Glas Tastatur

Gast #1947857
Lesenswert?

Hallo,

ich suche eine Glastastatur für den Medizinischen Bereich.
Das Funktionsprinzip sollte so ähnlich sein wie bei einem I-Phone also 
Kapzitiv nicht Kamreabasierend.
in etwa dieser Art:
http://www.firmenpresse.de/pressinfo182321.html

Am besten mit einem Tipp zu einem Shop.

viele Grüße
Michael
#1948069
Lesenswert?

Platikklempfer schrieb:
> 460.- euro, das ist mal ne Ansage für ne Tastatur! :-)))

Geradezu ein Schnäppchen, wenn man die allgemeinen Preise für 
Medizintechnik zum Vergleich nimmt. Beispiel: Ein Kunde von mir 
(Zahnarzt) hat defektes 17"-TFT-Display. Das Ding hängt am Aufbau des 
Behandlungsstuhls mit dran und ist technisch gesehen nichts Besonderes, 
außer daß es mit 12V versorgt wird. Haben viele normale TFTs mit 
externem Netzteil auch und kosten nicht mehr als 200€. Siemens wollte 
dafür 1500€.
Gast #2310040
Lesenswert?

Neben der Cleankeys gibt es auch noch die HospiTouch, ist eine 
Glastastatur made in Germany mit Touchpad und kapazitativer 
Schaltfolientechnik. Gibt’s neben der weißen Variante auch in schwarz 
(was doch ziemlich stylisch aussieht :)) und ist für unter 400€ zu 
haben.
Gast #2310103
Lesenswert?

Icke ®. schrieb:
> Platikklempfer schrieb:
>> 460.- euro, das ist mal ne Ansage für ne Tastatur! :-)))
>
> Geradezu ein Schnäppchen, wenn man die allgemeinen Preise für
> Medizintechnik zum Vergleich nimmt.

Ja, das merke ich immer an meinem Kontoauszug, wenn ich sehe,
wieviel mich die Krankenkasse da wieder gekostet hat. :-(
Gruss
Harald
Persönliche Seite #2316107
Lesenswert?

"wenn ich sehe, wieviel mich die Krankenkasse da wieder gekostet hat"

Das Problem sind aber auch die Gesetzte, die erfüllt werden müssen und 
die machen das alles so richtig teuer.

Der Behandlungsstuhl z.B. ist ein medizinisches Gerät und alle an und 
mit ihm verbauten Komponenten und genau so zugelassen, bei einer 
Änderung erlischt die Zulassung. Es dürfen nur vom Hersteller 
zugelassene Komponenten und auch nur von eingewiesenen Fachleuten 
verbaut werden.

Wird nur ein PC in der nähe eines zu behandelnden Patienten betrieben, 
so muss dieser eine medizinische Zulassung nach der Norm EN 60601-1 
haben.

Medizinische PC müssen speziell von einem LAN isoliert angeschlossen 
werden, sonst wird das Netz(LAN) auch zu einem Teil des medizinischen 
Gerät, selbst eine USV die den PC versorgt , die Tastatur , die Maus, 
der Monitor und deren Leitungen  müssen eine medizinische Zulassung 
haben. Und schon kosten ein ganz normaler PC-Arbeitsplatz nicht mehr 
300-800 Euro, sondern 3500-8000 Euro ... der Faktor 10 ist dabei nicht 
unrealistisch.

Gruss Ralf
Gast #2316349
Lesenswert?

Das man bei der Medizintechnik andere Anforderungen als bei der 
Consumerelektronik anwendet kann ich verstehen und unterstütze ich auch, 
aber die Auswüchse die sich in der Praxis entwickelt haben geben mir 
irgendwie das Gefühl als ob dahinter nicht nur medizinisch/technische 
Gründe stehen, sondern das da verschiedene Lobbygruppen ganz tief ihre 
Finger im Spiel haben.
Irgendwie findet man die größten Verbrecher nicht im Rotlichtviertel 
sondern in ganz anderen Bereichen...(Gesundheit, Energie, Versicherung, 
Altersversorung usw.)


Gruß

     Harald
Gast #2316802
Lesenswert?

Ne, die echten Abzocker sind die Zertifizierer. Also die Unternehmen, 
die erst als Lobbyisten die Standards durchsetzen um sie anschließend 
als Dienstleistung zu zertifizieren.

Und da werden sogar Dinge zertifiziert die gar keine 
Konformitätsansprüche stellen. Wir kriegen z.B. ständig Anfragen ob wir 
denn REACH-konform sind, das ist etwa so schlau wie die Frage ob wir als 
Unternehmen denn StVO-konform sind.
#2317637
Lesenswert?

Die Zertifizierer ? Naja. Als Berufsanfaenger hat man den Ueberblick 
noch nicht. Dh da ist nichts mit guenstigen Arbeitskraeften. Da muessen 
die Guten ran, und das wird teuer.
Das Problem sind eher die Pfeifen, die die Geraete nachher bedienen 
sollen. Wenn die keine Ahnung haben muessen, muss das Geraet eben auf 
die angepasst sein.
Die Medizingerate koennten guenstiger produziert werden, wenn der 
Bediener zusaetzlich zum Medizinstudium auch noch eins in Elektrotechnik 
haben muesste.
Gast #2317665
Lesenswert?

Hey,
 na ja ein Studium braucht es ja nicht gerade sein, aber eine 
tiefgehende Einweisung (und Grundlagenvermittlung der Elektrotechnik) 
wäre schon mal ein Anfang.
Aber ich höre immer wieder was von Ärzte / Plegekräftemangel und erfahre 
gleichzeitig immer nur was von Beitragserhöhungen bei der KV, wird also 
nicht machbar sein.

"Hobbyist"
Gast #2934149
Lesenswert?

Hallo Kollegen,

bin an dem Thread gerade vorbeigekommen.
To whom it may belong:
In CH gibt's ne Firma (www.algra.ch) die macht das wegen 
Vandalismussicherheit mit Edelstahl. Dort mal vorbeischauen.

rgds
#2934184
Lesenswert?

6A66 schrieb:
> To whom it may belong:

wenn du schon mit englischen Redewendungen um dich wirfst, dann solltest 
du schon die "richtigen" verwenden, ansonsten machst du dich damit nicht 
kompetent, sondern lächerlich. Oder einfach mal ein Übersetzungsprogramm 
bemühen, was dein Kauderwelsch wohl bedeuten könnte, wenn du dir 
sprachlich unsicher bist.

Zur Auflösung: Du meinst möglicherweise "to whom it may concern". Und 
nein, es geht nicht um Konzern-Zugehörigkeiten. Aber auch das "concern" 
trifft in der Aussage nur bedingt, es bedeutet "an die zuständige 
Person". Dieser Kontext ist hier aber nicht direkt gegeben.

Wahrscheinlich wolltest du nur fröhlich ausdrücken "wen auch immer das 
interessiert" oder "wer es gebrauchen kann". Das klingt in deutsch gar 
nicht mal so unverständlich, und braucht gar keine englischsprachige 
"Verstärkung"

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren