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Forum: Markt wie Elektronikteile aus China mitnehmen?


Autor: Stephan S. (outsider)
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Ich bin gerade in Zhuhai (China) und frage mich ob es möglich ist Teile 
hier einzukaufen und mit nach Deutschland zurück zu nehmen. Hier gibts 
nen Laden mit zig Elektronikgeschäften drin (Komponenten, nicht 
Blödmarktzeugs), das wär das Paradies für alle Leute die hier im Forum 
unterwegs sind, das ist unvorstellbar :-) Wie übrigens das ganze Land 
hier...

Ich würd auf jeden Fall gern ein paar mehr MP3-Player für all meine 
Neffen und Nichten mitnehmen. Gibts da wohl schon ein Problem weils 
gewerblich aussieht wenns ein paar mehr sind? Wo ist da die Grenze? Und 
falls ich irgendwie sowas wie verzollen muss, wie läuft das dann ab? Was 
kostet es? Ich werd auf jeden Fall mal jede Rechnung aufheben von Sachen 
die ich mit zurück nehmen will. Außerdem gäbe es hier soooo viele 
günstige (oft billige) Teile. Besonders Standardkleinkram. Aber auch 
Markensachen sind teilweise deutlich günstiger.

Falls jemand ein paar Tipps hat wie das alles läuft wär ich recht 
dankbar. In meinem Gepäck ist reichlich Platz weil mir mein Arbeitgeber 
Business Class spendiert hat :-)

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Stephan S. schrieb:
> Ich bin gerade in Zhuhai (China) und frage mich ob es möglich ist Teile
> hier einzukaufen und mit nach Deutschland zurück zu nehmen. Hier gibts
> nen Laden mit zig Elektronikgeschäften drin (Komponenten, nicht
> Blödmarktzeugs), das wär das Paradies für alle Leute die hier im Forum
> unterwegs sind, das ist unvorstellbar :-) Wie übrigens das ganze Land
> hier...

Also was Bauteile betrifft, da sind bei der Einfuhr in DE von 0%, 2,4% 
und 14% Zoll zu entrichten.  Ansonsten kommen nur noch 19% Einzuhrsteuer 
hinzu.

Auf alle Fälle solltest Du ALLE Rechnungen detailiert haben, sionste 
kommt der Zoll (wie in Frankreich) auf die Idee, pauschal 14% zu 
verlangen und Du hast den Ärger.

> Ich würd auf jeden Fall gern ein paar mehr MP3-Player für all meine
> Neffen und Nichten mitnehmen. Gibts da wohl schon ein Problem weils
> gewerblich aussieht wenns ein paar mehr sind?

Nöö, aber nachdem die GESAMTSUMME dafür einen gewissen wert 
überschreiten wird, mußte sowieso Zoll Zahlen.

> Wo ist da die Grenze? Und
> falls ich irgendwie sowas wie verzollen muss, wie läuft das dann ab?

S.o.

> Was
> kostet es? Ich werd auf jeden Fall mal jede Rechnung aufheben von Sachen
> die ich mit zurück nehmen will. Außerdem gäbe es hier soooo viele
> günstige (oft billige) Teile. Besonders Standardkleinkram. Aber auch
> Markensachen sind teilweise deutlich günstiger.

Hehehe...  Du meinst, was man in DE einzeln kauft, kriegt man dort zum 
gleichen Preis auf Trays, Tuben und Reels gelle?  :-D

> Falls jemand ein paar Tipps hat wie das alles läuft wär ich recht
> dankbar. In meinem Gepäck ist reichlich Platz weil mir mein Arbeitgeber
> Business Class spendiert hat :-)

Cool! -- Hau rein.

Grüße
Michelle

Autor: Chris (Gast)
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Die Post von CN nach hier ist auch nicht allzu teuer. Man könnte auch 
einen Teil als "Gifts less than 50$" o.ä. deklarieren und so ggf. auf 
mehrere Pakete aufsplitten.
Was Du selbst mit nach D transportierst sollte nicht nach Neu aussehen. 
Sprich Etiketten von Klamotten ab und Verpackung von MP3 Player 
entfernen. Da macht dann der Zoll keinen Stress mehr. Nur wenn man 
gleich mit mehreren MP3-Playern reist, sieht das wohl auch auch etwas 
merkwürdig aus.

Autor: Ebayer (Gast)
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Ich kann nur von meinen entsprechenden Erfahrungen bei bisher weit über 
200 Ebay-Einkäufen rund um die Welt, incl. China berichten.

Gekauft habe ich dabei vorwiegend:

 - Bauteile, wie ICs

 - Mikrocontroler-Boards

 - Zusatzmodule, bspw. ein Ethernetmodul für Mikrocontroller

 - neue Messgeräte, gebrauchte Messgeräte

Alles als privater Käufer - und dennoch bei Bauteilen auch schon einmal 
200 ICs, oder 20 Ethernetmodule, oder 10 uPC-Boards. Bei neuen und 
gebrauchten Messgeräten alles Mögliche zwischen ca. 50 und ca. 5000 
Euro. Nach einem gewerblichen Hintergrund hat der Zoll niemals gefragt.

Bei Einkäufen ausserhalb der EU ist grundsätzlich die 
Einfuhrumsatzsteuer (19%, identisch mit dem MwSt-Satz) als "Zollabgabe" 
oder vielleicht besser "EU-Grenzsteuer" zu zahlen.

"Richtige" Zollabgaben habe ich dagegen bisher lediglich einmal (!) 
zahlen müssen, für einen gebrauchtn Tek-Tunneldiodenpulser aus Israel. 
Gerade einmal 3% - das waren in diesem Fall rund 10 Euro - Peanuts, da 
habe ich nicht einmal bei TARIC nachgeforscht, ob das passt. 
Üblicherweise sind aber die oben aufgeführten Waren wohl alle zollfrei 
(nach meiner Erfahrung).

Bisher sehr selten - vielleicht so fünfmal - haben es die Verkäufer / 
Händler "geschafft", die Ware mit dem deutschen Zoll genügenden 
Frachtpapieren zu versenden, aber meistens erhalte ich nachdem die Ware 
Deutschland erreicht hat eine Aufforderung vom Zoll, den Inhalt der 
Lieferung zu beschreiben.

Bereits beim Einkauf bei Ebay sammele ich die dafür erforderlichen 
Informationen, und erstelle im Browser:

1) eine PDF-Kopie der Auktions/Angebotsseite von Ebay
2) eine PDF-Kopie der Zahlungsseite auf Ebay
3) eine PDF-Kopie mit den "Transaktionsdetails" von PayPal

Zusamme mit einer kurzen Beschreibung der Ware in deutscher Sprache (die 
der Zoll ausdrücklich wünscht - Hausnummer: drei vier Worte) drucke ich 
dann die oben genannten Seiten aus, und schicke sie an die Zollstelle. 
Der gezahlte Preis in Euro (und auch in der Originalwährung) ist bereits 
in den "Transaktionsdetails" enthalten. Diesen Warenpreis, 
einschließlich der Transportkosten benutzt der Zoll als Basis für die 
Berechnung der 19% EUSt.

Bisher hat dies immer genügt die Sache abzuwickeln. Soweit das für mich 
erkennbar ist, schaut der Zoll gelegentlich auch in die Pakete, aber 
nicht immer.

Nach Einreichung dieser Papiere dauert es üblicherweise noch einmal eine 
Woche, bis der Zustelldienst, DHL, UPS, oder alle anderen, die Sendung 
liefert, und bei der Übergabe die Zollabgaben kassiert. Evt. mit 
zwei/drei Euro Aufschlag für das Handling der Zollabfertigung - die mich 
ansonsten aber 20 km Weg und vielleicht 2 Stunden kosten würde.

MfG

Autor: Martin (Gast)
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... Die Post von CN nach hier ist auch nicht allzu teuer. Man könnte 
auch
einen Teil als "Gifts less than 50$" o.ä. deklarieren und so ggf. auf
mehrere Pakete aufsplitten.
Was Du selbst mit nach D transportierst sollte nicht nach Neu aussehen.
Sprich Etiketten von Klamotten ab und Verpackung von MP3 Player
entfernen. Da macht dann der Zoll keinen Stress mehr. Nur wenn man
gleich mit mehreren MP3-Playern reist, sieht das wohl auch auch etwas
merkwürdig aus ...

Mensch, du bist aber ein geübter Betrüger.

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Martin schrieb:
> Mensch, du bist aber ein geübter Betrüger.
naja, auf dies hier könnte man deinen Spruch ja je nach auslegung 
anwenden:

> Was Du selbst mit nach D transportierst sollte nicht nach Neu aussehen.
> Sprich Etiketten von Klamotten ab und Verpackung von MP3 Player
> entfernen. Da macht dann der Zoll keinen Stress mehr. Nur wenn man
> gleich mit mehreren MP3-Playern reist, sieht das wohl auch auch etwas
> merkwürdig aus ...
>

Aber DAS ist je nach genauer Ausführung nur die Ausnutzung legaler 
Möglichkeiten: Zumindest wenn es tatsächlich als GEschenk o.ä. Gedacht 
ist.
> ... Die Post von CN nach hier ist auch nicht allzu teuer. Man könnte
> auch
> einen Teil als "Gifts less than 50$" o.ä. deklarieren und so ggf. auf
> mehrere Pakete aufsplitten.

wobei die Freisumme 40 Eur. und nicht 50$ sind. Wir sind ein EURO Land, 
und es geht hier ja um Einfuhrabgaben.

Die Freimenge bei persöhnlichem Import auf der Rückreise liegt bei 430 
Eur. Es muss halt nur für den eigenen Bedarf sein. Rein rechtlich sehe 
ich wenn du unter diesem Betrag bleibst übrhaupt kein Problem, auch wenn 
du mehrere MP3 Player mitbringst oder Stangenweise Bauteile mitbringst.
Nehme aber auf jeden Fall die Quitungen mit, sonst errechnet der Zoll 
den Wet nach deutschen Preisen! 
http://www.zoll.de/faq/reiseverkehr/einreise_nicht...

Praktisch kann es aber so sein das der Zoll das im falle einer Kontrolle 
erst einmal anzweifelt und dir Gewerbe unterstellt. Dann musst du wenn 
du nicht Stundenlang am Flughafen ausharren willst wohl erst einmal 
blechen und es dir nachher wiederholen.

Bei drei MP3 Playern und der Erklärung - wir haben bald Weihnachten und 
ich habe drei Nichten. War billig - ist für mich Vorrat gehen ja doch 
regelmäßig verloren, wird das sicher gut gehen.
Wenn du aber zwanzig MP3 Player mitbringst wirst du wohl irgendwie 
nachweisen müssen das du zwanzig Nichten und Neffen hast die regelmäßig 
von dir Weihnachtsgeschenke in diesem Umfang bekommen haben.

Bei Stangenware von Bauteilen wird es ähnlich sein. Hast du zuhause 
einen Elektronikbastelplatz und kannst irgendwie nachweisen das du ein 
begeisterter Bastler mit Vorratshaltung bist für den es einfach eine 
gute Gelegenheit war, wird es längerfristig keine Probleme geben. Aber 
ob du direkt damit bei einer Kontrolle weitergehen kannst oder dir erst 
einmal eein paar Euros abgenommen werden leigt sehr an den Zollbeamten 
(incl. deren privaten Hobbys und Möglichkeiten deinerseits dafür 
Indizien /Beweise zu liefern. (Fotos deiner Werkstatt auf dem HAndy, 
eindeutig zuordbare Usernamen in diversen Fachforen, am besten 
irgendwelche (telefonisch) erreichbaren Zollbeamten die dem selben Hobby 
nachgehen, also Fachwissen haben  und dich zumindest entfernt kennen - 
das gibt es auch)

Aber alles in allem würde ich hier wirklich drüber nachdenken sich nach 
dem Porto zu erkundigen und die "mengen" unter beilage einer Kopie der 
Kaufrechnung als Geschenk zu versenden - und nur die höherwertigen Waren 
in kleinerer Stückzahl selbt mit transportieren.
Denn RECHT HABEN (unter 430 Eur. HAST DU RECHT) und RECHT BEKOMMEN sind 
leider immer zwei paar Schuhe.

Das Porto aus China sol für einen Einschreibebrief oder Päckchen nach DL 
nicht teurer sein als eine Innerdeutsche Sendung. (ca. 10-20 Tage 
Lausfzeit)
Epressversand (DHL) allerdings fängt ab 15 Eur. an, die Sendung könnte 
dann aber schon eher als du daheim sein.

Gruß
Carsten

Autor: Sven (Gast)
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Beim Zoll spielt es afaik keine Rolle, ob man privat oder gewerblich 
handelt, wenn die Freimenge überschritten ist.

Am Flughafen muss man dann halt den roten Ausgang benutzen und die 
Rechnungen vorzeigen.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Ein immer gut funktionierender Trick am Zoll ist immer den roten Weg zu 
nehmen, und irgend eine Banalitaet zu verzollen. zB zwei Flaschen Wein 
zuviel - kostet dann je 50cents oder so.

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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Nach der Einreise-Freimenge-Verordnung (EF-VO) gilt für Luft- bzw. 
Seereisende über 15 (!) Jahren eine Freimenge von 430,00€ (§2, Abs.5, 
b). Unter 15-Jährige dürfen Waren bis zu einem Wert von 175,00€ (§2, 
Abs.5, c) einführen. Ratsam ist es jedoch immer eine lückenlöse 
Dokumentation (Rechnungen, etc.) vorlegen zu können.

Geht man durch den grünen Ausgang (beim Zoll) so deklariert man, dass 
man nichts über der Freimenge einführt. Sollte herausgefunden werden, 
dass gemogelt wird so werden Einfuhrabgaben + Strafe fällig. Die Strafe 
ist in der Regel gleich den Einfauhrabgaben. (Ab einer gewissen Grenze 
gibt's aber ein Steuerstrafverfahren dazu).

Ist man sich nicht sicher welchen Wert man einführt so geht man lieber 
durch den roten Ausgang und umgeht so den Vorsatz. Hier bespricht man 
mit den Zöllnern die Situation und legt Rechnungen vor.

Es gibt übrigens 2 Topregionen in denen der Zoll liebend gerne 
kontrolliert:

1) Türkei (-> Lebensmittel, Veterinärangelegenheiten)
2) asiatischer Raum (es haben noch mehr Leute entdeckt, dass es dort 
billige Elektronikartikel gibt. Mir ist ein Fall bekannt in dem ein 
Reisender mit 200 Digitalkameras aufgehalten worden war. Angeblich alles 
Geschenke für die Familie die ihre Kameras in Rekordzeit schrottreif 
macht ...)
Ob nun Geschenk oder nicht - die Freimenge darf nicht überschritten 
werden (außer man verzollt brav) =)

Viel Erfolg

Autor: $name (Gast)
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> Ein immer gut funktionierender Trick am Zoll ist immer den roten Weg zu
> nehmen, und irgend eine Banalitaet zu verzollen. zB zwei Flaschen Wein
> zuviel - kostet dann je 50cents oder so.

Damit macht man sich mindestens ordnungswidrig, ggf. sogar strafbar. 
Ersteres ist mit einem Bußgeld von bis zu EUR 50k (das ist eine 5 mit 
vier Nullen, nur der Vollständigkeit halber..), zweiteres mit Geldstrafe 
oder mit Freiheitsstrafe bis 5 Jahren (in besonders schweren Fällen bis 
10 Jahre) bedroht. Das behauptet zumindest der deutsche Zoll [1].

Leute, lassts den Mist, zahlt eure Steuern oder lasst die Waren im 
Ursprungsland. Wers trotzdem drauf anlegt, dem drück ich beide Daumen 
auf dass er baldmöglichst erwischt wird.

[1] 
http://www.zoll.de/faq/reiseverkehr/einreise_nicht...

Autor: Stephan S. (outsider)
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Vielen Dank für die umfangreichen Schilderungen, das war wirklich sehr 
hilfreich! Das Fazit für mich lautet: ich werde nicht versuchen 
irgendwie was zu umgehen. 430 € sind ne ganze Menge, ich werd da drunter 
bleiben. Das wären z.B. schonmal 43 MP3 Player :-) Ich werd innerhalb 
von 14 Monaten mindestens 6 mal die Strecke zurücklegen und wenn ich das 
jedes mal ausnutze hab ich bestimmt alles was ich so brauchen könnte. Es 
seidenn es ist mal ein Artikel dabei der allein schon teurer ist. 
Momentan sieht mirs aber nicht so danach aus, weil wirklich teure 
Markenartikel größtenteils ähnliche Preise kosten wie in D.

Nur noch eine Frage: wenn ich dann doch mal was verzollen muss, wie 
lange dauert so ein Verfahren wenn es halbwegs glatt läuft und ich alle 
Rechnungen habe? Und seh ich das richtig dass bei der Ausfuhr kein 
Mensch danach fragt, sondern erst dann in Deutschland? Dann geh ich 
zumindest mal nicht das Risiko ein meinen Rückflug zu verpassen wenns 
mal etwas länger dauert. Und wie ist das bei Zwischenlandungen? Mein 
kommender Rückflug geht z.B. über Amsterdam Schiphol. Wird das da nur 
durchgeschleußt (zumindest wenn ich den Transferbereich im Flughafen 
nicht verlasse) oder geht da das gleiche wieder von vorne los? Besser 
ins Handgepäck oder besser ins Checkin Luggage?

Irgendwie fällt mir da grad Victor Navorsky aus "Terminal" ein :-) Aber 
auch wenn ich hier gehört hab dass für D Terroranschläge geplant sind 
denk ich mal nicht dass es so weit kommt.

Autor: Olaf (Gast)
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> Ich werd innerhalb von 14 Monaten mindestens 6 mal die Strecke
> zurücklegen und wenn ich das jedes mal ausnutze hab ich bestimmt
> alles was ich so brauchen könnte.

Es kann nicht schaden wenn du dem Sicherheitspersonal beim checkin in 
der Landesprache klarmachen kannst das du zwar ein Verrueckter aber 
ansonsten harmlos bist. Ich hab da auch schon Erfahrungen gesammelt. :-)

> Nur noch eine Frage: wenn ich dann doch mal was verzollen muss, wie
> lange dauert so ein Verfahren wenn es halbwegs glatt läuft und ich alle
> Rechnungen habe?

Normalerweise so 10min. Du gibst beim Zoll an was du hast, die schreiben 
eine Rechnung und du schiebst deine Eurocheckkarte in deren Lesegeraet. 
Das transferieren von Geldern von deinem Konto auf das unseres Staates 
geht total einfach. Nur umgekehrt ist schwieriger. Allerdings gibt es da 
irgendwo eine Grenze. Normalerweise wird da ei Zettel von DIN-A5 groesse 
ausgefuellt. Wenn du da aus irgendwelchen Gruenden ueber einen Grenzwert 
liegst, keine Ahnung wo der genau liegst. Dann wird es aber wohl ernst. 
Ich weiss das auch nur weil mir der Zoellner mal gesagt hat ich haette 
Glueck und sei noch knapp unter der Grenze.

> Und wie ist das bei Zwischenlandungen? Mein kommender Rückflug geht
> z.B. über Amsterdam Schiphol. Wird das da nur durchgeschleußt
> (zumindest wenn ich den Transferbereich im Flughafen nicht verlasse)

Da siehst du dein Gepaeck garnicht. Verzollen ist das letzte bei der 
Ankunft bevor du in die Freiheit entlassen wirst.

> Besser ins Handgepäck oder besser ins Checkin Luggage?

Schwierig zu beantworten. Manche Dinge muessen allein schon aus 
Sicherheitsgruenden in deinen Koffer. Anderer Gruende duerfen aus 
Sicherheitsgruenden nicht in deinen Koffer (z.B Lithiumakkus).

Olaf

Autor: Olaf (Gast)
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Gruende^WGeraete

Man sollte nicht schneller tippen als man denkt...

Olaf

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