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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik FT232R unter Linux


Autor: Thomas B. (thomas1)
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Ich habe eine Hardware mit einem ATMEGA324PA und einem FT232R.
Unter Windows kann ich mit PuttY eine serielle Kommunikation über den 
virtuellen ComPort starten. Diese funktioniert.
Nun möchte ich das ganze auch unter Linux zum laufen bringen. Und zwar 
sieht das ganze hier folgendermassen aus:
Wenn ich das Board mit dem FT232R am Linux-Host anstecke, erscheint im 
/dev das Device ttyUSB0. Mit
cat /dev/USB0 
 kann ich auch alle Zeichen vom FT232R empfangen, allerdings keine 
senden (ist ja klar).
Wenn ich aber beim PuttY bei "Serial Line" /dev/ttyUSB0 angebe, kann es 
die Verbindung nicht zustande bringen:

Unable to open connection to:
Unable to open serial port:

Muss ich nun doch noch den Treiber von FTDI installieren? Oder was muss 
man bei PuttY einstellen?

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Stimmen die Berechtigungen?

Autor: Thomas B. (thomas1)
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Danke! Genau das war's! Wenn ich Putty als root ausführe, dann klappt's.

Autor: Hc Zimmerer (mizch)
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Thomas B. schrieb:
> Wenn ich Putty als root ausführe, dann klappt's.

Das ist aber, äm, etwas suboptimal, wenn Du für solche einfachen Dinge 
als root arbeitest.  Das sollte Ausnahmefällen wie der Systemwartung 
vorbehalten sein.

Schau auf den Gruppeneigner von ttyUSB0, bei mir
ls -l /dev/ttyUS*
crw-rw---- 1 root dialout 188, 0 2010-11-02 14:07 /dev/ttyUSB0
und wenn die Gruppenrechte und Gruppe so sind wie oben, genügt es, sich 
zur Gruppe „dialout“ hinzuzufügen und neu einzuloggen.

Autor: lux (Gast)
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Wenn du die Rechte nachhaltig verwalten willst, schau dir udev an.

Ein sehr schlanker Serial Port Terminal ist auch picocom, speziell auf 
solche Embedded-Anwendungen getrimmt (d.h. kein unnötiger Ballast...).

Autor: Imon (Gast)
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lux schrieb:
> Wenn du die Rechte nachhaltig verwalten willst, schau dir udev an.

oder werde einfach Mitglied der Gruppe dialout oder wie sie bei dein 
Linux heist.Udev Konfigurieren, ist glaube ich ein wenig Overkill 
hierfür.

> Ein sehr schlanker Serial Port Terminal ist auch picocom, speziell auf
> solche Embedded-Anwendungen getrimmt (d.h. kein unnötiger Ballast...).

kermit ( oder ckermit ) sind auch recht schöne Tools um unter Linux auf 
die Konsole zuzugreifen und man kann es auch aus ein bash oder expect 
Skript nutzen.

Autor: Hc Zimmerer (mizch)
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Oder schlicht und einfach
screen /dev/ttyUSB0 9600 8N1
(Ausstieg mit ^A \).

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Du legst in /etv/udev/rules.d eine Datei an, die mit einer zweistelligen 
Zahl beginnt (bei mir heißt sie 82-avr.rules). In diese schreibst du
KERNEL=="ttyUSB[0-9]*", GROUP="users", MODE="0660"
. Eine sudo udevadm trigger bzw. ein Neustart lädt diese neue 
Einstellung. Alternativ befördere dich einfach in die entsprechende 
Gruppe.

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