Tiny13 als Taktgenerator für Verfuste Controller

Gast #1936633
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Hallo Leute,

ich hab da ein Problem -.-

Ich muss morgen in der Schule ein AVR-Projekt abgeben.
Ich habe grade in der Software was geändert, und mir dabei den Mega1284p 
Verfust :-(

Ich habe keinen Oszillator hier!

Nur einen Tiny 13...
Kann ich mir damit einen Oszillator bauen?

Sollte doch gehen... ich muss doch nur einen Pin schnell von Low auf 
High umschalten...

LG
Gast #1936672
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Ich bekomm es nicht Compiliert -.-
Die Fehlermeldung habe ich...

avr-gcc  -mmcu=attiny13 -Wall -gdwarf-2 -Os -std=gnu99 -funsigned-char 
-funsigned-bitfields -fpack-struct -fshort-enums -MD -MP -MT Takt.o -MF 
dep/Takt.o.d  -c  ../Takt.c
../Takt.c: In function 'main':
../Takt.c:10: error: 'toggle' undeclared (first use in this function)
../Takt.c:10: error: (Each undeclared identifier is reported only once
../Takt.c:10: error: for each function it appears in.)
../Takt.c:10: error: expected ';' before 'PIN'
make: *** [Takt.o] Error 1
Build failed with 4 errors and 0 warnings...


Mein Code:

#include <avr/io.h>

int main (void) {

   DDRB  = 0xff;
   PORTB = 0xff;

   while(1)
   {
   toggle PIN b1
   }

   return 0;
}


Was mache ich Falsch?
#1936782
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Eine Lösung in Assembler:

.equ pinb = 0x16   ;erspart das include-file
.equ ddrb = 0x17

init:
sbi ddrb,0         ;portb,0 zum Ausgang machen

loop:
sbi pinb,0    ;pinb,0 mit 1 beschreiben führt beim atiny zum toggeln.
rjmp loop

Das ergibt bei der default-Taktfrequenz von ca 1 MHZ eine togglefrequenz 
von 250 kHz, die ISP-Frequenz muss also niedriger als 60,.. kHz 
eingestellt werden.
Gast #1936795
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Hi


Toggling the Pin:

>> sbi pinb,0    ;pinb,0 mit 1 beschreiben führt beim atiny zum toggeln.
>hääää?

Ja damit hat er recht.

 Writing a logic one to PINxn toggles the value of PORTxn, independent 
on the value of
DDRxn. Note that the SBI instruction can be used to toggle one single 
bit in a port.

MfG Spess
Gast #1937155
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@Peter Dannegger

Es soll doch ein sauberer Takt werden, oder? Da sollte man wenn man in 
dem Programm schon nichts anderes tut, dem Zustand des Pins wenigstens 
die gelgenheit geben, ordentlich einzuschwingen. Geht aber auch ohne 
nop.
#1937238
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Das Ausführen des nop dauert einen Takt. Damit kann man in einer 
Programmschleife die Dauer der Schleife verlängern.

Eine andere Funktion war früher, in EPROM's code zu "löschen". Denn wenn 
man den Code mit nop's überschrieb, konnte man ihn damit unwirksam 
machen, ohne das gesamte Programm zu löschen.

Bei EPROM's kann man ja nachträglich bits zwar auf 0 bringen, nicht aber 
wieder auf 1, das geht nur durch Gesamtlöschen.
Und für nop ist "zufällig" der code 0x00 gewählt worden.
#1937251
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Harald schrieb:
> @Peter Dannegger
>
> Es soll doch ein sauberer Takt werden, oder? Da sollte man wenn man in
> dem Programm schon nichts anderes tut, dem Zustand des Pins wenigstens
> die gelgenheit geben, ordentlich einzuschwingen. Geht aber auch ohne
> nop.

Wenn dazu ein NOP nötig wäre, dann wäre der AVR Schrott.
Der MC-Hersteller garantiert Dir, daß die Outputs selbst bei maximaler 
CPU-Geschwindigkeit sauber schalten.

Ohne NOP dauert eine Periode mit diesem Programm ja schon 10 Zyklen.
Du kannst aber auch ne PWM programmieren, ergibt 2 Zyklen, das ist immer 
noch sauber.
Du kannst sogar die Clock-Out Fuse setzen, ergibt dann F_out = F_CPU und 
ist auch sauber.

Vergiß also das mit dem NOP ganz schnell, das ist Quatsch.


Ein NOP braucht man nur dann, wenn man den gleichen Pin sofort wieder 
einlesen will, z.B. beim Qtouch.
Beim AVR werden die Eingänge im vorherigen CPU-Takt gelatcht. Ohne NOP 
liest man also den Pinzustand von vor dem Setzen.


Peter

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