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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Suche nach Clock Generator bis 192 kHz


Autor: Thomas Korthoff (thomas47058)
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Hallo zusammen,

für ein Audio AD Wandlerbau Projekt (AK5394A) benötige ich einen Clock 
Generator Chip, der neben der üblichen Raten (44.1, 48, 96) auch 192 kHz 
als Takt liefern kann. Gibt es da Erfahrungen welche Chips da infrage 
kommen? Habt ihr irgendwelche Tipps? Gibt's "Standard-Bausteine", die 
sich bewährt haben?

Danke&Gruß
Thomas

Autor: Floh (Gast)
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Thomas P. schrieb:
> Gibt's "Standard-Bausteine"

Ich werf jetzt einfach mal NE555 in die Runde :-)

Autor: Thomas Korthoff (thomas47058)
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danke für den tipp, floh. ich dachte allerdings an einen etwas 
spezielleren baustein wie den PLL1705 o.ä. Wichtig wäre, dass die 
Samplerate direkt einstellbar sein soll, evtl. durch eine SPI 
schnittstelle uC kontrolliert.

Autor: XMEGA (Gast)
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Servus,

Thomas P. schrieb:
> "Standard-Bausteine", die
>
> sich bewährt haben?

Evaluation Board Manual:
http://www.asahi-kasei.co.jp/akm/en/product/ak5394...

Hier findet man einen Quarzgenerator plus einen HC4040.

Sonst sollte das ja der Prozessor selbst erzeugen können.


Floh schrieb:
> Ich werf jetzt einfach mal NE555 in die Runde :-)

Mit einem 555 kann man eienen guten Blinker bauen!

Gruß XMEGA

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Naja: Wie immer meine Antwort: Si570 per i2c einstellbar. Benötigt nur 
noch einen Nachteiler, weil er unter 10MHz nicht ausgeben will.

Autor: Sam .. (sam1994)
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CTC-Modus 16bit Timer.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Nachtrag: Si598 leicht schlechtere Specs, aber billiger. Sonst total 
ähnlich zu Si570.

Autor: Thomas Korthoff (thomas47058)
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das mit dem blinker war nich schlecht... :)

abdul, danke für den tipp mit dem Si570. ich werd mir die specs mal 
anschauen.

wenn ihr mir jetzt noch verratet, wie man einfach einen teiler baut, wär 
ich sehr dankbar! ein, zwei stichworte reichen, den rest recherchier ich 
natürlich.

dank nochmals & gruß!
thomas

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Thomas P. schrieb:

> wenn ihr mir jetzt noch verratet, wie man einfach einen teiler baut, wär
> ich sehr dankbar! ein, zwei stichworte reichen

Zähler Baustein

Zählt der im Takt zb laufend bis 4
  0 1 2 3 0 1 2 3 4 0 1 2
  *       *         *
dann tauchen die * mit 1/4 der Zählfrequenz auf.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Stinknormaler 74HC4060 gehört in jede Bastelkiste. Würde passen.

Bei einem 39-Bit Frequenzeinsteller kann man praktisch jede Frequenz im 
Subherzbereich ansteuern. Und das mit der Qualität eines 
Quarzoszillators.

Suche "Flexo UND i2c" findet auch noch passendes. Nicht so teuer, 
weniger Auflösung. IDT hat ähnliches.
Alle anderen mir bekannten Typen sind nicht feineinstellbar.

Autor: Thomas Korthoff (thomas47058)
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ah super. vielen dank für hilfreichen antworten! werd direkt die 
datenblätter studieren.

schöne restwoche euch noch.

thomas

---

ein nachtrag noch: den si570 (oder artverwandte) gibt es nicht zufällig 
auch in größeren bauformen? ich werde die platine selbst löten müssen, 
und da sind solche dimensionen von hand nicht mehr zu machen...

nochmals danke.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Nein, die gibts alle nur in den supertollen neuen Bauformen. Tut mir 
leid. Kann man aber zur Not per Hand löten.

Vielleicht reicht dir ja ein CY22393. Der hätte normales Gehäuse.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Thomas P. schrieb:
> für ein Audio AD Wandlerbau Projekt (AK5394A) benötige ich einen Clock
> Generator Chip, der neben der üblichen Raten (44.1, 48, 96) auch 192 kHz
> als Takt liefern kann.

Nein. Was Du suchst ist ein Chip, der Dir das 64...256-fache der 
Samplerate als Clock generiert. Siehe Datenblatt MCLK. Die einfache 
Samplerate wird durch Teilung der eingespeisten MCLK im ADC selbst 
(Master Mode) erzeugt.

Autor: 8051 (Gast)
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BigBen von Apogee

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Und schon brauchen wir nur noch einen 74HC74.

Autor: sven s. (Gast)
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Diese Frequenzen kann doch jeder AVR nebenbei erzeugen.
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-GCC-Tu...

und wenn es ein externes Bauteil sein "muss" da halt ein attiny mit i2c 
und quarz.

ps ich weis zwar nicht was die anderen hier vorgeschlagenen ic´s kosten 
aber ein attiny ist für unter 1€ zu haben.

gruss sven

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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sven s. schrieb:
> Diese Frequenzen kann doch jeder AVR nebenbei erzeugen.

12.288Mhz und 11.2896Mhz? Mit einem AVR erzeugen? Wohl kaum. Lediglich 
dann, wenn die Signale von zwei Oszillatoren dieser Frequenz über Gatter 
umgeschaltet und an den Audio-ADC gegeben werden. Das kann dann wieder 
der AVR machen. Der muß dann auch die Mode-Select-Pins des Audio-ADC mit 
umschalten, damit wieder alles stimmt.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ja ja, manchmal denkt man zu kurz. Macht nix, wenns andere bemerken.
Hier noch ein passender Link:
http://focus.ti.com/general/docs/lit/getliterature...

Damit wäre ich dann aber auch erstmal am Ende mit Latein.

Autor: Sam .. (sam1994)
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Knut Ballhause schrieb:
> 12.288Mhz und 11.2896Mhz? Mit einem AVR erzeugen?

Es ging doch um höchstens 192kHz. Da kann man einfach den 16bit Timer 
nutzen. Braucht fast keine CPU.

Autor: Thomas Korthoff (thomas47058)
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danke für die beiträge. der ak5934 erzeugt tatsächlich die sampleraten 
intern. er teilt einfach das MCLK signal (wie schon erwähnt). für die 
frequenzen 48, 96 und 192 braucht man nur einen 74HC4040 plus einen 
quarz mit 12.288 MHz. aber für 44.1 kHz (was für eine überflüssige 
samplerate heute) braucht man schon wieder einen extra quarz, so wie ich 
das sehe. auf der anderen seite... das ist ja nicht mein problem. wenn 
das taktsignal von außen kommt, hat der AD wandler nix mehr damit zu 
tun. will man ihn als master benutzen, gibt's halt keine 44.1, fertig.

was anderes: wie siehts denn mit den jitterzeiten aus bei einem avr? 
diese müssen extrem kurz sein, da die wandlung im ADC "höchst"wertig 
sein soll! denke nicht, dass da so'n kleiner attiny mithalten kann. 
nicht umsonst gibt's so clocks wie CS2000. dieser baustein hat mich auch 
sehr neugierig gemacht, zumal der auch einen 'lock' status ausgibt. das 
ist natürlich sehr nett... ich weiß allerdings nicht, ob der nicht etwas 
zu oversized ist.

es ist interessant, wie unterschiedlich leute auf das thema AD wandler 
eingehen. man muss wirklich dazu sagen, dass es sich um ein hi end audio 
wandler handelt, der mit bis zu 192 kHz abtastet, das mit 24 bit tiefe, 
und: das alles höchst akurat um auf eine SNR von min. 123 dB zu kommen.

ich danke allen für ihre antworten soweit!

edit: den beitrag zum CY22393 hatte ich übersehen. der sieht sehr 
interessant aus. das könnte den ansprüchen gerecht werden! danke für den 
tipp.

Autor: Andreas B. (Gast)
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Thomas P. schrieb:
> was anderes: wie siehts denn mit den jitterzeiten aus bei einem avr?
> diese müssen extrem kurz sein, da die wandlung im ADC "höchst"wertig
> sein soll! denke nicht, dass da so'n kleiner attiny mithalten kann.

Für solche Anwendungen sollte man den Controller natürlich mit externem 
Quarz betrieben werden. Dann sehen die Jitterzeiten vom Timer so aus wie 
die vom Quarz.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Hm. Was stört dich am CS2000 ?

Autor: Thomas Korthoff (thomas47058)
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naja, der cs2000 kommt mir sehr mächtig vor. weiß nicht, ob ich 
leistungen in diesem umfang benötige. mal sehen, wenn er gut zu bekommen 
ist, denk ich drüber nach diesen zu verwenden. macht ja schon einen sehr 
guten eindruck.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ich habe mir das Teil mal wieder angesehen. Vor einiger Zeit war die 
Doku noch extrem dürftig. Da kam das nicht für mich in Frage. Werde mir 
mal welche davon besorgen und testen. Kleines problemloses Gehäuse, 
ordentliche Auflösung, Jitter akzeptabel, i2c ->nett.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Jetzt sitze ich wohl schon zu lange vor der Kiste. Dachte mir, wenn 
schon dran, dann wähle ich auch gleich den richtigen CS2x aus und 
bestelle das Teil. Aber da ist der Wurm drin:
Der Chip hat zwei Clock-Eingänge. Wenn ich nun i2c haben möchte zum 
Selberprogrammieren, bleiben die Typen CS2000-CP und CS2300-CP übrig. 
Der 21 und 22 sind abgespeckte Versionen.
Der 23 hat zusätzlich einen internen LC-Oszillator, den der 20er nicht 
hat.

So weit, so gut.

Nur wo ist nun der technische praktische Unterschied???
Was ist genau der Unterschied zwischen "Timing Reference Clock" und 
"Frequency Reference Clock"?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ich bin jetzt etwas weiter:

Der Timing Reference Clock ist eine low-Jitter Quelle für die Synthese 
und bestimmt maßgeblich das Phasenrauschen.

Der Frequency Reference Clock is die eigentliche Referenz für die 
Frequenz. Dieser darf sogar mal ausfallen, dann läuft der Chip mit dem 
letzten Vergleichswert einfach weiter. Da sitzt ne digitale PLL, die als 
extrem niederfrequenter Integrator arbeitet.

Was mich nur wundert: Das Datenblatt zum 23 gibt keinerlei Info zum LCO 
(LC-Oszillator) auf dem Chip an? Ich dachte eine Frequenzangabe zu 
finden.

Hm. Kann man nun einfach extern beim 20 die beiden Clock-Eingänge 
zusammenschalten und dort einen TCXO als Quelle ranhängen? Oder wäre es 
besser, den TCXO an den Frequency Reference Clock anzuschließen und den 
internen LCO zu benutzen?

Autor: Thomas Korthoff (thomas47058)
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du meinst den internen LCO für die timing reference? oder muss eine 
externe clock für die timing refernce genommen werden?

einen tcxo für zwei references?! ist das denn unbedenklich bzgl 
störanfälligkeit?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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OK, du hast es auch nicht sofort verstanden ;-) Beruhigt.
Erst wollte ich den internen LCO verwenden, weil sowas gerade bei 
externer asymmetrischen Einspeisung durchweg bessere Werte bringt. Aber 
dann habe ich mich erinnert, das für meine Anwendung selbst 1Hz 
Unterschied bereits Probleme macht. Wenn nun die interne Teilerauflösung 
nicht hoch genug ist, geht das ganze Teil bei mir nicht, denn den 
internen LCO kann ich in der Frequenz nicht trimmen. Daher habe ich die 
Variante mit externem Eingang ausgewählt.
Wenn du dich auf die ehemals hier im Thread angepeilte Verwendung 
beziehst, würde ich an deiner Stelle den LCO nehmen.

Ich sehe erstmal keine Probleme, wenn man extern die beiden Referenzen 
zusammenschaltet. Gedacht ist es so, daß diese einzige Referenz dann 
sowohl gutes Phasenrauschen/Jitter als auch Frequenzgenauigkeit hat!

Autor: Thomas Korthoff (thomas47058)
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ich muss mir nochmal klarheit verschaffen. hoffe, ihr könnt mir da 
helfen. für mich sind hier ein paar frequenzen zu viel...

es besteht generell die möglichkeit, den AK5394A die teilung des MCLK 
vornehmen zu lassen, richtig? dieser modus wäre dann der master modus. 
gespeist wird das ganze dann mit einem 27...MHz TCXO, soweit richtig?

Eine andere Möglichkeit wäre es, den CS2000 als Clock zu benutzen, 
(slave modus für den AK5394A). hier bestimmt der cs2000 die frequenz / 
samplerate. dieser benötigt aber ebenfalls einen quarz ODER eine externe 
referenzquelle, die master clock eines studios zB. sehe ich das richtig?

wenn nun der cs2000 in das audio interface verbaut wird, dann hab ich 
die möglichkeit ein wordclock signal von intern (AK5394A mit quarz), von 
"halb extern" (CS2000 mit quarz) oder von extern (zum beispiel die schon 
genannte big ben master clock von apogee) zu benutzen, um diese dann zum 
cs2000 ODER zum ak5394A zu routen. lieg ich da richtig?

letzte frage: was für eine frequenz schickt mir denn so eine studio 
master clock? ein vielfaches der sample rate? evtl 12.288MHz?

vielen dank im voraus...!

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Soweit ich weiß, gibt es beide Varianten. Sample-Clock und Vielfaches 
davon. Du wirst deinen Auftraggeber fragen müssen. Den CS2000 kannst du 
auf den 'niederfrequenten' Sample-Clock anhängen, ja.

Der CY22393 geht allerdings nicht so tief in der Frequenz.

Autor: Thomas Korthoff (thomas47058)
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dann mach ich's doch einfach so: der ak5394a läuft ständig im slave 
modus und bekommt seine clock vom cs2000 (die intern erzeugten 
samplerates des ak5394a beschränken sich eh nur auf 48, 96 und 192k). 
das interface läuft so in "internem" modus. der "externe" modus sähe 
dann so aus, dass der cs2000 ein externes signal bekommt, ich nenn mal 
wieder den big ben als beispiel. ob das nun die samplerate an sich ist 
oder ein vielfaches, da werd ich dann nochmal forschen. meinst du, dass 
das so klappt?

auftraggeber bin ich selbst. ist meine bachelorarbeit. :)

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Du mußt doch genau wissen was dein System machen soll?!! Der CS2000 kann 
nur einen Drop-Out überbrücken. Dazu steht was von 50ms im Datenblatt.

Wenn dein System nur analog rein und -raus benötigt, brauchst du keinen 
Masterclock. Den brauch man für serielle digitale Leitungen wie i2s.

Den Thread hier wirst du dann in deiner Arbeit erwähnen müssen.

Autor: Thomas Korthoff (thomas47058)
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nein, ich will schon digital raus. sonst macht das ganze projekt keinen 
sinn. und eine clock braucht's auch nicht zwangsläufig. ein simpler 
quarz tut's auch, allerdings wären die eintellungsmöglichkeiten sehr 
beschränkt. daher die wahl des CS2000.

und wenn ich jeden foreneintrag in der arbeit erwähnen müsste, bestünde 
die arbeit aus 2/3 foreneinträgen und 1/3 arbeit.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Warum zum Geier schließt Du keinen 12.288Mhz Quarzoszillator als 
Masterclock an und stellst die Teilerrate im AK5394A ein? Wenn der im 
Mastermode läuft, brauchst Du keine weiteren externen Bauelemente für 
die Taktsignale. Alle anderen in der Schaltung verwendeten I2S-Geräte 
werden dann auf Slave gestellt und erhalten die SCLK und FSync sowie die 
Daten vom AK5394A. Das geht dann für 48//96//192kHz.

Autor: Thomas Korthoff (thomas47058)
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hi knut,

sorry, für die späte reaktion auf deinen beitrag. warum deine lösung 
nich klappt, ist ganz einfach, weil ich so keine 44.1 kHz (oder 
vielfache) generieren kann. wie du weißt, ist das verhältnis äußerst 
krumm zu 48 kHz (und vielfache). zwei quarze zu verbauen ist sicherlich 
nicht sinnvoll. nun weiß ich aber, dass der CS2000 in der lage ist, die 
gewünschten frequenzen zu generieren (11.2896 und 12.288 MHz). die frage 
ist nur wie. das datenblatt wirkt hier und da etwas kryptisch.

aus büchern habe ich erfahren, dass die frequenz am eingang des 
synthesizers recht niedrig sein soll, damit sich durch abermals teilen 
eine frequenz ergibt, die die abstände zwischen den gewünschten 
frequenzen ergibt. beim radio wäre das zB 100 kHz, sodass man in 100 kHz 
schritten von 88 MHz bis 108 MHz "steppen" kann. das muss auch für den 
CS2000 klappen. allerdings benötige ich am eingang dann eine frequenz 
von gerade mal 100 Hz um den schritt von 11.2896 auf 12.288 MHz zu 
machen. wenn das aber klappt, wäre das eine richtig feine lösung. das 
ganze wird dann über I2C von einem uC gesteuert und gut is.

oder gibt's da bedenken euerseits?

gruß

Autor: Thomas Korthoff (thomas47058)
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ok, jetzt habe ich selbst bedenken. der cs2000 kann sich anscheinend 
nicht auf ein externes wordclock signal synchronisieren...

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Warum sollte er das nicht können? Wäre doch auch naheliegend, denn die 
Firma die den herstellt will ja mit dem die eigenen Audio-AD/DAs 
clocken.

Autor: Thomas Korthoff (thomas47058)
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das verstehe ich nicht ganz. du meinst die ADC und DAC ICs? die werden 
sicherlich mit dem CS2000 getaktet. das ist aber auch nicht das problem, 
was ich habe.

wenn ich ein externes word clock signal habe (also fs, nicht 256*fs), 
wer gibt dann die master clock vor für den ADC, den DAC und evtl uCs? 
wird da synchronisiert? multipliziert? "phase detected"? wenn ja, womit?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Du bist ja völlig planlos.

Irgendwo gibt es eine Masterclock. Studioclock genannt oder so. Darauf 
werden alle Geräte synchronisiert. Damit der Clock nicht zu hoch ist und 
sich die Frage wo beginnt und endet ein Frame nicht stellt, wird diese 
Clock synchronisiert auf Frames verteilt. Das ist dein fs.

Im Allgemeinen empfangen die Einzelgeräte also fs!

Denn legst du beim CS2000 auf den Frequency Reference Clock Eingang. Im 
CS2000 stellst du den gewünschten Multiplikationsfaktor ein. Dafür gibts 
ein PC-Tool. Bekommst also ein paar Bytes raus und die schreibst du mit 
einem i2c-Master in den Chip. Einmal nach dem Reset. Feerttisch.


Und ja, das hier gehört als Referenz in deine Arbeit!!

Autor: Thomas Korthoff (thomas47058)
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Planlos nicht gerade... Etwas unwissend, ja. Aber ich verrate dir mal 
was: das ist der Grund warum ich hier schreibe. ;) Wüßte ich alles, 
würde ich mir deine Hochnäsigkeit ersparen können.

Ich kann mit der Aussage "Clock [wird] synchronisiert auf Frames 
verteilt" nichts anfangen.

Nach meiner Erfahrung gibt ein Clockgenerator ein Wordclocksignal mit 
TTL Pegel aus, was der Samplerate entspricht, mehr nicht. (Wenn er nicht 
gerade von Avid ist, die geben auch ein Superclocksignal aus, siehe 
Weinzierl's Handbuch der Akustik.) Es sei denn, du sprichst über eine 
AES-3 Schnittstelle, da wird in Frames unterteilt (hat allerdings mit 
einem reinen WCLK Signal nix zu tun.) Das Wordclocksignal wird dann 
mittels PLL und Multiplier auf die nötige MCLK gebracht. Soweit bin ich 
schonmal. Nur weiß ich nicht, wie und ob der CS2000 so etwas 
automatisiert hinbekommt, da zB für den AK5394A für eine LRCK von 44.1 
kHz eine MCLK von 11.2896 kHz (also 256*fs) gefordert wird, und für 48 
kHz eine MCLK von 12.288 MHz. Das ist machbar mit festen Teilern, aber 
was nun wenn 96 kHz ankommen, oder 192? Da muss er dann was anderes 
rechnen! Wer sagt ihm da was? Ich tu's nicht jedesmal, wenn sich die 
Samplerate ändert. Er müsste die Teiler und Faktoren abhängig von der 
eintreffenden WCLK machen. Und DAS ist das Problem, was ich habe. Falls 
das vorher nicht deutlich geworden ist, sorry.

Im Übrigen fänd ich's prima, wenn du versuchen könntest sachlich zu 
antworten, ohne herablassende Kommentare. Wenn ich dich nerve, dann hast 
du den klaren Vorteil nicht antworten zu müssen. Ja, ich bin Anfänger, 
ich bin kein Profi. Wie schon gesagt, genau deshalb bin ich hier. Also 
nimm Rücksicht darauf oder schreib mir/hier nicht mehr, wenn du darauf 
keine Lust hast.

Danke.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Mir fällt auch gerade auf, das ich der einzige bin der dir noch 
antwortet. In deinem angestrebten Berufsbild wird nunmal erwartet, das 
du dich selbständig in Probleme einarbeitest und nicht auf dem 
Standpunkt PC-Sekretärinenkurs sonst tippe ich nix, stehst. Das du dann 
dazu relativ viel zu wenig verdienen wirst, ist eine andere Sache...

Der CS2000 hat rein zufällig vier komplette Registersätze für vier 
verschiedene Frequenzen. Fällt dir was auf?

Meines Wissens kann er die absolute Eingangsfrequenz nicht messen. Müßte 
man eine andere Lösung finden. Eventuell ist das in den Frames definiert 
als Datensatz. Ich denke man kann alle Standardfrequenzen durchprobieren 
und nur bei einer wird der Framer synchronisisieren. Solche Details sind 
mir aber unbekannt. Fürs Einarbeiten bezahlst du mich ja nicht. 
Ausprobieren oder intellektuell erfassen oder nachmachen. Macht jeder 
so.

So, das wars von mir.

Autor: Thomas Korthoff (thomas47058)
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danke für deinen letzten beitrag. ich weiß nun, was zu tun ist.

gruß
t

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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@Thomas:
Was ist denn aus deinem Projekt geworden? Ich möchte nun den CS2000 mal 
anwerfen und freue mich über neue Erkenntnisse.

Autor: Thomas Korthoff (thomas47058)
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Habe nochmals recherchiert und bin dann auf den AK4115 gestoßen, oder 
vielmehr, gestoßen worden. Das Teil ist wirklich klasse. Für mein 
Projekt genau richtig. Nur die Löterei wird ein Abenteuer...

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Mir schwebt ein ADC als externe Soundkarte für Langwellenempfang vor. 
Aber es ist echt unübersichtlich im Bereich langsamer ADCs.

Autor: user (Gast)
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Hi
überlege auch  den Bau  eines Analog Frontends  für  den SDR-1000

Problem  ist  aber - woher  bekommt  man  hier in DL   den AK5394A

Digikey USA  hat  ihn  aber  will nicht  nach DL  verkaufen

hat  jemand  ne  Idee oder  Bezugsquelle ?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ich würde einen nehmen, wenns zur Bestellung kommt. Gibts für den kein 
Breakout?

Autor: Thomas Korthoff (thomas47058)
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habe den AK4115 im einsatz und immense probleme ihn vernünftig ans 
laufen zu bekommen. an sich funktioniert er tadellos, bis auf die 
tatsache, dass seine masterclockfrequenzen an den ausgangspins 
tiefpassgefiltert erscheinen. das gleicht eher einem dreick- als einem 
rechtecksignal. ich nutze einen 12.288 MHz quarz als quelle. hat sowas 
jemand schonmal gehabt? bei einem ähnlichen baustein / 
masterclockgeneratorchip? aufgrund dieses verwursteten signals verstehen 
sich nämlich die ICs untereinander nicht. bitte um hilfe!

danke&gruß

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