Usablitiy: Steuerung Timer

OP #1949409
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Mein Problem betrifft nicht nur uCs sondern eigentlich die Bedienung 
derselben. Ich baue gerade eine Zeitsteuerung für meinen 
Platinenbelichter und bin am Grübeln wieviele Tasten zu Steuerung ich 
einbauen soll.
Da gibt es ja zahlreiche gute und weniger gute Ansätze.
Einer wäre z.B. für Minuten und Sekunden je eine Taste für plus und 
minus vorzusehen.
Ein anderer mit nur zwei Tasten nur Sekunden plus und minus zu steuern, 
wird dann aber leicht unübersichtlich bei längeren Zeiten.
Oder mit zwei Tasten Minuten und Sekunden nur zu erhöhen und einen 
Überlauf zuzulassen.
oder oder oder...

Wie man leider im Alltag viel zu häufig erfährt, gibt es keine Norm für 
so was aber zumindest einen Begriff: 'Usability'.

Gibt es Überlegungen wie man so eine Steuerung am sinnvollsten aufbaut?
Wahrscheinlich haben es auch schon zahlreiche Personen hier gemacht. Was 
habt ihr 'falsch' gemacht, oder was würdet ihr jetzt anders machen?

Danke
Andreas
#1949456
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Andreas Kr schrieb:

> derselben. Ich baue gerade eine Zeitsteuerung für meinen
> Platinenbelichter

Das heißt aber auch, die einzustellenden Zeiten bewegen sich im 
überschaubaren Rahmen. Oder belichtest du 480 Minuten und 12 Sekunden?

> Ein anderer mit nur zwei Tasten nur Sekunden plus und minus zu steuern,
> wird dann aber leicht unübersichtlich bei längeren Zeiten.

Das würde ich bei einem Platinenbelichter machen. Wenn du dann noch die 
PeDA Funktionen nimmst und den Autorepeat aktivierst, kannst du sehr 
schnell und komfortabel auch längere Zeiten einstellen. Überhaupt dann, 
wenn der Autorepeat nicht Einzelsekundenweise hoch/runter zählt, sondern 
gleich 15 Sekunden dazu/wegnimmt. Dazu noch die zuletzt benutzte Zeit 
ins EEPROM und beim Wiedereinschalten von dort geholt.

> Gibt es Überlegungen wie man so eine Steuerung am sinnvollsten aufbaut?
> Wahrscheinlich haben es auch schon zahlreiche Personen hier gemacht. Was
> habt ihr 'falsch' gemacht, oder was würdet ihr jetzt anders machen?

Was ich am Anfang falsch gemacht habe:
zu versuchen alle Geräte über einen Kamm zu scheren und auf Biegen und 
Brechen immer das gleiche Benutzerkonzept durchzuziehen (Menüsystem, 
Tastenbehandlung, etc). Irgendwann kommt man drauf, dass jedes Gerät ein 
wenig anders zu bedienen ist und das das nicht notwendigerweise 
bedeutet, dass das unlogisch wäre. Seltsamerweise fühlt sich die jeweils 
angepasste Version meistens als die Natürliche an.

Genauso wie zb auch ein 2 zeiliges LCD eine andere Form der Menüführung 
sinnvoll macht als ein 4 Zeilen LCD.

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