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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Beruf und Rechtschreibung


Autor: Dieter S. (dolivo)
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Da es hier bei anderen Themen oft mehr oder minder sachliche Beiträge 
über das Beherrschen der deutschen Rechtschreibung gab, denke ich, dass 
es sich lohnen sollte, darüber auch einmal zu diskutieren. Und so fange 
ich gleich an:
1. In den Regeln zu diesem Forum steht, man solle Groß- und 
Kleinschreibung verwenden! Und, wie sieht es oft aus? Können manche auch 
nicht lesen?
2. Ein Ingenieur hat in der Regel Abitur und sollte damit die 
wichtigsten Regeln der Rechtschreibung und Grammatik beherrschen. Das 
ist er seinem Ruf als Mensch, der vieles kann, schuldig. Nichts ist 
trauriger als Leute, die sich mit Ihrem schmalen Spezialwissen zufrieden 
geben.
Das hat auch nichts damit zu tun, dass man Germanist sein muss. Womit 
sich diese Leute beschäftigen, kann man bei Wiki nachlesen.
3. Mein Computer hat eine Rechtschreibprüfung installiert. Die war 
kostenlos. Damit merzt man die groben Sachen schon aus.
4. Es ist auch eine Frage der Achtung seines Gegenüber, ob im Forum oder 
im Betrieb, sich nicht nachlässig zu verhalten. Dazu gehört die Sprache.

dolivo

Autor: Matthias (Gast)
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Rechtschreibung sollte man eingentlich schon zum größten Teil nach der 
Grundschule beherschen. Rechtschreibung hat nichts mit Abitur zu tun.

Gruß

Matthias K.

Autor: Ich (Gast)
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Stimmt!

Der Ingenieur hat vielleicht nicht in Deutschland sein Abitur gemacht.
Ich kenne auch Türken, die in ihr Abitur in der Türkei gemacht haben und 
anschließend ein gutes Studium hier erfolgreich abgeschlossen haben.
Das sind gute Ingenieure, mit einem nicht immer einwandfreien Deutsch.

Es ist also schwachsinnig, bei einer Frage in schlechtem Deutsch, 
ständig auf diese Tatsache hinzuweisen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Bin Ü50, hatte aber in Fächern zur deutschen Sprache immer 1-er Noten, 
egal an welcher Schule.

Dank der neuen Rechtschreibung, kann ich dem nicht immer mehr völlig 
einwandfrei folgen.

Ich wurde hier schon mal von ausgezeichneten Pedanten angeraunzt, aber 
Sprache ist auch lebendig, und regional tatsächlich etwas verschieden.

Der erste, der die Sprache "einfrieren" wollte, war ein Österreicher mit 
komischem Schnäuzer in letzten Jahrhundert.

Autor: g+a+s+t (Gast)
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> Rechtschreibung hat nichts mit Abitur zu tun.

Das stimmt zwar, aber trotzdem bringen Abiturienten eher einen 
fehlerfreien Satz zustande als Hauptschüler.

Davon unabhängig hat penetrante Kleinschreibung dabei nichts mit 
mangelnder Kompetenz zu tun, sondern eher mit Gleichgültigkeit und 
Rücksichtlosigkeit. Geplenke und prellende Tastaturen sind hingegen 
meist einfach nur Dummheit.



Auch allgemeine Computerkenntnisse, wie z.B. wann man welches 
Grafikformat verwendet, hat nichts mit der Schulbildung zu tun. Bei 
diesen Kenntnissen sind die Schreiberlinge in diesem Forum schlechter 
als der Durchschnitt.

Autor: Markus (Gast)
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Ich selber lese ordentlich formulierte Beiträge mit Beachtung von 
Groß-und Kleinschreibung und Satzzeichen auch wesentlich lieber als so 
ein Hingerotze. Aber die ganzen Oberlehrer, die wegen paar falschen 
Kommata oder so nem Unfug angeschissen kommen, haben doch auch nicht 
alle Steine auf der Schleuder. Verwechslung von seid / seit oder solche 
Späße tun aber schon immer ein bischen weh.

Autor: Markus (Gast)
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Ist denke ich auch Geschmackssache oder abhängig wie penibel jemand ist. 
Geplenke nervt mich z.B. auch tierisch, aber es juckt mich gar nicht, 
wenn jemand Groß- und Kleinschreibung ignoriert wenn er sein Anliegen 
einigermaßen vernünftig formuliert und man merkt, dass er wenigstens 
schon mal selber ein bischen nachgedacht hat.

Autor: g+a+s+t (Gast)
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> Der erste, der die Sprache "einfrieren" wollte, war ein Österreicher mit
> komischem Schnäuzer in letzten Jahrhundert.

Na deshalb könntest du dir auch mal die neuen Rechtschreibregeln 
aneignen. Auch wenn diese in einigen Fällen unschön und unlogisch ist, 
aber das ist bei jeder Sprache so. Sprache verändert sich eben, wie du 
ja auch richtig erkannt hast. Das war schon immer so. Sich seine eigene 
regionale Sprache auszudenken, weil man zu faul ist, die offiziellen 
Regeln zu lernen, ist irgendwie daneben. Es gibt immer noch einen 
Unterschied zwischen regionalen Dialekten und offizieller Sprache. Dabei 
gehören in ein technisches Forum sicher keine regionalen Dialekte. 
Regionale Dialekte braucht im Prinzip kein Mensch, eine offizielle 
deutschlandweite Sprache ist eine große Errungenschaft.

Autor: emaN (Gast)
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> Sprache ist wie Botanik. Es gibt wunderschöne Blüten und jede Menge Unkraut.

Bastian Sick

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Das ist ganz einfach, sowohl im Gespräch als auch im Schriftlichen: Wer 
die Hochsprache nicht beherrscht, bei dem kann man gleich mal pauschal 
20 iq-Punke abziehen.

Bei als/wie oder das gleiche mit dem selben verwechselt, purzeln noch 
mal 10 Punkte.

Gilt etwa als Faustregel.

Ständige Kleinschreibung ist eine Unsitte, geht aber unter Faulheit 
durch.

Einem Akademiker der sein Studium abgeschlossen hat, unterstelle ich 
grundsätzlich einen IQ von 120.

Massiver Abkürzungswahnsinn purzeln auch so 10 Punkte.

Auf der Rechtschreibung rumhacken wegen Feinheiten (Tippfehler z.B. als 
Rechtschreibfehler erkennen), purzeln auch gleich 15 IQ Punkte.

Mit der neuen Rechtschreibung hab ich auch ein Problem:

Las ich neulich in einer Fachzeitschrift doch: Fotonen - es dauerte eine 
Weile bis mir dämmerte - ach die meinen Photonen..

Sprache lebt (JA) aber wenn ein paar Schwachsinnige eine 
Rechtschreibreform machen die nur auf Dummheit beruht, muss man nicht 
mitmachen.

Ich mache nicht mit.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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@Juri:

Wenn du wirklich kein Muttersprachler bist: Alle Achtung. Ausgezeichnet!

Die neue deutsche Rechtschreibung, damit tue ich mir sogar als 
Muttersprachler schwer. Ich bin kein Germanist, sondern hauptsächlich 
Techniker. Und auf der Grund- und Hauptschule, war ich von 1966 bis 
1975. Das braucht man nicht 3 mal wiederholt im Leben, nur weil es ein 
paar Germanisten-Pedanten alle paar Jahre so gefällt.

Darüber sollten dann auch Menschen mal ein Auge zu drücken, wenn sie mit 
mir Ü50 in Berührung kommen.

Autor: Heda! Laufbursche! (Gast)
Datum:

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Ich schrieb:
> Stimmt!
>
> Der Ingenieur hat vielleicht nicht in Deutschland sein Abitur gemacht.
> Ich kenne auch Türken, die in ihr Abitur in der Türkei gemacht haben und
> anschließend ein gutes Studium hier erfolgreich abgeschlossen haben.
> Das sind gute Ingenieure, mit einem nicht immer einwandfreien Deutsch.
>
> Es ist also schwachsinnig, bei einer Frage in schlechtem Deutsch,
> ständig auf diese Tatsache hinzuweisen.


Ich kenne auch n rosa Pferd, das Samba tanzen kann... Das ändert aber 
nix an der Tatsache, dass die meisten Pferde trotzdem braun, schwarz 
oder weiss meistens nur ziemlich langweilig auf der Weide stehen.

Dass du entsprechende Türken kennst, für die das zutrifft, ändert jedoch 
nichts an der Tatsache, dass die meisten Ingenieure halt doch Abi haben 
und das Abi eben eine "Gütesiegel" dafür sein sollte, dass man der 
deutschen Orthografie mächtig sein sollte. Und wenn jetzt noch jemand 
mit der Antwort kommt, dass das Abi doch kein Garant dafür ist, weil man 
bla bla bla.. Der sollte sich das mit dem Pferd nochmal durchlesen.

Pauschalisierungen sind schon für etwas gut...

Autor: oszi40 (Gast)
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Besser Feler machen, die keiner merkt.  :-)

Wenn ich Ausschreibungen bekommen würde und eine davon wäre voller 
Rechtschreibfehler, dann würde ich schon etwas überlegen, wer den 
Zuschlag bekommt...

>PC "Rechschreibprüfung eingeschaltet"
Geht nur dann schön, wenn man nur in einer Sprache schreiben muß.

Autor: Ich (Gast)
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Hier geht es weder um Ausschreibungen oder Bewerbungen, die natürlich 
fehlerfrei sein sollten.
Falls ich eine fachliche Frage habe, möchte ich nicht nur lesen , daß 
ich wieder mal plenke, das und daß verwechsel, (...), sondern einfach 
eine Antwort.

Wenn sich einer beschwert, daß er nur Absagen bekommt, dem darf man 
natürlich auf seine Rechtschreibfehler hinweisen.

Ansonsten ist das einfach nur nervig.

Autor: Horst Rubbelspecht (Gast)
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Dieter geh in eine Lehrer-Forum. Du hast hier bei den technischen Leuten 
nix zu suchen. Powerpoint-Ingenieure sind hier nicht gefragt. Solche 
Pedanten wie Dich brauch wir hier nich...

Autor: Reiner (Gast)
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oszi40 schrieb:
>>PC "Rechschreibprüfung eingeschaltet"
> Geht nur dann schön, wenn man nur in einer Sprache schreiben muß

Word und Co. erkennen die verwendete Sprache automatisch und wenn es mal 
nicht klappt, dann sind halt 2-3 Mausklicks notwendig. Wer ständig die 
Sprache wechseln muss, hat sich eh ein Makro dafür geschrieben. Wenn 
nicht, dann ist es mit dem Ing.-Tum auch nicht weit her...

Das Bestreben nach einer vernünftigen Rechtschreibung ist meinen Augen 
auch immer ein Zeichen der Wertschätzung die jemand seinen Mitmenschen 
zu kommen lässt. Das Bestreben reicht mir persönlich, da nicht alle die 
gleiche Ausgangsposition besitzen. Lahme Ausreden, wie man müsse ständig 
zwischen verschiedenen Sprachen wechseln und würde deshalb aus Gründen 
der Bequemlichkeit auf eine Rechtschreibprüfung verzichten, 
verschlimmern die Sache nur noch.

Autor: Paul (Gast)
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>Dieter geh in eine Lehrer-Forum. Du hast hier bei den technischen Leuten
>nix zu suchen.

Ist schon lustig. Wenn man in einem Thread vom Thema abkommt, sei es 
wegen Verdenglischung der deutschen Sprache, gibt's einen auf die Mütze. 
Jetzt wird dem Threaderöffner sogar schon die Tür gewiesen (von wem 
eigentlich?), weil er mal das Thema Deutsch als Hauptthema wählt.

Mein Standpunkt: Ich habe was gegen:

-sinnlose Verenglischung der deutschen Sprache (in 1995)
-gegen permanentes Kleinschreiben (das ist kein Deutsch mehr)
-gegen Leute, die anderen Blödheit vorwerfen, dann aber an der 
Rechtschreibung scheitern (dann sage ich es auch)

Ist ein Beitrag sachlich geschrieben mit Rechtschreibfehlern oder 
Plenken, überlese ich es, denn auch ich mache hin und wieder Fehler.

Autor: Michael (Gast)
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Hallo,

das gleiche Thema ist mir auch erst wieder in den Sinn gekommen, da ich 
einige grausige Beiträge gelesen habe.
Es will einer ein Programm schreiben und schöne Projekte verwirklichen 
und legt eine Rechtschreibung hin dass man kotzen könnte.

Manchmal kommt als Ausrede "ich bin Legastheniker".

Ich habe mich dann gefragt kann ein Legastheniker C programmieren ?

Die Syntax muss ja auch eingehalten werden, stellt er sich da auch so an 
oder gibt er sich mehr mühe ?
Meiner Meinung nach ist "Rechtschreibung = Syntax" zumindest versuche 
ich einigermaßen leserlich und fehlerfrei zu schreiben, was mir 
natürlich auch nicht immer gelingt.


P.S.

Horst Rubbelspecht schrieb:
> nix

Das Wort gibt es nicht !

viele Grüße
Michael

Autor: Reiner (Gast)
Datum:

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Horst Rubbelspecht schrieb:
> Dieter geh in eine Lehrer-Forum. Du hast hier bei den technischen Leuten
> nix zu suchen. Powerpoint-Ingenieure sind hier nicht gefragt.

Und Rechtschreibung ist bei der Produkt- oder Projektdokumentation 
komplett nebensächlich? Ergebnispräsentation?

Autor: Horst Rubbelspecht (Gast)
Datum:

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Das ist ein Forum für Mikrokontroller-Bastler. Das scheint seit einiger 
Zeit unter zu gehen. Hier wird nur noch über Personalkrams und Beruf 
gequatscht. Schade eigentlich ...

Autor: Paul (Gast)
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>Hier wird nur noch über Personalkrams und Beruf
>gequatscht. Schade eigentlich ...

Titel des Unterforums: "Beruf und Ausbildung".  Du solltest das 
Unterforum wechseln, dann klappt's auch mit der technischen Bastelei.

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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g+a+s+t schrieb:

....
> gehören in ein technisches Forum sicher keine regionalen Dialekte.

zumindest nicht, wenn fachlich diskutiert wird,richtig.
;Dialektmodus 1;
aber wenns eh scho unsachlich zugeht, warum dann net weng Dialekt 
einfließen lassen
;Dialektmodus 0;

> Regionale Dialekte braucht im Prinzip kein Mensch,

So ein Quatsch. Hochsprache sollte man beherrschen und auch anwenden, 
wenn nötig, aber genauso wichtig ist es, Dialekte beizubehalten.
Dialekte prägen eben Regionen, sind ein Teil der Geschichte der Region 
und sollten einfach bewahrt werden.
--wo kämen wir denn hin wenn wir keine (Entschuldigung) Ossiwitze mehr 
machen könnten Aufgrund des Dialektes.
Oder wie is denn für die "Preussen" ein Urlaub in Bayern, wenn sie nicht 
von den Einheimischen boarisch hören!;)

> eine offizielle deutschlandweite Sprache ist eine große Errungenschaft.
Mag sein, aber daran finde ich zumindest für mich zu bemerken, dass Du 
ein rechter "Normierer" sein musst....

Grüße aus Oberfranken,
Sven

Autor: Paul (Gast)
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> gehören in ein technisches Forum sicher keine regionalen Dialekte.

Die gehören generell nicht in die Schriftsprache. Das war u. a. der 
Verdienst eines Konrad Duden.

Dialekte in Mundsprache sind hingegen Kulturgut, das man auch bewahren 
sollte.

>--wo kämen wir denn hin wenn wir keine (Entschuldigung) Ossiwitze mehr
>machen könnten Aufgrund des Dialektes.

Alle Ossis sprechen nämlich sächsisch ;-) Auch Erich H. aus dem 
Saarland!

Fahrt mal nach Zwickau, nach Dresden und ins Vogtland. Ihr werdet Euch 
wundern, welch unterschiedlichen Dialekte Sachsen sprechen. Der Dresdner 
versteht kein Wort im Vogtland.

Autor: Eas weisst DU DEN (Gast)
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Ihr seit ja alle Hirntod!!!

d&w

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Paul schrieb:
...
ich sag mal wenns mir vom Thema her zu langweilig oder "zu blöd" wird, 
wechsel ich da manchmal der Genervtheit wegen automatisch dazu, aber 
dann eben nur um Phrasen a´la "net" "scho" etc.
Aber das merkst manchmal erst wennst scho auf "Beitrag senden" geklickt 
hast, und danach lest Dir´s durch und denkst "oh mann";)

> Alle Ossis sprechen nämlich sächsisch ;-) Auch Erich H. aus dem
> Saarland!
Ja klar, Ossiland ist doch auch nur Sachsen, oder? ;)
Also 40km weiter fängts bei uns schon an g

> Fahrt mal nach Zwickau, nach Dresden und ins Vogtland. Ihr werdet Euch
> wundern, welch unterschiedlichen Dialekte Sachsen sprechen. Der Dresdner
> versteht kein Wort im Vogtland.

Du scheinst Dich mit Vogtländern auszukennen, oder?;)
Also ich sag mal so, Vogtländisch ist glaub ich so mit Abstand der am 
schwierigsten zu verstehende Dialekt im Umkreis. Man muss schon genau 
zuhören um folgen zu können!

Zum Teil wennst mal an den Rennsteig schaust, sei´s West oder Ost.
Kronacher Dialekt wird meiner Einschätzung nach von Auswärtigen oftmals 
als Ostdialekt eingestuft, obwohl West.
Anders gibts manche Orte am Rennsteig, da denkst eigentlich dass das 
Hessen oder Schwaben sind, und keine "Ossis"

Was mich immer persönlich bloß "nervt" sind dann so Dialekte, bei denen 
München zu MünSchen wird, die sagen doch auch nicht Schemnitz,oder?;)
Und wer Schemie sagt, muss auch Schlor sagen....

Hatt aber auch schon mal jemanden, der schrieb die bayr. 
Landeshauptstadt wirklich dann auch mit "s"... autsch

Zu dem Thema fällt mir noch das hier ein:

Youtube-Video "Kein Ostdeutsch  (in der Werkstatt)"

 g :o)

Autor: Paul (Gast)
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Das heißt hirntot!

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Eas weisst DU DEN schrieb:
> Ihr seit ja alle Hirntod!!!
"seit" wann?
> d&w
ist d&w nicht pleite? Gibts die noch?;)

*Ihr seid doch alle hirntot!* würde dass dann heißen;)
Sorry, ist aber alte Rechtschreibung :o)

lach

Autor: Michael (Gast)
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Sven W. schrieb:
>> d&w

Ist doch schon lange die Abkürzung für
dumm & wichtig

Autor: Marx W. (Gast)
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Horst Rubbelspecht schrieb:
> Das ist ein Forum für Mikrokontroller-Bastler. Das scheint seit einiger
>
> Zeit unter zu gehen. Hier wird nur noch über Personalkrams und Beruf
>
> gequatscht. Schade eigentlich ...


Das Subforum lautet aber auch "Ausbildung und Beruf", da wird nun mal 
über das Berufsleben (leiden?) und  Fragen der Ausbildung diskutiert 
(hergezogen!!)

Autor: Marx W. (Gast)
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Sven W. schrieb:
> *Ihr seid doch alle hirntot!* würde dass dann heißen;)
Gar nicht so schlecht!
In D gibt es einen Mangel an Organspendern!
> Sorry, ist aber alte Rechtschreibung :o)

Echt,  juck es jemanden?

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Paul
>Das heißt hirntot!
Wird von der Rechtsschreibprüfung aber als Fehler (Kleinschreibung)
markiert. Wer hat nun Recht?

Autor: Axel (Gast)
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Ich würde aus einer mangelhaften Rechtschreibung schon auf das 
grundsätzliche (Nicht-)Bemühen des Autoren schliessen, Dinge 
grundsätzlich halbwegs vernünftig zu machen.

Es zeigt letztlich, dass man keine Lust hat, sich mit vermeintlichen 
Nebensachen zu beschäftigen.

Das Problem im Job ist aber häufig, dass Nebensachen am Ende doch 
wichtig werden. Wer dann bei vermeintlichen Nebensachen schlurt, hat ein 
Problem und leider auch häufig die Kollegen.

Gruss
Axel

Autor: Paul (Gast)
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>Wird von der Rechtsschreibprüfung aber als Fehler (Kleinschreibung)
>markiert. Wer hat nun Recht?

Ach, werden Adjektive jetzt groß geschrieben?

Autor: Steffen Warzecha (derwarze)
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Wie ein bekannter, dialekt singender Liedermacher schon sagte:
"Dialekt ist eine schöne Sache und kann vor allem auch gramatikalisch 
richtig gesprochen werden." (Für Beckmesser. Sinngemäß, den genauen 
Wortlaut weiss ich nicht mehr)
Leider gibt es besonders im südlichen Deutschland einige Zeitgenossen 
die beharren auch auf 'Deibel gum ruus' auf ihrem Dialekt wenn sie 
merken das dieser für den Gesprächspartner unverständlich ist.

Was mich viel mehr als eine kleine Schluderei bei der Rechtschreibung 
stört sind unverständliche und/oder unzureichende Beschreibubg des 
Problems, mitunter noch im 'Teenie-Neusprech'. Oder eine Formatierung 
des Textes die kaum noch lesbar ist, permanente Kleinschreibung zählt 
auch dazu.

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Leo ... schrieb:
> @Paul
>>Das heißt hirntot!
> Wird von der Rechtsschreibprüfung aber als Fehler (Kleinschreibung)
> markiert. Wer hat nun Recht?

Na der Computer!;)

1.der Computer hat immer Recht.

2.Sollte der Computer nicht Recht haben, tritt unverzüglich Regel 1 in 
Kraft!;)


...
@Paul
"Adjektiv" ist kein Adjektiv, weils groß geschrieben wird!;)
Und "groß" wird auch, obwohls groß ist, nicht groß geschrieben, 
zumindest im Satz :o)

...
@Steffen
Naja ich denk mal solche Fälle, in denen vehement gegenüber "Zugroaßten" 
Dialekt gesprochen wird, gibts überall. Kann man glaub ich nicht 
pauschalisieren.
Außerdem gehts bis zu nem gewissen Grad auf jeden Fall noch mit dem 
verstehen des selbigen.

Aber wie Du auch gerade erwähntest, - ich hab leider gerade kein 
Beispiel - sind so absolut unperständliche Satzkonstrukte "da wo" man 
erst 3x drüberlesen muss, was überhaupt der Sinn in der Aussage ist. Und 
dann möglicherweise alles noch kleingeschrieben. Oder gar im Fließtext.

-mir fällt auch grad ein dass ich schon bei einigen "Jungens" gelesen 
habe, dass die den Buchstaben "g" mit "q" ersetzen.... "Mir gehts 
qut"...aaaaaah Hilfe, sind denn alle verblödet?;)

Also wäre es meiner Ansicht nach schon manchmal sinnvoll, einen 
Volkshochschulkurs in Kryptographie zu belegen.


Gruß, Sven

Autor: Paul (Gast)
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Das Wort Tod, seine Ableitunge, Adjektive, Verben sind auch ein sehr 
kompliziertet Spezialfall:

Der Tod
tödlich
ich bin tot
Der Tote

Anstatt hirntot schreib doch einfach apoplektischer Insult mit exitus 
letalis ;-)

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Paul schrieb:

> Anstatt hirntot schreib doch einfach apoplektischer Insult mit exitus
> letalis ;-)
Ach Paul, Du gefällst mir;) Warum meldest Dich denn net mal an?


Ach ja, für Kulturbanausen mal etwas aus meinem Dialekt:

Mach amoll net a su a Traraa weecher aaner aanzichen Amotz in aaner 
Erpflgretzn!

Sinngemäß:
Mach mal nicht so einen Aufstand wegen einer einzigen Ameise in einem 
Kartoffelkorb...;)

Autor: Paul (Gast)
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>Ach Paul, Du gefällst mir;)

Soll ich jetzt Angst bekommen oder rot*) werden?

-----------------
*) rot nicht im Sinne von politischer Überzeugung.

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Paul schrieb:
>>Ach Paul, Du gefällst mir;)
>
> Soll ich jetzt Angst bekommen oder rot*) werden?
>
> -----------------
> *) rot nicht im Sinne von politischer Überzeugung.

Du das bleibt ganz Dir überlassen!

Aber kannst beruhigt sein, ich bin in einer Beziehung, und nicht in 
einer politischen... ;)

Autor: Steffen Warzecha (derwarze)
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>Außerdem gehts bis zu nem gewissen Grad auf jeden Fall noch mit dem
>verstehen des selbigen.

Da hast Du schon recht. Mit den "Schwyzerduitsch" komme ich besser klar 
(Die Schweizer sprechen aber sofort 'normaldeutsch' wenn sie den 
Unkundigen erkennen oder fragen nach ob mans sie versteht, zumindest 
meine Erfahrung)nur einige, dazu noch stark vernuschelte, Allgäuer 
Mundarten bleiben bei allem guten Willen einem zugereisten Sachsen 
unverständlich. Fragt man dann (im eingefärbten Hochdeutsch) nach, oder 
will die Bedeutung eines unbekannten Wortes wissen, kommt sinngemäß 
'dann lern erst mal Deutsch'. Machen beileibe nicht alle so, der 
gefühlte Prozentsatz scheint mir aber hier höher zu sein als anderswo.

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Steffen Warzecha schrieb:
>>Außerdem gehts bis zu nem gewissen Grad auf jeden Fall noch mit dem
>>verstehen des selbigen.
>
> Da hast Du schon recht. Mit den "Schwyzerduitsch" komme ich besser klar
> (Die Schweizer sprechen aber sofort 'normaldeutsch' wenn sie den
> Unkundigen erkennen oder fragen nach ob mans sie versteht, zumindest
> meine Erfahrung)nur einige, dazu noch stark vernuschelte, Allgäuer
> Mundarten bleiben bei allem guten Willen einem zugereisten Sachsen
> unverständlich. Fragt man dann (im eingefärbten Hochdeutsch) nach, oder
> will die Bedeutung eines unbekannten Wortes wissen, kommt sinngemäß
> 'dann lern erst mal Deutsch'. Machen beileibe nicht alle so, der
> gefühlte Prozentsatz scheint mir aber hier höher zu sein als anderswo.

Ja und das meiner Ansicht nach vor allem in Regionen, in denen die 
glaubensbedingte Stärke der Hornhaut auf den Kniescheiben stärker ist 
als in vorwiegend ev. Gebieten;)
Je erz-konservativer, desto schwieriger ists für "zugroaßte".
Uns Franken wird auch oft nachgesagt man sei unfreundlich zu Fremden. 
Seh ich auch Teils so, Franken sind einfach "Maulfaul". Was man 
allerdings nicht pauschalisieren sollte, aber es fällt schon auf, dass, 
wenn ich z.B. irgendwo im Rheinischen oder irgendwo sonst nördlich bin, 
die Leute um einiges aufgeschlossener sind.
Ich denke es beruht auch viel darauf, wie früher die Entwicklungen 
waren.
Denke in o.g. Regionen war früher aufgrund von Handel schon eher ein 
Austausch von verschiedenen Regionen vorhanden, wobei gerade bei uns 
hier früher doch eher "jedes Dorf für sich" war. Schließe allein schon 
deswegen darauf, weil man als Einheimischer schon im Umkreis von 5-10km 
bei den Alteingesessenen sprachliche Unterschiede feststellen kann.

Gruß, Sven

Autor: Bleib ma kool (Gast)
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Ey alta..bleibt ma kool. kan ja nischt wahr sain äuer gemotze. imer 
disse peniblen deutchen...kain wunda das die meissten soo depresiff sint 
unnd stendig rumjamern..get mall an die sone

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Bleib ma kool schrieb:
> Ey alta..bleibt ma kool. kan ja nischt wahr sain äuer gemotze. imer
> disse peniblen deutchen...kain wunda das die meissten soo depresiff sint
> unnd stendig rumjamern..get mall an die sone

Dem Richtigen im Falschen nach zu urteilen musstest Du Dich für diesen 
Text ganz schön anstrengen,oder? ;) top

Autor: oszi40 (Gast)
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Schon ist ein neuer Markt für den "Eurotranslator" gefunden ?

Autor: Paul (Gast)
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Esperanto 2.0?

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Sven W. schrieb:
> Mach amoll net a su a Traraa weecher aaner aanzichen Amotz in aaner
> Erpflgretzn!

Das klingt wie Fränkisch?


Witzig auch, die meissten Wessis sprechen Maaagdeburg.

Die Magdeburger selber sagen Machteburch.

Und hochdeutsch heißt es tatsächlich Magdeburg.
(Die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt was oft mit Sachsen verwechselt 
wird.)

Der schönste Dialekt der mir bisher begegnet ist, war Schwäbisch.
Ich muss immer lachen wenn ich das höre, es klingt so verspielt.

Autor: ogaddichergreizdonderlattich (Gast)
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Juri Parallelowitsch schrieb:
> Der schönste Dialekt der mir bisher begegnet ist, war Schwäbisch.
> Ich muss immer lachen wenn ich das höre, es klingt so verspielt.

des ligt halt do dra weils bei ons des schene "le" überal gibt. So hab i 
hald mei heisle mit meim fraule, dvor mei heiligsbleche mit dem sternle 
uf em heible. Gell Kollege Parallelowitschle...

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Im Eck gesessen Schwätzle gemacht und Spätze gegessen. Ich hab mich nur 
weggelacht - hatte mal eine schwäbische Freundin.

Und unbenommen ihr baut die bessten Autos.

Nur etwas Angst vor Großprojekten wie St21.

Autor: emaN (Gast)
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Sven W. schrieb:
> Zu dem Thema fällt mir noch das hier ein:
>
> Youtube-Video "Kein Ostdeutsch  (in der Werkstatt)"
>
>  g :o)

Was sagt der Mensch da bei 0:34? Ich versteh immer Arschkrampe oder 
Arschkrapfen ?!?

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Juri Parallelowitsch schrieb:
...
> Das klingt wie Fränkisch?
Richtig Juri! Du begeisterst mich immer wieder!

...
> Der schönste Dialekt der mir bisher begegnet ist, war Schwäbisch.
> Ich muss immer lachen wenn ich das höre, es klingt so verspielt.

Da hast wirklich recht, find ich irgendwie "putzig";)


@emaN
würd mal sagen es ist Arschkrampe! Aber gut, gell!*g*

Autor: juppi (Gast)
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Autor: Paul_Baumann (Gast)
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Ich finde den Mansfelder Dialekt herrlich:
Youtube-Video "Rambo - der beste Koch der Welt"

Ein schöner Film....
;-)

MfG Paul

Autor: hik (Gast)
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> Fotonen - es dauerte eine
> Weile bis mir dämmerte - ach die meinen Photonen.

Man schreibt ja auch seit etwa 100 Jahren nicht mehr Photographie.

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Trei Posonen bilden ein Fositron und die Kerkraft wird über das 
Gigsposon vermittelt.

Kann mal bitte Jemand die Idioten die unsere Sprache versauen 
todschießen?

Diese Leute gehören an die Wand gestellt und erschossen!

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Aber wir leben ja in einer Demokratie - und da muss man ja auch mit 
Krebszellen über deren Zellenrechte verhandeln.

Millionen von Zellen hat der Krebs bereits - naja dann kann er doch eine 
Niere haben - wir haben doch zwei. Eine können wir doch entbehren - dann 
ist aber Schluss. Nur wenn der Krebs eine Niere hat, ist er bereits im 
gesammten System und versucht das System zu übernehmen.

An welcher Stelle sollte man nun aufhören zu verhandeln?
Bei der Ersten Krebszelle!

Unser Imunsystem machts das so - jede entartete Zelle wir auf der Stelle 
zerstört. Wird sie nicht zerstört, kann sie einen Tumor bilden, den du 
dann nur noch nuklear entfernen kannst.

Rein demographisch haben wir in 20 Jahren rein demokratisch einen 
islamischen Kanzler.

Das ist nichts neues - ich hatte eine Kollegen aus Kasachstan der mir 
das erklärt hat - die Anderen sind einfach in der Mehrzahl - so dort 
geschehen vor 20 Jahren - deswegen ist er ausgewandert, es war nicht 
mehr sein Land.

Autor: horst (Gast)
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g+a+s+t schrieb:
> Dabei
> gehören in ein technisches Forum sicher keine regionalen Dialekte.
> Regionale Dialekte braucht im Prinzip kein Mensch, eine offizielle
> deutschlandweite Sprache ist eine große Errungenschaft.

In der Elektronik kommt man wohl kaum weiter als bis zum ersten 
Datenblatt, wenn man nich Englisch beherrscht. Deutsche Foren braucht im 
Prinzip kein Mensch. Dass man international mit praktisch allen Menschen 
in Englisch kommunizieren kann ist eine grosze Errungenschaft.

Keine Ahnung ob es dieses Sprichwort nur regional hier gibt, jedenfalls 
lautet es:
Zu wenig und zu viel ist aller Narren Ziel.

Man sollte zwar einen Beitrag lesen können, ohne dass es einem den Magen 
umdreht, aber welcher auch nur annaehernd normale Mensch zaehlt 
Schreibfehler in einem Beitrag, vor allem wenn der Beitrag ein 
Rechtschreibflame ist?


War es nicht Humpty-Dumpty der meinte, wenn ich etwas schreibe, dann 
bedeutet es genau das, was ich meine?

Autor: horst (Gast)
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Ach ja, da fallen mir gerade all die Menschen mit Prinzipien ein.
Sie erzaehlen allen, wie wichtig ihre Prinzipien doch sind und dass man 
sich doch gefaelligst an diese Prinzipien halten soll.
Aber wer haelt sich oftmals am wenigsten an diese Prinzipien? Zum 
kotzen.
Mir liegt durchaus etwas an Rechtschreibung, auch wenn ich meine 
Beitraege in einem Forum nicht dreimal auf Tipp- oder sonstige Fehler 
durchsuche bevor ich sie online stelle. Aber mir ist es noch nie in den 
Sinn gekommen, mich über die Schreibfehler anderer zu beschweren.

MEINE Prinzipien gehoeren ganz allein MIR und gehen euch nix(sic) an.

Autor: Korräktschn-Män (Gast)
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Sven W. schrieb:

>
> *Ihr seid doch alle hirntot!* würde dass dann heißen;)
> Sorry, ist aber alte Rechtschreibung :o)
>
> lach

Gleich zwei Fehler in einem Satz:

1. Konjunktiv II! Nicht "würde heißen" sondern "hieße".
2. "das" mit einem s.

--> "..hieße das dann."


...lach

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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horst schrieb:

>Deutsche Foren braucht im Prinzip kein Mensch. Dass man
>international mit praktisch allen Menschen in Englisch
>kommunizieren kann ist eine grosze Errungenschaft.

Du Oberwitzbold! In der Regel wird dann auf einem Sprachlevel wie folgt 
kommuniziert: The Cat is running to the Mouse. Nicht vergessen: Nur 
jeder 3. Deutsche beherrscht überhaupt etwas Englisch. Sprachliche 
Floskeln verstehen nur wenige, und verhandlungssicher sind noch weniger.

Autor: Hauptschüler (Gast)
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Da möchte ich jetzt aber auch mal meinen Senf dazugeben.

Eigentlich sollte man von gebildeten Leuten (="Fachkräfte"!) einen 
richtigen Satzbau mit anständiger Rechtschreibung erwarten können. Im 
Forum jedenfalls soweit, dass jeder beim ersten Lesen Wort und Sinn 
erkennt. Tippfehler gibt es halt auch mal, niemand ist perfekt. Aber 
Fachkräfte sollten eben professionell rüberkommen. Ich habe hier schon 
manche Beiträge gelesen, die liessen mich die Mähr vom Fachkräftemangel 
schon fast glauben.

Luistig finde ich es immer, dass man regelmässig spätestens beim fünften 
Beitrag versucht, sich wieder mal gegenseitig runterzumachen. Lustig 
deshalb, da das ein Tick aller Elektrischen zu sein scheint: Fremde 
Leistung wird sofort durch Erhöhen des Eigenwiderstandes geblockt. 
Lustig, aber trotzdem unprofessionell, da schlecht für das Team.

So, und da ich ja auch "nur" von der Hauptschule komme, bin ich ganz 
offen für Nachhilfe in Deutsch.

Autor: juppi (Gast)
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Hallo
Alle welche noch im Berufsleben stehen oder etwas erreichen wollen 
,sollten die Gesetze der Schreibtechniken beherzigen.
Ich brauche dies nicht mehr!
Mache ich "Amtliche Schreiben" interessiert mich die "Technik" überhaupt 
nicht mehr.
In über 20 Jahren Streiterfahrung habe ich den "Forteil"
der schlechten Rechtschreibung und Stilistik gut genutzt.
In Überheblichkeit anmassenden amtlichen Antworten sind sehr oft 
sachliche Fehler zu finden.
Das ist dann mein Vorteil welche ich zu Nutzen "weiss"
MfG

Autor: Paul (Gast)
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>Nur etwas Angst vor Großprojekten wie St21.

Endlich wachen die mal auf. Verar... war gestern, Deutschland21 ist 
heute.

Mußte mal gesagt werden.

Autor: was_is_mit_du (Gast)
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Dieter S. schrieb:

>Ein Ingenieur hat in der Regel Abitur und sollte damit die
>wichtigsten Regeln der Rechtschreibung und Grammatik beherrschen. Das
>ist er seinem Ruf als Mensch, der vieles kann, schuldig.

hmmm... gerade Ingenieure haben da so manche Probleme...

>Nichts ist trauriger als Leute, die sich mit I(i)hrem schmalen >Spezialwissen 
zufrieden geben.

Wie du sagst. Allerdings solltest du mit gutem Beispiel voranschreiten.

>Mein Computer hat eine Rechtschreibprüfung installiert. Die war
>kostenlos. Damit merzt man die groben Sachen schon aus.

Du hast selbst bewiesen, wie fehlerhaft einer solche Rechtschreibprüfung 
sein kann. Grammatikfehler werden da keine gefunden, schlechter Stil 
erst recht nicht bemängelt. Und das der Dativ dem Genitiv sein Tod ist, 
davon
hat wohl auch noch kein Rechtschreibprogramm gehört.

>Das hat auch nichts damit zu tun, dass man Germanist sein muss. Womit
>sich diese Leute beschäftigen, kann man bei Wiki nachlesen.

"Deutsche Sprache, schwere Sprache" sagt der Volksmund. Manche 
sprachliche Feinheiten können wirklich nur Germanisten erkennen. Was 
Ingenieure machen
kann man auch im Wiki nachlesen: Ein Wiki programmieren...

MfG

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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was_is_mit_du schrieb:
...
> "Deutsche Sprache, schwere Sprache" sagt der Volksmund. Manche
> sprachliche Feinheiten können wirklich nur Germanisten erkennen. Was
> Ingenieure machen
> kann man auch im Wiki nachlesen: Ein Wiki programmieren...


Das mag ja alles sein, aber Ingenieur hin oder her, ich glaub es gehört 
sich meiner Ansicht nach einfach, sich zumindest zu bemühen, 
einigermaßen richtig zu schreiben.
Allein schon aus Achtung der Lesenden.
Es muss ja nicht alles perfekt sein, aber es sollte doch wenigstens der 
gute Wille erkennbar sein.
Und gerade wenn jemand einen "höheren" Bildungsstand als der 
Bundesdurchschnitt hat, sollte man davon ausgehen können, dass derjenige 
dann auch schon mal was von Rechtschreibung gehört haben könnte.

Ich mein ich hab letztendlich auch "nur" Realschulabschluss, aber wenn 
man so liest, was manche Leute hier für ne gequirlte Kacke von sich 
geben wirds einem doch schlecht. Da sind ja die Paradebeispiele, die in 
Formaten wie Stefan Raab und Co. immer vorgeführt werden, ja teils noch 
ne Stufe höher.

Ich denk grad an den Film "Vollidiot"...
frei danach:
Frage:
"Ey isch hab vor 3 Tagen Klingelton runtergeladen und jetz isser weg, 
kannst Du mir machen dass der wieder drauf is Alter?"

Antwort (sarkastisch):
"Ey ja klar, aber lad Dir doch erstmal nen Hauptschulabschluss runter 
damit ich weiß was du willst!"

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Für offizielle Schreiben gelten sicher die höchsten Ansprüche, die 
werden dann von 'Begabten' (zu denen ich nicht zähle) gegengelesen.

Für freies Geplauder wie hier im Forum würde ich nur den Maßstab der 
Lesbarkeit fordern.
Ob man jetzt jeden Text hier der automatischen RS-Prüfung unterziehen 
muss - ist sicher Ansichtssache.

Bei Leuten die Bleiwürste(1) schreiben und Plenkern bin ich auch 
genervt.

Denke - Plenker haben nie Schreibmaschine schreiben müssen.

---
1 - Bleiwurst: Text ohne Absätze.

Der Text wurde geprüft - keine Fehler enthalten - sind welche enthalten?

Gruß

Juri

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Juri Parallelowitsch schrieb:

> 1 - Bleiwurst: Text ohne Absätze.
>
> Der Text wurde geprüft - keine Fehler enthalten - sind welche enthalten?
...

ja... - Bleiwurst -

Juri ich schmeiß mich weg! lach
...kommst aber auch auf Sachen.... ;)

Autor: was_is_mit_du (Gast)
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Sven W. schrieb:

>Das mag ja alles sein, aber Ingenieur hin oder her, ich glaub es gehört
>sich meiner Ansicht nach einfach, sich zumindest zu bemühen,
>einigermaßen richtig zu schreiben.

Es gehört sich ja auch nicht, das Sich-tum zu verwenden -> siehe:

derstandard.at/1220460545233/Sichtum-Austria?_lexikaGroup=3


>Und gerade wenn jemand einen "höheren" Bildungsstand als der
>Bundesdurchschnitt hat, sollte man davon ausgehen können, dass derjenige
>dann auch schon mal was von Rechtschreibung gehört haben könnte.

Ja und nein...
Rechtschreibung kann man nicht so einfach lernen, man muss es einfach 
können. Und auf den sprachlichen (Un-)Fertigkeiten mancher Menschen 
herumzureiten finde ich mies, da eben nicht alle aus einem gebildeten
Elternhaus kommen und somit schon eine bessere Sprachfertigkeit in die
Wiege gelegt bekamen. Wieder einmal ein typischer Fall von Elitedenken a 
la "ich bin besser als du"...

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