ADCs: "External R-C Combination for No 16-Bit Gain Error"?

Gast #1930787
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo,

eine Frage an die Profis: Wovon ist hier im Datenblatt des AD7788 auf 
Seite 17 unter "ANALOG INPUT CHANNEL" die Rede? RC-Tiefpass oder eine 
Kombination aus R und C in Serie? Oder bin ich irgendwie ganz auf dem 
Holzweg?

Mir ist klar, dass das Signal durch die ungebufferte Sample- and 
Hold-Schaltung beeinflusst wird. Ich verstehe nur überhaupt nicht, wie 
die Werte zustande kommen.

http://www.analog.com/static/imported-files/data_sheets/AD7788_7789.pdf

Gruß
Dennis
Gast #1930903
Lesenswert?
• ▲
▼
GGaasstt schrieb:
> RC-Tiefpass oder eine
> Kombination aus R und C in Serie?

RC-Tiefpaß. bestehend aus Quellimpedanz deiner Schaltung und einer ggf. 
vorhandenen Eingangskapazität.

GGaasstt schrieb:
> Ich verstehe nur überhaupt nicht, wie
> die Werte zustande kommen.

Dein Eingang ist kapazitiv. Durch das wandeln (switched capacitor) 
entstehen Leckströme. Es muß also entweder die Quellimpedanz so 
niederohmig sein daß bis zum nächsten Schaltvorgang alle Kapazitäten auf 
20 Bit aufgeladen sind oder der Kondensator muß halt entsprechend klein 
sein.

Gruß Anja
Gast #1930920
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo und danke schonmal für die Antwort, aber:

Ist mit dem Kondensator die geschaltete Kapazität im Inneren gemeint?
Die ist aber nicht variabel; man kann die nicht im Bereich von 50pF bis 
5000pF variieren, wie es die Tabelle nahelegt... Warum dann die Tabelle? 
Aber die Größenordnung der Werte würde passen.

Oder ist eine externe Kapazität vor dem Schalter gemeint?
Dann ergibt die Tabelle keinen Sinn, denn dann müsste der Kondensator 
groß sein oder der Widerstand klein sein. (Beides ergäbe eine geringe 
Quellimpedanz.)

Gruß
Gast #1934023
Lesenswert?
• ▲
▼
Die Kapazitäten in der Tabelle ist die Kapazität die man vom Eingang 
nach Masse hat, nicht die Chip internen.

Die Eingänge werden nur jeweils kurzzeitig über die internen 
Kondensatoren abgefragt, deshalb ist es ganz ohne Kondensator am Eingang 
auch nicht gut.

Je größer die Kapazität, desto niederohmiger muss die Spannungsquelle 
sein, damit wieder Ladung schnell genug nachgeliefert werden kann. Ein 
Kondensator von z.B. 1000 pF ist klein genug damit sich die Spannung 
durch den Sampling KOndensator ändert, verhindert dann aber das schnell 
Strom über den Widerstand nachfleißt.

Erst wenn der Kondensatoren sehr groß werden (wohl 2^16 mal den internen 
Kondensator), vermutlich also im µF Bereich, könnte der Widerstand auch 
wieder größer werden - dann reicht die Ladung im externen Kondensator 
aus um den internen Sampling-Kondensator zu füllen ohne das die Spannung 
zu stark einbricht. Dann hat man aber auch schon eine relativ große RC 
Zeitkonstante die man oft nicht haben will.

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.