Widerstand + Kondensator bei FET-Verstärker

Gast #1937516
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Hallo Leute,

ich bin mir sicher, dass es hier Leute gibt, die mir helfen können...
Wozu dienen bei Verwendung eines MOSFETs als Verstärker der Widerstand 
Rg im Bild und der Kondensator Ck im Bild, und wie groß sollten diese 
Elemente gewählt werden?

Vielen Dank schonmal,

Pjay
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Gast #1937544
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Frank Bär schrieb:

> Rg sorgt nur dafür, dass der FET nicht leitet, solange kein
> Eingangssignal anliegt.

Falsch. Durch Rg liegt das Gate an Masse. Durch Rs liegt das 
Source-Potential auf Id*Rs und es stellt sich eine negative 
Gate-Source-Spannung ein. Rg und Rs dienen also der 
Arbeitspunkt-Einstellung.
#1937609
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Ohne Rg ergibt sich zusammen mit Ck eine Zeitkostante im Stunden - bis 
Tage-Bereich, weil als Widerstand der extrem hohe Eingangswiderstand des 
FET wirksam wird.

Beim Einschalten entsteht je nach Gleichspannungskomponente am Eingang 
ein willkürlicher Arbeitspunkt des FET, der ohne Rg erst nach Stunden 
ausgeglichen ist.

Ein Ableitwiderstand  Rg von 1 MOhm bringt innerhalb einiger Sekunden 
oder Zehntelsekunden, je nach Ck, das gewünschte Ugate = 0V
#1937704
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>Rg und Rs dienen also der Arbeitspunkt-Einstellung.

Der Wert von Rg ist für den Arbeitspunkt völlig nebensächlich, er wirkt 
nur als Ziehwiderstand gegen Masse, nicht mehr und nicht weniger. Mit 
der AP-Einstellung hat das unmittelbar gar nichts zu tun, es geht nur 
darum, dass das Gate nicht floaten kann.
Der AP wird nur durch Rs bestimmt.

Rg wird hier nur benötigt, weil das Eingangssignal kapazitiv 
eingekoppelt wird. Das Gate würde sonst nie konstanten Massepegel sehen 
und demzufolge nicht sperren, wenn kein Eingangssignal anliegt.
Gast #1938627
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Frank Bär schrieb:
>
> Der Wert von Rg ist für den Arbeitspunkt völlig nebensächlich, er wirkt
> nur als Ziehwiderstand gegen Masse, nicht mehr und nicht weniger. Mit
> der AP-Einstellung hat das unmittelbar gar nichts zu tun, es geht nur
> darum, dass das Gate nicht floaten kann.

Gut, man kann aus einem 7-Wörter-Satz auch 4 Zeilen machen...

> eingekoppelt wird. Das Gate würde sonst nie konstanten Massepegel sehen
> und demzufolge nicht sperren, wenn kein Eingangssignal anliegt.

Von der Behauptung, der FET würde nicht leiten, steigst du wohl nicht 
mehr runter?
Gast #3190495
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Hallo, kann mir bitte jemand weiterhelfen und mir eine Erklärung zu den 
bei dieser FET-Verstärkerschaltung verwendeten Bauelementen geben? 
Stimmt es dass C1 den Gleichanteil aus U1 filtert, Rg benötigt wird um 
ein Massepotential auf das Gate zu bringen, Rs zur Bestimmung eines Ap 
da ist, Cs den kapazitiven Widerstand der Parallelschaltung Rs||Cs 
verringert und damit die Verstärkung erhöht??? Was machen Rd und C2?

Für Antworten wäre ich sehr dankbar.
Gruß WalterElf
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Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3190583
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WalterElf schrieb:
> Hallo, kann mir bitte jemand weiterhelfen und mir eine Erklärung zu den
> bei dieser FET-Verstärkerschaltung verwendeten Bauelementen geben?
Musst du dafür einen 2 Jahre alten Thread ausgraben, den ich dann erst 
komplett durchlesen muss?

Sinnvoller wäre ein neuer Beitrag mit einem Link auf den Alten, wenn 
er denn vom Thema her passt...

Udo Schmitt schrieb:
> Diese Information kriegt man in wniger als 10K statt 2Meg!
Hab ich korrigiert...
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