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Forum: Offtopic Bei StreetView Bilder nachliefern?


Autor: Dicke Finger (dickefinger)
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Heute habe ich schonmal vorab einen Freund bei StreetView "besucht" und 
gesehen, dass zahlreiche Häuser in der Straße verpixelt sind.
Diese Kleinkarierer würde ich nun gern ärgern, aber mal allgemein 
gefragt:
Ist es möglich, handgeschossene (und damit ja wohl legale) Bilder von 
Häusern bei StreetView zu integrieren?

Autor: Hogo Fogo (Firma: Bailout Inc.) (atze_vom_bau)
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natürlich nicht.

Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
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Bei Panoramio kann man Bilder hochladen und Googlemaps damit ergänzen.

Autor: Dicke Finger (dickefinger)
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Prima, danke! :)

Autor: Hein G. (Gast)
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Warum lässt Du anderen nicht ihre Meinung?
Warum willst Du anderen, die nicht Deine Meinung teilen, ans Bein 
pissen?
Bist Du in diesem Fall nicht der Kleinkarierer?

Armes Deutschland.

Autor: Christian R. (supachris)
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Dicke Finger schrieb:
> Ist es möglich, handgeschossene (und damit ja wohl legale) Bilder

Was bringt dich zu der grotesken Annahme, dass du einfach alles knipsen 
und veröffentlichen darfst, was dir gerade so einfällt? Vor allem bei 
(Privat-) Häusern und Menschen gibts da rechtliche Rahmenbedingungen. 
Zum Beispiel das Recht am eigenen Bild und die Unverletzlichkeit der 
Wohnung....

Autor: Dicke Finger (dickefinger)
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Menschen fotografiere ich nicht, jedenfalls nicht im Hauptmotiv, und was 
ich von öffentlichen Straßen oder Wegen fotografiere, darf ich auch 
fotografieren, wenns nicht gerade ein Mititärgebiet ist (wobei die eh 
hohe Mauern haben).
Deine aufgeführten Grundrechte greifen hier also nicht.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Christian R. schrieb:
> Was bringt dich zu der grotesken Annahme, dass du einfach alles knipsen
> und veröffentlichen darfst, was dir gerade so einfällt? Vor allem bei
> (Privat-) Häusern und Menschen gibts da rechtliche Rahmenbedingungen.

Bei Menschen ja, bei Häusern nein, sofern diese von öffentlich 
zugänglichem Grund und nicht von Privatgrund aus photographiert werden.

Das Stichwort lautet "Panoramafreiheit":
Die Panoramafreiheit (oder auch Straßenbildfreiheit) ist eine 
Schranke des Urheberrechts, die es jedermann erlaubt, Werke 
(z. B. Gebäude oder auch eine bleibende Installation), die 
von öffentlichen Verkehrswegen aus zu sehen sind, bildlich 
wiederzugeben, ohne dafür die sonst erforderliche Genehmigung 
einholen zu müssen. 
Dies betrifft sowohl das bloße Anfertigen etwa einer Fotografie 
als auch ihre Veröffentlichung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit

Autor: Christian R. (supachris)
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Ah, Panoramafreiheit kannte ich noch nicht. Wieder was gelernt. Da fragt 
man sich, was die ganze groß aufgebauschte Geschichte um StreetView dann 
noch für einen Sinn hat, wenn das Handeln von Google schon durch das 
Gesetz legitimiert ist? Aber wie ich lese, haben die es eh abgelehnt, 
nachträglich zugefügte Bilder zu verpixeln.

Autor: Jeffrey Lebowski (the_dude)
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wobei Rufus den nächsten Satz elegant weg gelassen hat:
Panoramafreiheit bedeutet jedoch nicht, dass solche Bilder automatisch 
auch hinsichtlich sonstiger Verbote unbedenklich sind, die unabhängig 
vom Urheberrecht bestehen und sich z. B. aus dem Datenschutz ergeben 
können (siehe Google-Street-View-Kontroverse).

http://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit

Das ganze ist also doch eher schwammig!?

Autor: A. K. (prx)
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Christian R. schrieb:

> man sich, was die ganze groß aufgebauschte Geschichte um StreetView dann
> noch für einen Sinn hat, wenn das Handeln von Google schon durch das
> Gesetz legitimiert ist?

Nicht alles was rechtlich zulässig sein mag, ist bei einem von Millionen 
Nutzern abhängigen Kunden auch kommerziell sinnvoll. Da kann es 
empfehlenswert sein, das Recht nicht bis zur Grenze auszureizen, 
andernfalls man riskiert, aufgrund allgemeiner Missstimmung und eines 
daraus folgenden eindeutigen Gesetzesupdate den Kram wieder vom Netz 
nehmen zu müssen.

Autor: Hein G. (Gast)
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Ich gehe davon aus, dass Dein geplantes Handeln rechtlich nicht zu 
beanstanden sein dürfte. Ich bin aber auch kein Jurist, ist nur so ein 
Bauchgefühl.

Bleibt immer noch die Frage nach dem Sinn. Was gibt es Dir Anderen an 
Bein zu pissen? Fühlst Du Dich dadurch besser?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Interessant hierzu 
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-stel... 
- hier insbesondere der Abschnitt vor "2. Update" und der so 
gekennzeichnete.

Autor: Thilo M. (Gast)
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So viel Kleingeistigkeit, Spießertum und Verfolgungswahn gibt es nur in 
Deutschland. In keinem anderen Land stellen sich die Bürger so seltsam 
an wie bei uns. Wem soll es denn schaden, wenn sein Haus/Garten/Auto im 
Internet zu sehen ist? Wenn jemand sein Haus verpixeln lässt, an dem 
täglich 20000 Fahrzeuge oder mehr vorbeifahren, dann frage ich mich 
schon, ob der noch ganz richtig im Kopf ist.

Hätte ich gewusst, wann der Wagen bei mir vorbeifährt, dann hätte ich 
den blanken A.sch zum Fenster 'rausgehängt. Spaß muss sein! :-)

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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>Hätte ich gewusst, wann der Wagen bei mir vorbeifährt, dann hätte ich
>den blanken A.sch zum Fenster 'rausgehängt. Spaß muss sein! :-)

Na, das wäre doch dann toll gewesen, wenn Dein zukünftiger Arbeitgeber 
beim Googeln nach Deiner Adresse Deinen nackten Arsch findet.

Sicher enorm förderlich bei der Stellensuche.

Gruss
Axel

Autor: Thilo M. (Gast)
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Axel Laufenberg schrieb:
> Sicher enorm förderlich bei der Stellensuche.

Kein Problem. Auf dem öffentlichen Markt bin ich altershalber eh' nicht 
mehr vermittelbar, eventuelle zukünftige Arbeitgeber kenne ich seit 
Jahren, die kennen mich schon. ;-)

Autor: Sebastian H. (sh______)
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Thilo M. schrieb:
> Hätte ich gewusst, wann der Wagen bei mir vorbeifährt, dann hätte ich
> den blanken A.sch zum Fenster 'rausgehängt. Spaß muss sein! :-)

Arsch-"Gesichter" werden automatisch verpixelt :D

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Thilo M. schrieb:
> Wenn jemand sein Haus verpixeln lässt, an dem
> täglich 20000 Fahrzeuge oder mehr vorbeifahren, dann frage ich mich
> schon, ob der noch ganz richtig im Kopf ist.

Wer in einem Haus wohnt, an dem täglich 20000 Fahrzeuge vorbeifahren, 
der hat noch ganz andere Probleme.

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Thilo M. schrieb:

> So viel Kleingeistigkeit, Spießertum und Verfolgungswahn gibt es nur in
> Deutschland. In keinem anderen Land stellen sich die Bürger so seltsam
> an wie bei uns. Wem soll es denn schaden, wenn sein Haus/Garten/Auto im
> Internet zu sehen ist? Wenn jemand sein Haus verpixeln lässt, an dem
> täglich 20000 Fahrzeuge oder mehr vorbeifahren, dann frage ich mich
> schon, ob der noch ganz richtig im Kopf ist.

http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-61788-8.html
http://www.shortnews.de/id/861993/Google-Street-Vi...

Autor: Hein G. (Gast)
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>So viel Kleingeistigkeit, Spießertum und Verfolgungswahn gibt es nur in
>Deutschland. In keinem anderen Land stellen sich die Bürger so seltsam
>an wie bei uns. Wem soll es denn schaden, wenn sein Haus/Garten/Auto im
>Internet zu sehen ist? Wenn jemand sein Haus verpixeln lässt, an dem
>täglich 20000 Fahrzeuge oder mehr vorbeifahren, dann frage ich mich
>schon, ob der noch ganz richtig im Kopf ist.

Mit Verlaub, dass ist Deine Meinung. Was mit Geodaten alles angestellt 
werden kann, kann ich mir schlecht ausmalen. So kreativ bin ich nicht. 
Aber sowas wird durch Goole-maps u.Ä. erst ermöglicht:

http://www.krone.at/Internet/Mit_Google_Earth_zur_...

Wer weiß schon, was anderen einfällt? Vieleicht schaut ein potentieller 
Arbeitgeber mal online vorbei und checkt Deine häusliche Situation incl. 
Nachbarn? Wer offenbart schon gerne z.B. neben einem Puff zu wohnen, 
oder was auch immer. Ich sehe die ungezügelte Datensammelei mit Sorge.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Dicke Finger schrieb:
> Menschen fotografiere ich nicht, jedenfalls nicht im Hauptmotiv, und was
> ich von öffentlichen Straßen oder Wegen fotografiere, darf ich auch
> fotografieren
Genau das selbe tut Google mit Streetview ja auch. Und wenn sogar die 
mit ihren Rechtsanwälten den kürzeren ziehen, dann würde mir das an 
deiner Stelle zu denken geben...

> Deine aufgeführten Grundrechte greifen hier also nicht.
Anscheinend doch.

Thilo M. schrieb:
> Wem soll es denn schaden, wenn sein Haus/Garten/Auto im
> Internet zu sehen ist?
Seltsame Ansicht...
Ich frage mich eher: was soll mir das NÜTZEN?

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Lothar Miller schrieb:
>> und was ich von öffentlichen Straßen oder Wegen fotografiere,
>> darf ich auch fotografieren
> Genau das selbe tut Google mit Streetview ja auch. Und wenn sogar die
> mit ihren Rechtsanwälten den kürzeren ziehen,

Die Verpixelung von Gebäuden hat Google freiwillig gemacht.

Autor: Dicke Finger (dickefinger)
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> Ich frage mich eher: was soll mir das NÜTZEN?

Genau, bitte immer nur den eigenen Vorteil im Auge haben. Soviel zum 
Thema kleinkariert...

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Wenn da auf normaler Blickhöhe 1,60m bis 1,90m photographiert würde 
ginge es mir sonstwo vorbei, das die Kameras aber über den Gartenzaun 
schauen find ich ätzend. Es gibt einen Grund für den Zaun, ich will 
nicht das Hinz und Kunz in meinen Garten schauen und dann würde ich, so 
der Streetview mal bei uns vorbei kommt auch auf unkenntlich machen.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Dicke Finger schrieb:
>> Ich frage mich eher: was soll mir das NÜTZEN?
> Genau, bitte immer nur den eigenen Vorteil im Auge haben.
Aber holla, jetzt wird philosophisch...  :-o
Dann frage ich dich:
was nützt es dir, wenn du in meinen Garten siehst?
Und: warum sollte ich etwas zu deinem Nutzen tun?

> Soviel zum Thema kleinkariert...
Das hat jetzt aber ein gewisses Niveau....
Meinst du, Google macht das, um dir eine Freude zu machen?
Oder haben die da (langfristig) nicht auch nur ihren Vorteil im Auge?

Warum wird ein Argument pro "Streetview" als "der Gemeinschaft dienend" 
hingestellt, eines dagegen aber als "egoistisch"? Der Mensch ist nicht 
allein durch Altruismus das geworden, was er ist.

>> Ich frage mich eher: was soll mir das NÜTZEN?
> Genau, bitte immer nur den eigenen Vorteil im Auge haben.
> Soviel zum Thema kleinkariert...
Das ist für mich kein Argument für Streetview!!!
Hast du da evtl. auch was sachliches?

BTW: ich bin mir sicher, dass das Google-Fahrzeug meine Hütte nicht 
erfasst. Die haben finden da gar nicht hin. Insofern sind meine 
vorgehenden Fragen wirklich als grundlegende Denkanstöße zu betrachten.

BTW2:
> Genau, bitte immer nur den eigenen Vorteil im Auge haben.
Das kannst du mir garantiert nicht vorwerfen.

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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Lothar Miller schrieb:
> BTW: ich bin mir sicher, dass das Google-Fahrzeug meine Hütte nicht
> erfasst. Die haben finden da gar nicht hin. Insofern sind meine
> vorgehenden Fragen wirklich als grundlegende Denkanstöße zu betrachten.

Ich weiss zwar nicht wo Deine Hütte ist, aber ich hab mir Street View 
auch mal angeschaut. Bei meiner alten Berufsschule sind die sogar durchs 
Parkhaus gefahren...

Gruß
Bad Urban

Autor: Paul M. (paul_m65)
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Mittlerweile ist auch für Microsoft der Aufwand zu groß um die 
Beschwerden zu berücksichtigen. Da stellen sie den betreffenden Dienst 
in Deutschland gleich ganz ein
http://heise.de/-1581854
Mal sehen, wann google folgt.
Und Deutschland fällt wieder ein Stückchen mehr ins Internetmittelalter 
zurück.

Autor: Timm T. (Gast)
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Paul M. schrieb:
> Und Deutschland fällt wieder ein Stückchen mehr ins Internetmittelalter
> zurück.

Ach so ein Quatsch. Was hat den bitte öffentlicher Voyeurismus mit 
Mittelalter zu tun?

Macht euch lieber Gedanken, wie ihr mit Vorratsdatenspeicherung und 
Deep-Paket-Inspecion umgehen wollt, als anderen Leuten in den Vorgarten 
zu illern. Achso, ihr habt ja nix zu verbergen, schon klar.

Autor: Paul M. (paul_m65)
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> Macht euch lieber Gedanken, wie ihr mit Vorratsdatenspeicherung und
> Deep-Paket-Inspecion umgehen wollt, als anderen Leuten in den Vorgarten
> zu illern. Achso, ihr habt ja nix zu verbergen, schon klar.

Ja Anstelle das Fotografieren verbieten zu wollen, sollte man sich 
lieber um wichtige Dinge kümmern!

Regt sich die Masse über Vorratsdatenspeicherung, Telefonabhörungen 
(auch ohne Richterbeschluss), Abhörung und Teilsperrung des Internets, 
Flugdatenspeicherung und Übermittlung an die USA, Verkauf von Adressen 
durch die Post, Swift-Abkommen, Aufhebung des Bankgeheimnisses usw auf?
Nein natürlich nicht! Das versteht der Mob nicht und dagegen machen die 
Medien auch nicht mobil.


Stattdessen will man das Fotografieren von Häusern verbieten, die jeder 
sehen kann und bisher auch jeder fotografieren darf. Die ewig gestrigen, 
die nicht mit dem Internet umgehen können, kapieren natürlich nicht die 
Vorteile, die Jedermann durch Streetview oder ähnliche Dienste hätte. 
Natürlich braucht man das alles nicht unbedingt. Aber was braucht man 
denn wirklich im Leben? Die Bedenkenträger konstruieren sich nur 
irgendwelche Nachteile über Dinge, die sie nicht kennen und nicht 
begreifen. Meinen teilweise, es handele sich um personenbezogene 
Livebilder. Und überhaupt, alles was neu ist, ist angeblich erst mal 
böse. Dagegen erfolgt eine Personenbeziehung ja erst nachdem man 
Widerspruch eingelegt hat. Da wird Blödsinn zusammengespunnen, 
Einbrecher könnten die Fotos für ihre Zwecke nutzen usw. Dabei wird sich 
jeder Einbrecher vorher die Sache natürlich persönlich ansehen, 
auskundschaften wann die Hausbewohner zu Hause sind usw, Und sich 
natürlich nicht auf veraltete Fotos ohne Zeitstempel verlassen.

Andererseits stehen die Bedenkenträger ohne Bedenken natürlich mit Name, 
Adresse und Telefonnummer im öffentlichen Telefonbuch und in diversen 
Social Networks. In letzteren natürlich auch ihre 
Freundschaftsbeziehungen mit persönlichen Fotos, Hobbys, Beruf und ein 
in manchen Fällen recht detailliertes Bewegungsprofil. Alles mit jedem 
Fakeaccount öffentlich einsehbar, oder eben bestenfalls nur für 
"Freunde" und für die Betreiber des jeweiligen Netzwerkes, die mit 
Persönlichkeitsprofilen Geschäfte machen und den Datenschutz nicht so 
genau nehmen.

Autor: Frank B. (frank501)
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Paul M. schrieb:
> Die ewig gestrigen,
> die nicht mit dem Internet umgehen können, kapieren natürlich nicht die
> Vorteile, die Jedermann durch Streetview oder ähnliche Dienste hätte.

Stimmt. Die Vorteile sind enorm.
So kann sich ein Einbrecher schon mal vorab ein Bild machen und lohnende 
Objekte quasi im Schnelldurchlauf sortieren. Das erspart diesem die 
Mühe, sich durch Stadteile zu fahren und er kann sich auf Straße 
konzentrieren wo er bessere Beute machen kann.
Arbeitserleichterung in Formvollendung.

Aber auch die Versicherungsbranche hat es leichter. Der nette Herr von 
der Habsburg-Alzheimer schaut nach dem Sturmschaden mal schnell das 
veraltete Bild bei Google an und lehnt die Schadensregulierung mit einem 
freundlichen "So schlimm sieht das Dach im Gegensatz zu früher ja nicht 
aus" ab.

Die ewig gestrigen sind wohl eher die Jenigen, die nicht einsehen können 
oder wollen, daß das ach so tolle Internet nicht nur Friede, Freude 
Eierkuchen bringt sondern auch Risiken und Nebenwirkungen, über die man 
keinen Arzt oder Apotheker befragen kann.

Frank

Autor: Paul M. (paul_m65)
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Ja es gibt nicht nur Vorteile, sondern immer auch Nachteile wie 
ausnahmslos bei jeder Technik. Man muss die Verhältnismäßigkeit sehen. 
Man kann auch per Telefon oder Post eine Straftat planen/organisieren 
und mit einem Taschenmesser, einem Kugelschreiber oder einer Gabel 
jemand abstechen usw. Das ist auch alles schon mal passiert. Aber die 
Punkte, die du aufführst sind an den Haaren herbeigezogen und zeugen von 
deiner Ahnungslosigkeit wie Versicherungen und Baubehörden arbeiten. Die 
haben nämlich ganz andere Möglichkeiten und nutzen die auch, wie z.B. 
das mehr oder weniger regelmäßige Abfotografieren von Gebieten mittels 
Flugzeug usw. Natürlich mit Zeitstempel und Koordinaten. Da gibt es 
Dienstleister, die davon leben. Versicherungen und Behörden können mit 
Bildern unbekannten Alters nichts anfangen. Den Unsinn mit den 
Einbrechern habe ich in Voraussicht ja schon erwähnt.

Autor: Stefan M. (derwisch)
Datum:

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Geschäftsidee:

Der Pixelvorhang für´s eigene Grundstück.
Endlich können auch die Nachbarn nicht mehr rüberglotzen.
Denn ein Verschleierungsverbot für Grundstücke gibt es ja nicht...oder?

Manch Zeitgenosse muss aufpassen, dass er sich nicht selbst auflöst, vor 
lauter Anonymitätswahn.

Autor: Großes Fragezeichen (112)
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Also alle reden hier, dass GoogleStreetView nicht nur Vorteile hätte, 
aber ehrlich gesagt frage ich mich, wo auch nur ein einziger Vorteil 
liegt...

Autor: Christian R. (supachris)
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Großes Fragezeichen schrieb:
> ehrlich gesagt frage ich mich, wo auch nur ein einziger Vorteil
> liegt

Beispiel aus dem Leben: Du willst eine Wohnung/Haus kaufen/mieten und 
dich erst mal über die Umgebung erkundigen. Das geht wunderbar in 
StreetView, ohne dass man extra hinfahren muss. Zeit und Geld gespart. 
Wenn man auf der Suche nach einer Immobilie ist, kann das schon ganz 
schön was ausmachen. Eh man jeden Tag durch die halbe Stadt kutscht, 
schaut man schnell bei Google, ob es sich lohnt, da mal vorbei zu 
fahren.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Bist du Makler oder kaufst du Immo's nach Foto um Zeit und Geld zu 
sparen?

Namaste

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Christian R. schrieb:
> Großes Fragezeichen schrieb:
>> ehrlich gesagt frage ich mich, wo auch nur ein einziger Vorteil
>> liegt
>
> Beispiel aus dem Leben: Du willst eine Wohnung/Haus kaufen/mieten und
> dich erst mal über die Umgebung erkundigen. Das geht wunderbar in
> StreetView, ohne dass man extra hinfahren muss. Zeit und Geld gespart.
> Wenn man auf der Suche nach einer Immobilie ist, kann das schon ganz
> schön was ausmachen. Eh man jeden Tag durch die halbe Stadt kutscht,
> schaut man schnell bei Google, ob es sich lohnt, da mal vorbei zu
> fahren.

Da könnte man auch sagen:

Lass uns Zeit sparen und aufs T-Shirt drucken, damit es jeder lesen 
kann:

1. Alter
2. partnersuchend oder nicht
3. Ticks und Vorlieben (aller Art)
4. Zahl bisheriger Partner
5. Automarke
6. festanstellung/Arzt/Hartz4

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Michael K-punkt schrieb:
> ...
> Da könnte man auch sagen:

Könnte man aber auch lassen. Bin vor kurzem umgezogen und da hilft 
StreetView schon um bestimmte Läden oder Institutionen zu finden. Nötig 
ist es nicht, das ist klar.

Autor: Johannes S. (demofreak)
Datum:

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Diese Diskussion ist irgendwie sehr müßig. Genausogut könnte man sich 
fragen, wozu man unbedingt Akku-Bohrschrauber benötigt, das ging ja 
früher auch ohne. Oder Fernbedienungen. Oder motorbetriebene 
Fahrzeugkofferraumklappen.

Alles nur Komfort, keine Notwendigkeit. Aber eben schön, manchmal sehr 
nützlich, oft nur bequem. Und auf keinen Fall diese seltsame 
Fragestellung wert.

Autor: vn nn (wefwef_s)
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Michael K-punkt schrieb:
> Da könnte man auch sagen:
>
> Lass uns Zeit sparen und aufs T-Shirt drucken, damit es jeder lesen
> kann:
>
> 1. Alter
> 2. partnersuchend oder nicht
> 3. Ticks und Vorlieben (aller Art)
> 4. Zahl bisheriger Partner
> 5. Automarke
> 6. festanstellung/Arzt/Hartz4

Man könnte natürlich auch schwachsinnige Vergleiche zwischen Äpfel und 
Birnen unterlassen, aber dann wär es ja nur mehr halb so lustig. Aber du 
kannst ja gern erläutern, was die von dir aufgezählten Infos konkret mit 
von der Straße aufgenommenen Fotos zu tun haben.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
Datum:

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Soviel zum Missbrauchspotential von sozial Networks:
Sicherlich nicht sehr helle, aber....Die Spitze eines Eisberges.
Was lernen wir: Protzen schürt Neid. Dies kann auch ungewollt geschehen.
Auch durch Dritte und gegen den erklärten Willen eines Involvierten.

http://www.vol.at/facebook-foto-mit-geldpacken-loe...

Autor: Jörg P. R. (jrgp_r)
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Wenn man bei Google Earth mal eben ein Grundstück von oben betrachten 
kann, ist es für potenzielle Einbrecher doch besser als mit Street View. 
So kann man mit glück sogar die Hundehütte erkennen. :-)

Die Bilder bei Earth sind teilweise und in meinem Fall besonders alt. 
Vor meinem Haus steht immer noch mein Auto, das ich im Jahre 2008 
abgegeben habe und seit dem in Afrika oder Iran rumfährt.
Meine alte Firma, die längst abgerissen wurde und schon teilweise wieder 
neu bebaut wurde, ist immer noch in blühender Pracht dort zu sehen.

Ich sehe keinen Grund für "Verschleierungstaktik". Ich, mittlerweile 
selbstständig, suche meine Mitarbeiter nach können und nicht nach 
"Wohnlage" aus.
Sollte aber jeder selbst entscheiden.

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