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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ATmega uart via oszillator 1.8 geht irgendwie nicht


Autor: Jens Straube (straubej)
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Hallo zusammen,

ich versuchs jetzt schon eine gewisse Zeit meinen ATmega8 mit dem PC 
ueber Uart Kommunizieren zu lassen.
Erste versuche mit dem ATtiny 13 int. oszil ging ganz gut (Fanzis 
Microkontroller Lernkasten).

Jetzt habe ich mir folgende Bauteile zugelegt:
ATmega8, 1,8432 MHZ Oszillator (4 Beine)
und versuche das erste Beispiel von
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_UART

Fusebits:
Low: 11100000
High:11011001
Lock:11111111

Ausgelesen mit dem mySmartUSB MK2 Tool (atmega nutzt das teil auch, denn 
wenn ich den Oszillator ausbau geht gar nix mehr)

Passt 1,8432 vielleicht nicht an den atmega8?

Tja Test bezueglich der Frequenz habe ich auch gemacht:
via AVR Studio ein ASM gebaut, dass 1000000+-1000 us wartet und eine LED 
an und aus schaltet, das passt etwa von der Zeit (1sec an 1 sec aus) 
aber im Terminal kommt nur Muell an

55 53 A3 51 5B FF 00
sollte eigentlich
T e s t ! 13 10
bedeuten .... tja soweit so ratlos ...

snip
Beispiel fuers Blinken und AVR Studio ueber alt-o auf 1,8xxx mhz 
gestellt
Warten:
      Ldi   r16,253 ;1000000
Warten1:                ;äußere Schleife
      Ldi   r17,37  ;10000
Warten2:                ;äußere Schleife
      Ldi   r18,32  ;100 ;1
Warten3:
      dec   r18
    nop
    nop
    nop    ;1
      brne  Warten3    ;1 || 2
      dec   r17
      brne  Warten2
      dec   r16
      brne  Warten1
      ret               ;Rücksprung


Was genau passt hier nicht .... ?

Vielen Dank cheers jens

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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> aber im Terminal kommt nur Muell an

Leider sieht man im QuellcodeAusschnitt nicht wie du die UART 
initialisierst. IMHO steckt dort die größte Fehlerwahrscheinlichkeit.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Denkst du nicht, dass es vernünftig wäre dein UART Programm zu zeigen, 
wenn dir die UART Probleme macht?

Autor: Jens Straube (straubej)
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wie gesagt, ist aus dem Tutorial
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_UART

aber ich poste es gern nochmal ....

.include "m8def.inc"

.def temp    = r16                              ; Register für kleinere 
Arbeiten
.def zeichen = r17                              ; in diesem Register 
wird das Zeichen an die
                                                ; Ausgabefunktion 
übergeben

;.equ F_CPU =4000000
.equ F_CPU = 1843200

.equ baud = 9600

; Berechnungen
.equ UBRR_VAL   = ((F_CPU+BAUD*8)/(BAUD*16)-1)  ; clever runden
.equ BAUD_REAL  = (F_CPU/(16*(UBRR_VAL+1)))      ; Reale Baudrate
.equ BAUD_ERROR = ((BAUD_REAL*1000)/BAUD-1000)  ; Fehler in Promille

.if ((BAUD_ERROR>10) || (BAUD_ERROR<-10))       ; max. +/-10 Promille 
Fehler
  .error "Systematischer Fehler der Baudrate grösser 1 Prozent und damit 
zu hoch!"
.endif

    ; Stackpointer initialisieren

    ldi     temp, HIGH(RAMEND)
    out     SPH, temp
    ldi     temp, LOW(RAMEND)
    out     SPL, temp

    ; Baudrate einstellen

    ldi     temp, HIGH(UBRR_VAL)
    out     UBRRH, temp
    ldi     temp, LOW(UBRR_VAL)
    out     UBRRL, temp

    ; Frame-Format: 8 Bit

    ldi     temp, (1<<URSEL)|(1<<UCSZ1)|(1<<UCSZ0)
    out     UCSRC, temp

    sbi     UCSRB,TXEN                  ; TX aktivieren


loop:
    ldi     zeichen, 'T'
    rcall   serout                      ; Unterprogramm aufrufen
    ldi     zeichen, 'e'
    rcall   serout                      ; Unterprogramm aufrufen
    ldi     zeichen, 's'
    rcall   serout                      ; ...
    ldi     zeichen, 't'
    rcall   serout
    ldi     zeichen, '!'
    rcall   serout
    ldi     zeichen, 10
    rcall   serout
    ldi     zeichen, 0
    rcall   serout
    rcall   sync
  sbi ddrc,3
  sbi portc,3
ende:
  rcall Warten
  cbi portc,3
  rcall Warten
  sbi portc,3
    rjmp    ende

serout:
    sbis    UCSRA,UDRE                  ; Warten bis UDR für das nächste
                                        ; Byte bereit ist
    rjmp    serout
    out     UDR, zeichen
    ret                                 ; zurück zum Hauptprogramm

; kleine Pause zum Synchronisieren des Empfängers, falls 
zwischenzeitlich
; das Kabel getrennt wurde

sync:
    ldi     r16,0
sync_1:
    ldi     r17,0
sync_loop:
    dec     r17
    brne    sync_loop
    dec     r16
    brne    sync_1
    ret


Warten:
      Ldi   r16,253 ;1000000
Warten1:                ;äußere Schleife
      Ldi   r17,37  ;10000
Warten2:                ;äußere Schleife
      Ldi   r18,32  ;100 ;1
Warten3:
      dec   r18
    nop
    nop
    nop    ;1
      brne  Warten3    ;1 || 2
      dec   r17
      brne  Warten2
      dec   r16
      brne  Warten1
      ret               ;Rücksprung

So jetzt aber ....

Autor: dasrotemopped (Gast)
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Der von dir gewählte Takt ist im Datenblatt auf Seite 159 explizit
aufgeführt. Sollte also gehen.

Ich würde noch mal die FuseBits prüfen.
Ist die Fuse für die externe Clock gesetzt ?
Ist die Fuse für den Clk/8 Teiler aus ?

Im Quellcode habe ich die Konfiguration vom U2X Bit nicht gesehen. Ist 
das passend gesetzt ?

Hatte die selben Probleme alle Konfig Parameter im Blick zu halten.
Allerdings habe ich C benutzt und nicht Assembler.

Gruß,

dasrotemopped

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Ich sehe die Ursache nicht. Sieht alles richtig aus (Quellcode und 
Fuses).

Ist der Rest OK?

Einstellungen im PC Terminalprogramm kontrolliert (Soll 9600/8N1)?

Looptest schon gemacht? Atmega8 aus der Schaltung rausnehmen, 
Drahtbrücke an IC Fassung wo RXD und TXD war und dann PC was senden 
lassen. PC sollte exakt das gleiche als Echo zurück bekommen. Testet PC 
Schnittstelle, Kabel, Pegelwandler auf dem AVR Board.

Autor: Spess53 (Gast)
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Hi

Bis auf, das

>Sollte eigentlich T e s t ! 13 10 bedeuten ....
                             ^  ^
nicht dem Code

>    ldi     zeichen, 10
>    rcall   serout
>    ldi     zeichen, 0
>    rcall   serout

entspricht, kann ich auch keine Fehler entdecken. Wenn du wirklich 
dieses Programm auf dem ATMega flashst sollte es eigentlich 
funktionieren.

Bleiben als Unbekannte die Hardware und die Terminaleinstellungen.

MfG Spess

Autor: Jens Straube (straubej)
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Hallo Zusammen,

erst mal Danke fuer die vielen Antworten ....

ok zu dem was ich noch gemacht habe:

- TXD mit RXD verbunden geht
- CLK/8 bin mir nicht sicher im mySmartUSB mk2 Tool gibt es die Option 
fuer den atmega8 nicht beim attiny13 hab ich die gesehen ... bin mir 
allerdings nicht so sicher ob son Teiler bei einem externen Oszillator 
noch greifen würde ....also weis jemand obs den gibt, wie er sich nennt 
und wo ich ihn verändere?
- Terminal auf 9600 8n1 ok
- U2X Bit habe ich nicht verändert - hätte ich sollen?

Ich hab noch nen Bild vom Terminal an gehangen...

Cheers Jens

Autor: Spess53 (Gast)
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Hi

CKDIV8 gibt es beim ATMega8 nicht. Und auch keinen sonstigen Prescaler 
für den Takt.

>U2X Bit habe ich nicht verändert - hätte ich sollen?

Nein.

Was bekommst du denn, wenn du mehrere, gleiche Bytes sendest?

MfG Spess

Autor: Jens Straube (straubej)
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Guten Morgen,

wenn ich 7 mal ein a (0x61) sende dann bekomme ich 7 mal 0x4F und ein 00 
Byte.

ich pack mal noch ein Bild vom USART-Register dazu ... vielleicht hab 
ich da einen Bock gebaut.

Autor: Jens Straube (straubej)
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ach ja, habs mal mit nem 11,0592 Quarz und 2 Kondensatoren 15 pF 
versucht,
Fuses auf

Low: 11111111
High:11001001
Lock:11111111


Programm mit neuer Frequenz gebaut (siehe unten)
.equ F_CPU = 11059200

liefert ebenfalls
bei 7 mal a's (0x61) -> 7 mal 0x4F und ein 00

Mir faellt auch nix mehr ein ...

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Beim Br@y++ Terminal (Link siehe RS232) kann man auch krumme 
Baudraten (custom) einstellen.

Ich würde die 9600 Baud auf der PC-Seite mal +- geringfügig variieren ob 
sich damit die Anzeige verbessert.

Wie sieht die Übertragung aus, wenn du den 1,8432 MHz Oszillator durch 
eine andere Taktquelle ersetzt?

Wenn der Oszillator 1% daneben liegt: Bis du bei der 1s Blinkzeitmessung 
einen 1% Fehler siehst, musst du lange messen... In zwei Minuten kommt 
gerade mal eine gute Sekunde Abweichung zusammen! Aber +-1% bei UART 
wird kritisch.

Autor: Jens Straube (straubej)
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ich habe folgende Taktquellen versucht:

- 1,8432 mhz 5 verschiedene Oszillatoren
- 4,9152 mhz Oszillator
- 11,0592 Quarz und 2 Kondensatoren 15 pF

fuer den letzten natuerlich auch fuses angepasst:
Low: 11111111
High:11001001
Lock:11111111

immer das Gleiche .... :-( ich blicks nicht... hat jemand noch nen 
stueck c code das ich mal einspielen kann ...
nur senden von hallo.

Autor: Djongambo (Gast)
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Jens Straube schrieb:
> - TXD mit RXD verbunden geht

Direkt am PC oder hinter dem MAX232 auf der µc seite?

Mal mit dem Oszi die Signale durchgemessen? Ausgang µc -> Eingang MAX232 
-> Ausgang MAX232 -> Eingang PC

Gruß

P.S: Hatte neulich auch ein UART-Problem: Die Belegung der 
RS232-Schnittstelle im Mainboard-Handbuch war falsch abgedruckt... hat 
ne ganze Zeit gedauert bis ich das rausgefunden hatte ;-)

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

Versuche mal das Hex-File. Das gibt bei mir bei 11,0592MHz die 
ASCII-Zeichen $20-$7F mit 9600Bd aus.

MfG Spess

Autor: Jens Straube (straubej)
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@ Spess53 Tja geht irgendwie auch nicht ....mist...
hab dir nen Bild dazu gelegt

Auf dem Atmega steht Atmega8a-pu, ich hatte gedacht ich hätte den 
atmega8, das setzen der fusebits geht im myAVR_ProgTool auch nur mit der 
Einstellung Atmega8 bei allen anderen kommt eine Fehlermeldung ...

Kann es daran liegen ....

@Djongambo ich hab kein max, ich benuze die Testplatiene vom Franzis 
Lernpaket, da sind alle Serialpegel schon auf 5V normiert... Daran 
liegts auch nicht - denke ich - da die Kommunikation mit dem ATtiny13 
(auch Lernpaket) gut ging ... und auch die Kommunikation mit Kabel von 
RXD an TXD ,dort wurde per ASM der UART simuliert

Vielleicht hat noch einer eine Idee .... gern auch abwegige...

Autor: Jens Straube (straubej)
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Hallo zusammen,

ich bin immer noch nicht weiter ... hat vielleicht jemand noch ein 
Progi, das ich in meinen mC flushen kann um zu testen worans liegt ...

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>@ Spess53 Tja geht irgendwie auch nicht ....mist...
>hab dir nen Bild dazu gelegt

Nimm doch mal HTerm und schalte nur ASCII ein. Ich habe eher das Gefühl 
das das Terminalprogramm in dem Bild Mist anzeigt oder falsch 
eingestellt ist.

MfG Spess

Autor: Jens Straube (straubej)
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Tut nicht ...

gibts die moeglichkeit direkt in den mC rein zu debuggen? Und welche 
Hardware brauch ich dafuer?

Autor: Djongambo (Gast)
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du könntest mit nem oszi am uart ausgang ein singleshot machen und 
schauen ob die gesendeten daten den im programm(µc) vorgegebenen 
entsprechen. wenn ja, liegt's wohl eher am pc, wenn nein eher am µc.
gruß

Autor: Jens Straube (straubej)
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ES GEHT !!!!

Das Problem lag:
an dem FT232RL
und zwar hatte ich ja schon gesagt, das ich das Lernpaket Elektronik 
Start mit USB von Franzis verwende, dort ist auf einer der ersten Seiten 
beschrieben wie man den FT232RL für die Übungen konfigurieren muss ...

Naemlich: S.20 Uebungsbuch sagt: Fuer das Lernpaket werden jedoch 
nicht-invertierte Signale benoetigt

Also Mprog(Bild) alle Häkchen an ...

Fuer die Kommunikation mit via UART mit dem ATmega8 und dem FT232RL 
benötigt man die Standard-Einstellung also genau wie im Bild alle 
Häkchen AUS ....

Das bedeutet, wer erst die Übungen macht und dann etwas eigenes probiert 
wird hier eine Umstellung wie im Bild gezeigt vornehmen müssen ...

An alle die versucht haben mir zu helfen vielen Dank ... ich hoffe das 
ich nun ebenfalls anderen mit dieser Lösung weiter helfen kann...

Cheers und einen schönen Sonntag

Jens ( jaaaaa mann ! es geht !! Freu mir nen Ast ab)

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