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Forum: PC Hard- und Software Glas Tastatur


Autor: Michael (Gast)
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Hallo,

ich suche eine Glastastatur für den Medizinischen Bereich.
Das Funktionsprinzip sollte so ähnlich sein wie bei einem I-Phone also 
Kapzitiv nicht Kamreabasierend.
in etwa dieser Art:
http://www.firmenpresse.de/pressinfo182321.html

Am besten mit einem Tipp zu einem Shop.

viele Grüße
Michael

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Google weiß alles:

"hygiene tastatur glas"

Autor: Michael (Gast)
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Icke ®. schrieb:
> Google weiß alles:

Ja mit den richtigen Suchbegriffen :o)

Danke

Autor: Platikklempfer (Gast)
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460.- euro, das ist mal ne Ansage für ne Tastatur! :-)))

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Im Medizinbereich sollte der Preis ja nicht das entscheidende Kriterium 
sein, wenn sonst alle Anforderungen stimmen. ;-)

Michael, suchst Du denn eine eigenständige Tastatur oder etwas für ein 
eigenes Gerät zum einbauen?
Wenn Du was Custommässiges für ein eigenes Gerät suchst, dann können Dir 
die Jungs von Marelcom wahrscheinlich helfen: http://www.marelcom.ch/

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Platikklempfer schrieb:
> 460.- euro, das ist mal ne Ansage für ne Tastatur! :-)))

Geradezu ein Schnäppchen, wenn man die allgemeinen Preise für 
Medizintechnik zum Vergleich nimmt. Beispiel: Ein Kunde von mir 
(Zahnarzt) hat defektes 17"-TFT-Display. Das Ding hängt am Aufbau des 
Behandlungsstuhls mit dran und ist technisch gesehen nichts Besonderes, 
außer daß es mit 12V versorgt wird. Haben viele normale TFTs mit 
externem Netzteil auch und kosten nicht mehr als 200€. Siemens wollte 
dafür 1500€.

Autor: Udo Schmitt (urschmitt)
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Icke ®. schrieb:
> Siemens wollte
> dafür 1500€.

Siemens? Zahnarztequipment hat Siemens doch schon seit vielen Jahren 
verkauft. Heisst jetzt Sirona und gehört irgendwelchen Heuschrecken.
Ich schaue gerade auf das neue Bürogebäude und die alte Produktion.

Aber der Preis passt wirklich zu Heuschrecken :-(

Autor: Michael (Gast)
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Johnny B. schrieb:
> Michael, suchst Du denn eine eigenständige Tastatur oder etwas für ein
>
> eigenes Gerät zum einbauen?

Nein das war schon das richtige, normale Tastatur einfach zu 
desinfizieren und abwischen.
Preis ist relativ.

viele Grüße
Michael

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Udo Schmitt schrieb:

> Siemens? Zahnarztequipment hat Siemens doch schon seit vielen Jahren
> verkauft. Heisst jetzt Sirona und gehört irgendwelchen Heuschrecken.

Ja, ist auch Sirona. Dachte, das wäre noch immer eine Tochter von 
Siemens.

Autor: oszi40 (Gast)
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Michael schrieb:
> desinfizieren und abwischen.

Keime gibt es reichlich an Maus und Tastatur.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,712443,00.html

Was oft vergessen wird: die Desinfektion aller Kabel!
kabellos: http://www.icmedical.de/html/body_glastastatur.html

Autor: Kerstin Huber (Gast)
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Neben der Cleankeys gibt es auch noch die HospiTouch, ist eine 
Glastastatur made in Germany mit Touchpad und kapazitativer 
Schaltfolientechnik. Gibt’s neben der weißen Variante auch in schwarz 
(was doch ziemlich stylisch aussieht :)) und ist für unter 400€ zu 
haben.

Autor: Harald Wilhelms (Gast)
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Icke ®. schrieb:
> Platikklempfer schrieb:
>> 460.- euro, das ist mal ne Ansage für ne Tastatur! :-)))
>
> Geradezu ein Schnäppchen, wenn man die allgemeinen Preise für
> Medizintechnik zum Vergleich nimmt.

Ja, das merke ich immer an meinem Kontoauszug, wenn ich sehe,
wieviel mich die Krankenkasse da wieder gekostet hat. :-(
Gruss
Harald

Autor: Ralf G. (old-school) Benutzerseite
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"wenn ich sehe, wieviel mich die Krankenkasse da wieder gekostet hat"

Das Problem sind aber auch die Gesetzte, die erfüllt werden müssen und 
die machen das alles so richtig teuer.

Der Behandlungsstuhl z.B. ist ein medizinisches Gerät und alle an und 
mit ihm verbauten Komponenten und genau so zugelassen, bei einer 
Änderung erlischt die Zulassung. Es dürfen nur vom Hersteller 
zugelassene Komponenten und auch nur von eingewiesenen Fachleuten 
verbaut werden.

Wird nur ein PC in der nähe eines zu behandelnden Patienten betrieben, 
so muss dieser eine medizinische Zulassung nach der Norm EN 60601-1 
haben.

Medizinische PC müssen speziell von einem LAN isoliert angeschlossen 
werden, sonst wird das Netz(LAN) auch zu einem Teil des medizinischen 
Gerät, selbst eine USV die den PC versorgt , die Tastatur , die Maus, 
der Monitor und deren Leitungen  müssen eine medizinische Zulassung 
haben. Und schon kosten ein ganz normaler PC-Arbeitsplatz nicht mehr 
300-800 Euro, sondern 3500-8000 Euro ... der Faktor 10 ist dabei nicht 
unrealistisch.

Gruss Ralf

Autor: Harald (Gast)
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Das man bei der Medizintechnik andere Anforderungen als bei der 
Consumerelektronik anwendet kann ich verstehen und unterstütze ich auch, 
aber die Auswüchse die sich in der Praxis entwickelt haben geben mir 
irgendwie das Gefühl als ob dahinter nicht nur medizinisch/technische 
Gründe stehen, sondern das da verschiedene Lobbygruppen ganz tief ihre 
Finger im Spiel haben.
Irgendwie findet man die größten Verbrecher nicht im Rotlichtviertel 
sondern in ganz anderen Bereichen...(Gesundheit, Energie, Versicherung, 
Altersversorung usw.)


Gruß

     Harald

Autor: Guido Körber (Gast)
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Ne, die echten Abzocker sind die Zertifizierer. Also die Unternehmen, 
die erst als Lobbyisten die Standards durchsetzen um sie anschließend 
als Dienstleistung zu zertifizieren.

Und da werden sogar Dinge zertifiziert die gar keine 
Konformitätsansprüche stellen. Wir kriegen z.B. ständig Anfragen ob wir 
denn REACH-konform sind, das ist etwa so schlau wie die Frage ob wir als 
Unternehmen denn StVO-konform sind.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Die Zertifizierer ? Naja. Als Berufsanfaenger hat man den Ueberblick 
noch nicht. Dh da ist nichts mit guenstigen Arbeitskraeften. Da muessen 
die Guten ran, und das wird teuer.
Das Problem sind eher die Pfeifen, die die Geraete nachher bedienen 
sollen. Wenn die keine Ahnung haben muessen, muss das Geraet eben auf 
die angepasst sein.
Die Medizingerate koennten guenstiger produziert werden, wenn der 
Bediener zusaetzlich zum Medizinstudium auch noch eins in Elektrotechnik 
haben muesste.

Autor: Hobbyist (Gast)
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Hey,
 na ja ein Studium braucht es ja nicht gerade sein, aber eine 
tiefgehende Einweisung (und Grundlagenvermittlung der Elektrotechnik) 
wäre schon mal ein Anfang.
Aber ich höre immer wieder was von Ärzte / Plegekräftemangel und erfahre 
gleichzeitig immer nur was von Beitragserhöhungen bei der KV, wird also 
nicht machbar sein.

"Hobbyist"

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo Michael,
bin auf deinen Beitrag gestoßen der doch schon etwas älter ist, aber 
dennoch wollte ich kurz nachfragen ob du noch auf der Suche nach einer 
Glastastatur bist.

Gruß
Thomas

Autor: 6A66 (Gast)
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Hallo Kollegen,

bin an dem Thread gerade vorbeigekommen.
To whom it may belong:
In CH gibt's ne Firma (www.algra.ch) die macht das wegen 
Vandalismussicherheit mit Edelstahl. Dort mal vorbeischauen.

rgds

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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6A66 schrieb:
> To whom it may belong:

wenn du schon mit englischen Redewendungen um dich wirfst, dann solltest 
du schon die "richtigen" verwenden, ansonsten machst du dich damit nicht 
kompetent, sondern lächerlich. Oder einfach mal ein Übersetzungsprogramm 
bemühen, was dein Kauderwelsch wohl bedeuten könnte, wenn du dir 
sprachlich unsicher bist.

Zur Auflösung: Du meinst möglicherweise "to whom it may concern". Und 
nein, es geht nicht um Konzern-Zugehörigkeiten. Aber auch das "concern" 
trifft in der Aussage nur bedingt, es bedeutet "an die zuständige 
Person". Dieser Kontext ist hier aber nicht direkt gegeben.

Wahrscheinlich wolltest du nur fröhlich ausdrücken "wen auch immer das 
interessiert" oder "wer es gebrauchen kann". Das klingt in deutsch gar 
nicht mal so unverständlich, und braucht gar keine englischsprachige 
"Verstärkung"

Autor: Robert Kuhn (Firma: Medizintechnik) (robident)
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Udo Schmitt schrieb:
> Zahnarztequipment hat Siemens doch schon seit vielen Jahren
> verkauft. Heisst jetzt Sirona und gehört irgendwelchen Heuschrecken.
> Ich schaue gerade auf das neue Bürogebäude und die alte Produktion.
Das "Zahnarztequipment" wie du es nennst, scheint aber gut zu laufen :-)

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