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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Buttertemperierer


Autor: Christian (Gast)
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Ich möchte an dieser Stelle mal mein kleines Projekt vorstellen.

Ihr kennt sicher das Problem am Frühstückstisch. Die Butter ist entweder 
zu hart oder zu weich! Um wieder entspannt Frühstücken zu können, ohne 
alle Messer zu verbiegen, habe ich mir etwas einfallen lassen.

DEN BUTTERTEMPERIERER

Rechts im Schaltbild seht ihr unter PELT das Peltierelement. Es kommt 
unter die Butterdose. Links im Plan wird mit einem Fühler die Temperatur 
aufgenommen und mit einem am Schiebewiederstand eingestellten Wert 
verglichen. So kann man sogar die bevorzugte Temperatur voraussichtlich 
zwischen -5°C und 10°C einstellen. Ist es zu warm, wird gekühlt -> 
2-Punkt-Regler.

Wie findet ihr es?

Denkt ihr es klappt?

Autor: Margarine-schmeckt-auch-gut (Gast)
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Schade um den schönen Strom.

Autor: MaWin (Gast)
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> zwischen -5°C und 10°C einstellen

Wozu ?

Stell die Butter auf den (Küchen)Tisch statt in den Kühlschrank,
dort hat es angenehme 20 GradC für die die Butter streichfertig
ausgelegt ist.

10 ist viel zu wenig.

Im Sommer, wenn deine Wohnung nicht klimatisiert ist und es über
30 geht, da könnte es sinnvoll sein, auf 25 runterzukühlen damit
sie nicht wegläuft, aber ranzig wird Butter schon seit jahrzehnten
nicht mehr in der kurzen Zeit bis man sie verbraucht hat, die ist
schon biologisch tot.

Sei halt einfach nicht so böld und glaube daß Butter in den
Kühlschrank muß.

Autor: Niklas Gürtler (erlkoenig)
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> Sei halt einfach nicht so böld und glaube daß Butter in den
> Kühlschrank muß.
Wenn man es dennoch glaubt, kann man die kühlschrank-harte Butter auch 
10 Sekunden in die Mikrowelle stecken, danach hat sie praktisch optimale 
Konsistenz.
Edit:
> aber ranzig wird Butter schon seit jahrzehnten
> nicht mehr in der kurzen Zeit bis man sie verbraucht hat, die ist
> schon biologisch tot.
Hmm, die Butter vielleicht, aber wer weiß was da noch so an freundlichen 
Zeitgenossen rumwuselt? Butter ist vermutlich ein guter Nährboden?

Autor: Müslimampfer (Gast)
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An Stelle von Butter könntest du Sonnenblumenmargarine verwenden, die 
ist wesentlich gesünder. ;)

Autor: MB (Gast)
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Das wage ich zu bezweifeln

Autor: ArnoR (Gast)
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Mal abgesehen von der bisherigen Diskussion wird die Schaltung kaum 
vernünftig funktionieren. Die Dioden 1N4148 sind total 
unterdimensioniert und D2 sogar überflüssig, weil bereits im Mosfet 
enthalten. Der Spannungsteiler am I-Eingang des Komparators ist etwas 
hochohmig ausgelegt. Die Schaltung hat keine Hysterese und wird in der 
Umgebung des Schaltpunktes schwingen.

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
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Ein Vorschlag - klingt "ketzerisch", aber da ist etwas dran:
Nimm irische Butter!

Diese irische Butter ist auf die Gewohnheiten im angelsächsischen Raum 
abgestimmt. Dort liegen die Kühlschranktemperaturen niedriger als wir es 
gewohnt sind; Ergebnis: die irische Butter läßt sich "frisch aus einem 
deutschen Kühlschrank" perfekt streichen.

Bernhard

BTW englische Marmelade schmeckt aus einem deutschen Kühlschrank zu süß 
- aus einem englischen dagegen nicht.

Autor: Christian (Gast)
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@all
Ähm Entschuldigung, es geht hier um die ELEKTRONIK!

Autor: ArnoR (Gast)
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Ach ja? Dann schau dir mal meinen obigen Beitrag an.

Autor: weinbauer (Gast)
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Warum machst Du den Spannungsteiler am OpAmp so hochohmig? 4M7?
Bei dem Saft den das Element zieht kommst auf die paar
Milliampere auch nicht mehr an für nen vernünftigen
Spannungsteiler.
Ausserdem wird das ganze Ding durch die Leitungswiderstände am
Schaltpunkt gut schwingen.
Die 1N4148 wird sich in Wohlgefallen verabschieden und der
Varistor bringts auch nicht wirklich ... für was da nen
Überspannungsschutz?

Davon abgesehen dass die Peltierelemente nen unterirdischen
Wirkungsgrad haben.
Schon gehört, Strom wird teurer?

Autor: HildeK (Gast)
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- der hochohmige Referenzteiler wurde ja schon genannt. Faktor 100 
kleiner dimensionieren.
- auch genannt wurde die fehlende Hysterese - 100k ... 500k zwischen Pin 
2 und 5 sollten passen.
- Block-C am Komparator wäre nicht schlecht.
- es fehlt der Arbeitswiderstand am OC-Ausgang des Komparators. 1k ... 
5k.
- ich kenne die Daten des Peltierelements nicht, aber meines Wissens 
sind die recht niederohmig. Da passt einen 1N4148 als D1 gar nicht. 
Sollte es aber nur 50mA benötigen, dann kann man es so lassen.
- Parallel zum Fan eine Löschdiode ist üblich, allerdings wir das PELT 
das wahrscheinlich übernehmen.
- Versorgung des TLC nicht vergessen

Welcher Art ist die geplante Spannungsquelle? DC stabilisiert, DC 
gesiebt, DC pulsierend oder AC? Da muss ggf. noch ein etwas dickerer 
Elko hin. Besser wäre es, Pletier und Komparator bei der Versorgung zu 
trennen. Z.B. 12V ungeregelt am Peltier, Teiler und IC1 über 9V 
Längsregler versorgen.

Autor: Martin (Gast)
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Peiltierelement: Handelt es sich um eine Autobatterieapplikation?

Autor: Keine Ahnung (Gast)
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Wie sie die Spannungsquelle aus ? Ungeregelt ? sonst wäre der Varistor 
überflüssig. Der Komperator benötigt eine stabilisierte Spannungsquelle.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Ich würde R1 etwas größer machen, sonst musst du die Eigenerwärmung des
KTY10 bei der Dimensionierung der Schaltung berücksichtigen, die für
R1=1,5kΩ bis zu 6K beträgt. Für R1=6,8kΩ ist sie nur noch 0,8K.

Bei der Dimensionierung des Spannungsteilers am invertierenden Eingang
des Komparators komme ich auf etwas andere Werte. Aber diese Widerstände
must du sowieso neuberechnen, nachdem du alle vorgrschlagenen Änderungen
vorgenommen hast.

Autor: Christian (Gast)
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Na, dann mal vielen Dank für diese "elektronischere" Diskussion ;-)

@ArnoR:
Entschuldige, ich hatte deinen Beitrag vor lauter Butterdiskussion 
komplett übersehen.

@weinbauer:
Ja, das mit dem Spg-teiler ist, weil ich einen total cooler 500kOHM 
Schiebewiderstand habe. Und den möchte ich gern zum einstellen der 
Temperatur benutzen. Sonst sähe das wohl auch etwas anders aus. Habe das 
eben an die kleiner R_Änderung vom pty angepasst.
Ja, und die 1n4148 habe ich halt mal so genommen. Ich bin so größe 
ströme nicht so gewöhnt..

@HildeK:
Okay.. das mit der Schmitt-Trigger Erweiterung sollte ich mal 
versuchen..
Als Spannungsquelle benutze ich so eine Art Laptop-Netzteil. Ich nehme 
an das ist voll elektronisch stabilisiert..

@Martin:
Nein, wie gesagt Laptopnetzteil

@Yalu X.
Ja, das wär besser. Aber dann müsste ich ja den Zweiten U-Teiler auch 
wieder vergrößern. Sonst komme ich nicht auf die gewünschte 
Regulierbarkeit.
Und wenn ich dann mit 100M-Widerständen komme, wirds wirklich 
unrealistisch.

Wie gesagt, viele Dank an alle

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Christian schrieb:
> Ja, das wär besser. Aber dann müsste ich ja den Zweiten U-Teiler auch
> wieder vergrößern. Sonst komme ich nicht auf die gewünschte
> Regulierbarkeit.

Nicht unbedingt. Du kannst das 500k-Poti als Spannungsteiler, einen
kleineren Widerstand parallel und dazu oben und unten jeweils einen
weiteren in Serie schalten. Dann kommst du bei gleicher Wirkung mit
kleineren Widerständen aus.

Jetzt aber doch noch etwas Nichtelektronisches: Soll das Ganze ein
Kühlschrankersatz für die Butter werden, oder kommt die präparierte
Butterdose nur für die Dauer des Frühstücks zum Einsatz?

Falls letzteres: Da wird ja die Dose die meiste Zeit offen sein, so dass
die Umgebungsluft den oberen Teil des Butterklotzes erwärmt, das im
Dosenboden montierte Peltier-Element aber nur den unteren Teil abkühlen
kann. So nimmt die Festigkeit der Butter von oben nach unten stetig zu,
was man natürlich auch als Feature ansehen kann :)

Autor: Christian (Gast)
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@Yalu X.
Ja, das ist auch eine Idee, danke.
Das ganze ist als Kühlschrankersatz gedacht. Über die dauer des 
Frühstücks bekomme ich die Butter ja auch nicht warm...

Autor: JojoS (Gast)
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habe kürzlich im TV noch eine nichtelektronische Lösung dieses Problems 
gesehen:
http://www.mdr.de/einfach-genial/erfindungen/7807480.html

Autor: MaWin (Gast)
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> einfach-genial

Och Kinders, ihr seid doch mit Fernsehen aufgewachsen.
Ist SpiderMan real ? Gibt es die Harry Potter Welt wirklich ?
Verhalten sich Leute immer wie in Scream ?

Jedem ist klar,daß das Fernsehn eine falsche Welt zeigt.

Warum bist du so blöd und glaubst, daß wäre bei dieser
unsäglichen MDR-Sendung anders ?

Weil die Schauspieler schlechter sind ?

Es gibt NICHTS, was von einfach-genial funktioniert.
Das sind ALLES Fakes.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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In alten Zeiten hat man die Butter in Salzwasser aufbewahrt. Dafür 
brauch man echt keine handgearbeitete MDR-Dose.

Das ranzig werden ist eine Oxidation des Fettes. Hat mit Bakterien wenig 
zu tun.

Autor: Sebastian Enz (senz) Benutzerseite
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@MaWin
> Es gibt NICHTS, was von einfach-genial funktioniert.
> Das sind ALLES Fakes.

Hast Du die Sendung schonmal gesehen? - nach dem Kommentar glaube ich 
das nicht!
Dort werden viele interessante Ideen und Erfindungen von Tüftlern 
vorgestellt. Ob und wie manche Erfindungen von der Wirtschaft angenommen 
werden steht hier nicht zur Frage, aber das ist oft das Problem eines 
Erfinders.

Autor: MaWin (Gast)
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> Hast Du die Sendung schonmal gesehen?

Leider.

> Ob und wie manche Erfindungen von der Wirtschaft angenommen werden

Oh ja, da wird in der Sendung immer drüber lamentiert,
wie arrogant und blöd die Wirtschaft doch ist,
daß sie diese und jene ach so intelligente Idee nicht
umsetzt.

Dir geht dabei kein Licht auf ?

Es fielen auch Millionen Leser auf von Daeniken rein....

Oder die schönen Fake-Sendungen zu Überlichtgeschwindigkeit
und Tunneln oder der aufgebobenen Gravitation:
http://www.2be.cc/timetravel.html

Obwohl jedem halbgebildeten Ing sofort die Erklärung einfallen
müsste: http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Nimtz
findest du noch hunderte von Seiten im Web die den Fake
noch "glauben" so wie du an einfach-genial glaubst.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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> Dort werden viele interessante Ideen und Erfindungen von Tüftlern
> vorgestellt.

Der Beitrag bei "einfach-genial", bei dem ein Tüftler sich mit einem
20 mm diamantbestückten Kernbohrer ein Loch ins Knie bohrt, dieses mit 
Schokolade füllt und somit einen Vorrat für Notzeiten hat: wirklich 
interessant.


cnr,

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Braucht man für einen Buttertemperierer nicht auch ein Filter mit
*Butter*worth-Charakteristik?

;-)
MfG Paul

Autor: Peter Baumann (Gast)
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Naja, der war jetzt nicht so der Hit, Paul.

MfG Peter

Autor: Fralla (Gast)
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>Braucht man für einen Buttertemperierer nicht auch ein Filter mit
>*Butter*worth-Charakteristik?

war ein Versuch ;)

Autor: Gero (Gast)
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Ich hoffe mal, du wohnst alleine!

Die Frau freut sich bestimmt nicht über eine Verdrahtung auf dem 
Frühstückstisch. Da haut sie dir die Butter solange um die Ohren, bis 
sie weich ist.

Autor: BastlerM (Gast)
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stelle ich mir auch intressant vor, ne brummende Butterdose mit Kabel.

Autor: Ballermann (Gast)
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Kämm die Butter vor dem essen noch ordentlich durch, dann sieht sie auch 
besser aus.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Peter schrob:
>Naja, der war jetzt nicht so der Hit, Paul.

Na, dann gib Du mal "Butter bei die Fische"....

:-)

MfG Paul

Autor: Gero (Gast)
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Gegenvorschlag:

Wickel doch einfach nen Draht um die Messer und erhitze diese, dann geht 
das Streichen auch wesentlich leichter.

Kleine Autobatterie unterm Tisch montieren, wo sich jeder morgens 
einklinken kann.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Ihr denkt zu kompliziert: Wenn man die Bemmen im Toaster erhitzt hat,
kann man sie doch auf die kalte Butter aufdrücken.

Schüttelreim:
Kratzen mit dem Buttermesser
konnte meine Mutter besser!

;-)
MfG Paul

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