Die Summenleistung ist die Leistung , die der Rauschgenerator über die
gesamte Bandbreite abgibt. ( Hoffentlich angegeben ). Mit einen
thermischen Wattmeter welches mindestens die gleiche Bandbreite wie der
Rauschgenerator hat, kann man die Summenleistung auch direkt messen.
Bei Voltmeter mit Diodengleichrichter gilt zu beachten das diese nur
unterhalb 20mV die Effektivleistung anzeigen. Darüber den Spitzenwert.
Zudem hat Rauschen ein extrem hoher Crestfaktor, so das eigentlich nur
das messen mit einen thermischen Wattmeter bleibt.
Was der Spektrumanalyzer dann anzeigt hängt von dem Verhältnis
Summenbandbreite Auflösungsbandbreite ab.Falls die vom Rauschgenerator
erzeugte Rauschspektrum wesentlich breiter ist als die
Eingangsbandbreite des Spektrumanalyzers ist, gilt statt der
Summenbandbreite des Rauschgenerators die Eingangsbandbreite des
Spektrumanalyzers, sofern er einen Tiefpass zur Bandbreitenbegrenzung
hat. Wenn die Auflösungsbandbreite ein Zehntel der Summenbandbreite
beträgt, zeigt der Spektrumanalyzer 10db zu wenig an. Bei einen
Verhältnis von 1:100 20db zu wenig und so weiter. Irgendwann ist das
gemessene Rauschen nur noch wenig größer als das Eigenrauschen des
Spektrumanalyzers.
Man ist dann schnell geneigt den Eingangsabschwächer rauszunehmen, was
für den Spektrumanalyzer fatal sein kann, weil durch die immer noch
vorhandene volle ( aber nicht mehr sichtbare ) Summenbandbreite der
Eingangsmischer dann gefährdet wird. Die Resolutionsbandbreite wird nun
mal im ZF eingestellt, und nicht am Eingang.
Ralph Berres