daran daß es in Mathe-Grundlagen hapert.

3 mal Käse ist noch lange nicht Käse ^ 3

Aber die Leute sind so.

Masslos von sich selbst überzeugt,
dabei hapert's schon an Grundlegendem...

Autor: Paul (Gast)
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>Autos reparieren willst, dann bist du mit den Dipl Ing FH bestens bedient

Und ich dachte, das macht der Kfz-Mechaniker?

>aucheining ist ein FH-Ing

>Man merkt's daran daß es in Mathe-Grundlagen hapert.

>3 mal Käse ist noch lange nicht Käse ^ 3

Wer sagt denn, daß 3 Käse-Aussagen zu multiplizieren sind? Wenn man das 
aus der germanistischen Sicht sieht (Sprichwort), heißt es ja auch 
"Schwachsinn hoch xyz". Nicht alles ist eben mathematisch, sondern 
manchmal auch eine Metapher.

Aber erst mal treten.

Und ich dachte, an der Uni lernt man, über den Tellerrand zu schauen.

PS.: Bei manchem Uniabsolventen soll's auch schon mal mit der 
Kommasetzung hapern... (wenn wir beim Treten schon mal sind)

Autor: Paul (Gast)
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>Wer sagt denn, daß 3 Käse-Aussagen zu multiplizieren sind?

Eben gemerkt: Fehlt das "nicht":

Wer sagt denn, daß 3 Käse-Aussagen nicht zu multiplizieren sind?

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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Arbeite doch erstmal.

Den Master kannst Du doch immer noch machen, wenn Du mal meinst, dass Du 
das brauchst.

Aber wenn Du jetzt einen Job findest, wird die Berufserfahrung immer 
helfen.

Gruss
Axel

Autor: praxislastigerDiplIngFH (Gast)
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Was schreibt ihr alle für nen Unfug?

Axel Laufenberg schrieb:
> Arbeite doch erstmal.
>
> Den Master kannst Du doch immer noch machen, wenn Du mal meinst, dass Du
> das brauchst.
>
> Aber wenn Du jetzt einen Job findest, wird die Berufserfahrung immer
> helfen.
>
> Gruss
> Axel

Das ist aber gut. Das hilft mir weiter.

Wenn ich schon nen Dipl Ing Fh hab werd ich nicht auch noch den MSc auch 
noch an ner FH machen, so wie mein Kollege..

wenn dann eben so wie jetzt nach dem Dipl Ing FH (internationale) 
Berufserfahrung sammeln und dann nen MSc oder nen Dr aber an ner Uni! FH 
war ich, war eine gute Ausbildung/Studium, aber ich will jetzt dann noch 
mehr in die Tiefe gehen - deswegen Uni. Dann hab ich von allem etwas in 
meinem Lebenslauf - bin kein reiner "Theoretiker" und auch kein reiner 
"Praktiker". Aber tip top ausgebildet mit Berufserfahrung und weiß wie 
es in beiden Fällen ist (FH und Uni). Das einzig blöde ist halt, dass 
wenn ich im fixen Job bin wie jetzt, ob ich da plötzlich kündige und 
wieder an die Uni gehe (Dr od MSc mache).. Verdienstentgang wie 
gesagt..ob sich das lohnt? In der Zeit könnt ich schon wieder in der 
Firma viel weiter kommen..

Und ach ja: In meiner Diplomarbeit (FH) hab sogar im Bereich Forschung & 
Entwicklung (F&E Abteilung) bei einem internationalen 
Automobilindustriekonzern geschrieben, was sagt ihr jetzt? Diese 
Anwendung wird sogar heute noch eingesetzt die ich da entwickelt habe.

Autor: rogie (Gast)
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praxislastigerDiplIngFH schrieb:

> Á la: "Würde der sehr verehrte Herr Dipl Ing bitte in den
> Behandlungsraum kommen? Der Herr Doktor würde bereits auf Sie warten.."
>
> Also mir gefällts :)
>

Bist wohl privatversichert ? ;-)

Autor: praxislastigerDiplIngFH (Gast)
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rogie schrieb:
> praxislastigerDiplIngFH schrieb:
>
>> Á la: "Würde der sehr verehrte Herr Dipl Ing bitte in den
>> Behandlungsraum kommen? Der Herr Doktor würde bereits auf Sie warten.."
>>
>> Also mir gefällts :)
>>
>
> Bist wohl privatversichert ? ;-)

Ja genau, zahle die Rechnungen selbst, da ich ja jetzt im Ausland wohne 
und arbeite, dort aber zB vor allem der Zahnarzt zu teuer wäre :)

Autor: ungluecklicherFHler (Gast)
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ungluecklicherFHler schrieb im Beitrag #1930661:
> ohje, in wievielen threads und mit wievielen nicknames willst du deine
> Titelgeilheit und deine Selbstdarstellung eigentlich noch thematisieren.
> Ich bin jetzt DiplIng, ich verdiene gut im Ausland, ich will einen Dr.
> machen, blablabla.
> Deine Komplexe müssen wirklich sehr groß sein.

Ich will mich nicht selbstdarstellen..

Im Gegenteil, du hast recht, ich bin in Wirklichkeit ein armes 
Würstchen... gut ich verdien als Berufseinsteiger um die 60k € aber 
wieviel hab ich investiert dass ich ins Ausland kommme.. wieviel bleiben 
mir hier real übrig?..

Also ich hab als Student sehr gut gelebt, hatte zwar nur um die 600 € 
und es ist sich trotzdem ne eigene, kl. Wohnung ausgegangen.. mann das 
war schön.. soviel Freizeit :)

Naja irgendwie bereue ich auch irgendwie den Schritt, wär ich doch 
besser zuhause geblieben.. na egal, ich werd mal arbeiten gehen, etwas 
Geld verdienen. später kann ich noch immer zurück an die Uni. Die 
Portion Idealismus und Wille zum Verdienstentgang ist da um den Dr 
machen zu wollen. Den Dr mach ich für mich und nicht um anderen zu 
zeigen wie toll ich doch bin..

Meiner Meinung nach ist Geld für mich nicht wichtig.. aber ich kann 
damit Freiheit erkaufen - ich muss nicht oder nur wenig arbeiten wenn 
ich viel davon habe..und das ist mir wichtig. Will an einem spannenden 
Thema forschen und mit dem Prof diskutieren.. und nicht stupide jeden 
Tag in die Firma fahren und in der Entwicklung Code runterzukkloppen 
oder irgendwas entwerfen..

Den Dr hab ich eben mein Leben lang.. den Job kann ich von ein auf den 
anderen Tag verlieren .. so denk ich halt..

Ich richte doch mein/en Leben/Lebenslauf nicht nach der Wirtschaft 
aus..das will ich nicht mehr tun.

Autor: Marx W. (Gast)
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Paul schrieb:
> Das geschah 1976!
Nein mein Guter, dass war nötig um die EU-weite Anerkennung der 
Hochschulausbildung zu unterlaufen, denn den Trick  mit den 2 Jahren 
Berufserfahrung der 6 Sem. Bac. Absolventen auszusperren ging nur, wenn 
die Hochschulausbildung 8 Sem. umfasst, und (toll) auch anschließend die 
Promotion ermöglicht! Deshalb mussten die deutschen Uni`s unter 
Schmerzen den FH-Absolventen die Möglichkeit zur Promotion einräumen!
Was wirlich 76 passiert ist , hier bitte:
1976 – gekennzeichnet von politischen Entscheidungen und der 
folgenschwersten Naturkatastrophe des zwanzigsten Jahrhunderts. Sofort 
zu Beginn des Jahres wird in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich 
festgelegt, dass Gurtpflicht für die Vordersitze von Fahrzeugen 
herrscht. Dies trägt zu einer geringeren Anzahl Todesopfer durch 
Autounfälle bei. In der DDR hingegen wird der Musikant Wolf Biermann 
anlässlich eines Konzertes ausgegliedert. Die USA bringt eine 
umstrittene Diskussion wieder ans Tageslicht. Sie führt die Todesstrafe 
nach ihrer Abschaffung wieder ein und ist somit auch verantwortlich für 
viele unschuldige Todesfälle durch Exekution. Ein Erdbeben China) mit 
der Stärke 7,8 fordert jedoch etliche unschuldige Opfer mehr. 
Inoffiziell wird von bis zu 800.000 Toten gesprochen. Das Jahrhundert 
erreicht seinen katastrophalen Höhepunkt der Naturgewalten. Die Spiele 
der XXI. Olympiade fanden in Montréal 1976 statt.

Autor: Paul (Gast)
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> Das geschah 1976!
>Nein mein Guter, dass war nötig um die EU-weite Anerkennung der
>Hochschulausbildung zu...

Den zweiten Teil kannst Du Dir sparen. 1976 wurde das erste 
Hochschulrahmengesetz verabschiedet. In diesem Gestz wurden die 
Fachhochschulen offiziell in den selben Hochschulstatus erhoben wie die 
Unis (Selbstbestimmung, Unabhängigkeit). Gleichzeitug wurde der akad. 
Grad Dipl.-Ing. (FH) an der FH eingeführt, verbunden mit der 
Verlängerung des Studiums von 6 auf 8 Semester (voeher Ing. grad. als 
akad. Grad nach 6 Semestern). Ab 1988 wurde bundeseinheitlich der akad. 
Grad Dipl.-Ing. (FH) als Pflichtangabe eingeführt. 1992 - wie Du es 
beschreibst - war das 4jährige Studium an den meisten FHen längst Gang 
und Gebe.

Autor: Paul (Gast)
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Noch was. Im Osten gab es seit 1969 die Ingenieurhochschule als Pendant 
zur FH mit Abschluß HS.-Ing. Regelstudienzeit 3,5 ab 1971 bis 1977: 4 
Jahre. Den Dipl.-Ing. (FH) in den neuen Bundesländern gab es regulär 
erstmals 1996 (1992 wurden die ersten FHen gegründet + 4 Jahre Studium)

Autor: DrTech (Gast)
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Was war jetzt nochmal das Thema eigentlich?!

Achja:

Threadersteller, mach doch gleich den Dr. und dann is Ruhe. Dann kannst 
du dich auf deine akademischen Lorbeeren ausruhen. Ganz easy :)

Autor: Thomas (Gast)
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DrTech schrieb:
> Threadersteller, mach doch gleich den Dr. und dann is Ruhe. Dann kannst
> du dich auf deine akademischen Lorbeeren ausruhen. Ganz easy


Beim Arbeitsamt, denn ohne Berufserfahrung ist das alles nicht 
brauchbar.

Autor: DrTech (Gast)
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Thomas schrieb:
> Beim Arbeitsamt, denn ohne Berufserfahrung ist das alles nicht
> brauchbar.

Tja, in der Tat du hast recht, leider.

Ist das auch wirklich so @alle anderen?

Man hat zwar nen Dipl Ing und nen Dr Ing aber ohne Berufserfahrung ist 
man heutzutage wirklich nix mehr oder? Früher, zählten solche 
akademischen Grade noch etwas. Da war man wer. Auch ohne viele 
"Berufserfahrung"..


Was sag ich immer zu jenen Leuten mit 20 Jahren Berufserfahrung in der 
Entwicklung die zB ne Uni noch nie von innen gesehen haben?

-> Man kann auch etwas 20 Jahre lang falsch machen.

Für Leute ohne akademischen Grad hab ich sowieso nicht all zu viel 
übrig. Diese Oberflächlichkeit etc. man merkt es sofort im Gespräch.. 
ist wer zu oberflächlich, hat er entweder nicht studiert oder schlimmer, 
er ist Bwler..

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