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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Verdopplungsgleichrichter für 3 Phasen


Autor: Sepp (Gast)
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Es gibt die bekannt Gleichrichter Schaltung wo die Spannung verdoppelt 
wird, mit 2 Kondensatoren in Serie, also eine einpulsgleichringtung für 
den oberen und unteren Kondensator. Mir Fällt der Name nicht ein, ist 
aber in vielen NT zu finden.
Meine Frage ist, gibts so etwas auch 3 Phasig?
Nullpunkt nicht verfügbar. Symetrische Belastung (Unsymetrisch geibts 
was für 800V)

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Sepp schrieb:
> also eine einpulsgleichringtung für den oberen und unteren Kondensator.
Meinst du sowas:
   --o--->|------o----
     |           |
     |          ===
     |           |
   --+-----------o----
     |           |
     |          ===
     |           |
     '---|<------o----


> Nullpunkt nicht verfügbar.
> Symetrische Belastung
Wie willst du die beiden Forderungen auf 1 Nenner bringen?

Autor: Peter (Gast)
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>Meine Frage ist, gibts so etwas auch 3 Phasig?

Ja, nimm einfach drei mal die einfasige Schaltung (für jede Phase) und 
schalte sie DC-mässig parallel, die parallelen C's kannst Du dabei 
zusammenfassen.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Peter schrieb:
> Ja, nimm einfach drei mal die einfasige Schaltung (für jede Phase) und
> schalte sie DC-mässig parallel
Ohne Nullleiter? Was nimmst du dann als Bezugspunkt?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Peter schrieb:
>>Meine Frage ist, gibts so etwas auch 3 Phasig?
>
> Ja, nimm einfach drei mal die einfasige Schaltung (für jede Phase) und
> schalte sie DC-mässig parallel, die parallelen C's kannst Du dabei
> zusammenfassen.

Nonsens.

Autor: Peter (Gast)
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>> Ja, nimm einfach drei mal die einfasige Schaltung (für jede Phase) und
>> schalte sie DC-mässig parallel
>Ohne Nullleiter? Was nimmst du dann als Bezugspunkt?

Ja, stimmt, den Nulleiter braucht es für die Verdopplung, sonst erhält 
man bloss 1.732* Vp statt 2*Vp

>Nonsens.
Wieso soll das Nonsens sein?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Peter schrieb:
>>Nonsens.
>
> Wieso soll das Nonsens sein?

Sag mal, Du blickst es nicht gell?

Weil Verdopplung gefragt war.

Autor: Grübler (Gast)
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Sepp schreibt:
>Mir Fällt der Name nicht ein...

Es ist die Delon-Schaltung oder wenn es
ein bisschen mehr sein darf die Villard-
Schaltung oder Kaskade.

Mit Drehstrom gehr das nicht. Am besten
nimmst du nur zwei Phasen.

Aber auch hier wie üblich in diesem Forum
die Warnung.
Das Berühren solcher Spannungen führt nicht
selten zu sehr unschönen Wirkungen auf die
Buiomasse des Berrühren. Oft sind anschließend
die Angehörigen des Berührten sehr berührt.

Autor: Peter (Gast)
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>>>Nonsens.
>> Wieso soll das Nonsens sein?
>Sag mal, Du blickst es nicht gell?
Das frage ich mich bei Dir!!!

>Weil Verdopplung gefragt war.
Ist es doch: Die Ausgangsspannung ist gleich zwei mal Peekspannung 
Phase-Nulleiter (natürlich im Leerlauf und abzüglich der 
Dioden-Vorwärtsspannung)

Bei 3 x 230 VAC (gegen Nullleiter) kommt bei meiner Schaltung 650 VDC 
raus!

Autor: Peter (Gast)
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Ich habe jetzt noch versucht eine symmetrische Lösung ohne Nulleiter zu 
bewerkstelligen: Ich habe für jede Phase eine Delon-Schaltung verwendet 
und diese dann nochmals über Dioden zusammengefügt.

=> Interessanterweise erhält man so eine Verspannungsverdreifachung:
=> Bei 3 x 400VAC kommt man auf (400V * 1.41 * 3) = 1697 V

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Und wie soll da jetzt eine symmetrische Spannung entnommen werden?
Denn Sepp schrieb:
> Symetrische Belastung

Autor: Peter (Gast)
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Jede Phase wird identisch belastet => symmetrische Belastung (nicht 
Spannung)

Autor: Sepp (Gast)
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Ja ich meinte eine Verdoppelung. Die erte Schaltung von Peter, normale 
B6 Brücke, Kondensator mit Mittelpunkt verbunden bewirkt nur eine 
Spannung von 650V, statt der 565 (400*sqrt(2)).
Die Delon Schatung (genau die hab ich gemeint), hab ich auch zwischen 
jede Phase gemacht. Direkt verbinden geht nicht -> entkopplung über 
weitere Dioden, wie es Peter gemacht hat bewirkt (wie schon gesagt) eine 
Verdreifachung. Ohne Dioden liegen die Glättungsko den Didoen Parallen 
-> hohe Umladeströme.
Ich wollte wissen ob jemand eine Schaltung kennt welche auf den 
Doppelten Spitzenwert der Phasenspannung gleichrichtet, also 
400*sqrt(2)*2=1130V (ohne Verluste).

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Sepp schrieb:
> Ja ich meinte eine Verdoppelung

Geanuso hatte ich das auch verstanden, daher mein Kommentar oben.

Autor: Bierhaubitze (Gast)
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Wenn ich das richtig sehe hast du 3*400V, wenn du die symetrisch, 
verlustfrei zusammen führen willst kannst du nur auf 1200V kommen. Du 
könntest einen Trafo oder Dimmer verwenden um die Spannung runter zu 
kriegen oder was zuviel da ist verheizen, was aber auch nicht wirklich 
eine Lösung ist. Wahrscheinlich kannst du auch einen 
Phasenanschnittsdimmer direkt in deine Schaltung einbauen, aber ich 
denke ich würde ein Triac mit einem NE555 oder RCL-Schwingkreis und 
einem Monoflop ansteuern.
Nur aufpassen, die Spannungen können gut weh tun und mehr.

Autor: Sepp (Gast)
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Trafo kommt nicht in Frage.

Es wird sowieso ein gest Gleichrichter der 0 bis 800VDC (max eben die 
1130) ausspuecken  soll.
Die Schaltung mit der man auf 1600V kommt ist recht aufwendig. Die Elkos 
in den Verdopplern könnte man kleiner machen als der Ausgangselko.
Ich hab 1600V Thyristoren.

Wenn ich mir das überlege müssen die Verdoppler 1200V Blocken und die 
Dioden zur Entkopplung grob 600V (550). Also ca 1kV Dioden.

Es scheint scheinbar keine einfache Schaltung dafür zu geben, oder es 
kennt sie hier niemand.
Eine Aufwendige aber machbare Lösung wäre ein 3Phasiger PFC, aber ich 
will die Thyristoren verbauen.

Autor: ralf (Gast)
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So vielleicht?

Autor: Sepp (Gast)
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Danke muss ich mal durchdenken!

Autor: Fralla (Gast)
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Mit einem Flying Capacitor Converter könntest du dies auch realisieren, 
aber leider nicht mit Thyristoren.

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