Hallo,
ich habe als Eingangssignal 200mV AC und brauche eine Schaltung, die mir
am Ausgang +/- 1V DC liefert.
Meine Idee war Gleichrichter u. anschließende Charge Pump, jedoch ist
das Problem das kleine Potenzial am Eingang. Wie sollte ich am besten
vorgehen?
Viele Grüße, Matti
Danke schonmal soweit, ja, den Strom möchte ich schon nutzen.
Was ich vergaß zu erwähnen, ich möchte keine fertigen IC-Chips
verwenden, sondern mir selbst eine Charge Pump entwickeln - geschieht
auch nur theoretisch, im Rahmen meiner Studienarbeit. Problem: Die
Charge Pump kann ja nur DC->DC erhöhen und beim Basteln eines
Gleichrichters stört die kleine Eingangsspannung....
Die Charge Pump kannst du dann auch nicht mit Dioden aufbauen, die
verliert sonst auch an jeder Stufe so ein halbes Volt, das du garnicht
hast.
Verrate doch mal mehr über deine Spannungsquelle. Du schreibst "AC",
würde also ein stinknormaler Trafo (1:10) und anschliessender
Gleichrichter funktionieren?
Hallo,
einen Trafo soll ich nicht verwenden, vermutlich wegen der
Leistungsbilanz und dem Platz. Ich soll die Spannungserhöhung mit einer
charge pump vornehmen.
Ich habe am Eingang sehr kleine Ströme (ich gehe von etwa 1 mA aus). Es
geht auch nicht um exakt 200mV am Eingang, sondern um eine möglichst
minimale Wechselspannung am Eingang. 200mV wären ideal.
Was könnte man z.B. mit einem Schottky-Gleichrichter rausholen? Kann ich
den Dioden-Spannungsverlust nicht auch durch parallelgeschaltete(n)
Mosfet(s) senken?
Gruß Matti
MattiJo schrieb:> einen Trafo soll ich nicht verwenden, vermutlich wegen der> Leistungsbilanz und dem Platz.
Das ist schade, denn der Trafo hätte vermutlich (hängt von deiner
Frequenz ab) mehr Wirkungsgrad und kleineren Platzverbrauch als deine
Charge-Pump Lösung.
> Ich soll die Spannungserhöhung mit einer> charge pump vornehmen.
Dann mach das. Aber vorher nicht Gleichrichten+Wechselrichten, direkt
aus deiner Eingangswechselspannung speisen. Erwarte keinen guten
Wirkungsgrad.
> Ich habe am Eingang sehr kleine Ströme (ich gehe von etwa 1 mA aus). Es> geht auch nicht um exakt 200mV am Eingang, sondern um eine möglichst> minimale Wechselspannung am Eingang. 200mV wären ideal.
200mV sind halt für Dioden halt zu wenig.
> Was könnte man z.B. mit einem Schottky-Gleichrichter rausholen?
Den brauchst du sowieso.
> Kann ich> den Dioden-Spannungsverlust nicht auch durch parallelgeschaltete(n)> Mosfet(s) senken?
Kannst du. Aber:
Du brauchst dann eine Hilfsspannung und OpAmps. Der Gesamt-Wirkungsgrad
geht gegen 0.
Schreib doch bitte erstmal GENAU die Rahmenbedinungen zusammen.
Zumindest die Frequenz deiner Spannungsquelle wäre hilfreich.
Simulant schrieb:> in der Theorie klappts zumindest mit Schottky-Dioden.
In deiner Schaltung hat die Spannungsquelle ein Amplitude von 400mV und
der Ausgang einen Strom von 0mA statt 1mA.
Wenn Du AC hast, dann solltest Du einfach einen Transformator und einen
Gleichrichter verwenden. Wenn Du zwei Sekundärwicklungen machst, kannst
Du auch synchron geleichrichten...