Hallo,
mein Router bekommt über Kabelmodem per DHCP die Adresse seines externen
Interfaces zugewiesen. Zugriff aus diese Adresse habe ich über einen
DynamicDNS-Dienst. Der Router leitet den Port 80 vom externen Interface
auf einen Rechner im heimischen Netz weiter.
Diese Port-Weiterleitung funktioniert von Rechnern außerhalb meines
heimischen Netzes problemlos.
Aber:
Wenn ich aus meinem heimischen Netz versuche an die externe Adresse
meines Routers zu senden, gehen die Pakete verloren, weil mein Router
sie ins externe Netz weiter vermittelt, obwohl sie ja an eines seiner
eigenen Interfaces gerichtet sind.
Ist dieses Verhalten korrekt? (Es handelt sich übrigens um eine
Fritzbox, die das mit dem internen DSL-Modem besser macht.)
Danke und Gruß
Tom schrieb:> Ist dieses Verhalten korrekt? (Es handelt sich übrigens um eine> Fritzbox, die das mit dem internen DSL-Modem besser macht.)
Die wenigsten Router kommen mit so einem Konstrukt zurecht. Warum nimmst
du nicht gleich die interne IP?
Tom schrieb:> Wenn ich aus meinem heimischen Netz versuche an die externe Adresse> meines Routers zu senden, gehen die Pakete verloren
Verstehe ich das richtig, daß ein Zugriff auf www.blafusel.de (Dein
DynDNS-Name) von irgendwo außerhalb funktioniert, aber nicht, wenn Du
den mit einem an Deinen Router angeschlossenen Rechner verwendest?
Das ist nicht in Ordnung, das muss funktionieren. Das mach ich seit
etlichen Jahren exakt so.
Hallo
ich möchte mich zu diesem Thema auch mal bemerkbar machen. Ich habe eine
Fritzbox 7270 und als Provider 1und1. An der Fritzbox hängt ein
Atmel-Microwebserver (entmilitarisierte Zone) der am Port 8080
kommuniziert. Weiterhin hängt da ein Netgearrouter der in ein weiteres
Subnetz (Heimnetz LAN) routet.
Soweit die Netztopologie. Ich habe nun an der FritzBox eine
Portweiterleitung zu Microwebserver. Ich kann nun von außen (WAN) diesen
Webserver mit der aktuellen zugewiesenen IP mit dem entsprechenden Port
ansprechen. Genauso mit der lokalen IP aus meinem Heimsubnetz.
Das obige Verhalten, dass man vom Heimnetz (LAN) den Microwebserver mit
der entsprechenden WAN Adresse anspricht ist bei mir auch noch nie
gegangen. (!!!) Ich habe das ausgibig untersucht und habe da keine
Erklärung dafür, außer dass es Provider abhängig sein muß. Ein Kollege
von mir hat auch die gleiche FritzBox aber als Provider KABEL-BW. Da
soll das gehen.
@Tom
- welche FritzBox hast du ?
- welche Firmware?
- welchen Provider?
.....aber jetzt mein eigentliches Problem:
Seit einiger Zeit funktioniert die Weiterleitun einer HTTP Anfrage an
den Microwebserver nicht mehr. Microwebserver ist definitiv seit 2
Jahren nicht mehr geflascht. Von intern ist der Problemlos ansprechbar.
Von extern eben nicht mehr. Ich habe aus meiner Sicht nur die Firmware
der FritzBox upgedatet (Firmware-Version FRITZ!Box : 54.04.86)
Hat jemand von euch die Portweiterleitung am Laufen mit dieser FritzBox
und dem Provider?
Ich habe einen Request an 1und1 gestellt. Die haben mich an AVM
(Fritzbox) verwiesen. Antwort an der FritzBox wird nichts geblockt.
Falsche Konfiguration (NAHEZU) ausgeschlossen. Von unterschiedlichen
Personen überprüft.
Ich bin da am verweifeln !
Kann mir da jemand weiterhelfen ?
Vielen Dank
Achim
das das ist normal und lässt sich schwer vermeiden.
Das Problem ist das das Packet auf dem Rückweg nicht über den Router
geht, damit wird das nat der Quelle nicht wieder rückgänging gemacht,
damit hat dann dein rechner ein Problem.
LAN-PC senden von 192.168.0.10 an 80.80.80.80 (externe IP). Der router
ersetzt das Ziel durch 192.168.0.2 (webserver). Wenn der Webserver jetzt
antworter dann nutzt er ja als absender die 192.168.0.2 und schickt es
direkt zu dem lan-PC 192.168.0.10. Aber damit kann der Rechner nichts
anfangen weil er die Verbindung ja zu 80.80.80.80 aufgebaut hat.
Hallo
@Peter, schöne Erklärung....aber dem widerspricht (siehe oben) dass das
Ansprechen vom eigenen lokalen Netz mit der aktuell zugewiesenen
aktuellen WAN IP auf den freigegebenen "Forward-Server" geht. Der
Unterschied zu meiner Anlage ist der Provider (KABEL-BW).
Ein Ansprechen vom lokalen Netz mit der WAN Adresse ist zum Testen sehr
wichtig. Da nützt mir das Ansprechen des internen Servers mit der
lokalen IP nichts.
du musst nur dafür sorgen das der Rückweg auch wieder über den Router
geht. z.b. Duch ein anderes Netzt.
Bei den router wo man vollen zugriff hat kann man auch gleichzeitig NAT
einschalten damit wird nicht nur die Ziel-IP geändert sondern auch die
SRC-IP damit schein das Packet vom router gekommen zu sein, damit
schickt der Webserver es zurück an den Router und diesen macht diese
stellt es richtig zu.
Die Frage ist warum du nicht direkt auf den Webserve zugreifen willst.
Vermutlich weil deine Anwendung den Hostnamen fest eingetragen hat. Aber
dafür kannst du den hostnamen einach in deine hosts Datei eintragen und
dort die IP des Webserver hinterlegen. Du musst nur dafür sorgen das die
Ports gleich sein.
Sucher schrieb:> Hallo>> @Peter, schöne Erklärung....aber dem widerspricht (siehe oben) dass das> Ansprechen vom eigenen lokalen Netz mit der aktuell zugewiesenen> aktuellen WAN IP auf den freigegebenen "Forward-Server" geht. Der> Unterschied zu meiner Anlage ist der Provider (KABEL-BW).>> Ein Ansprechen vom lokalen Netz mit der WAN Adresse ist zum Testen sehr> wichtig. Da nützt mir das Ansprechen des internen Servers mit der> lokalen IP nichts.
Aus dem LAN heraus auf die eigene WAN Kann nicht jeder Router. Das ist
schon immer ein Problem gewesen. Gerade zum Test der WAN Erreichbarkeit
seiner Domain oder DynDns.
Sucher schrieb:> Seit einiger Zeit funktioniert die Weiterleitun einer HTTP Anfrage an> den Microwebserver nicht mehr. Microwebserver ist definitiv seit 2> Jahren nicht mehr geflascht. Von intern ist der Problemlos ansprechbar.> Von extern eben nicht mehr.
Wie sieht deine IP bei DynDNS aus?
Bei mir hat vor kurzem die Aktualisierung dort nicht mehr funktioniert.
Peter schrieb:> das das ist normal und lässt sich schwer vermeiden.
Dann ist meine Konfiguration unnormal:
Provider: Telekom, nutze auch deren DNS-Server
Router: Speedport W701V (Original-Firmware + gefritze Version)
Dynamic DNS: Dyndns.com
Damit kann ich aus dem lokalen Netz problemlos über die WAN-Adresse auf
einen Webserver im lokalen Netz zugreifen.
@Sucher:
Stimmt die lokale IP des Microwebservers wirklich mit der IP in der
Portweiterleitung überein? Gerade bei der T-Com Firmware der Speedports
ist das so blöd gelöst, daß man sich da leicht ein Bein stellt
(Portregeln nur für IPs die per DHCP vergeben werden, dafür aber kein
static-DHCP). FritzBox ist da imho besser, aber trotzdem können Fehler
passieren. Was sagt eigentlich tracert?
Servus
Michael
Michael M. schrieb:> Peter schrieb:>> das das ist normal und lässt sich schwer vermeiden.>> Dann ist meine Konfiguration unnormal:> Provider: Telekom, nutze auch deren DNS-Server> Router: Speedport W701V (Original-Firmware + gefritze Version)> Dynamic DNS: Dyndns.com>
Nein ist sie nicht. Nimm mal einen Router von Samsung. Dann wird Dir
erleuchtet. Die Router machen den Unterschied.
Das Problem ist mir auch schon begegnet. Wenn ich Kommentare in anderen
Foren nicht völlig fehlinterpretiert habe ist es eine "Reverse-NAT"
Funktion, die Router wie besagte Fritzbox auszeichnet, kann das sein?
Ein Speedport W500V kann das angeblich nicht.
Hallo
also dass DynDNS da Probleme macht habe ich bei meinen Tests dadurch
ausgeschlossen, dass ich meine aktuelle WAN IP ermittle und über diese
zugreife.
Aber mein Hauptproblem ist das "PortForwarding" dass das überhaupt nicht
mehr geht.
Deshalb nochmal die Frage:
Stephan Henning schrieb:> Aus dem LAN heraus auf die eigene WAN Kann nicht jeder Router.
Mag sein, eine halbwegs aktuelle Fritzbox aber kann das.
(Ich nutze welche an Gewerbezugängen der Post, äh, Telekom und mit
Versatel; am Provider kann das Problem eigentlich auch nicht liegen)
Hallo
@Sebastian hast du auch eine Portweiterleitung in Betrieb?
Ein Kollege hat mir schon eine 7170 zum Test angeboten.
Konfiguration ist eigentlich kein Problem. War schon im Betrieb.
Kannst Du auch von intern mit ner WAN zugreifen?
MfG
Achim
Hi,
Portweiterleitung ist in Betrieb (DynDNS) und funktioniert sowohl mit
der IP als auch mit dem Namen von Intern und Extern.
Firmware ist 29.04.80.
Versuch doch mal die 7170 deines Kollegen um den Fehler einzukreisen.
Vielen Dank für die Antworten.
Meine Beobachtungen oben, sind übrigens nicht korrekt beschrieben, denn:
ICMP (z.B. Echo request / replay) funktioniert mit dem WAN-Interface.
(d.h. Ping an externe Adresse wird vom Router korrekt auch ins interne
Netz beantwortet.)
Nur die Port-Weiterleitungen scheinen von intern nicht nutzbar zu sein.
Sende ich an einen dieser Ports bekomme ich vom Router _von seiner
WAN-Adresse_ nur ein "host unreachable".
Ist das nicht etwas seltsam?
Ich finde im WWW immer wieder die Aussage: "das hatten wir schon öfter,
such mal danach". Jedoch finde ich dann die ursprünglichen Diskussionen
zum Thema tatsächlich nicht?
Gruß tom
(Firtzbox 7050, Kabelmodem an LAN1, Unitymed...)
Tom schrieb:> (d.h. Ping an externe Adresse wird vom Router korrekt auch ins interne> Netz beantwortet.)
Eben. Der Router beantwortet die ICMP-Anfrage, nicht der Rechner, an
den ein Port weitergeleitet wurde.
Das Gesuchte "Verhalten" nennt sich "NAT Loopback". Warum die Fritzbox
dies zwar für das Interface, das mit dem internen DSL-Modem verbunden
ist, unterstützt, nicht aber für das LAN A Interface, ist mir
schleierhaft.
Hallo
das mit dem internen Ansprechen scheint nicht an der Fritzbox zu liegen.
Atwort auf eine Anfrage bei AVM:
....
Guten Tag Herr Sucher,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Seitens der FRITZ!Box spricht nichts gegen einen solchen Zugriff. Im der
Praxis leiten aber die meisten Provider Anfragen nicht weiter, bei denen
Ziel- und Quelladresse identisch sind. Der Grund dafür ist, dass solche
Anfragen im Normalfall nicht beabsichtigt sind, sondern nur durch
Konfigurationsfehler zustande kommen.
Freundliche Grüße aus Berlin
Sucher schrieb:> Seitens der FRITZ!Box spricht nichts gegen einen solchen Zugriff. Im der> Praxis leiten aber die meisten Provider Anfragen nicht weiter, bei denen> Ziel- und Quelladresse identisch sind.
der versteht ich nicht, warum sollte die FriztBox das Paket überhaupt
zum ISP senden wenn es für intern gedacht ist?
Die Fritzbox sendet (entgegen meiner Behauptung ganz oben) nicht zum
ISP. Das Problem liegt darin, das einfach z.B. die Weiterleitungs-Regeln
nicht angewendet werden, wenn das Paket aus dem LAN kommt.
AVM scheint sich in seinen Produkten nicht entscheiden zu können, ob sie
NAT-Loopback (oder WAN-Loopback?) unterstützen wollen.
http://opensimulator.org/wiki/NAT_Loopback_Routers