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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik IRF 7103 Anschlüsse ?


Autor: Frank (Gast)
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Hallo

Bei dem IRF7103 Dual N-Channel MOSFET bin ich mir im Moment unsicher wo 
der Zugang und wo die Last angeschlossen wird.


Source = Zugang GND ?
Drain = Last Anschluss ?

So habe ich das angeschlossen und habe dauerhaft Durchgang, kann ich 
machen was ich will.

oder sollte es so sein ?


Source = Last  ?
Drain  = Zugang GND ?



Was ich überall gelesen habe ist, das Source immer der Zugang ist , 
deshalb verstehe ich im Moment nicht warum der Durchgang ist.



Danke
Frank

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Frank (Gast)

>Bei dem IRF7103 Dual N-Channel MOSFET bin ich mir im Moment unsicher wo
>der Zugang und wo die Last angeschlossen wird.

Welcher Zugang?

>Source = Zugang GND ?
>Drain = Last Anschluss ?

>So habe ich das angeschlossen und habe dauerhaft Durchgang, kann ich
>machen was ich will.

Verpolt? MOSFETs ahben eine antiparalelle Diode zu Source-Drain.

>Source = Last  ?
>Drain  = Zugang GND ?

Das kommt ganz aif die Schaltung an. Der einfachster Fall ist die 
Sourceschaltung, siehe Relais per Logik ansteuern.

>Was ich überall gelesen habe ist, das Source immer der Zugang ist ,

Was soll Zugang sein?

MFG
Falk

Autor: Frank (Gast)
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Auf der Zeichnung habe ich jetzt den Zugang auf Drain gesetzt wie auf 
Bild zu
sehen.

Kann oder soll ich was anderes nehmen (Fet).

Danke
Frank

Autor: Michael (Gast)
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Drain und Source sind vertauscht!

Theoretisch ist ein MOSFET symmetrisch (also Drain und Source 
gleichwertig), aber in diskreten MOSFET wird der interne Bulk-Kontakt 
(Chip-Backside) mit Source verbunden. Damit ergibt sich eine Diode 
zwischen Drain und Source. Somit muss man den n-Kanal-MOSFET so 
betreiben, dass die Spannung an Drain größergleich der Spannung an 
Source ist.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Michael (Gast)

>Theoretisch ist ein MOSFET symmetrisch (also Drain und Source
>gleichwertig),

Keine Sekunde. Das gilt bestenfalls für JFETs.

Autor: Andreas Paulin (Gast)
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Im Datasheet des 7103 sind weiter hinten Testschaltungen. Da kannst Du 
genau die Polarität der Anschlüsse, bzw. der Spannungen an den 
Anschlüssen sehen...

Autor: Frank (Gast)
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Hallo

Michael schrieb:
> Drain und Source sind vertauscht!
>
> Theoretisch ist ein MOSFET symmetrisch (also Drain und Source
> gleichwertig), aber in diskreten MOSFET wird der interne Bulk-Kontakt
> (Chip-Backside) mit Source verbunden. Damit ergibt sich eine Diode
> zwischen Drain und Source. Somit muss man den n-Kanal-MOSFET so
> betreiben, dass die Spannung an Drain größergleich der Spannung an
> Source ist.

ok, Drain und Source habe ich getauscht, ändert aber an mein Problem 
nichts weiter.

Der Durchgang ist weiterhin da, selbst wenn am Gate und am Drain 
(Ausgang) nichts angeschlossen ist.

festgestellt habe ich, wenn der Gate an Source getippt wird, wird der 
Durchgang unterbrochen wo sich nach ner Minute etwa wieder der Durchgang 
schliesst. Tippe ich den Gate an + schaltet der Fet wieder ganz durch. 
Der Gate war bei dieser Aktion aber nicht am Pic angeschlossen.

Kann mir einer eine andere Möglichkeit zeigen damit das funktioniert.?



Danke
Frank

Autor: Andreas Paulin (Gast)
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Der ist falschrum angeschlossen. Pin3 (Source) an Gnd und Last an Pin 
5/6 (Drain)

Autor: Frank (Gast)
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Andreas Paulin schrieb:
> Der ist falschrum angeschlossen. Pin3 (Source) an Gnd und Last an Pin
> 5/6 (Drain)

Das könnte hinhauen , aber wie ich oben schon schrieb, ändert sich 
nichts auser wenn ich gegen GND oder VDD mit Gate anpinge. Um weiter zu 
experimentieren und vor allem was noch zu machen wäre dazu reicht mein 
Wissen leider nicht.

Autor: Andreas Paulin (Gast)
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1. Immer, immer, immer Dich selbst irgendwo an nem geerdeten Pin 
(Steckdose, Oszimasse, Computergehäuse) entladen, bevor Du an MOSFETS 
ranlangst. Die sind empfindlich gegen statische Aufladungen

2. Bevor Du weiter an dem Gate da völlig ohne einen Vorwiderstand 
irgendwie 'rumpingst' solltest Du erstmal die Verbindung zum 
Microcontroller abtrennen, sonst schrottest Du den Port des µC.
Außerdem könnte er schon hinüber sein ,-)

3.
"Andreas Paulin schrieb:
> Der ist falschrum angeschlossen. Pin3 (Source) an Gnd und Last an Pin
> 5/6 (Drain)"

Genau SO anschließen, dann 1M Widerstand von Gate nach Masse, sonst 
floatet das Gate wegen des sehr hohen Eingangswiderstandes des FET auf 
irgendwelchen Potentialen rum (deshalb ändert sich auch nach 1 min bei 
Dir was)

Und dann probierste nochmal.

4. Wenns dann nicht geht -> Erstma Basiskurs MOSFET bei Wikipedia und 
hier lesen und vielleicht danach den 2. FET im gehäuse zum 
Experimentieren verwenden.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Frank schrieb:
> Das könnte hinhauen , aber wie ich oben schon schrieb, ändert sich
> nichts auser wenn ich gegen GND oder VDD mit Gate anpinge.

Das ist ja auch vollkommen in Ordnung so. Wenn kein anderes Signal am
Gate anliegt, nimmt der Mosfet eben das Signal aus deinem Finger.

Was für ein Signal liefert denn der PIC? Vielleicht überhaupt keins,
weil er noch gar nicht programmiert ist?

Damit der Mosfet auch bei nichtprogrammiertem oder noch nicht gestarte-
tem Mikrocontroller trotzdem ein definiertes Signal bekommt und nicht
warten muss, bis dein Finger kommt, baut man den von Andreas vorgeschla-
genen Widerstand ein. Der liefert immer dann ein Low-Signal, wenn vom
Mikrocontroller nichts anderes kommt, so dass der Mosfet im Zweifel
immer sperrt.

Wenn du den Widerstand eingebaut hast, besteht der nächste Schritt
darin, den PIC so zu programmieren, dass der den I/O-Pin auf Ausgang
schaltet und diesen danach im Sekundentakt abwechselnd high und low
setzt. Dann müsste der Mosfet die Last ein- und ausschalten.

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