D. I. schrieb:
> Ok das führt offensichtlich zum Ergebnis. Aber was ist die Idee dahinter
> die Integrationsgrenzen so zu wählen?
Die beiden zwischen 0 und u liegenden zusätzlichen Integrationsgrenzen
werden an die Unstetigkeitsstellen der beiden Faktoren gelegt. Bei y=1
wechselt N00(y) von 1 nach 0, und bei y=u-1 wechselt N00(u-y) von 0 nach
1.
Jetzt muss noch geprüft werden, in welchen Fällen die Grenzen 1 und u-1
überhaupt relevant sind, d.h innerhalb des Intervalls [0,u] liegen. Das
ist nur für u>=1 der Fall. Für u<1 sind N00(y) und N00(u-y) über das
gesamte Integrationsintervall konstant 1, was das Ergebnis u liefert.
Für u>=1 liegen 1 und u-1 beide in [0,u], also spaltet man das Gesamt-
integral sinnvollerweise an den Unsteigkeitsstellen der Faktoren in drei
Teile auf. Damit sich die Teilintervalle nicht überlappen, muss man die
Zwischengrenzen 1 und u-1 in die richtige (aufsteigende) Reihenfolge
bringen, so dass sich folgende Integrationsgrenzen ergeben:
0, u-1, 1, u für u<2
oder
0, 1, u-1, u für u>=2
Zwischen jeweils zwei dieser Grenzen sind N00(y) und N00(u-y) beide
konstant, so dass die drei Teilintegrale leicht gelöst werden können.